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Vorlesungsverzeichnis >> Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften >> Institut für Archäologie, Denkmalkunde und Kunstgeschichte >>

Abteilung Denkmalkunde

 

Einführungsveranstaltung Master Denkmalpflege

Dozentinnen/Dozenten:
Rainer Drewello, Stefan Breitling, Thomas Eißing, Jürgen Giese, Johanna Blokker, Gerhard Vinken
Angaben:
Vorlesung
Termine:
Einzeltermin am 9.10.2015, 10:30 - 11:30, KR12/02.18
Einzeltermin am 12.10.2015, 8:30 - 10:00, U2/00.25
Einzeltermin am 12.10.2015, 18:30 - 19:30, KR12/02.18
Einzeltermin am 12.10.2015
Diese Termine dienen zur Orientierung der Erstsemester und sollten daher besucht werden. Am Freitag (9.10.) 10:30-11:30 Uhr werden Erläuerungen zur Studienstruktur und dem Stundenplan gegeben, am Montag (12.10.) 8:30-10:00 Uhr das Fach und die Dozenten vorgestellt. Bei der Veranstaltung am Montag abend handelt es sich um eine inoffizielle Veranstaltung, organisiert von Studierenden/Jahrgangssprechern des letzten Jahrgangs.
vom 13.4.2016 bis zum 13.4.2016

Vorlesungen

 

Grundlagen Denkmalkunde. M-GL-90/120; M-SPO 2007 Modul 1; BA-SPO 2009: BA-30 Modul 3; BA-45 Modul 3+4; Export 15 Modul 3.

Dozent/in:
Gerhard Vinken
Angaben:
Vorlesung, 2 SWS
Termine:
Di, 9:15 - 10:45, KR12/02.18
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modulprüfung: Schriftliche Modulabschlussprüfung (Klausur) Entspricht MA-SPO2007: "Geschichte und Theorie der Denkmalpflege-Teil I"
Inhalt:
Die Überblicksvorlesung zur Denkmalkunde führt in die theoretischen und konzeptionellen Grundlagen des Fachs ein. Sie behandelt die Anfänge der Denkmalpflege und die unterschiedlichen Ansätze zur Erhaltung von Baudenkmalen von der französischen Revolution bis zum zweiten Weltkrieg. Die unterschiedlichen Positionen von Gründungsfiguren wie Schinkel, Ruskin oder Viollet le Duc werden dabei ebenso thematisiert, wie die wegweisenden Auseinandersetzungen um „konservieren oder restaurieren“ (Georg Dehio) um die Wende zum 20. Jahrhundert und die Entstehung des „modernen Denkmalkultus“ (Alois Riegl), der Aufstieg der Heimatschutzbewegung und die Verstrickung der Disziplin im Nationalsozialismus. Ein Abschnitt ist der Geschichte der Inventarisation von Denkmalen gewidmet und den Problemen ihrer Wertung und Bewertung. Zur Begleitung der VL bieten wir ein Seminar an (für den neuen Masterstudiengang 120 ECTS verpflichtend), das Themen vertiefen und auf die Klausur vorbereiten soll.
Empfohlene Literatur:
Einführende Literatur: ­Miles Glendinning: The Conservation Movement. A History of Architectural Preservation. Antiquity to Modernity, London 2013;Achim Hubel, Denkmalpflege. Geschichte – Themen – Aufgaben, Stuttgart 2006;Jukka Jokilehto: A History of Architectural Conversation, London/New York 1999

 

Grundlagen Bauforschung und Bauerhalt. M-GL-90/120; M-SPO 2007, Modul 2; BA-SPO 2009: BA-30 Modul 3; BA-45 Modul 3+4, Export 15 Modul 3.

Dozent/in:
Stefan Breitling
Angaben:
Vorlesung, 2 SWS
Termine:
Do, 13:30 - 15:00, KR12/02.18
Am 29.10. auch um 10:15-11:45 Uhr (Das Seminar zur Vorlesung Bauforschung fällt dafür aus)
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Prüfungsleistung: schriftliche Modulabschlussprüfung (Klausur) Entspricht MA-SPO 2007: "Bauforschung, Baugeschichte, Bauarchäologie: Geschichte der Baukonstruktion"
Inhalt:
Die Vorlesung führt in das Tätigkeitsfeld und die Methodik der Bauforschung ein und erläutert ihre Rolle und Bedeutung in der Denkmalpflege. Es werden die Strukturen und Prozesse der Praktischen Baudenkmalpflege vorgestellt und Verfahren des Bauerhalts kritisch diskutiert. An ausgewählten Projekten werden die Ziele,Verfahren und Ergebnisse der denkmalgerechten Baudokumentation und der historischen und technischen Bauwerksanalyse dargestellt. Weiterhin wird ein Überblick gegeben über die Möglichkeiten der Bewertung,Interpretation, Datierung sowie über die bauhistorische und bautechnikgeschichtliche Einordnung von Bauwerken und ihren Konstruktionsteilen. Behandelt werden außerdem die verschiedenen Einsatzbereiche der Bauforschung, ihre Fachgeschichte und die Schnittstellen zur Architektur, zur Archäologie, zur Kunstgeschichte und zu anderen benachbarten Disziplinen. Mit Analysen ausgewählter Konstruktionen wird darüber hinaus das Verständnis für die Zusammenhänge an einem historischen Bauwerk und für seine kulturgeschichtlichen Eigenschaften und Werte geschult.

Programm:
15.10.2015 Einführung Bauforschung und Bauerhalt
22.10. Bauforschung in den historischen Kulturwissenschaften und in der Denkmalpflege Geschichte, Methodik, Tätigkeitsfeld
29.10. Bauforschung in der Praktischen Denkmalpflege und beim Bauen im Bestand
29.10. Methoden der Bauforschung Denkmalgerechte Baudokumentation und Analyseverfahren (Übung: Vorbereitung auf Gefügeskizze Lisberg)
05.11. entfällt
12.11. Methoden der Bauforschung Historische Bauwerksanalyse und Datierung (Übung: Vorbereitung auf inschriftliche, stilistische, gefügekundliche Datierung Lisberg)
19.11. Methoden der Bauforschung Technische Bauwerksanalyse und Ergebnisse (Übung: Vorbereitung auf Bauphasenplan Lisberg)
26.11. Bauanalyse und Datierung Antike Bauten
10.12. Bauanalyse und Datierung Mittelalterliche Bauten
17.12. Bauanalyse und Datierung Neuzeitliche Bauten
07.01.2016 Bauerhalt Ziele und Methoden
21.01. Prüfungsvorbereitung
28.01. Bauerhalt Erhaltungsstrategien, Reparatur, Ertüchtigung
04.02. Klausur Grundlagen
Empfohlene Literatur:
BEDAL, Konrad: Historische Hausforschung, Eine Einführung in Arbeitsweise, Begriffe und Literatur, i. e. Hausforschung in Bayern 6. Bad Windsheim 1993.
BREITLING, Stefan: Wenn dem Kunstwissenschaftler der Gegenstand und dem Bauhistoriker die Worte fehlen. Anmerkungen zum Selbstverständnis der historischen Bauforschung. In: CRAMER, Johannes; GORALCZYK, Peter; SCHUMANN, Dirk (Hg.): Bauforschung. Eine kritische Revision. Historische Bauforschung zwischen Marketing und öffentlichem Abseits. Berlin 2005, S. 205-222.
CRAMER, Johannes; BREITLING, Stefan: Architektur im Bestand. Basel/Boston/Berlin 2007.
GROßMANN, Georg Ulrich: Einführung in die historische Bauforschung. Darmstadt 1993.
GRUBEN, Gottfried: Klassische Bauforschung. In: Klassische Archäologie. Eine Einführung, hg. von Adolf Heinrich BORBEIN; Tonio HÖLSCHER; Paul ZANKER. Berlin 2000, S. 251-279.
ICOMOS, Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz: Erfassen und Dokumentieren im Denkmalschutz. Schriftenreihe des DND, Band 16, Bonn 1982.
MADER, Gert Thomas: Angewandte Bauforschung. Darmstadt 2005.
PETZET, Michael; MADER, Gert Thomas: Praktische Denkmalpflege. Stuttgart/Berlin/Köln 1993.
SCHMIDT, Hartwig: Bauaufnahme Die Entwicklung der Methoden im 19. Jahrhundert, in: SFB 315, Karlsruhe 1986, S. 22-69.
SCHULLER, Manfred: Bauforschung und Denkmalpflege. In: HUBEL, Achim: Denkmalpflege. Geschichte, Themen, Aufgaben. Eine Einführung. Stuttgart 2006, S. 215-238.
SONDERFORSCHUNGSBEREICH 315 (Hg.); WENZEL, Fritz; KLEINMANNS, Joachim (Hg.); Hannes ECKERT, Joachim KLEINMANNS: Denkmalpflege und Bauforschung. Aufgaben, Ziele, Methoden. Karlsruhe 2000.

 

Grundlagen Restaurierungswissenschaften I. M-GL-90/120; M-SPO 2007, Modul 3; BA-45, Modul 3+4; BA-30, Modul 3; Export 15, Modul 3.

Dozent/in:
Rainer Drewello
Angaben:
Vorlesung, 2 SWS
Termine:
Do, 15:15 - 16:45, KR12/02.18
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modulprüfung: Schriftliche Modulabschlussprüfung (Klausur). Entspricht MA-SPO 2007, Modul 3, "Konservierungswissenschaften: Grundlagen"
Inhalt:
Die Vorlesung behandelt die Grundzüge der Restaurierungswissenschaften am Beispiel der in der Baudenkmalpflege überwiegend eingesetzten Werkstoffe Naturstein, Glas und Putz. An ausgewählten Objekten werden die theoretischen Grundlagen der Untersuchung historischer Materialien, die wissenschaftliche Objektdokumentation und das restauratorische Vorgehen erläutert. Ausgehend von exemplarisch behandelten Objekten der Baudenkmalpflege werden Aspekte der Kunsttechnologie, die konservatorische Problematik bei der Erhaltung von Baudenkmalen und Aspekte der praktischen Restaurierung behandelt.

 

Grundlagen archäologische Denkmalpflege. M-GL-DK 90/120

Dozent/in:
C. Sebastian Sommer
Angaben:
Vorlesung, 1 SWS
Termine:
Einzeltermin am 11.12.2015, Einzeltermin am 8.1.2016, 10:00 - 18:00, U7/01.05
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modulprüfung: Schriftliche Modulabschlussprüfung (Klausur). Keine Entsprechung SPO 2007, "Archäologische Denkmalpflege". Dort Seminar mit 2 SWS!
Inhalt:
Die Vorlesung "Grundlagen archäologische Denkmalpflege" beschäftigt sich mit der Umsetzung des Denkmalschutzgesetzes in der Praxis. Wesentliche Inhalte betreffen Fragen des Rechts (z.B. Erhaltungsverpflichtung, Abwägung, Grabungserlaubnis, Veranlasserprinzip, Suchgenehmigungspflicht, Schatzregal), die Bedeutung der Boden-­ und Baudenkmäler, Fragen der Denkmalerfassung (z.B. Denkmaldaten, Prospektion, Listeneintrag), Abläufe im Alltag (z.B. Beteiligung als Träger öffentlicher Belange, Zusammenarbeit im Amt und mit Externen) und methodische Hilfsmittel (z.B. Archäologische Stadtkataster). Vorgesehen sind eine ganztägige Exkursion sowie praktische Übungen.

 

Historische Baukonstruktionen und Gefüge. M-FW-BF-120; NF-V-BF-45; BA-SPO 2009: BA-30 Modul 3; BA-45 Modul 3+4; Export 15 Modul 3.

Dozentinnen/Dozenten:
Stefan Breitling, Thomas Eißing
Angaben:
Vorlesung, 2 SWS
Termine:
Di, 13:15 - 14:45, KR12/02.18
Teil 1: Breitling 13.10.-24.11., Teil 2: Eißing 08.12.-02.02.
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Prüfungsleistung: Portfolio/Klausur
Inhalt:
Die Vorlesung gibt anhand ausgewählter Baudenkmale aus den wichtigsten Entwicklungsepochen einen Überblick über die historischen Baukonstruktionen. Der Schwerpunkt liegt auf der Darstellung der Abhängigkeit von Form, Gefüge, Konstruktion und Bautechnik. Neben der Kenntnis wichtiger bauhistorischer Fachbegriffe und typischer historischer Konstruktionsweisen werden Grundlagen des Tragverhaltens von Bauwerken vermittelt. Dadurch soll ein Verständnis für die Fragestellungen baugeschichtlicher Forschung, für die unterschiedlichen Aspekte des Bauens und seine technischen Bedingungen sowie für die Leistungen der Baumeister entwickelt und der Blick für die Zusammenhänge und die komplexen Erhaltungsbedingungen an einem historischen Bauwerk geschult werden. Damit sollen die Grundlagen gelegt werden für die eigene Analyse, Datierung und kulturhistorische Einordnung historischer Architektur und ihrer Bauelemente.

Programm:
12.10. Einführung: Zur Abhängigkeit von Form, Konstruktion und Bautechnik
20.10. Historische Gründungen und Fundamente Konstruktionen und Datierungsmerkmale
27.10. Historische Wände und Mauerwerk Konstruktionen und Datierungsmerkmale
03.11. Historische Fassaden Konstruktionen und Datierungsmerkmale
10.11. Historische Decken und Gewölbe Konstruktionen und Datierungsmerkmale
17.11. Historische Türen und Fenster Konstruktionen und Datierungsmerkmale
24.11. Historische Heiztechnik Konstruktionen und Datierungsmerkmale
08.12.
15.12.
22.12.
12.01.
19.01.
26.01.
02.02.

Weitere Termine Thomas Eißing, Holzgefüge und Dachwerke
Empfohlene Literatur:
Geschichte der Baukonstruktion, Einführende Literatur

Architekturgeschichte, Baustilkunde und Bauteilbezeichnungen allgemein
KOCH, Wilfried: Baustilkunde. München 1991. KOEPF, Hans: Struktur und Form. Eine architektonische Formenlehre. Stuttgart/Berlin/Köln/Mainz 1979. MISLIN, Miron: Geschichte der Baukonstruktion und Bautechnik. Düsseldorf 1997. MÜLLER, Werner; VOGEL, Günther: dtv Atlas zur Baukunst, 2 Bde. München 1974.

Zur Geschichte der Baukonstruktion und der Ingenieurbaukunst allgemein
JESBERG, Paulgerd: Die Geschichte der Ingenieurbaukunst aus dem Geist des Humanismus. Stuttgart 1996. STRAUB, Hans: Die Geschichte der Bauingenieurkunst. Ein Überblick von der Antike bis in die Neuzeit, 4. Aufl. Basel/Boston/Berlin 1992. SCHEIDEGGER, Fritz (Hrsg.): Aus der Geschichte der Bautechnik, 2 Bände. Basel/Boston/Berlin 1990, 1992. MORSBACH, Peter (Hrsg.): Der Dom zu Regensburg. Ausgrabung, Restaurierung, Forschung. Zürich 1989, 3. Verbesserte Auflage Zürich 1990.

Historische Baukonstruktionen des mitteleuropäischen Baudenkmals
AHNERT, Rudolf; KRAUSE, Karl-Heinz: Typische Altbaukonstruktionen von 1860 bis 1960, Band 1 Gründungen, Wände, Decken, Dachtragwerke. Wiesbaden/Berlin 1986.
AHNERT, Rudolf; KRAUSE, Karl-Heinz: Typische Altbaukonstruktionen von 1860 bis 1960, Band 2 Stützen, Treppen, Bogen, Balkone und Erker, Fußböden, Dacheindeckungen. Wiesbaden/Berlin 1986.
BEDAL, Konrad MAY, Herbert; BACK, Michael; KAMP, Michael (Hg.): Unter Dach und Fach. Häuserbauen in Franken vom 14. bis ins 20. Jahrhundert. Bad Windsheim 2002.
DIERKS, Klaus; SCHNEIDER, Klaus Jürgen; WORMUTH, Rüdiger: Baukonstruktion. Düsseldorf 1993.
SCHRADER, Mila (Hg.): Bauhistorisches Lexikon. Baustoffe, Bauweisen, Architekturdetails. Suderburg-Hösseringen 2003.
WENZEL, Fritz; KLEINMANNS, Joachim (Hg.): Erhalten historisch bedeutsamer Bauwerke. Baugefüge, Konstruktionen, Werkstoffe. Sonderforschungsbereich 315. Div. Bände, Karlsruhe 1997-2002.

 

Schadstoffe und Kulturgut: Schädigungspotenzial und Vermeidungsstrategien zum Schutz von musealem Kulturgut. M-FW-RW-120; M-SPO 2007, Modul 3; NF-V-RW-45; BA-45, Modul 4; BA-30, Modul 3; Export 15, Modul 3.

Dozent/in:
Paul Bellendorf
Angaben:
Vorlesung, 2 SWS
Termine:
Einzeltermin am 23.10.2015, Einzeltermin am 30.10.2015, Einzeltermin am 13.11.2015, 10:00 - 18:00, ZW4/01.04
Einzeltermin am 27.11.2015, 10:00 - 12:00, ZW4/01.04
Klausur: 27.11. 10-12 Uhr im ZW4/01.04
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Prüfungsleistung: Portfolio/Klausur. Entspricht Ma-SPO 2007, Modul 3: "Konservierungswissenschaften: Materialien und Methoden"
Inhalt:
Die Kernaufgabe von Museen ist neben dem Sammeln, Forschen, Ausstellen und Vermitteln das Bewahren von Kunst- und Kulturgut. Dabei ist die alleinige Unterbringung von Sammlungsgegenständen in geschlossenen Räumen für deren langfristigen Erhalt aber in der Regel nicht ausreichend. Schädigende Substanzen, beispielsweise aus Verpackungs- oder Ausstellungsmaterialien, können museales Kulturgut ebenso nachteilig beeinträchtigen wie luftgetragene oder durch Museumsbesucher eingebrachte Partikel, wie Staub, Schmutz oder schadstoffhaltige Agenzien. Zum Schutz der in Ausstellungen präsentierten Objekten und der viel im Depot lagernden Gegenstände bedarf es speziell auf die Bedürfnisse der Objekte abgestimmter Vermeidungsstrategien. Durch eine geeignete Auswahl von Materialien für die Verpackung der Objekte, eine überlegte Lagerung und richtig konzipierte Ausstellung lässt sich der Verfallsprozess verlangsamen. Im Rahmen der Veranstaltung sollen die unterschiedlichen Schadensfaktoren (insb. Schadstoffe) und die Möglichkeit ihrer Bestimmung in der Museumspraxis vorgestellt werden. Darauf aufbauend sollen Strategien zum Schutz des musealen Kulturgutes vermittelt werden. Teil der Veranstaltung ist die Exkursion zu einem aktuellen Beispiel.

Haupt-/Proseminare/Seminare/Übungen/Kolloquien

 

Seminar zur Vorlesung Grundlagen Denkmalkunde. M-GL-120; BA-SPO 2009: BA-30 Modul 3; BA-45 Modul 4; Export-15/10 Modul 4.

Dozent/in:
Johanna Blokker
Angaben:
Seminar, 1 SWS
Termine:
Mi, 14:00 - 14:45, ZW4/01.04
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Prüfungsleistung: Abschlussklausur Grundlagenmodul. Entspricht MA-SPO 2007: "Seminar zur Vorlesung Geschichte und Theorie der Denkmalpflege-Teil I" Das Seminar kann nicht im BA-SPO 2009 belegt werden, weil nur 1SWS.
Inhalt:
Das Seminar dient der Vertiefung einzelner in der Vorlesung behandelter Themenkomplexe sowie dem Aufgreifen von Verständnisfragen und der Diskussion verwandter Inhalte. Wichtiger Bestandteil des Seminars ist die Vorbereitung auf die Klausur der Vorlesung. Die Veranstaltung ist nur in Kombination mit der VL belegbar (für den Masterstudiengang Denkmalpflege 120 ECTS verplichtend)

 

Seminar zur Vorlesung Grundlagen Bauforschung und Bauerhalt: Einführung in die Baudokumentation. M-GL-120.

Dozent/in:
Jürgen Giese
Angaben:
Seminar, 1 SWS
Termine:
Do, 10:15 - 11:45, KR12/02.18
Wöchentlich vom 09.10. bis 20.11. Am 5.11. auch von 13:30-15:00 Uhr (Grundlagen Bauforschung fällt dafür aus)
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Prüfungsleistung: Abschlussklausur Grundlagenmodul
Inhalt:
Grundlage jeder bauforscherischen Untersuchung, jedes denkmalpflegerischen Gutachtens und jeder gewissenhaften Sanierungsplanung sind Baudokumentationen, die in der Regel aus dem Planwerk, der Baubeschreibung und der photographischen Dokumentation bestehen. Mit dem Schwerpunkt auf der Bestandserfassung durch Pläne führt das Seminar in die dafür heute zur Verfügung stehenden Verfahren und Techniken ein und diskutiert händische und computergenerierte Ergebnisformen. Der erste Teil des Seminars bereitet direkt auf das Blockseminar Praktische Bauforschung Teil I vor, wo ausschließlich einfache Aufnahmeverfahren zum Einsatz kommen. Im zweiten Teil werden weitergehende Techniken vorgestellt, um so den Sinn für maßgeschneiderte und wirtschaftliche Arbeitsabläufe zu schärfen. Ferner werden Kriterien zur qualitativen Beurteilung von Baudokumentationen erarbeitet.

Inhalte der Seminartermine:
15.10.2015: Definition Baudokumentation, Modellbildung, wissenschaftliche Photographie, Raumbuch, Literaturhinweise
22.10.2015: Beschreibung als Methode zur Gewinnung von Erkenntnissen, Maßstab als Kenngröße der Modellierung, Messgenauigkeit und Detaillierung, Messgenauigkeit und Bauteillogik
29.10.2015: fällt aus, dafür Doppelsitzung am 05.11.
05.11.2015: Grundprinzip Aufmaß mit bauteilunabhängigem Bezugssystem, bauteilunabhängige Systeme für die Höhe, Koordinatenmessung, Zeichentechnik, Parallelprojektion bei räumlich gestaffelten Objekten, Zeichenübung Wandaufmaß
12.11.2015: Auswertung Zeichenübung, bauteilunabhängige Lagebezugssysteme, Messung und Inhalte von Grundrissen
19.11.2015: Digitale Aufmaßverfahren: Tachymetrie, Laserscanning, Photogrammetrie,Verfahrenskombinationen
26.11.2015: Arten und Merkmale analoger und digitaler Aufmaßprodukte, Beurteilung der Qualität von Aufmaßprodukten

 

Seminar zur Vorlesung Grundlagen Restaurierungswissenschaften I. M-GL-120.

Dozent/in:
Rainer Drewello
Angaben:
Seminar, 1 SWS
Termine:
Do, 17:00 - 17:45, KR12/02.18
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Prüfungsleistung. Abschlussklausur Grundlagenmodul
Inhalt:
Das Seminar dient der Vertiefung der Vorlesungsinhalte. Behandelt werden historische Quellenschriften, die in Zusammenhang mit der Vorlesung stehen. An ausgewählten beispielen wird der theoretische Hintergrund naturwissenschaftlicher Untersuchungsergebnisse beleuchtet, die für Objekte der Baudenkmalpflege erstellt wurden.

 

Ein Bild des Wandels. Der Innenraum des Bamberger Doms vom Mittelalter bis heute. M-FW-DK 120; M-V-DK 90; M-EB 90/120; M-SPO 2007 Modul 1; NF-V-DK 45.

Dozent/in:
Gerhard Vinken
Angaben:
Seminar, 2 SWS
Termine:
Mo, 16:15 - 17:45, ZW4/01.04
Teilweise in der Domkirche
Inhalt:
Der Bamberger Dom wurde seit seiner Weihe im Jahr 1237 immerfort umgebaut, erneuert und verändert - nicht zuletzt in den letzten beiden Jahrhunderten auch durch restauratorische Eingriffe. Das Seminar geht, ausgehend vom heutigen Zustand des Innenraums, den vielfältigen Spuren dieser Veränderungen nach. Diese betreffen nicht nur Gestaltungselemente wie Polychromie, Fenster und Fußböden und die Ausstattung (Altäre, Gestühl etc.), sondern auch die grundsätzlichen räumlichen Dispositionen der Kirche. Das Seminar, das häufig im Dom stattfinden wird, vermittelt ein grundlegendes Verständnis vom Funktions- und Gestaltwandel von Gotteshäusern. Analysiert werden die komplexen historischen Schichtungen, die es bei allen denkmalpflegerischen Maßnahmen zu berücksichtigen gilt, insofern sie dem Leitsatz der Charta von Venedig verpflichtet sind, das Denkmal im "ganzen Reichtum seiner Authentizität" zu erhalten.
Empfohlene Literatur:

Einführende Literatur (Seminar-Apparat im Aufbau):
  • Kunstdenkmäler von Oberfranken, Stadt Bamberg, Bd. 2, 2.1: Das Domstift (2015)
  • Norbert Jung, Wolfgang F. Reddig: Dem Himmel entgegen. 1000 Jahre Kaiserdom Bamberg 1012–2012. Katalog der Sonderausstellung (= Veröffentlichungen des Diözesanmuseums Bamberg. Bd. 22), Petersberg 2012.

 

Rekonstruktion und die Denkmalpflege. M-FW-DK-120; M-V-DK 90; M-EB 90/120; M-SPO 2007 Modul 1; NF-V-DK-45; BA-SPO 2009: BA-30 Modul 1+3; BA-45 Modul 1+4; Export 15/10 Modul 1+4.

Dozent/in:
Johanna Blokker
Angaben:
Seminar, 2 SWS
Termine:
Di, 15:15 - 16:45, ZW4/01.04
Inhalt:
In den letzten Jahren ist eine Welle an Rekonstruktionen von historischen Bauten über Deutschland gegangen, dafür sind die wiederaufgebaute Frauenkirche in Dresden und die aktuell sich im Bau befindliche Replik des Stadtschlosses in Berlin nur die spektakulärsten Beispiele. Diese und ähnliche Projekte stellen den Höhepunkt eines Trends dar, der seit den 1980er wächst und zum Teil mit dem Ende der Nachkriegszeit in Zusammenhang steht – eine Zeit, in der die Möglichkeit und die Legitimität des Rekonstruierens als Ansatz zur Bewältigung der Kriegszerstörungen heftig diskutiert wurde. Aber Rekonstruktionen sind nicht erst mit dem Zweiten- oder auch mit dem Ersten Weltkrieg zum Diskussionsthema geworden, vielmehr sind sie ein wiederkehrendes, ja ein immerwährendes Thema im Diskurs über den Umgang mit dem architektonischen Erbe und das zentrale Problem der Vergänglichkeit von Bauwerken. Im Seminar blicken wir in die Geschichte zurück, um frühere Konzeptionen und Praktiken des Rekonstruierens zu entdecken. Dann widmen wir uns einer Untersuchung der heutigen Situation und der aktuellen Debatte über Rekonstruktion, die sowohl öffentlich als auch in wissenschaftlichen Kreisen geführt wird. Dabei gehen wir u.a. den folgenden Fragen nach: Welche Impulse und Motivationen stehen hinter dem Wunsch, nicht mehr existierende, untergegangene Baudenkmale neu zu errichten? Mit welchen Argumenten wurde und wird dieser Ansatz vertreten und gefördert? In welchem Verhältnis steht das Rekonstruieren zur Denkmalpflege heute? Ist es mit der Aufgabe und den Prinzipien unserer Disziplin vereinbar und unter welchen Umständen kommt es als Ansatz überhaupt in Frage?

 

Erfassen und Bewerten. M-FW-DK-120; M-V-DK 90; M-EB 90/120; M-SPO 2007 Modul 1; NF-V-DK-45; BA-SPO 2009: BA-30 Modul 1+3; BA-45 Modul 1+4; Export 15/10 Modul 1+4.

Dozent/in:
Peter Ruderich
Angaben:
Seminar/Proseminar, 2 SWS
Termine:
Di, 17:00 - 18:30, ZW4/01.04
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Prüfungsleistung: Portfolio/Studienarbeit Entspricht MA-SPO 2007: "Beschreiben und Bewerten von Baudenkmalen" Hinweis: Im Erweiterungsbereich MA-SPO2013 können nur Module gewählt werden.
Inhalt:
Neben grundlegenden denkmalkundlichen Techniken, wie Arten und Methoden der Erfassung schutzwürdiger Kulturgüter sowie Beschreibungs-­ und Datierungsübungen vor unterschiedlichsten Bauwerken aus verschiedenen Epochen, wird im Seminar die denkmalpflegerische Bewertung von Architektur eingeübt und diskutiert. Das Seminar findet teils als „Trockenübung“ im Seminarraum, teils in größeren Blöcken in Bamberg an noch zu vereinbarenden Terminen statt. Details und Termine werden in der ersten Seminarstunde besprochen.

 

Historische Grundwissenschaften. M-FW-DK-120; M-SPO 2007, Modul 1; BA-SPO 2009: BA-30 Modul 1+3, BA-45 Modul 1+4, Export-15/10 Modul 1+4.

Dozentinnen/Dozenten:
Stephanie Eißing, Herbert May
Angaben:
Seminar/Proseminar, 2 SWS
Termine:
Blockveranstaltung 19.10.2015-7.12.2015 Mo, 9:00 - 11:45, ZW4/01.04
Beginn 19.10.
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Prüfungsleistung: Portfolio/Klausur
Inhalt:
Der Münzfund aus dem Fehlboden, das Wappen am Hauseingang, ein Chronogramm oder die Inschrift an der Fassade was haben diese Dinge für einen Aussagewert für den Bau-­ und Hausforscher, wie kann er ihn sich erschließen? Welche Informationen können aus alten Plänen, Rechnungsbüchern, Zinsregistern, Urbaren, Brandversicherungsakten für die Haus-­ und Baugeschichte gewonnen werden? Wo findet man solche Quellen, wie sehen sie aus und wie liest man sie? Die historischen Grundwissenschaften wie Paläographie, Chronologie, Archivkunde u.ä. können hier weiterhelfen. Sie werden vorgestellt und eingeübt. Ein Besuch des Stadtarchivs und des Staatsarchivs in Bamberg ist vorgesehen.

 

Recht in der Denkmalpflege / Denkmalschutzgesetze - Rechtsanwendung und Rechtsprechung. M-FW-RMI-120; M-SPO 2007, Modul 6.

Dozent/in:
Wolfgang Karl Göhner
Angaben:
Seminar, 2 SWS, Klausur
Termine:
Einzeltermin am 20.11.2015, 10:30 - 18:00, U7/01.05
Einzeltermin am 18.12.2015, Einzeltermin am 15.1.2016, Einzeltermin am 22.1.2016, Einzeltermin am 5.2.2016, 10:30 - 15:30, U7/01.05
Einzeltermin am 12.2.2016, 10:30 - 12:00, U5/01.22
Klausurtermin 12.02.2016, 10:30-12:00 Uhr U5/01.22
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Prüfungsleistung: Portfolio/Klausur
Inhalt:
Das Seminar thematisiert die Rechtsprechung der Bundesrepublik Deutschland, die sich mit Fragen und Problemen aus den verschiedenen Rechtsbereichen des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege befassen. Neben allgemeinen Rechtsfragen, in denen der Denkmalbegriff, die Eintragungssysteme und Eintragungskonsequenzen, Zuständigkeits-­ und Verfahrensfragen, das Bauplanungs-­ und Bauordnungsrecht und das Förderwesen im Zentrum stehen, werden die Bereiche der Bau-­ und Bodendenkmalpflege detailliert dargestellt. Besondere Beachtung finden Rechtsfragen zu Ensembles, Abbruchfällen, Veränderungen am Denkmal und in der Nähe bzw. der Umgebung, Erhaltungs-­ und Sicherungspflichten, Ausstattung, die Unterschutzstellung von Bodendenkmälern, Veränderungen bzw. Zerstörungen an diesen, Planfeststellungen insbesondere im Straßenbau sowie die Schatzfund und Sondengeherproblematik.

 

Praktische Bauforschung Teil 1. M-FW-BF-120; M-V-BF-90; M-EB-90/120; M-SPO 2007, Modul 2.

Dozentinnen/Dozenten:
Stefan Breitling, Peter Dresen, Jürgen Giese
Angaben:
Seminar, 3 SWS
Termine:
Blockveranstaltung 30.11.2015-4.12.2015 Mo-Fr
Blockveranstaltung findet extern statt.
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Teil 2 der Veranstaltung findet im kommenden Sommersemester statt. Teil 1 und 2 können nur gemeinsam besucht werden.
Prüfungsform:Portfolio/Studienarbeit.
Entspricht MA-SPO 2007: "Bauaufmaß/Bauforschung-Teil III. Einführung in die Bauforschung-Dokumentation und Analyse historischer Bauten"
Hinweis: Im Erweiterungsbereich MA-SPO2013 können nur ganze Module gewählt werden.
Inhalt:
Die Analyse des Tragsystems, das Einrichten von Messnetzen, die händische Vermessung und Darstellung eines Detailpunktes und die Ermittlung der Bauabfolge und der Bauphasen werden in einer einwöchigen Übung vor Ort auf Burg Lisberg in der Nähe von Bamberg erprobt. Die intensive persönliche Auseinandersetzung mit der originalen Bausubstanz gibt einen Einblick in die Besonderheiten historischer Konstruktionen, in Handwerks-­ und Reparaturtechniken sowie in die unterschiedlichen Bau-­ und Nutzungsphasen eines Bauwerkes, die seinen heutigen Zustand bestimmen.

 

Photographie und Bildbearbeitung. M-FW-BF-120; M-EB-90/120; BA-SPO 2009: BA-30 Modul 3; BA-45 Modul 4; Export-15/10 Modul 4.

Dozent/in:
Jürgen Giese
Angaben:
Seminar, 1 SWS
Termine:
Einzeltermin am 12.10.2015, Einzeltermin am 26.10.2015, Einzeltermin am 9.11.2015, Einzeltermin am 23.11.2015, Einzeltermin am 7.12.2015, Einzeltermin am 21.12.2015, Einzeltermin am 18.1.2016, Einzeltermin am 1.2.2016, 12:15 - 13:45, KR12/00.02
Beginn 12.10. Für Teilnehmer, die das Seminar in M-EB-90/120 einbringen wollen, hat es einen Umfang von 2 SWS.
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Prüfungsleistung: Portfolio/Studienarbeit
Hinweis: Im Erweiterungsbereich M-EB-90/120 sind nur vollständige Module wählbar.
Inhalt:
Photographien sind neben dem Planwerk und der verbalen Beschreibung das dritte Standbein jeder wissenschaftlichen Baudokumentation. Darüber hinaus erfährt die Auswertung von Photographien durch photogrammetrische Techniken als Ersatz für scannende Verfahren derzeit einen enormen Aufschwung, so dass die Qualität von Photographien auch zunehmend die Qualität von Bauwerksvermessungen beeinflusst.
Mit dem Schwerpunkt auf der Architekturphotographie werden in dem Seminar zunächst die Grundlagen der Photographie vermittelt, um die Besonderheiten verschiedener Aufnahmesituationen und -anforderungen zu erkennen und die photographischen Mittel wie Belichtungszeit, Blende, Empfindlichkeit und Art der Ausleuchtung kennenzulernen, mit denen man ihnen gerecht werden kann. Anschließend werden am praktischen Beispiel die besprochenen Aufnahmesituationen anhand unterschiedlicher Aufnahmeobjekte von kompletten Fassaden bis hin zu Ausstattungsdetails geübt.
Abschließend werden die vor Ort entstandenen Aufnahmen mit Bildbearbeitungstechniken optimiert, wobei der Schwerpunkt auf der Rohdatenentwicklung mit Adobe Camera Raw liegt. Ebenfalls behandelt werden Panorama- und HDR-Techniken.

 

Bauvermessung und analoges Zeichnen. M-FW-BF-120; M-V-BF-90; M-EB-90/120; M-SPO 2007, Modul 62.

Dozent/in:
Jürgen Giese
Angaben:
Blockseminar, 3 SWS
Termine:
Blockveranstaltung 04.04.2016 - 08.04.2016, täglich 9 - 17 Uhr, am Freitag bis 16 Uhr
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Einführungsveranstaltung: als Vorbereitung dient das Seminar "Einführung in die Baudokumentation"
Abgabeleistung sind die vor Ort entstandenen Aufmaßzeichnungen mit den darauf vermerkten bauforscherischen Befunden. Für Teilnehmer, die das Seminar in M-EB-90/120 oder M-V-BF-90 einbringen wollen, ist zusätzlich zu der Arbeit vor Ort eine daraus entwickelte bauforscherische Studienarbeit nötig.
Prüfungsleistung: Portfolio/Studienarbeit
Hinweis: Im Erweiterungsbereich MA 90/120 sind nur ganze Module wählbar.
Das Seminar entspricht in M-SPO 2007: "Analoge Baudokumentation und Visualisierung"
Inhalt:
Das Seminar richtet sich an diejenigen Teilnehmer des Masterstudienganges Denkmalpflege, die sich bislang nicht oder wenig mit den grundlegenden Vermessungs- und Zeichentechniken für Baudokumentationen beschäftigt haben. Am praktischen Beispiel werden die formtreue Vermessung eines kleinen Bauwerkes bzw. eines Teiles eines größeren Bauwerkes mit einfachen Mitteln (Zollstock, Maßband, Lot, Schnur, Kreuzlinienlaser) sowie dessen zeichnerische Erfassung in händisch ausgeführten Grundrissen, Schnitten und Ansichten geübt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Anfertigung von Grundrissen, die ein überaus leistungsfähiger und oft unterschätzter Bestandteil von Baudokumentationen sind und deren Anfertigung in den anderen Praxis-Seminaren zur Bauforschung kaum berücksichtigt werden kann.
Die Arbeit erfolgt in Gruppen von in der Regel drei Personen, wobei alle Gruppen zunächst mit einem Grundriss beginnen, aus dem in der Folge Schnitte und Ansichten abgeleitet werden, so dass schließlich ein zusammenhängender Plansatz entsteht. Das Übungsobjekt steht derzeit noch nicht fest.

 

Einführung in AutoCAD, Gruppe I. M-FW-BF-120; M-EB-90/120; NF-V-BF-45; BA-SPO 2009: BA-30 Modul 3; BA-45 Modul 4; Export-15/10 Modul 4.

Dozent/in:
Arnold Kreisel
Angaben:
Seminar, 2 SWS
Termine:
Mo, 16:15 - 17:45, KR12/00.02
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Prüfungsleistung: Portfolio/Studienarbeit
Hinweis: Im Erweiterungsbereich MA 90/120 sind nur vollständige Module wählbar.
Inhalt:
Die Erstellung von Plänen für architektonische und archäologische Dokumentationen basiert zunehmend auf CAD-Programmen, und dort, wo noch handgezeichnete Pläne die Primärdokumentation bilden, werden sie zur Weiterverwendung entweder in CAD eingebunden oder umgezeichnet. Das Seminar führt in den Umgang mit der Software AutoCAD ein, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. An einfachen Beispielen wird das Zeichnen und Konstruieren im zweidimensionalen Raum, der maßstäbliche Druck und sinnvolles Planlayout sowie das Einbinden und Bearbeiten von Rastergraphiken geübt. Fundierte AutoCAD-Kenntnisse sind nicht nur Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme an allen weiterführenden Kursen zu digitalen Baudokumentationen, insbesondere "Digitale Baudokumentation und Visualisierung I" und "Digitale Baudokumentation und Visualisierung II", sondern sie erleichtern auch die Anfertigung objektbezogener Abschlussarbeiten, in denen Bauwerksdokumentationen angefertigt oder weiterverarbeitet werden sollen.

 

Einführung in AutoCAD, Gruppe II. M-FW-BF-120; M-EB-90/120; NF-V-BF-45; BA-SPO 2009: BA-30 Modul 3; BA-45 Modul 4; Export-15/10 Modul 4.

Dozent/in:
Jürgen Giese
Angaben:
Seminar, 2 SWS
Termine:
Do, 8:30 - 10:00, KR12/00.02
Einzeltermin am 10.2.2016, 9:00 - 11:00, KR12/02.01
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Prüfungsleistung: Portfolio / Studienarbeit Hinweis: Im Erweiterungsbereich MA 90/120 sind nur vollständige Module wählbar.
Inhalt:
Die Erstellung von Plänen für architektonische und archäologische Dokumentationen basiert zunehmend auf CAD-Programmen, und dort, wo noch handgezeichnete Pläne die Primärdokumentation bilden, werden sie zur Weiterverwendung entweder in CAD eingebunden oder umgezeichnet. Das Seminar führt in den Umgang mit der Software AutoCAD ein, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. An einfachen Beispielen wird das Zeichnen und Konstruieren im zweidimensionalen Raum, der maßstäbliche Druck und sinnvolles Planlayout sowie das Einbinden und Bearbeiten von Rastergraphiken geübt. Fundierte AutoCAD-Kenntnisse sind nicht nur Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme an allen weiterführenden Kursen zu digitalen Baudokumentationen, insbesondere "Digitale Baudokumentation und Visualisierung I" und "Digitale Baudokumentation und Visualisierung II", sondern sie erleichtern auch die Anfertigung objektbezogener Abschlussarbeiten, in denen Bauwerksdokumentationen angefertigt oder weiterverarbeitet werden sollen.

 

Historic Districts et al: Stadt und Denkmalpflege in den USA. M-P-DK 90/120; M-EB 90/120; M-SPO 2007 Modul 1; NF-P-DK 45; BA-SPO 2009; BA-45 Modul 2; BA-30 Modul 2

Dozent/in:
Gerhard Vinken
Angaben:
Seminar, 2 SWS
Termine:
Mi, 10:15 - 11:45, KR12/02.18
Inhalt:
Die städtebauliche Denkmalpflege und der Schutz von Flächendenkmalen nimmt weltweit an Bedeutung zu. In den USA gibt es schon früh Bestrebungen, Ensembles und Stadtviertel zu schützen, und heute sind die "historic districts" das vermutlich wirkungsvollste Werkzeug der staatlichen Denkmalpflege überhaupt. Das Seminar untersucht die Geschichte der städtebaulichen Denkmalpflege in den USA seit ihren heterogenen Angängen, zu denen Museumsstädte wie Colonial Williamsburg ebenso zählen wie die frühen "Zoning Laws" (New Orleans, Boston). Wie in Europa ist auch in den USA ein Umschwung der öffentlichen Meinung seit den 1960er Jahren zu verzeichnen, der in den New Yorker Auseinandersetzungen mit den Bürgerrechtlern um Jane Jacobs kulminiert. Die Erfolge (und Probleme) des städtebaulichen Denkmalschutzes werden im Seminar ebenso thematisiert wie aktuelle Entwicklungen. Die heutige Praxis der Unterschutzstellung und die Wirkung der Maßnahmen wird an konkreten Beispielen analysiert, auch mit einem vergleichen Blick auf die deutsche Situation.
Empfohlene Literatur:
Einführende Literatur (Seminar-Apparat im Aufbau):
  • William J. Murtagh: Keeping Time. The History and Theory of Preservation in America, 32006.
  • Michael Holleran: Boston's "Changeful Times", 1998.
  • Harmon H. Goldstone, Martha Dlrymple: History Preserved. A Guide to New York City Landmarks and Historic Districts, New York 1976
  • Ralph W. Richardson: Historic Districts of America (mehrere Bände)

 

Architektonisches Erbe des 20. Jahrhunderts. M-P-DK 90/120; M-EB 90/120; M-SPO 2007, Modul 1; NF-P-DK 45; BA-SPO 2009: BA-45 Modul 2; BA-30 Modul 2.

Dozent/in:
Johanna Blokker
Angaben:
Seminar, 2 SWS
Termine:
Do, 8:30 - 10:00, ZW4/01.04
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Entspricht MA-SPO 2007: "'Wiederaufbau'. Konzepte und Projekte der Nachkriegszeit aus denkmalpflegerischer Sicht"
Prüfungsleitsung: Portfolio/Studienarbeit
Hinweis: Im Erweiterungsbereich MA-SPO 2013 können nur ganze Module gewählt werden.
Inhalt:
Das Seminar beschäftigt sich mit der Frage des Denkmalwertes in Bezug auf die Architektur und den Städtebau des 20. Jahrhunderts sowie mit den besonderen Herausforderungen, die das Bewerten, Vermitteln und Erhalten dieses Erbes für die Denkmalpflege darstellen. Internationale Diskurse und Trends schaffen den Kontext für eine eingehende Diskussion der Chancen und Gefahren für die Bauten der deutschen Nachkriegszeit. Diese Überlegungen werden weiter vertieft durch studentische Referate zu einzelnen Fallbeispielen.

 

Bauerhalt. M-P-BF1-90/120, M-EB-90/120.

Dozent/in:
Stefan Breitling
Angaben:
Seminar, 2 SWS
Termine:
Di, 11:15 - 12:45, ZW4/01.04
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Prüfungsleistung: Portfolio/Studienarbeit
Inhalt:
Die Abläufe und Zielstellungen in der Praktischen Denkmalpflege sind seit dem Denkmalschutzjahr 1975 zunehmend systematisiert worden. Zahlreiche Verordnungen und technische Verfahren sowie Handlungsroutinen sollen den Erhalt von Baudenkmalen und das Wissen darüber sichern. Im Seminar soll versucht werden, eine Bilanz der innovativen Jahrzehnte der Baudenkmalpflege aus technischer Sicht zu ziehen. Welche Sanierungsverfahren und –strategien haben sich bewährt, welche haben zu weiteren Schäden und immer kürzeren Sanierungstakten geführt? Aus der Literatur werden Sanierungsmaßnahmen zwischen 1975 und 2000 zusammengestellt und hinsichtlich der Ausgangsbedingungen, der Ziele und Ausrichtung der Maßnahmen, der gewählten technischen und verfahrenstechnischen Mittel sowie des heutigen Erhaltungszustandes beschrieben und bewertet werden.
Empfohlene Literatur:
CRAMER, Johannes; BREITLING, Stefan: Architektur im Bestand. Basel/Boston/Berlin 2007.
PETZET/MADER, Praktische Denkmalpflege. Stuttgart/Berlin/Köln 1995.
LÜBBE, Herrmann: Im Zuge der Zeit. Verkürzter Aufenthalt in der Gegenwart. Berlin u. a. 1992.
BRACHERT, Thomas: Patina. Von Nutzen und Nachteil der Restaurierung. München 1985.
REININK, WESSEL: Altern und ewige Jugend – Restaurierung und Authentizität, in Daidalos 56, Juni 1995.
MOSTAFAVI, Mohsen; LEATHERBARROW, David: On weathering. The life of buildings in time. Cambridge, Mass. u.a. 1993.
REICHEL, Herbert: Die Natursteinverwitterung an Bauwerken als mikroklimatisches und edaphisches Problem in Mitteleuropa. Tübingen 1975.
REUL, Horst: Handbuch Bautenschutz und Bausanierung. Schadensursachen, Diagnoseverfahren, Sanierungsmöglichkeiten, 4. Aufl. Köln 2001.
RIEGL, Alois: Der moderne Denkmalkultus. Wien/Leipzig 1903.
Eine Zukunft für unsere Vergangenheit. Denkmalschutz und Denkmalpflege in der Bundesrepublik Deutschland, Ausstellungskatalog. Red. Michael Petzet u. a., München 1975.
MARTIN, Dieter J.; KRAUTZBERGER, Michael (Hg.): Handbuch Denkmalschutz und Denkmalpflege – einschließlich Archäologie. Recht, fachliche Grundsätze, Verfahren, Finanzierung. München 2004.
HÖLSCHER, MARTIN (Red.), NIEHAUS, ELLEN (Bearb.): Das Denkmal als Altlast? Auf dem Weg in die Reparaturgesellschaft; Tagung des Deutschen Nationalkomitees von ICOMOS und des Lehrstuhls für Denkmalpflege und Bauforschung der Universität Dortmund auf der Kokerei Hansa, Dortmund-Huckarde, 11.-13. Oktober 1995. München, 1996.
SCHMIDT, HARTWIG: Archäologische Denkmäler. Stuttgart 2000.
Hans-Rudolf MEIER; Marion WOHLLEBEN (Hg.): Bauten und Orte als Träger von Erinnerung. Die Erinnerungsdebatte und die Denkmalpflege. Zürich 2000.

 

Digitale Baudokumentation und Visualisierung II. M-P-BF1-90/120; M-EB-90/120; M-SPO 2007 Modul 2; NF-P-BF-45.

Dozent/in:
Jürgen Giese
Angaben:
Seminar, 2 SWS
Termine:
Mi, 8:30 - 10:00, KR12/00.02
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Das Seminar richtet sich an Studierende mit fundierten Kenntnissen der Bauwerksvermessung mit besonderen Erfahrungen in der tachymetrischen und photogrammetrischen Bauwerksvermessung sowie guten CAD-Kenntnissen. Nach Möglichkeit sollten diese Kenntnisse in der Anwendungswoche "Digitale Baudokumentation und Visualisierung I" erworben worden sein.
Sinnvoll ist ebenfalls die vorhergehende Teilnahme an der Anwendungswoche 3D-Scanning oder vergleichbare Vorkenntnisse im Laserscanning.
Prüfungsleistung: Portfolio/Studienarbeit
Inhalt:
Für intelligent durchgeführte Aufmaßprojekte innerhalb einer Baudokumentation bieten sich heutzutage oftmals Verfahrenskombinationen aus Tachymetrie, Photogrammetrie, Laserscanning und Handmessung an. Diese Techniken gestatten im Falle einer sinnvollen Kombination nicht nur effizientes und qualitativ hochwertiges Arbeiten sondern auch die Erstellung einer Fülle unterschiedlicher Aufmaßprodukte wie analoger und digitaler Strichzeichnungen, entzerrter Bilder, Orthophotos, Abwicklungen, Punktwolken sowie zahlreicher Hybridprodukte. Ziel des Seminars ist es, den kombinierten Einsatz dieser Verfahren und die Erstellung der genannten Produkte zu beherrschen und sich dadurch eine klare Vorstellung von Potentialen, Grenzen und Qualitätsmerkmalen zu erarbeiten.
Im ersten Teil des Seminars werden, überwiegend am Beispiel des Bamberger Domes unter Nutzung vorhandener Daten, verschiedene Auswerte- und Veredelungstechniken der Rohdaten vorgestellt und geübt. Im zweiten Teil werden ausgewählte Themen durch Referate und durch von den Teilnehmern vorbereitete Übungsstunden vertieft.
Im Einzelnen werden voraussichtlich folgende Themen behandelt:
  • virtuelle Tachymetrie mit Virtusurv
  • Ableitung von Strichzeichnungen aus 2D- und 3D-Punktwolken unter PointSense Heritage
  • Kombination von Punktwolken und Photographien
  • Nutzung von Punktwolken für Verformungsanalysen
  • parametrische Bildentzerrungen: Zylinderabwicklung
  • Scannen ohne Scanner: Erzeugung von 2D-, 3D-Punktwolken und texturierten Oberflächen durch Structure from Motion
  • Entwicklung eines Kriterienkataloges für die Beurteilung von Aufmaßverfahren und -produkten 25 Jahre nach den "Empfehlungen für Baudokumentationen"

Weitere Themen sind nach Absprache möglich.

 

Zeitliche und räumliche Phänomene der Gefügekunde. M-P-BF2-90/120; M-EB-90/120; NF-P-BF-45.

Dozent/in:
Thomas Eißing
Angaben:
Seminar, 2 SWS
Termine:
Mi, 12:15 - 13:45, ZW4/01.04
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Das Seminar ist ausschließlich Studierenden des Masterstudienganges nach der SPO 2013 als Profilierungsmodul vorbehalten.
Inhalt:
Das Profilierungsmodul umfasst 2 Seminare mit einer gemeinsamen Modulnote. Das Seminar wird während des Wintersemesters wöchentlich gehalten. Ein spezielles Visualisierungsseminar wird in der vorlesungsfreien Zeit vom 22.02-26.02.angeboten. Hier werden von den Studierenden Referate zu ausgewählten Themen der Gefügekunde bearbeitet. Die Gefügekunde ist ein spezieller Zweig der historischen Bauforschung, die sich mit der Entwicklung von zusammengefügten Hölzern beschäftig. Durch eine genaue Beschreibung, Einordnung und Datierung der Holzverbindung und der daraus hergestellten Tragwerke sollen die Gefüge umfassend auf ihrer Bedeutung für die konstruktionsgeschichtliche Entwicklung bewertet werden. Sowohl die Ausführung der Holzverbindungen als auch die räumliche Anordnung der Hölzer zu Tragwerken unterliegt zeitlichen Entwicklungen, die in verschiedenen Regionen ähnlich, divergent oder auch zyklisch erfolgen kann. Um nicht voreilig zu lineare Entwicklungsmuster zu entwerfen, muss eine Merkmalsmatrix erstellt und abwägend gewichtet werden. Anhand verschiedener Themen, die Ende September bekannt gegeben werden, soll dieses Vorgehen anhand der Entwicklung verschiedener Gefügeknoten, Dachtragwerke, Hausgerüsttypen, Grundrissformen etc. erarbeitet und in Form zunächst eines Referates zu Diskussion gestellt und später zu einer Hausarbeit ausformuliert werden. Gefügekundliche Entwicklung lassen sich gut mit thematischen Karten darstellen. Wie eine solche Karte aufgebaut sein sollte, wie Legenden und Maßstäbe eingearbeitet werden, soll im Visualisierungsseminar erarbeitet werden. Dazu wird es eine Einführung in das Gis-Programm ArcGis und kleinere Übungsaufgaben geben. Später werden die Ergebnisse aus den Referaten entsprechend visualisiert und in die Hausarbeit eingebunden. Dies ergibt dann die Modulnote.
Die Hausarbeit umfasst ca. 20-30 Seiten einschließlich Literatur und Abbildungsteil. Diese sollten bis zum Ende des Wintersemesters zum 31.März fertiggestellt werden. Es können maximal 16 Personen an dem Seminar teilnehmen. Die Themen werden im Hochzeithaus ab dem 1. Oktober ausgehängt und endgültig zur ersten Sitzung am 14.10. vergeben werden.

 

Erstellung von thematischen Karten mit GIS; Visualisierung von gefügekundlichen Entwicklungen. M-P-BF2-90/120; M-EB-90/120.

Dozentinnen/Dozenten:
Thomas Eißing, Francois Stenger
Angaben:
Seminar, 2 SWS
Termine:
Blockveranstaltung 22.2.2016-26.2.2016 Mo-Fr, 9:00 - 16:00, KR12/00.02

 

3D-Scantechnik. M-P-RW-90/120; M-EB-90/120.

Dozent/in:
Max Rahrig
Angaben:
Seminar, 2 SWS
Termine:
Blockveranstaltung 15.2.2016-19.2.2016 Mo-Fr, Blockveranstaltung 29.2.2016-4.3.2016 Mo, Di-Do, Fr, 9:00 - 16:00, KR12/00.02
Veranstaltungsort: Augustenstraße 6. Die Blockveranstaltung findet vom 29.02.-04.03.2016 statt. Sollte die Teilnehmerzahl von 10 Studierenden überschritten werden, wird der Kurs ggf. geteilt. Der zusätzliche Kurs wird dann in der Woche vom 15.-19.02.2015 stattfinden.
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Prüfungsleistung: Portfolio/Studienarbeit Vorraussetzung für die Teilnahme ist die erfolgreiche Teilnahme am 3D-Scankurs im Sommersemester. Der Kurs ist auf 10 Teilnehmer beschränkt.
Inhalt:
Der Kurs konzentriert sich auf die Auswertung von 3D-Scan-Daten, die durch terrestrische Laser-Scanner und Weislichtstreifen-Scanner erstellt wurden und soll zur eigenstandigen Bearbeitung von 3D-Daten, der Texturierung von Objekten und zur Planerstellung befähigen.

 

Historische Werkstoffe. Methoden zur Erhaltung historischer Werktechniken im Kontext angewandter Denkmalpflege. M-P-RW-90/120; M-EB-90/120.

Dozent/in:
Wolfgang Frey
Angaben:
Seminar, 2 SWS
Termine:
Blockveranstaltung 14.12.2015-1.2.2016 Mo, 9:00 - 12:00, ZW4/01.04
Einzeltermin am 15.1.2016
Ab 14.12. wöchentlich, Berlin-Exkursion am 15.01.2016
Inhalt:
Das Seminar behandelt ausgewählte historische Materialien und Werktechniken: Naturstein und Putz, Terrazzo und Mosaik, Edelputztechniken wie Marmorino, Stuckmarmor und Marble-Cement, Tapeten, Holzvertäfelungen und Zinkgusselemente. Unterschiedliche Zustände und Schadensbilder werden beschrieben, denkmalpflegerische, restauratorische, ästhetische und technische Anforderungen und Ziele diskutiert. Daraus abgeleitet werden planerische, naturwissenschaftliche und restauratorische Methoden für den denkmalgerechten Umgang dargestellt. Teil des Seminars ist eine Tagesexkursion nach Berlin: Thematisch werden behandelt: Wiederaufbau des Neuen Museums und die Grundinstandsetzung der Deutschen Staatsoper Unter den Linden.

 

Erhaltungstechniken: Wandmalereirestaurierung und -konservierung. M-P-RW-90/120; M-EB-90/120.

Dozentinnen/Dozenten:
Rainer Drewello, Thomas Seidenath
Angaben:
Seminar, 2 SWS
Termine:
Blockveranstaltung in der Zeit vom 15. Oktober 2015 bis 6. November 2015. Die genauen Termine werden nach Absprache mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen bekanntgegeben. Bitte das „Schwarze Brett Denkmalpflege“ beachten. Veranstaltungsort: ehem. Dominikanerkirche (praktische Arbeiten); Seminarraum Augustenstr. 6 (As6).
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Prüfungsleistung: M-P-RW-90/120: Referat und studienbegleitender Nachweis der durchgeführten praktischen Arbeiten und Studienarbeit. M-FW-RW-120: Referat und studienbegleitender Nachweis der durchgeführten praktischen Arbeiten. Der Kurs ist auf 10 Teilnehmer beschränkt.
Inhalt:
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Wandmalereien in der ehemaligen Dominikanerkirche in Bamberg (Aula der Universität). Am Beispiel des historischen Bestands auf der nördlichen Seitenschiffwand im Kirchenschiff sollen die Methoden der Objektdokumentation des Gesamtbestands und die restauratorischen Methoden der Oberflächenreinigung und der reversiblen Festigung sich ablösender Malschichten studiert und am exemplarischen Beispiel praktiziert werden. Hinsichtlich der Oberflächendokumentation sollen 3D-Scans mit Auflicht- und UV-Fotografie kombiniert und Befunde und Behandlungsstellen kartographisch dokumentiert werden.

 

Planen und Bauen im Bestand bei Denkmälern bis um 1800. M-P-BS1-90/120; M-EB-90/120; M-SPO 2007, Modul 5.

Dozent/in:
Markus Schlempp
Angaben:
Seminar, 2 SWS
Termine:
Blockveranstaltung 10.12.2015-4.2.2016 Do, 10:15 - 13:00, ZW4/01.04
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Achtung: Die Seminare Arbeitstechniken für die Sanierung bei Denkmalen bis um 1800 und Baustoffe und Geotechnologie können nur gemeinsam besucht werden.
Max. Gruppengröße 16, zeichnerische Grundkenntnisse erforderlich.
Inhalt:
Ziele: Die Studierenden erwerben theoretische Kenntnisse über Probleme, Aspekte und Merkmale der Altbausanierung. Im Mittelpunkt steht der Planungsprozess für einen systematischen und kritischen Umgang mit Baudenkmälern.

Inhalte: Denkmalpflegerische Kriterien für den Planungs- und Entwurfsprozess, Baudokumentation, Untersuchungstechniken, neues Bauen in alter Umgebung, Besichtigung von Beispielen der Denkmalpflegepraxis, Entwurfsübung.

 

Baustoffe und Geotechnologie. M-P-BS1-90/120; M-EB-90/120; M-SPO 2007, Modul 5.

Dozentinnen/Dozenten:
Almut Lottmann-Löer, Helmut Kollo
Angaben:
Seminar, 2 SWS
Termine:
Einzeltermin am 14.10.2015, Einzeltermin am 28.10.2015, Einzeltermin am 11.11.2015, Einzeltermin am 25.11.2015, Einzeltermin am 9.12.2015, Einzeltermin am 13.1.2016, 15:00 - 18:00, ZW4/01.04
Einzeltermin am 27.1.2016, 15:00 - 18:00, Raum n.V.
Beginn 14.10.
Inhalt:
Die vorgestellten baustofftechnologischen Grundkenntnisse sollen ein tieferes Verständnis zur Beurteilung der Baustoffe hinsichtlich ihres Leistungsvermögens sowie der Art und des Umfangs ihrer Beanspruchbarkeit unter Berücksichtigung der Nutzung, des Klimas und der Zeit vermitteln. Dabei werden die wichtigsten stoffsprezifischen Kennwerte und Phänomene vorgestellt und deren Praxisrelevanz anhand von Beispielen aufgezeigt. In der Sanierungstechnologie für Baudenkmale kann die Geotechnik Beiträge zur Beurteilung der Standsicherheit der Gründungen und deren Ertüchtigung leisten. Nach einer Einführung in die gängigen Bodenarten werden die grundbaulichen Standsicherheitskriterien für Bauwerke nach DIN 1054 erläutert. Anschließend werden bewährte Techniken vorgestellt, mit denen die Standsicherheit von Fundamenten bestehender Bauwerke hergestellt oder verbessert werden kann. Hierbei werden Hochbauten, Stützmauern und überschüttete Gewölbe betrachtet.

 

Arbeitstechniken für die Sanierung bei Denkmälern des 19. und 20. Jahrhunderts. M-P-BS2-90/120; M-EB-90/120; SPO 2007, Modul 5.

Dozent/in:
Roger Karbe
Angaben:
Seminar, 2 SWS
Termine:
Einzeltermin am 21.10.2015, Einzeltermin am 4.11.2015, Einzeltermin am 18.11.2015, Einzeltermin am 16.12.2015, Einzeltermin am 20.1.2016, Einzeltermin am 3.2.2016, 15:00 - 18:00, ZW4/01.04
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Verbindliche Teilnahme an beiden Fächern (Planen und Bauen im Bestand bei Denkmälern des 19. und 20. Jahrhunderts) erforderlich!
Inhalt:
Vermittelt werden die Problemfelder, die sich durch den Umbau und die Umnutzung von Baudenkmalen ergeben. Dazu gehören bspw. der Zusammenhang zwischen Konstruktion und historischer Raumgestalt, die Funktionsprüfung historischer Tragwerke und die Integration neuer Tragwerke, oder das Wechselspiel zwischen Form und Funktion und zwischen Innenraum und Fassade. Thematisiert werden die neuen Anforderungen an die Erschließung; (Umgebungs-/Ortsbezug), die barrierefreie Erschließung und Wegeführung, die Rettungswegsituation, raumklimatische Anforderungen (Wärmeschutz, Energiemanagement), die bauphysikalische Anforderungen (Feuchteschutz, Brandschutz, Raumakustik) sowie weitere Vorschriften öffentlich-/rechtlicher Art und besondere Nutzervorgaben.

 

Planen und Bauen im Bestand bei Denkmälern des 19. und 20. Jahrhunderts. M-P-BS2-90/120; M-EB-90/120; M-SPO 2007, Modul 5.

Dozent/in:
Roger Karbe
Angaben:
Seminar, 2 SWS
Termine:
Einzeltermin am 19.10.2015, Einzeltermin am 2.11.2015, Einzeltermin am 16.11.2015, Einzeltermin am 14.12.2015, Einzeltermin am 11.1.2016, Einzeltermin am 25.1.2016, 12:15 - 15:45, ZW4/01.04
Seminarraum Zwinger 4-6
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Praktischer studienbegleitender Leistungsnachweis. Max. Teilnehmeranzahl: 16 Studierende. Bevorzugt Teilnehmer mit Grundkenntnissen in der Planung
Verbindliche Teilnahme an beiden Fächern (Arbeitstechniken für die Sanierung bei Denkmälern des 19. und 20. Jahrhunderts)erforderlich!
Inhalt:
Die Weiternutzung und Umnutzung von Altbauten ist eine grundlegende Voraussetzung für den Erhalt. Die mit einer Umnutzung einhergehenden baulichen Anpassungen und Veränderungen bieten ein mannigfaches Konfliktpotenzial gegenüber einer umfassenden konservatorischen Behandlung der Bausubstanz. Anhand konkreter Beispiele von Baudenkmalen des 19. und 20. Jahrhunderts sollen neue, nachhaltige Nutzungskonzepte diskutiert und in ihrer Umsetzung und den daraus resultierenden baulichen Konsequenzen planerisch geübt werden. Dabei sind die technisch-konstruktive Struktur des Gebäudes und seine Ausstattungsdetails zu berücksichtigen. Vermittelt werden Methoden zur Gestaltung im Hinblick auf einen Dialog mit der historischen Raumsituation. Grundkenntnisse der Zeichentechnik werden vorausgesetzt.

 

Master- und Doktorandenkolloquium

Dozent/in:
N.N.
Angaben:
Kolloquium, 1 SWS
Termine:
Mo 16.00 nach Vereinbarung Kr12/R307

 

Master- und Doktorandenkolloquium

Dozent/in:
Gerhard Vinken
Angaben:
Kolloquium, 1 SWS
Termine:
Raum KR12/301 Donnerstags 10:00, nach Vereinbarung

 

Neue Nutzung für alte Bauten. Funktionswandel im Denkmal. NF-FW-DK-I/II-30/45.

Dozent/in:
Franziska Haas
Angaben:
Seminar, 2 SWS
Termine:
Fr, 8:30 - 10:00, ZW4/01.04
Inhalt:
Politische, gesellschaftliche oder technische Veränderungen führten seit jeher zur Umnutzung von Bauten. Zahlreiche Gebäude, die heute Denkmal sind, konnten nur durch eine Nutzungsanpassung erhalten werden. Trotzdem kommt es beim Funktionswandel von Baudenkmalen nicht selten zum Konflikt mit den Zielen der Denkmalpflege: der Erhaltung von Substanz und Erscheinungsbild. Heutige Umbauten müssen den Anforderungen an Barrierefreiheit, Brandschutz oder energetische Belange genügen. Für Nutzungsänderungen von Denkmalen werden Forderungen nach der Reversibilität von Einbauten, der Trennung der neuen Einbauten vom historischen Bestand durch zeitgemäße Formensprache oder Materialwahl etc. gestellt. Im Seminar soll an konkreten Beispielen der Erfolg und auch das Scheitern solcher Funktionsänderungen im Baudenkmal aufgezeigt werden. Dabei werden u. a. Industriebauten, Sakralbauten, Verwaltungsbauten und Wohnbauten in Bamberg und der näheren Umgebung betrachtet. Ausgewählte Bauten werden Ziel einer Tagesexkursion sein. Der Termin wird am Beginn des Seminars abgestimmt.

 

Zwischen Denkmalwerten und Politikum. Denkmalpflege in Mitteleuropa. NF-FW-DK-I/II-30/45.

Dozent/in:
Zuzana Güllendi-Cimprichová
Angaben:
Seminar
Termine:
Di, 13:15 - 14:45, ZW4/01.04
Inhalt:
Für die mitteleuropäische Denkmalpflege war der Mauerfall ein prägender Moment. Die von der jahrzehntelangen Spaltung Europas betroffenen Länder blickten zwar auf eine gemeinsame denkmalpflegerische Tradition zurück, waren aber zugleich mit der neuen Realität konfrontiert. Die politische Situation wirkte sich weitgehend auf das denkmalpflegerische Handeln der Länder Mitteleuropas aus. Im Seminar wird anhand der Fallbeispiele die Situation der Denkmalpflege in Mitteleuropa im kulturpolitischen Kontext diskutiert. Dabei werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Wahrnehmung des baulichen Erbes betrachtet. Des Weiteren wird die politische Dimension des aktuellen denkmalpflegerischen Diskurses thematisiert.
Empfohlene Literatur:
Arnold Bartetzky: Nation – Staat – Stadt. Architektur, Denkmalpflege und visuelle Geschichtskultur vom 19. bis zum 21. Jahrhundert, Böhlau Verlag Köln, 2012. Michael S. Falser: Zwischen Identität und Authentizität. Zur politischen Geschichte der Denkmalpflege in Deutschland, Thelem, Dresden 2008 Ursula Schädler-Saub, Angela Weyer (Hg.): Geteilt – Vereint! Denkmalpflege in Mitteleuropa zur Zeit des Eisernen Vorhangs und heute. ICOMOS-Hefte des Deutschen Nationalkomitees LIX. Schriften des Hornemann Instituts Band 16, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2015

 

Bauvermessung für Einsteiger. NF-B-30/45; BA-SPO 2009: BA-30 Modul 3; BA-45 Modul 4; Export 15/10 Modul 4.

Dozent/in:
Claudia Eckstein
Angaben:
Blockseminar
Termine:
Einzeltermin am 1.4.2016, 9:00 - 12:00, ZW4/01.04
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Anmeldung: Der Kurs wird zu Beginn des Jahres 2016 im Virtuellen Campus zur Selbsteinschreibung freigegeben.
Einführungsveranstaltung: Termin wird noch bekanntgegeben, Augustenstr. 6, 2. OG Seminarraum
Dauer der Veranstaltung 04.04.2016 - 08.04.2016, täglich 9 - 17 Uhr, am Freitag 08.04.2016 bis 16 Uhr.
Prüfungsleistung: Portfolio/Studienarbeit.
Inhalt:
Dieses Seminar richtet sich an Studierende des Nebenfachs Kulturgutsicherung , die keine oder wenig Erfahrung in der Bauvermessung haben. Das verformungsgerechte Bauaufmaß und die zeichnerische Umsetzung sind grundlegende Verfahren der Bauforschung, um sich einem historischen Objekt zu nähern und den Bestand zu dokumentieren. In diesem Seminar sollen die Techniken des händischen Aufmaßes mittels Lot, Schnur, Maßband und Meterstab und das analoge Zeichnen geübt und Ansichten eines kleinen Objektes oder eines Gebäudeteils erstellt werden. Zudem sollen baugeschichtlich relevante Informationen und interessante Beobachtungen mit einer ca. 5-seitigen schriftlichen Arbeit in einen größeren Kontext gestellt werden. Vorbereitend zu dem Blockseminar wird ein einführendes Seminar stattfinden; der Termin wird noch bekanntgegeben.
Für das Blockseminar sind für jeden Teilnehmer folgende Arbeitsmaterialien erforderlich [siehe dazu auch den Leitfaden zum Bauaufmaß auf der Internetseite der Bauforschung (unter Service )]:
  • TK-Bleistift (2H bis 6H) + Anspitzer für TK-Stifte
  • Radierstift und Anspitzer
  • Dreikant Maßstab aus Kunststoff (1:20; 1:25; 1:50)
  • Geodreiecke
  • Maurerschnüre
  • Maurerlot
  • Kreppband
  • Meterstab

 

Quellen zum historischen Bauwesen. NF-FW-BF-I+II-30/45; BA-SPO 2009: BA-30 Modul 1+3; BA-45 1+4; Export 15/10 Modul 1+4.

Dozent/in:
Claudia Eckstein
Angaben:
Seminar, 2 SWS
Termine:
Di, 8:30 - 10:00, ZW4/01.04
ab 20.10.2015
Voraussetzungen / Organisatorisches:
ACHTUNG! Das Seminar beginnt am 20.10.2015! Der Leistungsnachweis erfolgt durch ein mündliches Referat mit einer zusammenfassenden Hausarbeit zum Referat (5 ECTS). Das Referat umfasst bei einer Einzelsitzung ca. 45 min. und bei einer Doppelsitzung (2 Referate pro Sitzung) max. 30 min. Die schriftliche Zusammenfassung des Referats beinhaltet ca. 10 Textseiten zzgl. Abbildungen, Abbildungsnachweis und Literaturnachweis.
Inhalt:
Die bauhistorische Untersuchung eines Gebäudes hinsichtlich seiner Baugeschichte sowie seiner konstruktiven und bautechnischen Besonderheiten bilden den Kern der Bauforschung. Damit ist das historische Objekt Träger der wesentlichen Informationen, die zur Klärung seiner Baugeschichte beitragen können. Neben dem Blick auf das Objekt selbst kann es sich je nach Fragestellung jedoch zusätzlich lohnen, ergänzende Quellen zu Rate zu ziehen. Unter kritischer Beurteilung deren Aussagewertes können sie beispielsweise über die Baugeschichte eines bestimmten Bauwerks Aufschluss geben. Andererseits bieten historische Schriftquellen wie Werkmeister- und Rechnungsbücher, Urkunden sowie auch historische Abbildungen einen Einblick in die theoretischen Grundlagen und bautechnischen Entwicklungen des mittelalterlichen Bauens und zeichnen somit auch ein Bild der früheren Baukultur. In dem Seminar sollen zum einen verschiedene Befunde am Objekt hinsichtlich ihres Aussagewertes zur mittelalterlichen Produktion und Bearbeitung verschiedener Baumaterialien sowie zu Bauabläufen und der Bautechnik gedeutet werden. Inwiefern schriftliche Zeugnisse und frühe Abbildungen solchen Befunden zuzuordnen und mit ihnen in Einklang zu bringen sind, soll ebenso diskutiert werden wie die Aussagefähigkeit der Quellen hinsichtlich bautechnischer Fragestellungen und der Baugeschichte eines bestimmten Objekts. Innerhalb des Seminars ist eine Exkursion nach Ulm mit dem Besuch des dortigen Stadtarchivs und der Münsterbauhütte geplant, in welcher die typischen Bearbeitungstechniken des Werksteins demonstriert und ausprobiert werden können. Der Leistungsnachweis erfolgt durch ein mündliches Referat mit einer zusammenfassenden Hausarbeit zum Referat (5 ECTS). Das Referat umfasst bei einer Einzelsitzung ca. 45 min. und bei einer Doppelsitzung (2 Referate pro Sitzung) max. 30 min. Die schriftliche Zusammenfassung des Referats beinhaltet ca. 10 Textseiten zzgl. Abbildungen, Abbildungsnachweis und Literaturnachweis.

 

Einführung in die Restaurierungswissenschaften. NF-FW-RW-I-30/45; BA 45, Modul 1+4; BA 30, Modul 1+3; Export 15/10, Modul 1+4.

Dozent/in:
Rainer Drewello
Angaben:
Seminar/Proseminar, 2 SWS
Termine:
Mi, 10:15 - 11:45, ZW4/01.04
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Der Leistungsnachweis erfolgt durch ein mündliches Referat (3 ECTS) bzw. durch ein mündliches Referat mit einer zusammenfassenden Hausarbeit zum Referat (5ECTS). Das Referat umfasst bei einer Einzelsitzung ca. 40 min und bei einer Doppelsitzung (2 Referate pro Sitzung) max. 30 min. Die schriftliche Zusammenfassung des Referats beinhaltet ca. 10 Textseiten zzgl. Abbildungen, Abbildungsnachweisen und Literaturnachweis.
Inhalt:
Das Seminar führt in die Restaurierungswissenschaft und in die Prävention zur Erhaltung von Kunst- und Kulturgut ein. Kern des Seminars ist die Vermittlung der Grundkenntnisse der in der Kunsttechnik verwendeten Materialien und Werkstoffe.

 

Digitale Dokumentation von Sammlungsobjekten. NF-P-RW-45

Dozent/in:
Max Rahrig
Angaben:
Seminar
Termine:
ENTFÄLLT
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Der Kurs ist auf 10 Teilnehmer beschränkt. Prüfungsleistung: Portfolio/Studienarbeit.
Inhalt:
Im Seminar sollen verschiedene Methoden zur Dokumentation von Salmmlungsobjekten vermittelt werden. Hierbei soll die fachmännische Ausleuchtung und Fotodokumentation mit digitalen Spiegelreflexkameras sowie die Dokumentation mittels 3D-Streiflicht-Scannern erlernt werden. Aus den erzeugten Ansichten und Abbildungen werden anschließend Tafeln für einen gemeinsamen Katalog gesetzt. Die Arbeiten erfolgen an Sammlungsobjekten des Historischen Vereins Bamberg.



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