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Wissenschaftliches Projekt (Modul D)

 

Projektseminar: Jüdisch-Fränkische Heimatkunde [Jüdisches Franken]

Dozent/in:
Susanne Talabardon
Angaben:
Seminar/Hauptseminar/Proseminar/Übung, 2 SWS, benoteter Schein, ECTS: 6, Gaststudierendenverzeichnis, Zentrum für Interreligiöse Studien, Erweiterungsbereich, Erster Termin: 25.10.2017;
Termine:
Mi, 18:00 - 20:00, U2/00.26
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Anmeldung/Abmeldung zur Lehrveranstaltung in der Zeit vom 25.09.2017 , 10.00 Uhr bis 12.11.2017, 23.59 Uhr über Flex Now!

Modulzugehörigkeit:

BA-Hauptfach Jüdische Studien:
  • Aufbaumodul 1 Jüdische Religionsgeschichte A/H1 a+b; A/H 2°.
  • Vertiefungsmodul 2a Projekt a (V/H 2a)

BA-Nebenfach 45 Jüdische Studien und Judaistik:
  • A/N-45 1; A/N-45 1°; V/N-45 1a;
  • Vertiefungsbereich 2 Sprache und Literatur


BA-Nebenfach 30 Jüdische Studien und Judaistik:
  • A/N-30 1; V/N-30 1
  • Aufbaumodul 1; Vertiefungsbereich 1

 

Theologisches Forum Judentum Christentum

Dozentinnen/Dozenten:
Jürgen Bründl, Susanne Talabardon
Angaben:
Projekt, benoteter Schein, Gaststudierendenverzeichnis, Zentrum für Interreligiöse Studien, Modulstudium
Termine:
Blockveranstaltung 20.2.2018-22.2.2018 Di-Do
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Theologisches Forum Judentum Christentum 20.–22. Februar 2018
Otto-Friedrich-Universität Bamberg, An der Universität 2, Raum 01.33
Vorträge, Arbeitsgruppen und Exkursion zum Thema Inszenierungen der Gottesbeziehung: Rituale bei Juden und Christen
Programm auf Anfrage und Anmeldung per Mail erbeten: theologischesforum@gmail.com
Inhalt:
In der Forschung hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass Judentum und Christentum ihre jeweilige Identität in zähem und intensivem Ringen miteinander entwickelten. Während in den Jahrzehnten nach der Schoa hinter den selbstverständlichen Unterschieden zwischen beiden Religionen nach überraschenden Gemeinsamkeiten gesucht wurde, ist man heute eher geneigt, sich über die Differenzen zu verwundern. Diese sind, trotz aller religionshistorischen Nähe, klar zu erkennen. Die Rückfrage nach den sichtbaren Formen religiöser Identität erscheint gerade in den Phasen von Entstehung und Konsolidierung von Judentum, Christentum innerhalb ihres ‚paganen‘ Umfelds außerordentlich instruktiv. Zu diesen sichtbaren Formen zählen Riten in ihren institutionalisierten wie nicht institutionalisierten Formen. Sie dürften gegenüber theologischen oder philosophischen Traktaten und Abhandlungen einzelner oder kollektiver Autoren die größere Reichweite in der Verbreitung und „Einübung“ der neuen Religionen gehabt haben. Übernommene wie neu entstehende Riten innerhalb wie außerhalb des Gottesdienstes speisten sich dabei in ihren Inszenierungen der Gottesbeziehung nicht nur aus dem eigenen Arsenal religiöser Symbole, sondern auch aus denen von Nachbarreligionen. Dabei kam es neben schiedlich-friedlicher Koexistenz auch zu Rivalitäten, zu Überlagerungen und schließlich zu Verdrängungen. Die Tagung hat es sich zur Aufgabe gemacht, Ursprünge und Entfaltung prägender Riten und deren sichtbarer Elemente zu beleuchten: Welche Funktion kam dem Ritus bei der Regelung der Gottesbeziehung in Judentum, Christentum und der graeco-romanischen Umwelt zu? In welchem strukturellen Verhältnis stehen Synagoge und Kirche zur Institution Tempel? Welche Rolle spielten Hymnus und Musik in Spätantike und Mittelalter? Und welcher Anteil wird der Gemeinde im Kult eingeräumt? Neben den kultischen Fragen sollten indessen auch die Rites de passage und diejenigen ‚alltäglichen‘ Bräuche Berücksichtigung finden, die außerhalb der heiligen Gemäuer stattfinden: Prozessionen, Flurumgänge, Schutzzauber, Waschungen oder apotropäische Riten.
Veranstalter
Otto-Friedrich-Universität Bamberg: Professur für Judaistik Institut für Katholische Theologie Zentrum für Interreligiöse Studien
Freie Universität Berlin, Seminar für Katholische Theologie Universität Bonn, Evangelisch-Theologisches Seminar, Abt. für Kirchengeschichte



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