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Volkskunde/Europäische Ethnologie

 

Fachgeschichte der Volkskunde/Europäischen Ethnologie [Fachgeschichte EuroEthno]

Dozent/in:
Heidrun Alzheimer
Angaben:
Vorlesung, 2 SWS, Bachelor (2,5 ECTS): GM II; Master (ohne ECTS): GM II bei Auflagen; Master (3 ECTS): VM I, VM II, VM III, VM V; EM I, EM II; Lehramt (2,5 ECTS): EWS Euro Ethno II.
Termine:
Mi, 16:00 - 18:00, U7/01.05
Die Vorlesung findet teils in Präsenz synchron, teils online synchron bzw. asynchron statt. Genaue Informationen zu den einzelnen Terminen finden Sie im VC-Kurs. Studierende können den Raum U7/01.05 mittwochs 16-18 Uhr für die Teilnahme nutzen. Bitte bringen Sie dafür ein Endgerät und Kopfhörer mit. Bitte beachten Sie, dass die Klausur am 1. Februar 2023 im Raum MG2/01.10 stattfindet!
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Im zugehörigenVC-Kurs finden Sie pro Woche einen Aufsatz zur vertiefenden Lektüre.
Als Prüfungsleistung wird eine Abschlussklausur verlangt.

Achtung
Wenn Sie diese Lehrveranstaltung belegen möchten, gehen Sie bitte wie folgt vor:
Inhalt:
Diese Vorlesung führt in die Geschichte des Faches Volkskunde/Europäische Ethnologie ein und spannt einen weiten Bogen von den Anfängen volkskundlich-ethnologischen Denkens und Forschens im 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Beleuchtet werden Positionen und Perspektiven, die den wissenschaftlichen Diskurs bestimmten und vorantrieben. Ziel ist es, das Fach Europäische Ethnologie als eine kulturanthropologische Disziplin verstehen zu lernen, deren Fragestellungen im Dreieck von Gesellschaft, Zeit und Raum verortet sind. Die Vorlesung wird darüber hinaus theoretische Ansätze und methodische Grundlagen ansprechen, um den Zusammenhang zwischen Erkenntnisinteressen und Forschungswegen sichtbar zu machen. Die exemplarische Vorgehensweise verfolgt das Ziel, den fachgeschichtlichen Überblick zu vermitteln, den Sie für unsere themenzentrierten Lehrveranstaltungen mitbringen sollten.
Empfohlene Literatur:
  • Brednich, Rolf-Wilhelm (Hg.): Grundriß der Volkskunde. Einführung in die Forschungsfelder der Europäischen Ethnologie. 3. überarb. u. erweit. Aufl. Berlin 2001.
  • Göttsch, Silke/Lehmann, Albrecht (Hgg.): Methoden der Volkskunde. Positionen, Quellen, Arbeitsweisen der Europäischen Ethnologie. Berlin 2001.
  • Weber-Kellermann, Ingeborg/Becker, Siegfried, Bimmer, Andreas C.: Einführung in die Volkskunde/Europäische Ethnologie. Eine Wissenschaftsgeschichte. 3., vollständig überarb. u. aktual. Aufl. (= Sammlung Metzler, Bd. 79). Stuttgart [2016].
Schlagwörter:
Schlagwörter: Volkskundliches Denken, Stereotypen, Reiseliteratur, Aufklärung, Romantik, Nationalsozialismus, Landleben, Märchen, Sagen, Feldforschung, kulturwiss. Methoden, kulturwiss. Theorien, Volk, Volksseele, Nation, Bevölkerung, Volkskunst, Museen,

 

Tod und Begräbnis – Strukturen und Wandlungen zwischen Mittelalter und 20. Jahrhundert [Tod und Begräbnis]

Dozent/in:
Günter Dippold
Angaben:
Vorlesung, 2 SWS, Studium Generale, Bachelor (2,5 ECTS): BM I, AM I; Studium Generale (2,5 ECTS); Bachelor (2,5 ECTS): GM II; Master (3 ECTS): VM I, VM II, VM III, VM V; EM I, EM II; Lehramt (2,5 ECTS): EWS Euro Ethno II.
Termine:
Mi, 18:00 - 19:30, LU19/00.09
Die Vorlesung findet mehrheitlich in Präsenz statt. Einzelne Termine werden jedoch online angeboten. Genauere Informationen erhalten Sie im VC-Kurs. Auch an den online-Terminen können Studierende den Raum LU19/00.13 für die Teilnahme nutzen. Bitte bringen Sie dafür ein Endgerät und Kopfhörer mit.
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Achtung:

Wenn Sie diese Lehrveranstaltung belegen möchten, gehen Sie bitte wie folgt vor:
Inhalt:
Wie deuteten die Menschen den Tod, und wie stellten sie ihn dar? Wie gingen die Hinterbliebenen mit dem Lebensende eines Angehörigen um? Welche rituellen Handlungen knüpften sich an das Ableben eines Menschen? Welche Formen der Bestattung wurden gewählt, und welche zeichenhafte Bedeutung hatten sie? Diesen und weiteren Fragen geht die Vorlesung in historischer Perspektive nach. Betrachtet wird die Situation in Mitteleuropa, zumal im deutschsprachigen Raum, zwischen dem späten Mittelalter und der Zeit um 2000.
Empfohlene Literatur:
  • Ariès, Philippe: Geschichte des Todes. München/Wien 1980.
  • Hartinger, Walter: ... denen Gott genad! Totenbrauchtum und Armen-Seelen-Glaube in der Oberpfalz, Regensburg 1979.
  • Metken, Sigrid (Hrsg.): Die letzte Reise. Sterben, Tod und Trauersitten in Oberbayern. München 1984.
  • Raum für Tote. Die Geschichte der Friedhöfe von den Gräberstraßen der Römerzeit bis zur anonymen Bestattung. Braunschweig 2003.
  • Sörries, Reiner (Bearb.): Großes Lexikon der Bestattungs- und Friedhofskultur. Wörterbuch zur Sepulkralkultur. Volkskundlich-kulturgeschichtlicher Teil: Von Abdankung bis Zweitbestattung. Braunschweig 2002.
Schlagwörter:
Tod, Krankheit, Knochenmann, Totentanz, Begräbnis, Grab, Feuerbestattung, Krematorium, Friedhof, Sarg, Urne, jüdischer Friedhof, Friedwald

 

Immaterielles Kulturerbe. Eine Einführung [Einführung immaterielles Kulturerbe]

Dozent/in:
Barbara Wittmann
Angaben:
Vorlesung, 2 SWS, Studium Generale, Bachelor (2,5 ECTS): GM II; Bachelor (2,5 ECTS): BM I, AM I; Master (3 ECTS): VM I, VM II, VM III, VM V; EM I, EM II; Lehramt (2,5 ECTS): EWS Euro Ethno II.
Termine:
Mi, 14:00 - 16:00, U2/00.25
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Leistungsnachweis:
Schriftliche Prüfung in der letzten Vorlesungsstunde

Achtung:
Wenn Sie diese Lehrveranstaltung belegen möchten, gehen Sie bitte wie folgt vor:
Inhalt:
Zusätzlich zur Welterbe-Konvention von 1972 hat die UNESCO 2003 auch den Schutz des immateriellen Kulturerbes der Menschheit zur globalen Aufgabe erhoben. Durch ihren identitätsstiftenden und gemeinschaftsbildenden Charakter kommt dem Erhalt dieser vielfältigen Ausdrucksformen eine besondere Bedeutung zu. Mittlerweile umfassen die nationalen und internationalen Verzeichnisse so unterschiedliche Phänomene wie das Genossenschaftswesen, das französische Gastmahl, Streuobstwiesen oder die Falknerei. Die Vorlesung spannt einen Bogen von fachgeschichtlichen europäisch-ethnologischen Perspektiven auf Schutz und Bewahrung über die Betrachtung einzelner Kulturerbe-Formen unter Kategorien wie Bräuchen, Festen, Erzählungen, Handwerkstechniken oder Wissen über die Natur bis hin zu politischen und ökonomischen Aspekten in Form von Tourismus und Auszeichnungsprozessen. Neben der historischen Entwicklung und Genese einzelner Praktiken werden auch gegenwärtige Diskurse um postkoloniale Debatten, Problematiken ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit sowie grundlegend die Machtverhältnisse der involvierten Akteursgruppen beleuchtet.
Empfohlene Literatur:
  • Hauser-Schäublin, Brigitta/Bendix, Regina: Welterbe. In: Stefan Groth/Regina F. Bendix/Achim Spiller (Hrsg.): Kultur als Eigentum. Instrumente, Querschnitte und Fallstudien. Göttingen 2015, S. 51-59.
  • Meissner, Marlen: Intangible Cultural Heritage and Sustainable Development: The Valorisation of Heritage Practices. Wiesbaden 2021.
  • Saupe, Achim/Samida, Stefanie (Hrsg.): Weitergabe und Wiedergabe: Dimensionen des Authentischen im Umgang mit immateriellem Kulturerbe. Göttingen 2021.
  • Schneider, Ingo/Flor, Valeska (Hrsg.): Erzählungen als kulturelles Erbe – das kulturelle Erbe als Erzählung. Münster 2014.
  • Tauschek, Markus: Kulturerbe. Eine Einführung. Berlin 2013.
Schlagwörter:
Immaterielles Kulturerbe, Brauch, Bewahrung, Ritual, Fest, Tanz, Musik, Wissenskulturen, Tourismus, Marketing, Schutz, Eigentum, Handwerk



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