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Gastvotrag: David Hockney -- "That' the Way I See It": Kunstgeschichte als Schule des Sehens

Veranstalter: Dr. Alexandra Schumacher, Prof. Dr. Christa Jansohn

Mittwoch, 14.6.2023: 18:15 - 19:45 Uhr; U5/00.24

Jede Künstlerin, jeder Künstler beschäftigt sich mit der Wahrnehmung der Welt. David Hockney aber setzt sich besonders intensiv damit auseinander immer wieder hinterfragt er in seinem Werk illusionistische Bildmittel der abendländischen Kunstgeschichte wie Perspektive, Licht- und Schattenspiel oder Proportionen, erprobt optische Hilfsmittel der Alten Meister wie die Camera Obscura und nutzt die Möglichkeiten der neuesten technischen Geräte wie iPad oder Smartphone. Wie kaum ein anderer Maler hat sich Hockney mit der Produktion von Kunst als Abbildung der Wirklichkeit beschäftigt und sich dafür die Kunstgeschichte als Schule des Sehens zu eigen gemacht. Was lehrt mich als Kunsthistorikerin seine Art der Betrachtung, das Nachdenken über Konstruktionen der Wirklichkeit? Welche Befähigungen im Umgang mit Bildern allgemein ergeben sich daraus, gerade im Vergleich zu anderen Disziplinen?

Dr. Alexandra Schumacher ist seit 20 Jahren Lektorin für die Kunstbücher beim Verlag C.H. Beck in München. 2003 wurde sie mit der Arbeit David Hockney. Zitate als Bildstrategie promoviert.

Kontakt: Jansohn, Christa
Lehrstuhl für Britische Kultur
Telefon 0951/863 2270, Fax 0951/863 5270, E-Mail: christa.jansohn@uni-bamberg.de

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