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Das Veranstaltungsangebot steht wegen Corona unter Vorbehalt und wird derzeit in UnivIS nicht unbedingt aktualisiert. Bitte informieren Sie sich zusätzlich auf der Homepage der jeweiligen Einrichtung über die von Ihnen gesuchte Lehrveranstaltung! Die Vorlesungszeit im WS 2020/2021 beginnt am 2. November 2020 und endet am 12. Februar 2021.
 
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Zentrum für Lehrerinnen- und Lehrerbildung Bamberg (ZLB)

 

"Ob friedlich oder militant – wichtig ist der Widerstand!" Protest- und Streitkulturen in Europa

Dozent/in:
Janina Jackermeier
Angaben:
Seminar, KulturPLUS, Erweiterungsbereich, Bachelor (5 ECTS): BM III, BM IV, AM II; Master (7 ECTS): VM I, VM III, VM V; EM I, EM II; Lehramt RS/Gym: Kulturelle Bildung. Grundlagenmodul A (4 ECTS); M. Ed. Berufliche Bildung: Kulturelle Bildung. Grundlagenmodul B (3 ECTS)
Termine:
Do, 14:00 - 16:00, KR12/02.18
Anmeldung zur Lehrveranstaltung über den zugehörigen VC-Kurs im Zeitraum vom 30.03. bis zum 26.04.2020.
Inhalt:
Ob mit den Schlagworten liberté, égalité, fraternité damals oder mit dem Tragen der gelben Westen heute – Frankreich scheint für viele das Land des Widerstandes zu sein. Doch wie verhält es sich eigentlich mit der Protest- und Streitkultur anderer europäischer Länder, und wie protestfreudig sind die Europäerinnen überhaupt?

Czarny Protest, Women's March, Fridays for Future, aber auch die Studierendenproteste der 68-er zeigen deutlich, so verschieden die einzelnen europäischen Bewegungen auch sein mögen, eins haben sie alle gemeinsam: Sie bringen die Menschen auf die Straße. Gemeinsam mit Ihnen möchte ich das Phänomen der Protest- und Streitkultur in Geschichte und Gegenwart im Seminar „Ob friedlich oder militant – wichtig ist der Widerstand!“ Protest- und Streitkulturen in Europa genauer ergründen.
Empfohlene Literatur:
  • Daphi, Priska/Feitelhoff, Nicole/Rucht, Dieter/Teune, Simon (Hgg.): Protest in Bewegung?: Zum Wandel von Bedingungen, Formen und Effekten politischen Protests. Baden-Baden 2017.
  • Dutschke, Gretchen: 1968: Worauf wir stolz sein dürfen. Hamburg 2018.
  • Gebhard, Gunther/Geisler, Oliver/Schröter, Steffen (Hgg.): StreitKulturen: Polemische und antagonistische Konstellationen in Geschichte und Gegenwart. Bielefeld 2008.
  • Römmele, Andrea: Zur Sache!: Für eine neue Streitkultur in Politik und Gesellschaft. Berlin 2019.
  • Watzlawik, Jan C.: Gegenstände: Zur materiellen Kultur des Protests. Berlin 2018.

 

Antike und historisches Denken – ein ,altes‘ Thema im modernen Geschichtsunterricht?

Dozent/in:
Matthias Junak
Angaben:
Seminar, 2 SWS, benoteter Schein, ECTS: 7, KulturPLUS, Lehramt: Basis- und Aufbaumodul Didaktik der Geschichte; KulturPlus-Grundlagenmodule A/B; Bachelor/Master: Modulverwendung auf Anfrage
Termine:
Mo, 14:00 - 16:00, KR12/00.16
Seminar aus kapazitären Gründen geschlossen (Stand: 21.04.2020), Anmeldung nicht mehr möglich.
Inhalt:
Die Antike ist auch im 21. Jahrhundert in der Geschichtskultur präsent. Schülerinnen und Schüler werden in jungen Jahren mit Themen zum antiken Griechenland und zum Imperium Romanum konfrontiert, sei es in Büchern und Filmen oder im Museum und an historischen Stätten. Im schulischen Geschichtsunterricht stehen die Themen „alter“ Epochen trotz dieser Präsenz weiterhin und zunehmend unter Legitimationsdruck. Im Seminar wird das Themenfeld „Antike“ daher einer näheren Betrachtung unterzogen, um Chancen auszuloten und Schwierigkeiten zu benennen. Dies geschieht vor dem Hintergrund der Diskussion um einen „modernen“ Geschichtsunterricht. Dabei soll der Blick auf den bayerischen LehrplanPlus ebenso gelegt werden wie auf grundlegende Konzepte der Geschichtsdidaktik, allen voran „Geschichtsbewusstsein“ und „Historisches Denken und Lernen“.
Empfohlene Literatur:
Arand, Tobias/Vössing, Konrad (Hg.): Antike im Unterricht. Das integrative Potential der Alten Geschichte für das historische Lernen, Schwalbach/Ts. 2017 Gorbahn, Katja u.a. (Hg.): Alte Geschichte und ihre Vermittlung. Schulen - Hochschulen - Medien, Münster 2004 Günther, Rosmarie: Einführung in das Studium der Alten Geschichte, Paderborn 2009

 

Antike und klassische deutsche Philosophie

Dozent/in:
Marko Fuchs
Angaben:
Vorlesung, 2 SWS, Gasthörerverzeichnis
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Studium Generale, Gasthörerverzeichnis, Exportmodule; BA-Philosophie: Basismodul 2,3,4 (pPh, tPh, phA), Aufbaumodul 1 +2 (pPh, tPh), Vertiefungsmodul 1,2,3 (pPh, tPh, phA); MA-Philosophie: Kernmodul 1,2 (pPh, tPh), Schwerpunktmodule pPh 1 + 2, phil Anth1 + 2; Freie Spezialisierung I+II; Erw. Grundlagen I+II LA-Gym: Basismodul 2,3,4 (pPh, tPh, phA), Vertiefungsmodul LA4; LA-GS/HS/RS: Basismodul 2,3,4 (pPh, tPh, phA); EWS-Module 1+2.

Die Vorlesung ist für StudienanfängerInnen der Philosophie geeignet.
Inhalt:
Ein großer Bamberger Philosoph hat einmal gesagt, dass in der antiken Philosophie alle Grundpositionen, die in späteren philosophischen Entwürfen vertreten wurden, bereits vorhanden sind. Nichtsdestotrotz stellt die klassische deutsche Philosophie neben der antiken einen weiteren, in Hinsicht auf sein reflexives und systematisches Niveau bislang nicht wieder erreichten Höhepunkt des philosophischen Denkens innerhalb der Philosophiegeschichte dar. Der Blick auf beide Epochen bietet daher profunde Einsichten in das Wesen philosophischen Denkens überhaupt. Die Vorlesung wird anhand einiger der gängigsten philosophischen Grundbegriffe wie etwa Idealismus, Materialismus, Dualismus, Monismus, Hedonismus, Stoizismus usw. ausgewählte Positionen aus der Antike und der klassischen deutschen Philosophie vorstellen, vergleichen und diskutieren.

 
 
Mi
Einzeltermin am 24.6.2020
14:00 - 16:00
14:00 - 16:00
n.V.
KR12/02.18
Fuchs, M.
Netzgestützte Lehre im VC-Kurs
 

Auslandsstudium als Kulturelle Bildung? Vorbereitung auf den Aufbruch in eine neue Umgebung

Dozent/in:
Susanne Timm
Angaben:
Sonstige Lehrveranstaltung
Termine:
jede 2. Woche Mi, 16:00 - 18:00, Raum n.V.
Beginn 20.05., Onlinesitzungen
Inhalt:
Dieses Angebot ist darauf gerichtet, einen bevorstehenden Studienaufenthalt im Ausland unter der Perspektive kultureller Bildung zu reflektieren, und sich eine kultursensible Position zu erarbeiten.

 

B: Die Nobelpreisträgerin Olga Tokarczuk und ihre Bücher

Dozent/in:
Elisabeth von Erdmann
Angaben:
Seminar/Hauptseminar, 2 SWS, benoteter Schein, ECTS: 8, Gasthörerverzeichnis, Studium Generale, KulturPLUS, Erweiterungsbereich, Modulstudium, Lehre im Sommersemester 2020 vorerst nur online
Termine:
Di, 14:00 - 16:00, U2/01.30
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Die Vorlesungszeit beginnt am 20. April.
Die Lehrveranstaltung findet vorerst nur online statt.
Bitte über E-Mail Kontakt aufnehmen: mailto:elisabeth.von-erdmann@uni-bamberg.de
Über E-Mail besprechen wir alles Weitere. Ich melde mich dann bei Ihnen.
Wir arbeiten mit Mail, VC und Skype for Business. Das Passwort für den VC erhalten Sie über E-Mail.
Bitte installieren Sie vorsorglich Skype for Business auf Ihrem Rechner oder Laptop.
Die Anleitung finden Sie hier:
https://www.uni-bamberg.de/rz/dienstleistungen/tele/video/skype-for-business/

Die Veranstaltung entspricht einem Hauptseminar. Bis zu 8 Punkte können erworben werden. Es kann im Aufbaumodul (2/4/6/ ECTS), im Vertiefungsmodul, im Profilmodul und im Mastermodul (bis 8 ECTS) studiert werden.
Gast- und Modulstudierende sind herzlich willkommen.
Inhalt:
Die Nobelpreisverleihung 2019, anlässlich derer Olga Tokarczuk den Nobelpreis 2018 erhielt, bewirkte eine öffentliche Diskussion über das, was Literatur ist, kann und darf.

Die polnische Autorin Tokarczuk geriet in dieser Diskussion ein wenig in den Hintergrund der öffentlichen Wahrnehmung, obwohl ihr Werk und ihre Rede anlässlich des Nobelpreises außergewöhnlich sind.

Wir widmen uns ihrem Werk und ihrer Wirkung und betreten damit das spannende Feld literarischer Gegenwartsgeschichte.

Wir gehen von den politisch-gesellschaftlichen Kontexten der Verleihung des Nobelpreises 2018 aus und konzentrieren uns auf zwei Bücher der Autorin:
1. Dom dzienny, dom nocny, 1998 (Taghaus, Nachthaus 2001)
2. Ksiȩgi Jakubowe 2014 (Jakobsbücher 2019).

Wir praktizieren eine aufmerksame und kritische Lektüre dieser Texte in deutscher und polnischer Sprache, rekonstruieren die Kontexte und erproben literaturwissenschaftliche Zugänge zum Werk von Olga Tokarczuk.
Empfohlene Literatur:
Siehe auch VC-Kurs

 

Begleitübung zur „Einführung in die Slavische Sprachwissenschaft“

Dozent/in:
Daniela Mayer
Angaben:
Übung, 2 SWS, ECTS: 4, Gasthörerverzeichnis, Studium Generale, KulturPLUS, Lehrveranstaltung findet vorerst nur online statt
Termine:
Di, 12:00 - 14:00, U2/01.30
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Die Lehrveranstaltung findet vorerst nur online statt.
Bitte melden Sie sich im entsprechenden VC-Kurs an, die Dozierenden werden Sie kontaktieren.
https://vc.uni-bamberg.de/course/index.php?categoryid=3117
Weitere Informationen folgen in Kürze.


Anrechenbar mit 4 ECTS im Studium Generale (BA) und Erweiterungsbereich (MA)

Im Sinne einer besseren Planbarkeit der Veranstaltung wird um eine unverbindliche Anmeldung der Teilnahme im VC gebeten.
Inhalt:
In der Begleitübung werden die Inhalte aus dem Seminar vertieft, erweitert und geübt. Außerdem bereitet es auf das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Slavischen Sprachwissenschaft vor (wie schreibt man eine annotierte Bibliographie, wie eine Hausarbeit, was entspricht dem wissenschaftlichen Schreibstil, welche Formalia gibt es usw.).

 

Beratung lernen - Beratung lehren. Das Bamberger Peer-Beratungstraining [Beratung lernen - Beratung lehren]

Dozentinnen/Dozenten:
Angela Anderka, Stephanie Bauer-Hägele
Angaben:
Seminar, 2 SWS, ECTS: 5, Gasthörerverzeichnis, Modulstudium
Termine:
Einzeltermin am 23.5.2020, Einzeltermin am 24.5.2020, 9:00 - 18:00, LU19/00.11
Einzeltermin am 26.6.2020, 14:00 - 19:00, Raum n.V.
Einzeltermin am 27.6.2020, 9:30 - 17:00, Raum n.V.
Bitte zu allen Terminen pünktliches Erscheinen s.t.
Vorbesprechung: Dienstag, 5.5.2020, 16:15 - 17:45 Uhr, M3/00.16
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Dieses Seminar richtet sich an Studierende des Erweiterungsstudiums zur Beratungslehrkraft. Die Seminarteilnehmenden erhalten im Rahmen eines Blockseminars zum einen kompakte Grundlagen zur Beratung im schulischen Kontext und durchlaufen zum zweiten als Teilnehmende das 1,5 tägige Bamberger Beratungstraining. Neben der fachbezogenen Schulung werden die Seminarteilnehmenden auf ihre Rolle als BeratungstrainerIinnen bzw. Peer-Edukatoren vorbereitet. Jedem Trainer-Tandem wird ein ausgearbeitetes Trainermanual mit Ablaufplänen, Arbeitsaufträgen, Übungsanleitungen etc. sowie ein fertiger Foliensatz zur Verfügung gestellt. Die anschließende Durchführung des Bamberger Beratungstrainings erfolgt selbstständig im Trainer-Tandem im Rahmen des Seminars Beratung im schulischen Kontext. Das Bamberger Peer-Beratungstraining (Lehrprojekt BERA).

Moduleinordnung für Studierende des Erweiterungsstudiengangs Beratungslehrkraft: Modul 1: Theoretische Grundlagen der Beratung - 5 ECTS (Pflichtmodul).
Für Studierende des Erweiterungsstudiengangs Beratungslehrkraft: Bitte Anmeldung per E-Mail ab 23.03.2020 an: beratung.wege@uni-bamberg.de, mit Seminartitel, Matrikelnummer, Modulzuordnung und Lehramt.

Die entgültigen Termine, bzw. Präsens- oder Onlineversion, werden zu Semesterbeginn bekannt gegeben
Inhalt:
Hintergrund & Seminarkonzept: Beratungsgespräche mit Schülerinnen und Schülern, Eltern oder auch Kolleginnen und Kollegen zu führen stellt einen wichtigen Aufgabenbereich im schulischen Kontext dar. Berater im schulischen Kontext sind nicht allein die zukünftigen Vertreter des staatlichen Schulberatungssystems, die Schulpsychologinnen und Schulpsychologen sowie die Beratungslehrkräfte. Jede Lehrerin und jeder Lehrer ist im Schulalltag auf vielfältige Weise beratend tätig z.B. im Rahmen der Sprechstunde oder bei spezifisch vereinbarten Gesprächen mit Schülerinnen und Schülern und/oder Eltern. Gemeinsam stehen alle Beraterakteure im schulischen Kontext vor der Herausforderung, professionelle Beratungskompetenzen zu erwerben. Professionell beraten bedeutet allerdings weit mehr als schnelle Tipps und Ratschläge aus dem Hut zu zaubern und an die Frau oder den Mann zu bringen. Es bedarf grundlegender kommunikativer und beratungsbezogener Kompetenzen, um mit Ratsuchenden eine tragfähige kooperative Beziehung aufzubauen, auf deren Basis neue Handlungsperspektiven für ein Problem entwickelt werden können. Für den Aufbau und die Förderung dieser Beratungskompetenzen bedarf es neben der Theorie- und Wissensvermittlung auch praktischer Lern- und Übungsgelegenheiten. Das praxisorientierte und innovative Seminarkonzept fokussiert die Entwicklung professioneller Beratungskompetenzen. Im Sinne eines Peer-Edukation-Ansatzes werden hierfür in einem ersten Schritt Lehramtsstudierende mit einem Beratungsschwerpunkt, also Studierende der Schulpsychologe oder des Beratungslehramtes von beratungserfahrenen Dozierenden als Beratungstrainer (Peer-Edukatoren) ausgebildet. In einem zweiten Schritt haben die geschulten Peer-Edukatoren die Chance, ihrerseits das Beratungstraining mit Studierenden des Lehramtes (Peers) durchzuführen. Peers und Peer-Edukatoren profitieren gleichermaßen: Die Peer-Edukatoren vertiefen die eigenen Beratungskompetenzen und erwerben in der Rolle der Durchführenden zusätzliche Trainerkompetenzen. Die Peers ihrerseits können theoretisches Wissen in kleinen Trainingsgruppen praktisch umsetzen und die Erfahrungen ihrer Peer-Edukatoren als Ressource nutzen. Gemeinsames handlungs- und fallbezogenes Lernen auf Augenhöhe und mit Spaß ist das Ziel der Veranstaltung.

 

Bildung im Lebenslauf: Bildungsrenditen

Dozent/in:
Magdalena Pratter
Angaben:
Seminar, 2 SWS, ECTS: 5
Termine:
Do, 8:00 - 10:00, FMA/00.07
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Bitte tragen Sie sich bis zum 17.04.2020 in den VC der Veranstaltung ein. Personen, die in den VC eingetragen sind, erhalten hierüber alle Informationen zur Lehrveranstaltung.

Als Leistungsnachweis werden mündliche Leistungen in Form von Kurzreferaten und Diskussionsrunden, sowie eine schriftliche Leistung in Form einer Hausarbeit (ca. 6 Seiten) erwartet. Um eine Anmeldung in FlexNow wird gebeten.
Inhalt:
Sind die Ursachen gesellschaftlicher Ungleichheiten einem Mangel an Bildung zu zuschreiben? Kurz: Führt Bildung zu einem besseren individuellen und gesellschaftlichen Leben? Neben den gut erforschten Zusammenhängen zwischen Bildung und Einkommen, beruflichem Status sowie natürlich dem Schutz vor Arbeitslosigkeit, gibt es auch Zusammenhänge mit weiteren vorteilhaften Konsequenzen von Bildung. So geht etwa mehr Bildung mit besserer Gesundheit, einem geringeren Kriminalitätsrisiko, höherer Lebenszufriedenheit und einer intensiveren gesellschaftlichen und politischen Partizipation einher. Allerdings profitieren nicht alle Personen gleichermaßen von ihren Investitionen in Bildung: So lassen sich Unterschiede in den Ergebnissen gleicher Zertifikate nach der sozialen Herkunft oder dem Geschlecht feststellen. Das Seminar befasst sich sowohl mit der Beschreibung unterschiedlicher Arten von Bildungsrenditen als auch der Analyse der hierbei vorliegenden Ungleichheiten: Vor allem aber soll der Frage nach den zugrundeliegenden Ungleichheitsmechanismen nachgegangen werden: Warum gibt es unterschiedliche Ergebnisse in den Renditen? Welche Rolle spielen dabei die unterschiedlichen Zugangsmöglichkeiten zu Bildungsabschlüssen? Sind die Gründe hierfür in der unterschiedlichen Ausstattung mit bildungsrelevanten Ressourcen zu finden? Oder spielen eventuelle Diskriminierungsmechanismen eine Rolle?

 

Bildung im Lebenslauf: Soziale Disparitäten im Bildungsverlauf

Dozent/in:
Steffen Schindler
Angaben:
Seminar, 2 SWS, ECTS: 5
Termine:
Do, 10:00 - 12:00, FMA/00.07
Das Seminar wird online durchgeführt. Bitte melden Sie sich bis zum 17.04.2020 über FlexNow zu der Veranstaltung an. Personen, die in FlexNow angemeldet sind, werden in den VC eingetragen. Personen, die in den VC eingetragen sind, erhalten hierüber alle Informationen zur Lehrveranstaltung.
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Prüfung: Portfolio
Inhalt:
Das Seminar beschäftigt sich mit theoretischen Erklärungsansätzen und empirischen Befunden zu sozial ungleichen Bildungschancen. Es bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Gelegenheit, sich mit den sozialen Mechanismen, die den Bildungsungleichheiten zugrunde liegen, fundiert auseinanderzusetzen. In den einzelnen Seminarsitzungen werden wir für verschiedene Etappen des Bildungsverlaufs klären, warum und über welche Wege sich Bildungsungleichheiten in Abhängigkeit der sozialen Herkunft herausbilden. Die Studierenden haben dabei die Möglichkeit, sich mit diesen Fragen anhand praktisch orientierter Aufgabenstellungen eigenständig auseinanderzusetzen.

 

Bildung im Lebenslauf: Soziale- und geschlechtsspezifische Ungleichheiten in der Bildung

Dozent/in:
Gordey Yastrebov
Angaben:
Seminar, 2 SWS, ECTS: 5, Englischsprachig
Termine:
Di, 12:00 - 14:00, FMA/00.06
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Bitte tragen Sie sich bis zum 17.04.2020 in den VC der Veranstaltung ein. Personen, die in den VC eingetragen sind, erhalten hierüber alle Informationen zur Lehrveranstaltung.
Inhalt:
The purpose of the course is to introduce students to classical topics in sociology of education, such as the function and role of schooling in modern societies, the social structure and internal dynamics of educational systems, and, perhaps most importantly, the role of education in shaping and maintaining social inequalities. However, in order to somewhat focus our immersion into this vast area of studies, particular emphasis will be given to the issues of gender inequality, as well as inequalities associated with socioeconomic background. As the title suggests, we will approach these topics from sociological perspective discussing relevant sociological theories and critically evaluating existing empirical evidence.

 

Bildung im Lebenslauf: Weibliche und männliche Bildungskarrieren

Dozent/in:
Magdalena Pratter
Angaben:
Seminar, 2 SWS, ECTS: 5
Termine:
Do, 12:00 - 14:00, F21/02.41
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Bitte tragen Sie sich bis zum 17.04.2020 in den VC der Veranstaltung ein. Personen, die in den VC eingetragen sind, erhalten hierüber alle Informationen zur Lehrveranstaltung.

Als Leistungsnachweis werden mündliche Leistungen in Form von Kurzreferaten und Diskussionsrunden, sowie eine schriftliche Leistung in Form einer Hausarbeit (ca. 6 Seiten) erwartet. Um eine Anmeldung in FlexNow wird gebeten.
Inhalt:
Das deutsche Schul- und Ausbildungssystem wird im internationalen Vergleich meist als starr und undurchlässig beschrieben. Dennoch scheint ein Teil der bildungspolitischen Ziele der Bildungsexpansion mittlerweile durchgesetzt: So erreichen Mädchen genauso oft wie Jungen höhere Bildungsabschlüsse: Mädchen gelten somit als die Gewinnerinnen der Bildungsexpansion. Das geht soweit, dass sich die Diskussion teilweise sogar insofern verschoben hat, als dass Jungen als die „neuen Bildungsverlierer“ klassifiziert werden. Auf Basis dieser Erkenntnis untersucht das Seminar Wege von SchülerInnen durch das Bildungs- und Ausbildungssystem und ihren Übergang in den Arbeitsmarkt. Dabei wird unter Bezugnahme unterschiedlicher theoretischer Ansätze versucht geschlechtsspezifisches Entscheidungsverhalten zu erklären und dabei entstehende Unterschiede herauszufiltern und insbesondere kritisch zu hinterfragen und zu diskutieren.

 

C: Ivan Gončarov (1812-1891) und der unsterbliche Oblomov

Dozent/in:
Elisabeth von Erdmann
Angaben:
Seminar/Hauptseminar, 2 SWS, benoteter Schein, ECTS: 8, Gasthörerverzeichnis, Studium Generale, KulturPLUS, Erweiterungsbereich, Modulstudium, Lehre im Sommersemester 2020 vorerst nur online
Termine:
Di, 16:00 - 18:00, U5/02.17
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Die Vorlesungszeit beginnt am 20. April.
Die Lehrveranstaltung findet vorerst nur online statt.
Bitte über E-Mail Kontakt aufnehmen: mailto:elisabeth.von-erdmann@uni-bamberg.de
Über E-Mail besprechen wir alles Weitere. Ich melde mich dann bei Ihnen.
Wir arbeiten mit Mail, VC und Skype for Business. Das Passwort für den VC erhalten Sie über E-Mail.
Bitte installieren Sie vorsorglich Skype for Business auf Ihrem Rechner oder Laptop.
Die Anleitung finden Sie hier:
https://www.uni-bamberg.de/rz/dienstleistungen/tele/video/skype-for-business/

Die Veranstaltung entspricht einem Hauptseminar. Bis zu 8 Punkte können erworben werden. Es kann im Aufbaumodul (2/4/6/ ECTS), im Vertiefungsmodul, im Profilmodul und im Mastermodul (bis 8 ECTS) studiert werden.
Gast- und Modulstudierende sind herzlich willkommen.
Inhalt:
Dieser wichtige Autor des russischen Realismus schrieb drei thematisch miteinander verbundene Romane. Wir wählen den mittleren Roman „Oblomov“ (1859) für unsere Lektüre aus.

Dieser Roman brachte die berühmte Gestalt des Oblomov hervor, eines sympathischen Nichtsnutzes mit überbordender Phantasie, der als Kritik am russischen Gesellschaftssystem oder als Alternativentwurf zum europäischen Fortschrittsdiskurs gelesen werden kann.

Wir lesen den Roman als literarischen Text in deutscher und russischer Sprache, üben das aufmerksame Beobachten, wie ein solcher Text poetisch und ästhetisch funktioniert und stellen ihn in seine zeitgenössischen Kontexte.

Wir erleben mit der Gestalt des Oblomov eine weitere Generation des russischen literarischen Typus, der als Überflüssiger Mensch (Лишний человек) in die Literaturgeschichte eingegangen ist.

Dabei lernen wir die unterschiedlichen Wirkungen des Oblomov auf den Leser kennen und können einander widersprechende Interpretationen diskutieren.
Empfohlene Literatur:
Siehe auch VC-Kurs

 

D: Michail Lermontov (1814-1841) und sein Held unserer Zeit (Герой нашего времени, 1840) im Kontext des Kaukasus als literarischer Raum

Dozent/in:
Elisabeth von Erdmann
Angaben:
Seminar/Hauptseminar, 2 SWS, benoteter Schein, ECTS: 8, Gasthörerverzeichnis, Studium Generale, KulturPLUS, Erweiterungsbereich, Modulstudium, Lehre im Sommersemester 2020 vorerst nur online
Termine:
Mi, 16:00 - 18:00, U5/02.18
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Die Vorlesungszeit beginnt am 20. April.
Die Lehrveranstaltung findet vorerst nur online statt.
Bitte über E-Mail Kontakt aufnehmen: mailto:elisabeth.von-erdmann@uni-bamberg.de
Über E-Mail besprechen wir alles Weitere. Ich melde mich dann bei Ihnen.
Wir arbeiten mit Mail, VC und Skype for Business. Das Passwort für den VC erhalten Sie über E-Mail.
Bitte installieren Sie vorsorglich Skype for Business auf Ihrem Rechner oder Laptop.
Die Anleitung finden Sie hier:
https://www.uni-bamberg.de/rz/dienstleistungen/tele/video/skype-for-business/

Die Veranstaltung entspricht einem Hauptseminar. Bis zu 8 Punkte können erworben werden. Es kann im Aufbaumodul (2/4/6/ ECTS), im Vertiefungsmodul, im Profilmodul und im Mastermodul (bis 8 ECTS) studiert werden.
Gast- und Modulstudierende sind herzlich willkommen.
Inhalt:
Pečorin, der Held des romantischen Autors Lermontov bewegt sich zwischen Schönheit, abgrundtiefer Langeweile und Bosheit. Er bringt allen Menschen, mit denen er zu tun hat, Unglück.

Zusammen mit Puškins Onegin begründete dieses Gestalt den Überflüssigen Menschen in der russischen Literatur.

Lermontov wählt eine überaus interessante Romanstruktur und spannende Schauplätze für die Geschichten, die er zu einem Roman fügt.

Wir lesen den Roman auf Russisch und Deutsch und stellen ihn in seine Kontexte, besonders in die Kontexte der russischen Romantik und des literarischen Kaukasus in der russischen Literatur.

Wir konzentrieren uns besonders auf die Arbeit am Text selbst und üben das Beobachten der Bezüge innerhalb des Textes, während wir gleichzeitig die Korrelationen mit den Kontexten erforschen.
Empfohlene Literatur:
Siehe auch VC-Kurs

 

Das Mittelalter 500-1500. Teil 2: 13.-15. Jahrhundert - Vom Investiturstreit bis zum Ende des Mittelalters (The Middle Ages 500-1500. Part 2: 13th-15th centuries - From the investiture controversy to the end of the Middle Ages)

Dozent/in:
Klaus van Eickels
Angaben:
Vorlesung, 2 SWS, benoteter Schein, ECTS: 3, Gasthörerverzeichnis, Studium Generale, KulturPLUS, Zentrum für Mittelalterstudien, Erweiterungsbereich, Modulstudium, Frühstudium, Basismodul Mittelalterliche Geschichte(Typ II/III) und Aufbaumodul Mittelalterliche Geschichte (Typ II/III), Exportmodul, Vertiefungsmodul Mittelalterliche Geschichte (Typ II/III), Ergänzungsmodule, M.Ed. Berufliche Bildung: Kulturelle Bildung. Grundlagenmodul B
Termine:
Di, 12:15 - 13:45, KR12/02.01
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Die Lehrveranstaltungen des Lehrstuhls für Mittelalterliche Geschichte werden im Sommersemester 2020 in der Woche vom 20. April 2020 beginnen. Auf Grund der von der Staatsregierung angeordneten Maßnahmen zur Eindämmung des Virus SARS-CoV-2 wird die Lehre jedoch vorerst ausschließlich online angeboten werden. Ob eventuell später im Semester Präsenztermine hinzukommen, steht noch nicht fest. Für die Teilnahme an der Lehrveranstaltung ist eine Internetverbindung und ein Mikrofon erforderlich. Eine Webcam ist wünschenswert, aber nicht notwendig. Um auch unter den veränderten Rahmenbedingungen einen möglichst reibungslosen und effektiven Ablauf der Lehrveranstaltung zu gewährleisten, wird die jeweils erste Sitzung überwiegend dazu dienen, alle Teilnehmenden mit den neuen Tools vertraut zu machen und ggf. technische Probleme zu beheben. Der inhaltliche Teil der Veranstaltungen beginnt erst in der zweiten Semesterwoche. Bitte melden Sie sich zusätzlich zur Anmeldung über FlexNow unbedingt auch im jeweiligen VC-Kurs zur Lehrveranstaltung an. Dieser dient als wichtiges Informations- und Kommunikationsforum. Dort erhalten Sie rechtzeitig vor Semesterbeginn auch den Link zur Veranstaltung in der für den Online-Unterricht verwendeten Software. Nur über diesen Link können Sie an der Veranstaltung teilnehmen.
Welche Software für die webbasierte Lehre verwendet werden wird, wird zu Beginn des Semesters bekanntgegeben. Alle Teilnehmer werden jedoch bereits jetzt gebeten, die Programme Microsoft Teams und Adobe Connect auf ihrem Computer zu installieren und sich mit ihrer Funktionsweise vertraut zu machen. Beide Programme sind für alle Studierenden der Universität Bamberg kostenfrei zugänglich. Um die Stabilität der Datenübertragung zu erhöhen, wird das Installieren der entsprechenden App jedoch dringend empfohlen und nicht auf browserbasierte Versionen zu setzen. Weitere Informationen zu Microsoft Teams finden Sie unter https://www.uni-bamberg.de/rz/dienstleistungen/dateidienste/teams/. Informationen zu Adobe Connect finden Sie unter: https://www.uni-bamberg.de/rz/dienstleistungen/tele/video/connect/ Die App können Sie hier herunterladen: https://helpx.adobe.com/adobe-connect/connect-downloads-updates.html.
Inhalt:
Ziel dieser Vorlesung ist es, für den Bereich der mittelalterlichen Geschichte einen Überblick über das Grundwissen zu geben, das für ein erfolgreiches Studium der Geschichte notwendig ist. Über die von anderen Lehrveranstaltungen gesetzten Schwerpunkte hinaus, soll dieser Überblickskurs zu weiterem Selbststudium anleiten und das für eine sinnvolle Examensvorbereitung notwendige Hintergrundwissen vermitteln. Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Studienanfänger, die sich Grundkenntnisse der politischen Geschichte des Mittelalters aneignen wollen, als auch an Studierende, die in der Phase der Prüfungsvorbereitung ihr Überblickswissen vervollständigen möchten. Die Veranstaltung baut auf der gleichnamigen Vorlesung im Wintersemester 2019/20 auf, in deren Mittelpunkt die Jahrhunderte von der Spätantike bis zur Kirchenreform des 11. Jahrhunderts stand. Die Veranstaltung kann jedoch ohne weiteres auch von Studierenden besucht werden, die den ersten Teil der Vorlesung nicht gehört haben.
Empfohlene Literatur:
Chris Wickham, Das Mittelalter. Europa von 500 bis 1500, Stuttgart 2018; Ulrich Knefelkamp, Das Mittelalter. Geschichte im Überblick, 3. Aufl., Paderborn 2018; Robert Bartlett, Die Geburt Europas aus dem Geist der Gewalt. Eroberung, Kolonisierung und kultureller Wandel von 950 bis 1350, München 1996; Harald Zimmermann, Das Mittelalter, 2 Bde., Braunschweig 1986/1988; Horst Fuhrmann, Einladung ins Mittelalter, München 1987.

 

Debatten und Kontroversen zum Nationalsozialismus

Dozent/in:
Bert Freyberger
Angaben:
Vorlesung, 2 SWS, benoteter Schein, ECTS: 3, Gasthörerverzeichnis, Studium Generale, KulturPLUS, Erweiterungsbereich, Frühstudium, Lehramt: Basismodul Didaktik der Geschichte (1 bzw. 2 LP); Bachelor/Master: Modulverwendung auf Nachfrage; grundsätzlich auch verwendbar für Module der Neuesten bzw. Zeitgeschichte (Lehramt, Bachelor/Master)
Termine:
Do, 10:15 - 11:45, KR12/02.18
Einzeltermin am 30.7.2020, 10:15 - 11:45, KR12/02.18
Im Falle der Rückkehr zum Präsenzformat findet die Vorlesung in KR 12 / 02.18 statt! Anmeldung in FlexNow bis spätestens 23.04.2020.
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Da das Semester, wie nun politisch entschieden, digital starten wird, werde ich alle über FlexNow angemeldeten Teilnehmenden spätestens am Dienstag 21.04.2020 per Rundmail informieren, wie der Zugang zum entsprechenden VC-Kurs geregelt ist bzw. wie die in dieser Vorlesung praktizierte digitale Lehre konkret aussehen wird.
Die Veranstaltung ist auch verwendbar für sämtliche Modulleistungen der Neuesten Geschichte im Lehramts- bzw. Bachelor-/Master-Studium (Veranstaltungstyp "Vorlesung", 3 ECTS); bitte beachten Sie: Die Vorlesung kann nicht als Ersatz für eine der beiden möglichen Prüfungsleistungen im Basismodul Didaktik der Geschichte (Vorlesung "Grundlagen der Geschichtsdidaktik" oder Vorlesung "Geschichtsunterricht in Bayern") dienen.
Inhalt:
Zum Thema Nationalsozialismus sind in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts immer wieder Debatten bzw. Kontroversen aufgekommen, die zu ihrer Zeit z.T. heftige Reaktionen auslösten. Die Vorlesung gibt einen chronologisch angelegten Überblick über die wichtigsten programmatischen Diskurse (z.B. Weizsäcker-Rede, Historikerstreit, Goldhagen-Debatte, Wehrmachtsausstellungen, Diskurs über das Mahnmal für die ermordeten Juden Europas, Walser-Bubis-Debatte). Sie versucht damit zu verdeutlichen, inwiefern das Thema Nationalsozialismus bzw. die Befassung mit diesem letztlich sehr komplex ist. Bitte beachten Sie aus gegebenem Anlass (Stand: 06.04.2020): Die Beschäftigung mit spezifischen Varianten materialisierter Erinnerung (v.a. Gedenkstätten und Dokumentationszentren einschließlich Tagesexkursion) kann angesichts der derzeitigen Einschränkungen durch die Corona-Krise in der ursprünglich angedachten Form nicht mehr stattfinden. Sobald sich die allgemeine Lage entscheidend ändern sollte, könnte das Eine oder Andere evtl. kurzfristig doch aufgegriffen werden; Sie werden darüber im Laufe der Vorlesung informiert werden.

 

Die Lehre von der Rechtfertigung - damals und heute

Dozent/in:
Mia-Maria Fischer
Angaben:
Seminar, 2 SWS, Grundmodul Dogmatik, EWS-Module
Termine:
Einzeltermin am 19.6.2020, 14:00 - 20:00, KR12/02.05
Einzeltermin am 20.6.2020, Einzeltermin am 21.6.2020, 8:00 - 20:00, KR12/02.05
Vorbesprechung: Montag, 27.4.2020, 18:00 - 20:00 Uhr, U11/00.25
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Flexnow-Anmeldung nur über "Prüfungen" ab 30.03.2020
Inhalt:
Die Lehre von der Rechtfertigung des Menschen geht davon aus, dass Menschen de facto nie dem Anspruch gerecht werden können, den Gott an sie stellt. Nicht gute Taten machen demnach den Menschen gerecht, sondern ihm bleibt nur das Vertrauen auf Gottes Gnade. In den theologischen Auseinandersetzungen der Reformationszeit stellt die Rechtfertigungslehre den zentralen Kontroverspunkt zwischen den verschiedenen Konfessionen und Parteien dar. An ihr entzündete sich der Streit um das Verhältnis zwischen göttlicher Gnade und menschlichem Handeln.
Was kann uns die Rechtfertigungslehre heute noch sagen? Was bleibt – was muss neu durchdacht werden?
Gemeinsam wollen wir uns im Seminar ein Verständnis der Rechtfertigungslehre erarbeiten und uns dabei fragen, wie eine Aktualisierung dieser klassisch protestantischen Lehre aussehen kann: Wer oder was macht mich zu der Person, deren Würde unantastbar ist? Ich mich selbst, die Gesellschaft, Gott?

 

Digitalisierung im DaF-Unterricht

Dozent/in:
Christine Renker
Angaben:
Übung, 2 SWS, ECTS: 2, KulturPLUS
Termine:
Mo, 16:00 - 18:00, LU19/00.09
Beginn: 1. Semesterwoche
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Für alle Studiengänge gelten die in den jeweiligen Prüfungsordnungen und Modulhandbüchern festgelegten Zulassungsvoraussetzungen

Modul(teil)prüfung: keine

Zu den Voraussetzungen für den Erwerb einer Prüfungsleistung gehört eine aktive und regelmäßige Teilnahme, Weiteres wird in der ersten Sitzung besprochen.

Verbindliche FlexNow An- und Abmeldung für alle Lehrveranstaltungen vom 30.3.20, 10.00 Uhr bis 8.5.20, 23.59 Uhr.

Modulzuordnung

MA Deutsche Sprachwissenschaft (Schwerpunkt Deutsch als Fremdsprache)
  • Modul Deutsch als Fremdsprache
  • Modul Kontrastive Linguistik

MA Deutsche Sprachwissenschaft (beide Schwerpunkte)
  • Modul Germanistische Sprachwissenschaft III/Erweiterungsbereich

MA Germanistik
  • Modul Deutsch als Fremdsprache

Kultur Plus
  • Grundlagenmodul A (hier nur mit 2 LP als Übung belegbar, es ist kein Leistungsnachweis möglich)
Inhalt:
Um die geforderte Digitalisierung auch im Fremdsprachenunterricht voranzutreiben, muss bereits in der Ausbildung einer zukünftigen Lehrkraft der Umgang mit den Hilfsmitteln und Potenzialen digitaler Medien erworben werden. Die Übung bietet die Möglichkeit, sich zunächst mit den Basics des Medieneinsatzes vertraut zu machen, verschiedene technische Möglichkeiten im Einsatz im Unterricht zu testen und einen Überblick über die methodisch-didaktische Verwendung digitaler Medien zu erhalten. Die einzelnen Sitzungen befassen sich mit verschiedenen Medientypen, von Beamer, Audio und Video über Lern-Apps, Online-tools zum kooperativen und kollaborativen Arbeiten bis zur Konzeption von E-learning Einheiten und deren didaktisch-methodischer Nutzen. Die Teilnehmer/innen sollen darin geschult werden, auszuwählen, für welche Lehreinheiten und Lerngegenstände bestimmte Medientypen geeignet oder ungeeignet sind, um einen lebensweltbezogenen und handlungsorientierten Unterricht mit digitalen oder neuen Medien zu unterstützen. In kleinen Praxiseinheiten können die verschiedenen Formen selbst ausprobiert und erprobt werden, um im Anschluss gemeinsam über Vor- und Nachteile zu reflektieren.
Empfohlene Literatur:
Ein Kurs im Virtuellen Campus bereitgestellt.

 

E-Inklusion: Digitalisierung als Lösung für Heterogenität

Dozentinnen/Dozenten:
Erika Fischer, Lara Karpowitz
Angaben:
Seminar, 2 SWS
Termine:
Einzeltermin am 7.8.2020, Einzeltermin am 8.8.2020, Einzeltermin am 9.8.2020, 9:00 - 18:00, Raum n.V.
Der Termin für die Exkursion (Schule) wird unter Vorbehalt bekanntgegeben.
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Das Seminar besteht aus einem Blocktermin vom 07.08.-09.08.2020. Das Passwort für den Zugang zum Kurs im virtuellen Campus wird nach flexnow Anmeldung über e-mail verteilt.
Nach Erarbeitung der theoretisch Grundlagen über Digitalisierung und Inklusion werden die Vernetzung der Inhalte und das erworbene Wissen praktisch erprobt und integriert.
Inhalt:
Liebe Studierende! Dieses Seminar findet aufgrund der verstärkten methodisch-didaktischen Arbeit mit digitalen Tools zur Unterrichtsplanung in Präsenz statt. Wir beginnen das Seminar daher gemeinsam am 07.08.2020 um 09:00 Uhr am Raum LU19/00.09. Bitte bringen Sie einen Mund-Nasen-Schutz mit. Wir freuen uns auf Sie!

 

E: Nikolaj Leskov (1831-1895) und seine wunderbaren Erzählungen

Dozent/in:
Elisabeth von Erdmann
Angaben:
Seminar/Hauptseminar, 2 SWS, benoteter Schein, ECTS: 8, Gasthörerverzeichnis, Studium Generale, KulturPLUS, Erweiterungsbereich, Modulstudium, Lehre im Sommersemester 2020 vorerst nur online
Termine:
Do, 12:00 - 14:00, U5/02.17
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Die Vorlesungszeit beginnt am 20. April.
Die Lehrveranstaltung findet vorerst nur online statt.
Bitte über E-Mail Kontakt aufnehmen: mailto:elisabeth.von-erdmann@uni-bamberg.de
Über E-Mail besprechen wir alles Weitere. Ich melde mich dann bei Ihnen.
Wir arbeiten mit Mail, VC und Skype for Business. Das Passwort für den VC erhalten Sie über E-Mail.
Bitte installieren Sie vorsorglich Skype for Business auf Ihrem Rechner oder Laptop.
Die Anleitung finden Sie hier:
https://www.uni-bamberg.de/rz/dienstleistungen/tele/video/skype-for-business/

Die Veranstaltung entspricht einem Hauptseminar. Bis zu 8 Punkte können erworben werden. Es kann im Aufbaumodul (2/4/6/ ECTS), im Vertiefungsmodul, im Profilmodul und im Mastermodul (bis 8 ECTS) studiert werden.
Gast- und Modulstudierende sind herzlich willkommen.
Inhalt:
Nikolaj Leskov gehört zusammen mit den großen Erzählern Fedor Dostoevskij und Lev Tolstoj zu den großen Prosaautoren des 19. Jahrhunderts, auch wenn er in den Literaturgeschichten im Hintergrund bleibt.

Viele Schriftsteller bewunderten ihn, darunter Anton Čechov und Maksim Gor’kij.

Leskovs Erzählstil gilt als einmalig. Er entwickelte den mündlichen Erzählstil (skaz) und integrierte Elemente von Legenden und Märchen.

Die Themen persönlicher Erfahrungen im alltäglichen Leben machte Leskov zu seiner realistisch-symbolischen Literatur, die den Leser mit existentiellen Fragen und russischen Lebenswelten, wie der Welt der Altgläubigen bekanntmacht.

Wir lesen ausgewählte Erzählungen auf Russisch und Deutsch, darunter Die Lady Macbeth von Mzensk (Леди Макбет Мценского уезда), 1865, Der versiegelte Engel (Запечатленный ангел), 1873 und Der verzauberte Pilger (Очарованный странник), 1873.

Besonderes Augenmerk legen wir auf Leskovs Erzählstil und seine Strategien, den Eindruck mündlichen Erzählens herzustellen, sowie auf das Thema der Altgläubigen und ihrer Bedeutung für die russische Kultur.
Empfohlene Literatur:
Siehe auch VC-Kurs

 

Einführung in das Latein des Mittelalters für Historiker (Introduction to Medieval Latin for Historians)

Dozent/in:
Klaus van Eickels
Angaben:
Übung, 2 SWS, benoteter Schein, ECTS: 4, Gasthörerverzeichnis, Studium Generale, KulturPLUS, Zentrum für Mittelalterstudien, Erweiterungsbereich, Modulstudium, Frühstudium, Basismodul (Typ II/III) Aufbaumodul (Typ II/III), Exportmodul, Vertiefungsmodul Mittelalterliche Geschichte (Typ II/III), Ergänzungsmodule
Termine:
Mi, 16:15 - 17:45, KR12/02.18
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Die Lehrveranstaltungen des Lehrstuhls für Mittelalterliche Geschichte werden im Sommersemester 2020 in der Woche vom 20. April 2020 beginnen. Auf Grund der von der Staatsregierung angeordneten Maßnahmen zur Eindämmung des Virus SARS-CoV-2 wird die Lehre jedoch vorerst ausschließlich online angeboten werden. Ob eventuell später im Semester Präsenztermine hinzukommen, steht noch nicht fest. Für die Teilnahme an der Lehrveranstaltung ist eine Internetverbindung und ein Mikrofon erforderlich. Eine Webcam ist wünschenswert, aber nicht notwendig. Um auch unter den veränderten Rahmenbedingungen einen möglichst reibungslosen und effektiven Ablauf der Lehrveranstaltung zu gewährleisten, wird die jeweils erste Sitzung überwiegend dazu dienen, alle Teilnehmenden mit den neuen Tools vertraut zu machen und ggf. technische Probleme zu beheben. Der inhaltliche Teil der Veranstaltungen beginnt erst in der zweiten Semesterwoche. Bitte melden Sie sich zusätzlich zur Anmeldung über FlexNow unbedingt auch im jeweiligen VC-Kurs zur Lehrveranstaltung an. Dieser dient als wichtiges Informations- und Kommunikationsforum. Dort erhalten Sie rechtzeitig vor Semesterbeginn auch den Link zur Veranstaltung in der für den Online-Unterricht verwendeten Software. Nur über diesen Link können Sie an der Veranstaltung teilnehmen.
Welche Software für die webbasierte Lehre verwendet werden wird, wird zu Beginn des Semesters bekanntgegeben. Alle Teilnehmer werden jedoch bereits jetzt gebeten, die Programme Microsoft Teams und Adobe Connect auf ihrem Computer zu installieren und sich mit ihrer Funktionsweise vertraut zu machen. Beide Programme sind für alle Studierenden der Universität Bamberg kostenfrei zugänglich. Um die Stabilität der Datenübertragung zu erhöhen, wird das Installieren der entsprechenden App jedoch dringend empfohlen und nicht auf browserbasierte Versionen zu setzen. Weitere Informationen zu Microsoft Teams finden Sie unter https://www.uni-bamberg.de/rz/dienstleistungen/dateidienste/teams/. Informationen zu Adobe Connect finden Sie unter: https://www.uni-bamberg.de/rz/dienstleistungen/tele/video/connect/ Die App können Sie hier herunterladen: https://helpx.adobe.com/adobe-connect/connect-downloads-updates.html.
Inhalt:
Das Latein des Mittelalters war eine lebendige Sprache, die von Gebildeten nicht nur im Schriftverkehr, sondern auch in vielen Alltagssituationen verwendet wurde. Es war die Sprache der Liturgie, der kirchenrechtlichen Prozesse, der urkundlichen Bestätigung und der Universitäten. Vorbild war nicht das Latein Caesars und Ciceros, das dem heutigen Schulunterricht zugrunde liegt, sondern die Sprache der spätantiken Kirchenväter. Gelehrtes Schrifttum zeigte oft klassische Bildung und hohen literarischen Anspruch; alltägliche Formen der Schriftlichkeit dagegen zeigen deutliche Tendenzen zur Vereinfachung und Interferenzen mit der Volkssprache. Die Übung wendet sich an Studierende, die auf der Schule oder an der Universität Latein gelernt haben, jedoch ihre Kenntnisse im Umgang mit lateinischen Texten des Mittelalters auffrischen wollen. Die grundlegenden sprachlichen Strukturen des Lateinischen werden wiederholt und in die Variationsbreite des mittelalterlichen Latein eingeordnet. Geübt wird anhand kurzer lateinischer Texte von einfachem bis mittlerem Schwierigkeitsgrad aus unterschiedlichen Quellengattungen (insb. Historiographie und Urkunden).
Empfohlene Literatur:
Monique GOULLET, Michel PARISSE, Lehrbuch des mittelalterlichen Lateins für Anfänger, Hamburg 2010. Karl LANGOSCH, Lateinisches Mittelalter. Einleitung in Sprache und Literatur, Darmstadt 1988 (Das lateinische Mittelalter). Martin R. P. MCGUIRE, Introduction to mediaeval Latin studies. A syllabus and bibliographical guide, Washington, D.C 1964. Rainer NICKEL (Hg.), Das Testament des Hundes und andere Denkwürdigkeiten, Bamberg 2009 (Florilegium medievale, 1). Rainer NICKEL (Hg.), Die Tochter des Seeräubers und andere starke Frauen, Bamberg 2009 (Florilegium medievale, 2). Karl STRECKER, Einführung in das Mittellatein, Berlin 1929. Karl STRECKER, Introduction to medieval Latin, Dublin 1971.

 

Einführung in die Christliche Sozialethik

Dozent/in:
Stefan Huber
Angaben:
Vorlesung, Gasthörerverzeichnis, Studium Generale, Zentrum für Interreligiöse Studien, Modulstudium
Termine:
Di, 12:00 - 14:00, U2/00.25
Einzeltermin am 23.6.2020, 12:00 - 14:00, LU19/00.13
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Liebe Studierende,
wie Sie bereits wissen, startet das Sommersemester 2020 wie ursprünglich geplant am Montag, den 20.04.2020. Diesmal nur etwas anders. Wir lehren und lernen ohne die Möglichkeit der Präsenz in den Lehrveranstaltungen und werden so weit es geht und so gut wie möglich mit unterschiedlichsten Formen digitaler Lehre arbeiten. Im Zentrum der Online-Veranstaltungen wird der VC stehen, weitere Instrumente kommen, je nach Art der Lehrveranstaltung, hinzu. Trotz aller Schwierigkeiten möchten wir uns gemeinsam mit Ihnen auf den Weg machen, um diese doch ziemlich andere Art der Lehrveranstaltungen zu einem Erfolg zu machen. Dafür benötigen wir Ihre Mithilfe. Um unsere Lehre besser vorbereiten zu können und um mit Ihnen rechtzeitig kommunizieren zu können, möchten wir Sie bitten, sich bis zum Vorlesungsbeginn (also bis zum 20.04.2020) zu den Lehrveranstaltungen am LS für Theologische Ethik über FlexNow anzumelden. Dadurch haben wir einen besseren Überblick und können Sie rechtzeitig per Mail informieren, auf welchen Plattformen wir mit Ihnen kommunizieren werden. Bitte denken Sie daran, dass Sie sich mit Ihrer Uni-Mailadresse (also ausschließlich mit @stud-uni-bamberg.de) anmelden. So können wir die Tools, die von der Universität bereitgestellt werden, problemlos nutzen.
Vielen Dank und bleiben Sie gesund und munter!


Modulzuordnung
Grundlagenmodul I
  • Lehramt UF GS, UF HS, RS, GY
  • BA Berufliche Bildung, Fachrichtung Sozialpädagogik
  • BA Theologische Studien, BA-HF
  • BA BWL, Schwerpunkt WiPäd II

EWS (nur für Studierende ohne Unterrichtsfach Katholische Theologie)
  • Theologie in Gesellschaftswissenschaften, Modul A bzw. B

MA Interreligiöse Studien
  • B1/B2

Studium Generale

Modulstudium

Gasthörer
Inhalt:
Menschen handeln nicht nur. Sie leben auch in Kontexten, die ihr Handeln mitbe-stimmen, reglementieren oder ermöglichen. Viele dieser Kontexte und Strukturen können Menschen mitgestalten und verändern, wie etwa die Familie oder ihr Ar-beitsumfeld. Manche sind ihrem Zugriff entzogen: Gesetze, die Struktur von Institu-tionen, Normen und andere. Die Christliche Sozialethik reflektiert als ethische Wis-senschaft auf solche gesellschaftlichen Verhältnisse und Strukturen, die der unmittel-baren Verfügungsmacht des Individuums entzogen sind. Diese sozialen Strukturen wiederum sind für das konkrete Handeln des Individuums von Bedeutung. Die Sozi-alethik setzt sich deshalb in ethischer Wiese verstehend, dialogisch und kritisch mit sozialer Wirklichkeit auseinander. Vor diesem Hintergrund entschlüsselt die Vorle-sung, was Sozialethik ist und was ihr christliches Profil ausmacht. Zudem bietet die Vorlesung unter Einbeziehung vieler praktischer Beispiele auch eine Vorstellung da-von, welche Bedeutung die Sozialethik in praktischer Hinsicht besitzt.
Empfohlene Literatur:
  • Anzenbacher, Arno: Christliche Sozialethik. Einführung und Prinzipien, Paderborn u.a. 1998;
  • Ernst, Stephan/Engel, Ägidius (Hgg.): Sozialethik konkret, München 2006;
  • Hausmanninger, Thomas (Hrsg.): Christliche Sozialethik zwischen Moderne und Postmoderne. Paderborn 1993;
  • Heimbach-Steins, Marianne (Hrsg.): Christliche Sozialethik. Ein Lehrbuch, Bd. 1 (Grundlagen)/Bd. 2 (Konkretionen), Regensburg 2004/2005;
  • Heimbach-Steins, Marianne: Christliche Sozialethik, in: Arntz, Klaus/Heimbach-Steins, Ma-rianne/Reiter, Johannes/Schlögel, Johannes (Hgg.): Orientierung finden. Ethik der Lebensbereiche, Freiburg 2008, 166-208;
  • Hengsbach, Friedhelm: Die andern im Blick. Christliche Gesellschaftsethik in den Zeiten der Globalisierung, Darmstadt 2005;
  • Laux, Bernhard: Exzentrische Sozialethik. Zur Präsenz und Wirksamkeit christlichen Glaubens in der modernen Gesellschaft (Forum Religion & Sozialkultur Bd. 13), Berlin 2007;
  • Rauscher, Anton: Handbuch der Katholischen Soziallehre, Berlin 2008; Wilhelms, Günther: Christliche Sozialethik, Stuttgart 2010.

 

Einführung in die Ethnologie (Angebot der vhb)

Dozentinnen/Dozenten:
Heidrun Alzheimer, Frank Heidemann
Angaben:
Vorlesung, 2 SWS, Bachelor (5 ECTS): BM I, AM I; Master (3 ECTS): VM I, VM II, VM III, VM V; Lehramt (5 ECTS): EWS II; Anmeldung zur Lehrveranstaltung über den zugehörigen VC-Kurs im Zeitraum vom 30.03. bis zum 26.04.2020.
Termine:
Online-Angebot über die Virtuelle Hochschule Bayern!
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Anmeldung an drei verschiedenen Orten:
1. vhb-Kurs, um die Inhalte der Vorlesung einsehen zu können. Bitte beachten! Anmeldefrist bei der vhb: 15.03.2020 bis 14.09.2020. Registrierung unter http://www.vhb.org
2. VC-Kurs der Uni Bamberg, um die Übungsaufgaben für die Bamberger Studierenden zu erhalten und dort auch die Abgabe hochladen zu können (Anmeldezeitraum: vom 30.03. bis zum 26.04.2020)
3. FlexNow, um zur Prüfung zugelassen zu werden (Anmeldezeitraum folgt)
Inhalt:
In der Online-Vorlesung des Münchner Ethnologen Prof. Dr. Frank Heidemann können Sie die Grundlagen, Methoden und Geschichte unserer Nachbardisziplin kennenlernen. Ethnologie ist eine sowohl beschreibende, aber auch vergleichende, reflexive und praktische Wissenschaft vom kulturell Fremden. Wie die Europäische Ethnologie hat sie zum Ziel, Sie für die Dynamik kultureller Prozesse zu sensibilisieren. Die Inhalte stehen in Form von Videomitschnitten, Podcasts und Folien zum Download zur Verfügung. Kurze Einführungstexte, Bilder, Grafiken, Fotos, Zitate und Fachartikel vervollständigen das Angebot des Instituts für Ethnologie der LMU. Für Sie als Studierende an der Universität Bamberg wird zusätzlich ein VC-Kurs eingerichtet. Dort finden Sie auch die obligatorischen Übungsaufgaben, deren Lösung für die Vergabe von ECTS vorausgesetzt wird.
Empfohlene Literatur:
Heidemann, Frank: Ethnologie. Eine Einführung. Göttingen 2011.
Gerndt, Helge: Studienskript Volkskunde. Eine Handreichung für Studierende. 3., aktualisierte und um ein Nachw. erw. Aufl. Münster/München 1997.

 

Einführung in die Slavische Sprachwissenschaft

Dozent/in:
Sandra Birzer
Angaben:
Seminar/Übung, 2 SWS, benoteter Schein, ECTS: 6, Gasthörerverzeichnis, Studium Generale, KulturPLUS, Erweiterungsbereich, Modulstudium, Frühstudium, Lehrveranstaltung findet vorerst nur online statt
Termine:
Do, 16:00 - 18:00, U2/00.26
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Die Lehrveranstaltung findet vorerst nur online statt.
Bitte melden Sie sich im entsprechenden VC-Kurs an, die Dozierenden werden Sie kontaktieren.
https://vc.uni-bamberg.de/course/index.php?categoryid=3117
Weitere Informationen folgen in Kürze.

Modulzugehörigkeit Bachelor:
Basismodul (6 ECTS):
  • SlavLing-BA01: Basismodul Slavische Sprachwissenschaft

Modulzugehörigkeit Lehramt Russisch Gymnasium:
Basismodul (6 LP):
  • LAMOD-24-02-001: Basismodul Russische Sprachwissenschaft
Im Sinne einer besseren Planbarkeit der Veranstaltung wird um eine unverbindliche Anmeldung der Teilnahme im VC gebeten.
Inhalt:
Solide sprachwissenschaftliche Kenntnisse sind nicht nur zur Bearbeitung linguistische Fragestellung grundlegend, sondern erleichtern auch den Spracherwerb. Die Einführung in die Slavische Sprachwissenschaft gibt einen Überblick über die sogenannte Systemlinguistik, die den Kernbereich der Sprachwissenschaft bildet. Hierzu gehören die Phonetik und Phonologie (Lautlehre), Morphologie (Formenlehre), Syntax (Satzbau), Semantik (Bedeutungslehre) und Pragmatik (Sprachgebrauch und seine Implikationen). Weiters wird ein Ausblick gegeben, wie systemlinguistischer Kenntnisse verwendet werden können zur Beantwortung von Fragen der "Bindestrich-Linguistiken" wie z. B. Soziolinguistik (Interaktion von Sprache und Gesellschaft) oder Sprachkontaktlinguistik.

Kenntnisse einer slavischen Sprache werden für die "Einführung" nicht vorausgesetzt. Am Ende des Kurses gibt es eine Klausur (= Modulteilprüfung). Die Begleitübung ist eine dringend empfohlene Unterstützung zur Vergewisserung des erarbeiteten Stoffes sowie grundlegender Arbeitstechniken in der Slavischen Sprachwissenschaft. Dieses Seminar bildet zusammen mit der im WS angebotenen Lehrveranstaltung "Überblick über die slavischen Länder und Sprachen" das Basismodul.

Es wird empfohlen, die Begleitübung Link zur Begleitübung zu besuchen. Die Begleitübung kann mit 4 ECTS im Studium Generale (BA) oder im Erweiterungsbereich (MA) angerechnet werden.
Empfohlene Literatur:
Literatur: wird zu Veranstaltungsbeginn bekannt gegeben

 

Einführung in Grundfragen der Liturgiewissenschaft

Dozent/in:
Benedikt Rodler
Angaben:
Vorlesung, 2 SWS, ECTS: 5
Termine:
Einzeltermin am 3.7.2020, 14:00 - 18:00, U2/01.33
Einzeltermin am 4.7.2020, 9:00 - 17:00, U2/01.33
Einzeltermin am 17.7.2020, 14:00 - 18:00, U2/01.30
Einzeltermin am 18.7.2020, 9:00 - 17:00, U2/01.33
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modulzuordnung:
  • Lehramt GS/MS/RS/Gym mit Unterrichtsfach Kath. Religionslehre: Religionspädagogik, Pastoraltheologie, Kirchenrecht und Liturgiewissenschaft. Grundlagenmodul II
  • B.Ed. Berufl. Bildung mit Unterrichtsfach Kath. Religionslehre: Religionspädagogik, Pastoraltheologie, Kirchenrecht und Liturgiewissenschaft. Grundlagenmodul II
  • B.A. Theologische Studien: Religionspädagogik, Pastoraltheologie, Kirchenrecht und Liturgiewissenschaft. Grundlagenmodul II
  • B.A. Theologische Studien: Liturgiewissenschaft: Vertiefungsmodul
  • M.Sc. Wirtschaftspädagogik mit Unterrichtsfach Kath. Religionslehre: Religionspädagogik, Pastoraltheologie, Kirchenrecht und Liturgiewissenschaft. Grundlagenmodul II
  • M.A. Theologische Studien: Praktische Theologie. Mastermodul I
  • M.A. Theologische Studien: Praktische Theologie. Mastermodul II
  • Lehramt GS/MS/RS: Theologie in Gesellschaftswissenschaften. Modul A [2 oder 3 ECTS-Punkte]
  • Lehramt GS/MS/RS: Theologie in Gesellschaftswissenschaften. Modul B [3 ECTS-Punkte]

Prüfung:
  • Religionspädagogik, Patoraltheologie, Kirchenrecht und Liturgiewissenschaft. Grundlagenmodul II: mündliche Prüfung oder Portfolio (jeweils über Inhalte dieser Lehrveranstaltung und Inhalte eines Religionspädagogik-Seminars; mündliche Prüfung: 20 Min; Bearbeitungszeitraum Portfolio: 3 Monate; Prüfungsform wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben))
  • Liturgiewissenschaft. Vertiefungsmodul: schriftliche Hausarbeit (Bearbeitungszeitraum: 3 Monate ab Themenstellung)
  • Praktische Theologie. Mastermodul I: mündliche Prüfung (30 Min.; über die Vorlesungsinhalte, die Inhalte eines Religionspädagogik-/ Religionsdidaktik-Seminars sowie über vertiefte, im Selbststudium angeeignete Literatur, die im Vorab mit dem Dozenten vereinbart wurde)
  • Praktische Theologie. Mastermodul II: mündliche Prüfung (20 Min.; über die Inhalte des Seminars sowie über vertiefte, im Selbststudium ange
  • Theologie in Gesellschaftswissenschaften. Modul A/B: mündliche Prüfung (20 Min.; über die Inhalte dieser Lehrveranstaltung)


An-/Abmeldung zwischen 09.03.2020 und 15.04.2020 über FlexNow
Inhalt:
Das Zweite Vatikanische Konzil spricht von der Liturgie als „Höhepunkt, dem das Tun der Kirche zustrebt, und zugleich [...] Quelle, aus der all ihre Kraft strömt (SC 10).” Damit unterstreicht es die herausgehobene Rolle des Gottesdienstes für das kirchliche Leben. Die Lehrveranstaltung führt in Grundfragen der Liturgiewissenschaft ein. Dabei werden zentrale liturgietheologische (Feiergehalt) und pastoralliturgische (Feiergestalt) Aspekte beleuchtet sowie Feierelemente, Gottesdienstformen, Kirchenjahr, Sakramente und Sakramentalien thematisiert.
Empfohlene Literatur:
Folgende Bücher werden zur persönlichen Anschaffung empfohlen:
Gotteslob. Katholisches Gebet- und Gesangbuch, hg. von den (Erz-)Bischöfen Deutschlands und Österreichs und dem Bischof von Bozen-Brixen, Stuttgart u.a. 2013. [Regional- bzw. Bistumsausgabe egal]
Zum gemeinsamen Dienst berufen. Die Leitung gottesdienstlicher Feiern. Rahmenordnung für die Zusammenarbeit von Priestern, Diakonen und Laien im Bereich der Liturgie vom 8. Januar 1999, hg. vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz (DB 62), Bonn 82010. [gratis PDF bei DBK]
Adam Adolf / Haunerland, Winfried: Grundriss Liturgie, Freiburg i.Br. u.a. 32018. [auch als E-Book]
Berger, Rupert: Pastoralliturgisches Handlexikon. Das Nachschlagewerk für alle Fragen zum Gottesdienst, Freiburg i.Br. u.a. 52013. [auch als E-Book]

 

Einführung in Grundfragen der Pastoraltheologie

Dozent/in:
Peter Frühmorgen
Angaben:
Vorlesung, 2 SWS, ECTS: 5
Termine:
Einzeltermin am 20.4.2020, Einzeltermin am 11.5.2020, Einzeltermin am 25.5.2020, Einzeltermin am 8.6.2020, Einzeltermin am 22.6.2020, Einzeltermin am 6.7.2020, Einzeltermin am 20.7.2020, 16:00 - 19:15, LU19/00.11
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modulzuordnung:
  • Lehramt GS/MS/RS/Gym mit Unterrichtsfach Kath. Religionslehre: Religionspädagogik, Pastoraltheologie, Kirchenrecht und Liturgiewissenschaft. Grundlagenmodul II
  • B.Ed. Berufl. Bildung mit Unterrichtsfach Kath. Religionslehre: Religionspädagogik, Pastoraltheologie, Kirchenrecht und Liturgiewissenschaft. Grundlagenmodul II
  • B.A. Theologische Studien: Religionspädagogik, Pastoraltheologie, Kirchenrecht und Liturgiewissenschaft. Grundlagenmodul II
  • B.A. Theologische Studien: Pastoraltheologie. Vertiefungsmodul
  • M.Sc. Wirtschaftspädagogik mit Unterrichtsfach Kath. Religionslehre: Religionspädagogik, Pastoraltheologie, Kirchenrecht und Liturgiewissenschaft. Grundlagenmodul II
  • M.A. Theologische Studien: Praktische Theologie. Mastermodul I
  • M.A. Theologische Studien: Praktische Theologie. Mastermodul II
  • Lehramt GS/MS/RS: Theologie in Gesellschaftswissenschaften. Modul A [2 oder 3 ECTS-Punkte]
  • Lehramt GS/MS/RS: Theologie in Gesellschaftswissenschaften. Modul B [3 ECTS-Punkte]

Prüfung:
  • Religionspädagogik, Patoraltheologie, Kirchenrecht und Liturgiewissenschaft. Grundlagenmodul II: mündliche Prüfung oder Portfolio (jeweils über Inhalte dieser Lehrveranstaltung und Inhalte eines Religionspädagogik-Seminars; mündliche Prüfung: 20 Min; Bearbeitungszeitraum Portfolio: 3 Monate; Prüfungsform wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben)
  • Patoraltheologie. Vertiefungsmodul: schriftliche Hausarbeit (Bearbeitungszeitraum: 3 Monate ab Themenstellung)
  • Praktische Theologie. Mastermodul I: mündliche Prüfung (30 Min.; über die Inhalte der Lehrveranstaltung, die Inhalte eines Religionspädagogik-/ Religionsdidaktik-Seminars sowie über vertiefte, im Selbststudium angeeignete Literatur, die im Vorab mit dem Dozenten vereinbart wurde)
  • Praktische Theologie. Mastermodul II: mündliche Prüfung (20 Min.; über die Inhalte des Seminars sowie über vertiefte, im Selbststudium angeeignete Literatur, die im Vorab mit dem Dozenten vereinbart wurde)
  • Theologie in Gesellschaftswissenschaften. Modul A/B: mündliche Prüfung (20 Min.; über die Inhalte dieser Lehrveranstaltung)

An-/Abmeldung zwischen 09.03.2020 und 15.04.2020 über FlexNow
Inhalt:
Die Vorlesung führt in zentrale Grundfragen der Pastoraltheologie ein. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit verschiedenen theoretischen und praxisbezogenen Zugängen zur heutigen kirchlichen und seelsorgerlichen Praxis. Die Studierenden erhalten zudem eine Einführung in die praktisch-theologische Methodenlehre. Ziel der pastoraltheologischen Reflexion ist es, unter den gegenwärtigen Gesellschaftsbedingungen lebens- und alltagsrelevant theologisch denken und handeln zu lernen und eine ausdifferenzierte, für die Menschen situationsgerechte und hilfreiche kirchliche Praxis entwerfen zu können. Das Pastoralverständnis des Zweiten Vatikanischen Konzils bildet hierfür die Grundlage.

 

ENTFÄLLT: Seminar/Hauptseminar: Gegenwartslyrik: Jan Wagner (Poetikprofessur)

Dozentinnen/Dozenten:
Christoph Jürgensen, Friedhelm Marx
Angaben:
Seminar/Hauptseminar, 2 SWS, KulturPLUS, Erweiterungsbereich
Termine:
Zeit/Ort n.V.
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Das Seminar wurde in das Wintersemester 2020/21 verschoben.
Inhalt:
Mit Jan Wagner übernimmt im Sommersemester 2020 einer der renommiertesten Lyriker der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur die 33. Bamberger Poetikprofessur.

Das Seminar untersucht Ding-, Tier- und Pflanzengedichte (Selbstporträt mit Bienenschwarm. Ausgewählte Gedichte), die thematische Gedichtzyklen (Kalifonische Sonette) und wichtige Essays wie die Rede zum Büchnerpreis und die Münchner Rede zur Poesie Der verschlossene Raum. Über die genaue Auswahl der Texte verständigen wir uns zu Beginn des Semesters.
Zum Einlesen empfehlen wir:

Jan Wagner, Regentonnenvariationen. Gedichte. Frankfurt am Main: S. Fischer Taschenbuch 2016.

Jan Wagner, Selbstporträt mit Bienenschwarm. Ausgewählte Gedichte 2001-2015. Frankfurt am Main: S. Fischer Taschenbuch 2018.

Gedichte von Jan Wagner: Interpretationen. Hrsg. von Christoph Jürgensen und Sonja Klimek. Münster: Mentis 2017.

Zur Besonderheit dieses Seminars gehört es, dass Jan Wagner im Anschluss an seine Poetikvorlesungen an drei Seminarsitzungen teilnehmen und sich den Fragen des Seminars stellen wird. Und wie in jedem Sommer findet im Anschluss an die Poetikprofessur ein zweitägiges Kolloquium statt, das allen Teilnehmern die Möglichkeit bietet, Jan Wagners Gedichte und Essays mit Literaturwissenschaftlern, Journalisten und Literaturvermittlern aus dem In- und Ausland zu diskutieren.

Die abendlichen Poetikvorlesungen von Jan Wagner am 16.6., 30.6., 7.7. und 16.7.2020 sind Teil des Seminarprogramms. Das Kolloquium findet am 17.-18.7.2020 im Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia statt.

 

ENTFÄLLT: VL / Seminar "Themen der spanischen Kulturwissenschaft" [VL Kulturwissenschaft Spanien]

Dozent/in:
Hans-Ingo Radatz
Angaben:
Seminar/Hauptseminar/Proseminar/Übung, ECTS: 8, Gasthörerverzeichnis, Studium Generale, KulturPLUS, Zentrum für Mittelalterstudien, Frühstudium
Termine:
Zeit/Ort n.V.

 

Förderdiagnostische Unterrichtsplanung [S]

Dozent/in:
Erika Fischer
Angaben:
Seminar, 2 SWS, ECTS: 3
Termine:
Mo, 12:00 - 14:00, LU19/00.09
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Montag 20.04.2020, 12-14 Uhr Online-Kurs (nähere Informationen in den Einführungsfolien im VC, kein Passwort erforderlich ) bei Wechsel auf Präsenzsitzungen Raum LU 19; 00.09 Anmeldung über FlexNow ab 01.04.2020 ist erforderlich
Leistungsanforderungen an Studierende:
Modul B,C:, Portfolio und Seminarbeitrag (Kleingruppe á 3 Studierende; Erstellung einer Powerpointpräsentation mit Audiodatei: Fallbeispiel, Interpretation der Diagnoseergebnisse, Erstellung eines Förderplanes) Modul D: Portfolio, Seminarbeitrag (Erstellung einer Powerpointpräsentation mit Audiodatei: Fallbeispiel, Inter-pretation der Diagnoseergebnisse, Erstellung eines Förderplanes) und schriftlich ausgearbeiteter Seminarbeitrag Weitere organisatorische Informationen (Portfolio, Umfang der schriftliche Ausführungen, Abgabe und Präsentationstermine) erhalten sie in den Einführungsfolien im VC
Inhalt:
Das Seminar beschäftigt sich mit Methoden der kooperativen Förderdiagnostik, und der förderplanbasierten, individuellen Unterrichtsgestaltung. Eine differenzsensible Planung, Gestaltung und Durchführung von Unterricht wird zunehmend als notwendige Kompetenz von Lehrkräften angesehen. Für den professionellen Umgang mit Heterogenität im Klassenzimmer benötigen Lehrkräfte eine vielfältige Expertise. Besonders bei Schülerinnen und Schülern mit besonderen Lernvoraussetzungen sind förderdiagnostische Kenntnisse und eine adaptive Unterrichtsplanung notwendig. Die Abklärung der jeweiligen individuellen Fähigkeiten (Kind-Umfeld-Analyse) benötigt u.U. den Einsatz spezieller Tests und diagnostischer Verfahren. Anhand von Fallbeispielen werden diagnostische Fragestellungen entwickelt, jeweils individuell passende Tests ausgewählt und durchgeführt. Anhand der Testergebnisse werden gezielte Förderschwerpunkte festgelegt, spezifische Maßnahmen abgeleitet und individuelle Förderpläne erstellt.

 

Fremdheit in interreligiöser Bildung

Dozent/in:
Janosch Freuding
Angaben:
Seminar, 2 SWS, ECTS: 5, KulturPLUS, Zentrum für Interreligiöse Studien
Termine:
Di, 12:00 - 14:00, U2/01.36
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modulzuordnung:
  • Lehramt GS/MS/RS/Gym mit Unterrichtsfach Kath. Religionslehre: Religionspädagogik. Grundlagenmodul I
  • Lehramt GS/MS/RS/Gym mit Unterrichtsfach Kath. Religionslehre: Religionspädagogik, Pastoraltheologie, Kirchenrecht und Liturgiewissenschaft. Grundlagenmodul II
  • B.Ed. Berufliche Bildung mit Unterrichtsfach Kath. Religionslehre: Religionspädagogik. Grundlagenmodul I
  • B.Ed. Berufliche Bildung mit Unterrichtsfach Kath. Religionslehre: Religionspädagogik, Pastoraltheologie, Kirchenrecht und Liturgiewissenschaft. Grundlagenmodul II
  • B.Sc. BWL Wirtschaftspädagogik II mit Unterrichtsfach Kath. Religionslehre: Religionspädagogik. Grundlagenmodul I
  • M.Sc. Wirtschaftspädagogik II mit Unterrichtsfach Kath. Religionslehre: Religionspädagogik, Pastoraltheologie, Kirchenrecht und Liturgiewissenschaft. Grundlagenmodul II
  • B.A. Theologische Studien: Religionspädagogik. Grundlagenmodul I
  • B.A. Theologische Studien: Religionspädagogik, Pastoraltheologie, Kirchenrecht und Liturgiewissenschaft. Grundlagenmodul II
  • M.A. Theologische Studien: Praktische Theologie. Mastermodul I
  • M.A. Theologische Studien: Praktische Theologie. Mastermodul II
  • M.A. Religion und Bildung: Religion in Bildungskontexten. Mastermodul
  • Lehramtsstudiengänge RS/Gym: Kulturelle Bildung. Grundlagenmodul A
  • M.Ed. Berufliche Bildung:: Kulturelle Bildung. Grundlagenmodul B


Prüfung:
  • Religionspädagogik. Grundlagenmodul I: Portfolio über Inhalte dieses Seminars und der Vorlesung "Kontexte religiöser Lern- und Bildungsprozesse")
  • Religionspädagogik, Pastoraltheologie, Kirchenrecht und Liturgiewissenschaft. Grundlagenmodul II: mündliche Prüfung oder Portfolio (jeweils über Inhalte dieses Seminars und Inhalte einer Lehrveranstaltung im Fach Kirchenrecht oder Liturgiewissenschaft oder Pastoraltheologie oder Inhalte eines weiteren Religionspädagogik-Seminars; mündliche Prüfung: 20 Min; Bearbeitungszeitraum Portfolio: 3 Monate; Prüfungsform wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben)
  • Praktische Theologie. Mastermodul I: mündliche Prüfung (30 Min.; über Inhalte dieses Seminars und einer Vorlesung im Fach Kirchenrecht oder Liturgiewissenschaft oder Pastoraltheologie oder Religionsdidaktik sowie über vertiefte, im Selbststudium angeeignete Literatur, die im Vorab mit dem Dozenten vereinbart wurde)
  • Praktische Theologie. Mastermodul II: mündliche Prüfung (20 Min.; über Inhalte dieses Seminars sowie über vertiefte, im Selbststudium angeeignete Literatur, die im Vorab mit dem Dozenten vereinbart wurde)
  • Religion in Bildungskontexten. Mastermodul: mündliche Prüfung (30 Min.; über Inhalte dieses Seminars und einer weiteren religionspädagogischen Lehrveranstaltung oder eines Religionsdidaktik-Seminars sowie über vertiefte, im Selbststudium angeeignete Literatur, die im Vorab mit dem Dozenten vereinbart wurde)
  • Kulturelle Bildung. Grundlagenmodul A / B: mündliche Prüfung (20 Min.; über Inhalte dieses Seminars)

An-/Abmeldung zwischen 09.03.2020 und 15.04.2020 über FlexNow
Inhalt:
Interreligiöse Bildung heißt, mehr über "fremde" Religionen zu erfahren - das ist ein häufig zu lesender Satz. Auch in gesellschaftlichen Debatten ist "Fremdheit" ein häufiges und heiß diskutiertes Thema. Doch was bedeutet eigentlich, jemand oder etwas ist mir fremd? Und was bedeutet Fremdheit in Kontexten von interreligiöser Bildung? Im Seminar werden verschiedene interreligiöse Lernansätze, die auch für die erste Staatsprüfung relevant sind, besprochen und ihre Fremdheitskonzepte kritisch reflektiert. Dabei wird der Fremdheitsbegriff von verschiedenen Seiten beleuchtet: Fremdheit als Erfahrung, Fremdheit in Abhängigkeit von verschiedenen Ordnungsprozessen, Fremdheit als machtvolle Zuschreibung und Ausgrenzung. Die Frage, wie man pädagogisch auf Erfahrungen und Zuschreibungen von Fremdheit reagieren kann, wird während des ganzen Seminars präsent sein.

 

G: Bild und Geschichte

Dozent/in:
Anna Rothkoegel
Angaben:
Blockseminar, 2 SWS, ECTS: 6, Gasthörerverzeichnis, Studium Generale, KulturPLUS, Erweiterungsbereich, Modulstudium
Termine:
Do, 16:00 - 18:00, U2/02.04
Einzeltermin am 23.7.2020, 8:00 - 13:00, U2/02.27
Einzeltermin am 24.7.2020, 8:00 - 13:00, U5/01.17
Einzeltermin am 7.8.2020, 8:00 - 14:00, U2/02.27
Blockveranstaltung nach Vereinbarung. Bitte melden Sie sich über VC an.
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Bis zu 6 Punkte können erworben werden. Module der Slavistik und anderer Fächer (nach Absprache); Studium Generale.
Inhalt:
Am 7. Dezember jährt sich zum 50. Mal der sog. Kniefall von Warschau . Das berühmte Bild des vor dem Ehrenmal für die Toten des Warschauer Ghettos knienden Bundeskanzlers Willy Brandt ist wie ein Prisma, in dem sich die Lebenserfahrungen einer Generation und die Geschichtswahrnehmung brechen.
In dem geplanten Seminar sollen die Wechselbeziehungen zwischen dem Medium Bild und der Historiographie diskutiert werden. Die Affinität der beiden Bereiche ist nicht nur an dem angeführten Beispiel offensichtlich. In der Umgangssprache sind Komposita zwischen den Begriffen Bild , und Erinnerung bzw. Geschichte gebräuchlich Geschichtsbild ; Erinnerungsbild : ein Erinnerungsbild als Momentaufnahme und ein Geschichtsbild als ein mentaler Zugang zur Vergangenheit.

Die Lehrveranstaltung richtet sich insbesondere an Studierende der Slavistik, Medienwissenschaft und Geschichte. Sie wird über den Virtuellen Campus digital durchgeführt. Gegen Ende des Semesters soll falls die aktuelle Pandemie-Situation es erlaubt - in einer Blockveranstaltung das Gelernte wiederholt und geprüft werden. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Die angekündigte Einführungsveranstaltung am Donnerstag, 23. April, von 16 bis 18 Uhr in U2/02.04 entfällt. Bitte melden Sie sich über VC an.
Empfohlene Literatur:
Thiele, Johannes: Die Bilder der Deutschen. München 2005.

 

Geister, Mächte und Dämonen (Neutestamentliches Seminar)

Dozent/in:
Ulrich Bauer
Angaben:
Seminar, 2 SWS, benoteter Schein, KulturPLUS, Zentrum für Interreligiöse Studien
Termine:
Di, 14:00 - 16:00, U2/02.04
Voraussetzungen / Organisatorisches:
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Aktueller Hinweis: Bitte melden Sie sich zu diesem Seminar über Email an!
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Dieses Seminar ist in folgenden Studiengängen und Modulen anrechenbar:

• Lehramtsstudium: "Bibelwissenschaften Vertiefungsmodul IA" (Modulnummer: LAMOD-23-02-004b)
• Lehramtsstudium: "Bibelwissenschaften Vertiefungsmodul IB" (Modulnummer: LAMOD-23-02-005b)
• Bachelor Theologische Studien (erweitertes Nebenfach und Hauptfach): "Bibelwissenschaften: Vertiefungsmodul I B"
• Bachelor Theologische Studien (Hauptfach): "Bibelwissenschaften: Vertiefungsmodul IV"
• Bachelor Berufliche Bildung: "Bibelwissenschaften: Vertiefungsmodul IB" (Modulnummer: LAB-B-23-02-005b)
• Masterstudiengang Wirtschaftspädagogik mit Unterrichtsfach Katholische Religionslehre: "Bibelwissenschaften Vertiefungsmodul IC"
• Master Theologische Studien: „Bibelwissenschaften – Neues Testament Mastermodul“ (Modulnummer: MA ThS 02 – NT)
• Master Religion und Bildung: "Heilige Schriften des Christentums - Neues Testament: Mastermodul" (Modulnummer: Ma RuB 02 - NT)
• Master Berufliche Bildung: "Bibelwissenschaften Vertiefungsmodul V" (Modulnummer: LAB-M-23-02-010)
• Masterstudiengang Wirtschaftspädagogik mit Unterrichtsfach Kath. Theologie: "Bibelwissenschaften: Vertiefungsmodul IC"
• KulturPLUS: Kulturelle Bildung Grundlagenmodul A oder B
• weitere Studiengänge (zum Beispiel Theologie in Gesellschaftswissenschaften, ZIS, Studium Generale) nach Absprache - gerne können wir die Anrechenbarkeit vorab prüfen und gegebenenfalls vom importierenden Studiengang bestätigen lassen!

bitte beachten:
• nicht anrechenbar für Vertiefungsmodule im Studiengang "Lehramt für Gymnasium"

 

Gerechtigkeitstheorien im Mittelalter und der frühen Neuzeit

Dozent/in:
Florian König
Angaben:
Proseminar/Hauptseminar, 3 SWS, Gasthörerverzeichnis, Netzgestützte Lehre im VC-Kurs
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Studium Generale, Gasthörerverzeichnis, Exportmodule; BA-Philosophie: Basismodul 2 (pPh.), Aufbaumodul 1 (pPh), Vertiefungsmodul 1 (pPh); MA-Philosophie: Kernmodul 1 (pPh), Schwerpunktmodul pPh I + II; Freie Spezialisierung I+II; Erw. Grundlagen I+II LA-Gym: Basismodul 2 (pPh), Vertiefungsmodul LA4; LA-GS/HS/RS: Basismodul 2 (pPh); EWS-Module 1+2.
Inhalt:
Einen gewissen Gerechtigkeitssinn scheint es in allen menschlichen Gesellschaften zu allen Zeiten zu geben. Nichtsdestotrotz kommt es immer wieder und überall, aber auch mehr oder weniger zu Ungerechtigkeiten. Eine explizite Gerechtigkeitstheorie vermag das jeweils praktisch vorherrschende Gerechtigkeitsverständnis auf seine Stichhaltigkeit hin zu reflektieren und ggf. zu kritisieren.
In diesem Seminar werden zwei konkurrierende Gerechtigkeitstheorien untersucht: Die erste wird der naturrechtlichen Tradition zugeordnet und bestimmt mit Rückgriff auf Aristoteles die Debatte im Hochmittelalter, die zweite etabliert sich in der frühen Neuzeit gerade in Abgrenzung zur Scholastik, deutet den Begriff des Naturrechts neu aus und argumentiert kontraktualistisch. Dazu lesen wir kurze Auszüge aus den einschlägigen Texten von Aristoteles, Albertus Magnus, Thomas von Aquin, Thomas Hobbes und Baruch de Spinoza, vergleichen ihre Ansätze miteinander und beurteilen sie auf ihre jeweilige Überzeugungskraft hin. Das Seminar ist für Anfänger geeignet.
Nach einer einführenden Erläuterung durch den Dozenten werden die zu lesenden Textausschnitte zusammen mit wöchentlichen Arbeitsaufträgen im VC zur Verfügung gestellt. Eine gemeinsame Diskussion schriftlich im VC erfolgen bzw. im zwei, drei Wochentakt, sobald ein Autor erarbeitet wurde, über virtuelle Gesprächssitzungen. Näheres dazu im VC-Kurs, sobald dieser online ist. Der Leistungsnachweis wird wie gewohnt durch einen Essay erbracht.
Das ursprünglich einstündig nach dem Seminar geplante fakultative Vertiefungstutorium wird voraussichtlich am Ende der Vorlesungszeit in einer zweitätigen Blockveranstaltung nachgeholt. Näheres dazu im Laufe des Semesters.
Empfohlene Literatur:
Die zu lesenden Textauszüge aus Horn/Scaranos „Philosophie der Gerechtigkeit“ werden im VC zur Verfügung gestellt.

 
 
Di18:00 - 21:00U2/00.26 König, F.
 

Geschichte des Russischen

Dozent/in:
Sandra Birzer
Angaben:
Vorlesung und Übung, 2 SWS, ECTS: 4, Gasthörerverzeichnis, KulturPLUS, Erweiterungsbereich, Modulstudium, Lehrveranstaltung findet vorerst nur online statt
Termine:
Di, 14:00 - 16:00, SP17/01.18
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Die Lehrveranstaltung findet vorerst nur online statt.
Bitte melden Sie sich im entsprechenden VC-Kurs an, die Dozierenden werden Sie kontaktieren.
https://vc.uni-bamberg.de/course/index.php?categoryid=3117
Weitere Informationen folgen in Kürze.


Modulzugehörigkeit Lehramt Russisch Gymnasium:
  • LAMOD-24-02-002: Aufbaumodul Russische Sprachwissenschaft (2 LP)

Modulzugehörigkeit Bachelor:
Aufbaumodule (2 oder 4 ECTS):
  • SlavLing-BA12: Aufbaumodul Slavische Sprach- und Kulturgeschichte
  • SlavLing-BA16: Aufbaumodul Slavische Sprachen und Kulturen areal
Vertiefungsmodul (2 ECTS):
  • SlavLing-BA21: Vertiefungsmodul Slavische Sprach- und Kulturwissenschaft
Profilmodul (2 oder 4 ECTS):
  • SlavLing-BA32: Profilmodule Slavische Sprachwissenschaft 2
  • SlavLing-BA33: Profilmodule Slavische Sprachwissenschaft 3
  • SlavLing-BA35: Profilmodule Slavische Sprachwissenschaft 5

Modulzugehörigkeit Master:
alle Mastermodule (2 oder 4 ECTS), Erweiterungsbereich (2 oder 4 ECTS), Erweiterungsmodule für Erweiterungsbereich für Studierende anderer Fächer (2 oder 4 ECTS)

Im Sinne einer besseren Planbarkeit der Veranstaltung wird um eine unverbindliche Anmeldung der Teilnahme im VC gebeten.
Inhalt:
Warum heißt es молочный продукт ‚Milchprodukt‘, aber млечный путь ‚Milchstraße‘? Eine Antwort auf diese Frage gibt die äußere und innere Sprachgeschichte des Russischen, die Gegenstand dieser LV ist. Unter der äußeren Sprachgeschichte verstehen wir politische und historische Ereignisse, die Einfluss auf die Entwicklung des Russischen genommen haben, während die innere Sprachgeschichte den Wandel im Formenbestand und ihren Funktionen nachzeichnet. Für beides spielt die Koexistenz von Russisch und Kirchenslavisch eine wichtige Rolle; sie erklärt auch das oben genannte Beispiel.

Drei Sitzungen dieser Veranstaltung finden im Block als Team Teaching mit Frau Prof. Dr. Imke Mendoza und Studierenden der Universität Salzburg statt, wo im SoSe ein vergleichbares Seminar stattfindet. Hierfür machen wir eine Exkursion nach Salzburg. Bitte tragen Sie sich alsbald in das Doodle https://doodle.com/poll/x2xwkytduvv39h6m ein, damit wir den Termin fixieren können.
Empfohlene Literatur:
Literatur: wird zu Veranstaltungsbeginn bekannt gegeben

 

Grundlagen der Hermeneutik

Dozent/in:
Gustav Melichar
Angaben:
Proseminar/Hauptseminar, 2 SWS
Termine:
Mo, 14:00 - 16:00, U2/00.26
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Studium Generale, Gasthörerverzeichnis, Exportmodule; BA Philosophie: Basismodul 2, 3 und 4, Aufbaumodul 1+2, Vertiefungsmodul 1+2; LA Gym: Basismodul 2, 3 und 4, Vertiefungsmodul LA 4; LA GS/HS/RS: Basismodul 2, 3 und 4; MA-Philosophie: Kernmodul 1+2; Freie Spezialisierung 1+2; EWS-Module 1+2.
Inhalt:
Liebe Studentinnen und Studenten,
aufgrund der Covid-19 Pandemie muss das Seminar zu den Grundlagen der Hermeneutik online stattfinden. Das verändert den Ablauf und die Struktur der Veranstaltung. Zum einen lässt sich online nicht der ganze Text erarbeiten, der ursprünglich vorgesehen war.
Wichtig für die Durchführung des Seminars ist, dass Sie sich im VC-Kurs anmelden, wo in der ersten Vorlesungswoche Informationen zum Ablauf des Seminars eingestellt werden. Da die Situation unerwartet ist, bitte ich Sie um etwas Geduld und Nachsicht. Das Seminar findet aber statt und Sie können selbstverständlich regulär Leistungsnachweise einbringen und einen Schein für das Seminar erwerben.
Um sich im VC-Kurs anzumelden, benötigen Sie ein Passwort. Sie erhalten das Passwort per E-Mail, wenn Sie an folgende Adresse schreiben: gustav.melichar@uni-bamberg.de Bitte erwähnen Sie den Seminartitel in Ihrer E-Mail.
Als Textgrundlage wird der erste Teil von V. Hösles Kritik der verstehenden Vernunft dienen (S. 13–320). Ich kann Ihnen nicht zusichern, eine pdf-Version zur Verfügung zu stellen, zumal das bayrische Urheberrecht verbietet, den ganzen Textabschnitt über das Internet zu verteilen. Daher sind Sie gebeten sich um den Text zu bemühen.
Von dem Werk aus lassen sich die Grundlagen der Hermeneutik gut diskutieren. Falls Sie weitere Textvorschläge haben, können Sie die gerne ins Seminar einbringen. Und wenn Sie zusätzliches Interesse an weiteren Grundlagentexte der Hermeneutik haben, sprechen Sie mich gerne im Laufe des Seminars an.

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„Das Mögliche ist das reflectirte In-sich-Reflectirtseyn; oder das Identische schlechthin als Moment der Totalität, somit auch bestimmt, nicht an sich zu seyn; es hat daher die zweyte Bestimmung, nur ein Mögliches zu seyn, und das Sollen der Totalität der Form.“ Wenn Sie nach diesem Satz Hegels aus dem Wirklichkeitsabschnitt der Wesenslogik den Eindruck haben, hier stimmt etwas nicht, meinen Sie vermutlich nicht nur die Rechtschreibung: Der Satz scheint einfach nicht verständlich zu sein. Was ist das Mögliche? Was ist das reflektierte In-sich-Reflektiertsein? Um nur den ersten Teilsatz zu befragen.
Was wir in solchen Fällen brauchen, ist eine Kunst des Verstehens, die uns eine Methode an die Hand gibt, wie wir solche Äußerungen interpretieren können. Das gleiche Problem, nur weniger drastisch, besteht für uns, wenn wir auf Kunstwerke, Handlungen, oder Gesten verstehen möchten. Und im Grunde brauchen wir nicht zu besonderen Beispielen greifen. Stellen Sie sich etwa die Frage, wie diese Verteilung von schwarzen und weißen Pixeln vor Ihnen zu einem sinnvollen Zusammenhang wird, der Ihnen etwas sagen möchte! Auch in diesen Fällen brauchen wir die Kunst des Verstehens, die Hermeneutik.
Über die Hermeneutik wurde im 20. Jahrhundert von verschiedenen Autoren nachgedacht, die uns bei der Beantwortung der Frage auf verschiedene Spuren führen. Das Seminar hat das Ziel, Grundlagentexte zur Kunst des Verstehens zu erarbeiten und so eine Einführung in das Thema der Hermeneutik zu geben. Als Grundlagentexte werden u. a. von Gadamer, Davidson und Hösle herangezogen, bei bedarf aber auch noch weitere Ansätze betrachtet.
Das Seminar ist für Studienanfängerinnen und -anfänger geeignet.

 

H: Russische Schriftsteller und Kaukasus - eine ewige Liebe?

Dozent/in:
Kacha Ebralidze
Angaben:
Seminar/Hauptseminar, 2 SWS, benoteter Schein, ECTS: 6, Gasthörerverzeichnis, Studium Generale, KulturPLUS, Erweiterungsbereich, Modulstudium, Lehre im Sommersemester 2020 vorerst nur online
Termine:
Do, 18:00 - 20:00, U5/01.18
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Die Vorlesungszeit beginnt am 20. April.
Die Lehrveranstaltung findet vorerst nur online statt.
Bitte über E-Mail Kontakt aufnehmen: mailto:kacha.ebralidze@uni-bamberg.de
Über E-Mail besprechen wir alles Weitere.
Wir arbeiten mit Mail, VC und Skype for Business.
Bitte installieren Sie vorsorglich Skype for Business auf Ihrem Rechner oder Laptop.
Die Anleitung finden Sie hier:
https://www.uni-bamberg.de/rz/dienstleistungen/tele/video/skype-for-business/

Im Rahmen der Veranstaltung findet eine achttägige Exkursion nach Georgien statt. Die Voraussetzung der Teilnahme an der Exkursion ist ein Referat zum/zu ausgewählten Autor/in oder einem literarischen Text.
Es kann im Aufbaumodul (2/4/6/ ECTS), im Vertiefungsmodul, im Profilmodul und im Mastermodul (bis 8 ECTS) studiert werden.
Gast- und Modulstudierende sind herzlich willkommen.
Inhalt:
Der trübe, langweilige Alltag eines russischen Adeligen auf seinem Gutshof irgendwo in der ewigen Weite des russischen Zarenreiches. Das sprudelnde Nachtleben in Petersburg Moskau oder Pskov, eine Kavalkade des Überflusses, das pervertierte Dasein des Hochadels und Činovniki auf Kosten der Leibeigenen. Und wieder die Langeweile, Abstumpfung, Sinnlosigkeit des Lebens. Was tun? Aufbruch, Ausreißen in den Süden gen Kaukasus, gen slavische Romantik. Die Berge rufen, der Kaukasus ruft, lockt verheißungsvoll mit Dramatik, Gefahr und Besinnung. Mensch und Natur verschmelzen, raus aus den mit Alkohol, Wollust, Tabakgestank getränkten Salons und Clubs von Nevskij oder Arbat, hinein in das Abenteuer des Orients!

Kaum ein russischer Schriftsteller kann sich der Anziehungskraft des Kaukasus entziehen. Mal auf der Suche nach Reiseabenteuer, unbändigen Natur, Begegnung mit Gott oder mal auf der Suche nach Tapferkeit, Wiederstand. Orientalische Phantasien, die edlen Wilden, Volksstämme, die bis zum letzten Tropfen Blut für den Bestand und Unabhängigkeit kämpfen, beflügeln Dichter und Denker Russlands.

Unzählige Geschichten und literarische Skizzen zum Kaukasus und seine Bewohner entstehen bis heute in der russischen Literatur. Das Seminar zielt ausgesuchte Texte von Puschkin, Lermontov, Tolstoj, Gribojedov, Pasternak und Bitov zu behandeln. Eine im Rahmen des Seminars stattfindende Exkursion nach Georgien soll die Spuren der russischen Schriftsteller verfolgen.

 

Heiliges Land und Diaspora: Kontroversen in Vergangenheit und Gegenwart [Heiliges Land]

Dozent/in:
Susanne Talabardon
Angaben:
Seminar/Übung, 2 SWS, benoteter Schein, ECTS: 6, Gasthörerverzeichnis, Studium Generale, KulturPLUS, Zentrum für Mittelalterstudien, Zentrum für Interreligiöse Studien, Erweiterungsbereich, Keine Vorkenntnisse vonnöten. Neugierde und Bereitschaft zur intensiven Textarbeit. Hebräischkenntnisse, egal welchen Ausmaßes, werden begeistert aufgegriffen, bilden aber keine Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme am Seminar.
Termine:
Do, 14:00 - 16:00, U5/02.18
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Anmeldung/Abmeldung vom 30. März 2020, 10:00 Uhr bis 8. Mai 2020, 23:59 Uhr im FlexNow

Keine Vorkenntnisse vonnöten. Neugierde und Bereitschaft zur intensiven Textarbeit. Hebräischkenntnisse, egal welchen Ausmaßes, werden begeistert aufgegriffen, bilden aber keine Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme am Seminar. Modulzuordnung Jüdische Studien und Judaistik

BA-Hauptfach Jüdische Studien:
  • B/H-2a + b (Einführung in die jüdische Religionsgeschichte)
  • B/H 3 (Einführung in die Religionswissenschaft)
  • A/H-1a + b + 1* (Jüdische Religionsgeschichte)

BA-Nebenfach 45 Jüdische Studien und Judaistik:
  • B/N-45 + B/N-45* (Einführung in das Judentum)
  • A/N-45 1+ 1* (Jüdische Religionsgeschichte)

BA-Nebenfach 30 Jüdische Studien und Judaistik:
  • A/N-30-1 +1*(Jüdische Religionsgeschichte)
Inhalt:
Kaum eine Kultur hat – notgedrungen und von jeher – so intensiv über den Zusammenhang von Heimat-Land und den Menschen darin nachgedacht wie die jüdische. Ein wesentlicher Grund dafür liegt in der Geschichte Alt-Israels, wie sie in der Bibel erzählt wird, in der traumatischen Erfahrung des Babylonischen Exils. Spätestens ab dem Großen Jüdischen Aufstand gegen Rom (66-70 CE) lebte der größere Teil des judäisch-jüdischen Volkes in der Diaspora, also außerhalb der Gebiete, die traditionell als Heiliges Land betrachtet werden. Dieser Zustand bestand bis zum Ende des 20. Jahrhunderts fort, bis der Fall des „Eisernen Vorhangs“ zu einer Massenauswanderung aus den Staaten der ehemaligen UdSSR erfolgte. Bis auf den heutigen Tag bestehen Differenzen zwischen den verschiedenen jüdischen Gemeinschaften über die Bedeutung des Lebens innerhalb oder außerhalb Israels.

Von der Mischna über den Talmud bis in mittelalterliche Rechtskodizes und moderne literarische Texte hinein findet daher man Reflexionen über die besondere Bedeutung des Landes Israel.
Im Seminar werden wir uns mit einer möglichst großen Bandbreite an (kontroversen) Stellungnahmen befassen und die Frage stellen, worin die besondere Dignität des Heiligen Landes für die jüdischen Kultur(en) besteht und welche praktischen Konsequenzen daraus gezogen wurden und werden.
Empfohlene Literatur:
  • Noah Flug, Martin Schäuble, Die Geschichte der Israelis und Palästinenser, München 2016. (zur Einführung, mit einem instruktiven Verzeichnis wissenschaftlicher und literarischer Werke zum Thema)
  • Lawrence Hoffman (Hg.), The Land of Israel: Jewish Perspectives, Notre Dame 1986.
Schlagwörter:
Israel Religionswissenschaft

 

HS - Sprachliche Heterogenität im Grundschulalter - ONLINEVERANSTALTUNG

Dozentinnen/Dozenten:
Anita Knöferle, Angela Anderka
Angaben:
Hauptseminar, Das Seminar findet im Raum MG1/01.04 statt. Bitte beachten Sie, dass die Seminarzeiten jeweils s.t. sind. Das heißt wir beginnen um 14 Uhr und enden um 16 Uhr.
Termine:
Di, 14:00 - 16:00, Raum n.V.
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modulbezeichnung: “Didaktik des Schriftspracherwerbs“; “Aufbaumodul Didaktik des Schriftspracherwerbs"
Modulnummer: LAMOD-13-02-003
ECTS: bis Modulbeginn SS 2015: 4 ECTS, ab Modulbeginn WS 15/16: 3 ECTS.

Anmeldung zur Teilnahme und Prüfung über FlexNow ist erforderlich!

Anmeldung zur Veranstaltung über FlexNow: 14.04.2020 (10:00 Uhr) - 30.04.2020 (23:59 Uhr).

FlexNow-Anmeldung zur Prüfung: 15.06.2020 (10:00 Uhr) - 07.07.2020 (23:59 Uhr).

Art und Umfang der Modulleistung wird nur in der ersten Veranstaltung (erster Termin im Semester bzw. Vorbesprechung zu den Blockseminaren) des Semesters vergeben. Eine nachträgliche Themen- bzw. Leistungsvergabe ist nur in Ausnahmefällen möglich.
Inhalt:
Sprache ist ein wichtiger Schlüssel für den Bildungserfolg. Aufgrund von Mehrsprachigkeit, Entwicklungsverzögerungen oder aufgrund eines reduzierten Sprachangebots kann der Spracherwerb beeinträchtigt sein. Sprachförderung hat daher eine zentrale Funktion für die Prävention von Bildungsmisserfolg. Im Seminar wird ein Überblick über den ungestörten Spracherwerb, mögliche Abweichungen, Methoden der Sprachdiagnostik und konkrete schulische Fördermöglichkeiten gegeben. Schwerpunkt und Hauptteil des Seminars werden das Dialogische Lesen und das Thema Förderung von Bildungssprache sein. Die theoretischen Inhalte werden in selbstständigen Erarbeitungsphasen auf praktische schulische Alltagssituationen modellhaft übertragen. Es besteht die Möglichkeit, das Erarbeitete auf freiwilliger Basis im privaten Umfeld auszuprobieren, zu berichten und die Erfahrungen kritisch zu reflektieren. Über den Virtuellen Campus werden theoretische Inhalte bereitgestellt und von selbstständiger Textarbeit und Arbeitsaufträgen begleitet. Zu festgelegten, rechtzeitig angekündigten Terminen werden Fragen und Inhalte online in der Gruppe besprochen.

 

HS-Digitale Bildung in der Grundschule

Dozentinnen/Dozenten:
Christian Renk, Anja Gärtig-Daugs
Angaben:
Seminar/Hauptseminar/Proseminar/Übung, Rot, genehmigte Praxisveranstaltung im DigiLLab
Termine:
Einzeltermin am 16.7.2020, 8:00 - 14:00, LU19/00.09

 

HS-Digitale Bildung in der Grundschule - jetzt geht's (,) app!

Dozentinnen/Dozenten:
Christian Renk, Anja Gärtig-Daugs
Angaben:
Hauptseminar, 2 SWS
Termine:
Einzeltermin am 23.4.2020, Einzeltermin am 30.4.2020, Einzeltermin am 7.5.2020, Einzeltermin am 14.5.2020, Einzeltermin am 25.6.2020, Einzeltermin am 2.7.2020, 10:00 - 12:00, M3N/00.26
Einzeltermin am 9.7.2020, 8:00 - 12:00, M3N/00.26
Einzeltermin am 9.7.2020, 12:00 - 14:00, Raum n.V.
Einzeltermin am 16.7.2020, 8:00 - 12:00, M3N/00.26
Einzeltermin am 16.7.2020, 12:00 - 14:00, Raum n.V.
Einzeltermin am 23.7.2020, 10:00 - 12:00, M3N/00.26
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Voraussetzungen / Organisatorisches:

Die Veranstaltung gilt für folgende Module:
Modulbezeichnung: Aufbaumodul Grundschulpädagogik und didaktik

Benotet

Modulnummer: LAMOD-13-01-005; LAMOD-13-01-006

ECTS:
Bis Modulbeginn SS2015: 4 ECTS
Ab Modulbeginn WS 2015/16: 3 ECTS

Empfohlene Voraussetzungen für den Besuch der Lehrveranstaltung:
Abgeschlossenes Grundlagenmodul Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik

Anmeldung zur Veranstaltung über FlexNow ist erforderlich!
Anmeldung zur Teilnahme: 30.03. - 21.04.2020
Anmeldung zur Prüfung: 25.06. - 06.07.2020

Termine:
23.04., 30.04., 14.05., 25.06., 02.07., 09.07. (Blocktermin, 8.00 - 14.00 Uhr: gemeinsame Sitzung mit dem Bayreuther Studienseminar an der Uni Bamberg), 16.07. (Blocktermin, 8.00 - 14.00 Uhr: gemeinsame Sitzung mit dem Bayreuther Studienseminar an der Schule in Bayreuth), 23.07.

Leistungsanforderungen:
Der Leistungsnachweis besteht in der Erarbeitung, Erprobung und Reflektion eines Stundenentwurfs zur digitalen Bildung in der Grundschule unter Einsatz einer frei wählbaren App. Die Erprobung des Stundenentwurfs erfolgt im Rahmen eines gemeinsamen Seminartags mit dem Bayreuther Studienseminar. Hierzu wird ein Beobachtungsinstrument konzipiert und in einem Pretest erprobt. In einem Portfolio (= schriftliche Hausarbeit) beschreiben Sie die App, das Beobachtungsinstrument und die Ergebnisse des Pretests, stellen die Ergebnisse der Erprobung dar und reflektieren den Einsatz der App im Unterricht v. a. hinsichtlich ihres didaktischen Nutzens.
Inhalt:
Digitale Kompetenzen gelten als Schlüsselqualifikation in der heutigen Lebens- und Arbeitswelt. Die Strategie der Kultusministerkonferenz zur Bildung in der digitalen Welt sieht daher die Förderung medienbezogener Kompetenzen in der Schule als unerlässlich an, um Heranwachsende zu einem selbstbestimmten, kritischen, aber auch produktiven und kreativen Umgang mit digitalen Medien zu befähigen (KMK, 2016).
Im Seminar steht das Lernen mit und über digitale Medien in der Grundschule im Fokus. Nach einem theoretischen Input zu den pädagogischen, didaktischen und rechtlichen Aspekten des Einsatzes digitaler Medien in der Schule liegt der Schwerpunkt auf der praktischen Auseinandersetzung mit konkreten Apps und Tools wie z. B. BookCreator, iMovie, ScratchJr, TuxPaint, Explain Everything, Garageband. Es wird reflektiert, wie entsprechende Apps im Unterricht der Grundschule didaktisch sinnvoll eingesetzt werden können, so dass der Erwerb medienbezogener Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern gefördert wird.
Empfohlene Literatur:
Brandt, B./Dausend, H. (2018). Digitales Lernen in der Grundschule. Fachliche Lernprozesse anregen. Waxmann Verlag.

Dausend, H. et al. (2018). Digitale Medien im Grundschulunterricht gezielt einsetzen Spielerisch lernen mit Apps & Co: Fertige Stundenentwürfe für Deutsch, Mathe, Englisch, , Ethik so einfach geht`s! Kopiervorlagen Broschüre.

KMK (Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland) (2012). Medienbildung in der Schule. Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 8. März 2012. Verfügbar unter: https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/veroeffentlichungen_beschluesse/2012/2012_03_08_Medienbildung.pdf

KMK (Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland) (2016). Bildung in der digitalen Welt. Strategie der Kultusministerkonferenz. Verfügbar unter: https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/pdf/PresseUndAktuelles/2017/Strategie_neu_2017_datum_1.pdf

Knoblauch, V. (2020). Tablets in der Grundschule. Konzepte und Beispiele für digitales Lernen. AOL Verlag.

Meggendorfer, S. et al. (2019). 55 Ideen Digitale Medien Grundschule. Einfach, sinnvoll, praxiserprobt. Auer Verlag.

Peschel, M./Irion, Th. (2016). Neue Medien in der Grundschule 2.0: Grundlagen Konzepte Perspektiven. Grundschulverband.

Schmid, U./Weitz, K./Köhler, K./Lorenz, W. (2020). Informatik in der Grundschule. Digitale Medien grundlegend verstehen und gezielt anwenden. Handlungsorientiert kompetenzorientiert für alle verständlich. Mit zusätzlichen Kopiervorlagen zum direkten Einsatz. Westermann Verlag.

Empfohlene Webseiten:

https://bildungspakt-bayern.de/digitale-schule-2020/

https://www.telekom-stiftung.de/projekte/digitales-lernen-grundschule

https://www.kmk.org/themen/bildung-in-der-digitalen-welt/strategie-bildung-in-der-digitalen-welt.html

https://www.mebis.bayern.de/infoportal/kategorie/konzepte/handlungsfelder/mit-und-ueber-medien-lernen/

https://www.mebis.bayern.de/infoportal/kategorie/unterrichten-mit-digitalen-medien/

 

HS/PS/Ü Konrad: Der Ludovisisarkophag im zeitlichen und kulturellen Kontext des 3. Jahrhunderts [HS/PS/Ü]

Dozent/in:
Michaela Konrad
Angaben:
Hauptseminar/Proseminar/Übung , 3 SWS, benoteter Schein, ECTS: 9, Gasthörerverzeichnis, Studium Generale, KulturPLUS, Zentrum für Mittelalterstudien, BITTE HALTEN SIE SICH ZUGLEICH MITTWOCH, 8.00-10.15 Uhr ALS ERGÄNZUNGSTERMIN FREI!
Termine:
Di, 15:00 - 18:00, KR12/00.16
Mi, 8:00 - 10:15, KR14/00.06
Coronabedingt: Teilnahme nur möglich nach vorheriger Anmeldung bei der Dozentin bis zum 15.4.2020 per Email!
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Erfolgreicher Besuch der Vorlesung "Einführung in die Archäologie der Römischen Provinzen" und eines Proseminars oder einer Übung in der ARP
Inhalt:
Der "Ludovisisarkophag", der 1621 in Rom gefunden wurde und sich heute im Nationalmuseum im Palazzo Altemps in Rom befindet, ist eines der qualitätvollsten und bedeutendsten Kunstwerke des 3. Jahrhundert n. Chr. Der reich dekorierte, fast 2,80 m lange Sarkophag eines römischen Feldherrn gehört zum Typ der "Schlachtensarkophage", dessen Bildmotive konkrete Anknüpfungspunkte an die Ereignisgeschichte seiner Zeit erkennen lassen. In der Lehrveranstaltung wird die Bildsprache dieses exzeptionellen Kunstwerks analysiert und der Sarkophag in seinem sozialen und zeitlichen Kontext interpretiert.
Empfohlene Literatur:
E. Künzl, Der Ludovisisarkophag - Grabmal eines Feldherrn Roms (2010) G. Rodenwaldt, Ein Meisterwerk des spätrömischen Barock. Archäologischer Anzeiger Anz 1928, 267 ff. G. Koch/H. Sichtermann, Römische Sarkophage. HdArch (1982)

 

HS/Ü Fabel Kurs A: Fabel und Märchen [HS/Ü Fabel A: Fabel und Märchen]

Dozent/in:
Dina De Rentiis
Angaben:
Hauptseminar, 2 SWS, benoteter Schein, ECTS: 8, Gasthörerverzeichnis, Studium Generale, KulturPLUS, Zentrum für Mittelalterstudien, Erweiterungsbereich, Modulstudium, Gelb
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Das didaktische Konzept wurde an die aktuelle Lage angepasst. Das Seminar wird in zwei Parallelseminare geteilt:
  • Kurs a, Di 12-14 Uhr: Gruppenprojektseminar
  • Kurs b, Mi 08:00-09:30: Einzelprojektseminar.
Die Teilnehmerzahl ist aus kapazitären Gründen auf insgesamt 20 Personen (10 je Kurs) beschränkt. Bei mehr als 20 Anmeldungen wird ein studienleitendes Verfahren gemäß § 4 der Lehrveranstaltungszulassungssatzung durchgeführt.

MODULZUORDNUNG:
  • BA: Romanische Literaturwissenschaft Französisch, Vertiefungsmodul, Profilmodul, Freie Erweiterung und Studium Generale + Übung im Aufbaumodul
  • MA: Romanische Literaturwissenschaft Französisch, Vertiefungsmodul altes MHB (Typ A, B, C, D) und neues MHB, Erweiterungsbereich
  • LA: Literaturwissenschaft Französisch, Vertiefungsmodul, Examensmodul bzw. Profilmodul + Übung im Aufbaumodul
  • LA Kulturelle Bildung: Grundlagenmodul A mit 4 ECTS


Prüfungsformen jeweils entsprechend Modulhandbuch.

Anmeldung über FlexNow2 UND AUFGRUND DER AKTUELLEN LAGE IM VC:
Anmeldung zur LV: 01.04.2020 - 30.04.2020
Abmeldung von LV: 01.04.2020 - 30.04.2020

Bei Hausarbeit Stichtag für schriftliche Themenstellungsvereinbarungen beachten (30.06.20)
Inhalt:
Wie Blut ein ganz besonderer Saft, so ist der Mensch ein ganz besonderes Tier, dessen Eigenartigkeit in Fabeln und Bestiarien als Andersartigkeit der eigenen Art reflektiert, problematisiert und kritisiert wird. In diesem Seminar untersuchen wir vergleichend Werke vor allem, aber nicht nur aus der Romania, in denen Tiere und Menschen, Tiere als Menschen und Menschen als Tiere dargestellt werden. Das Programm wird in Abhängigkeit von der Teilnehmendengruppe zusammengestellt. Wie immer wird es ein von Dozierendenseite festgelegtes Pflichtprogramm geben, das auf Nachfrage (romlit1@uni-bamberg.de) vor Beginn der Lehrveranstaltung mitgeteilt wird, und ein Wahlpflichtpgrogramm, bei dem auch einschlägige Vorschläge der Studierenden berücksichtigt werden können.
WICHTIGER HINWEIS: Die Lernziele und Schwerpunkte der Lehrveranstaltung wurden aufgrund der aktuellen Lage modifiziert. Die Arbeit konzentriert sich auf die Fabel, das Bestiarium wird ggf. nicht behandelt.
Empfohlene Literatur:
Zur Vorbereitung D. De Rentiis, Demarkation und Verschiebung, https://fis.uni-bamberg.de/handle/uniba/298

 
 
Di12:00 - 14:00LU19/00.09 De Rentiis, D.
 

HS/Ü: Jüdische Erinnerungsliteratur in Lateinamerika: Margo Glantz und Michel Laub

Dozent/in:
Enrique Rodrigues-Moura
Angaben:
Hauptseminar/Proseminar/Übung , 2 SWS, ECTS: 4, Studium Generale, KulturPLUS
Termine:
Di, 8:30 - 10:00, U7/01.05
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Informationen zum SoSe 2020: Das Sommersemester im Zeichen der Corona-Krise. Wichtiger als sonst ist es in diesem Sommer, dass wir Sie erreichen können und dass wir möglichst früh erfahren, an welchen Lehrveranstaltungen Sie teilnehmen wollen. Nur so können wir Ihnen helfen. Auf der Homepage (News) des Instituts für Romanistik finden Sie ausführliche Informationen: https://www.uni-bamberg.de/romanistik/news-romanistik/artikel/das-sommersemester-im-zeichen-der-corona-krise/

An- und Abmeldung zur Lehrveranstaltung über FlexNow vom 01. - 30.04.2020
Die Fristen für die Prüfungsanmeldung werden zentral während des Semesters bekannt gegeben!

8 ECTS als HS
6 ECTS als PS
2 bis 4 ECTS als Übung

Modulanbindung
  • Basismodul LA, BA
  • Aufbaumodul LA, BA
  • Vertiefungsmodul LA, BA, MA
  • Profilmodul LA, BA, MA
  • Propädeutisches Modul LA, BA
  • Examensmodul LA
  • Freie Erweiterung
  • Erweiterungsbereich MA
  • Studium Generale

Modulzuordnung
  • Literatur- und Kulturwissenschaft Spanisch und Portugiesisch

  • Modulzuordnung Jüdische Studien und Judaistik:
BA-Hauptfach Jüdische Studien:
V/H-1 (Jüdische Literatur, Kunst und Kultur)
BA-Nebenfach Jüdische Studien und Judaistik 45:
V/N-45 2a+3a (Sprache und Literatur)
Inhalt:
Seit der Ankunft der Europäer in Amerika gibt es auf dem lateinamerikanischen Kontinent Menschen jüdischer Religion. In den letzten zwei Jahrhunderten hat sich ihre Zahl jedoch bedeutend erhöht: Zunächst kam es im neunzehnten Jahrhundert zu einer großen Auswanderungswelle europäischer Juden aus mittel- und osteuropäischen Gebieten (Russisches Kaiserreich, Österreichisch-Ungarische Monarchie usw.). Bedingt war diese jüdische Immigration nach Lateinamerika durch wirtschaftliche Not und religiöse Verfolgung in Form von Pogromen. Im zwanzigsten Jahrhundert erfuhr die jüdische Migration von Europa nach Lateinamerika aufgrund der nationalsozialistischen Verfolgungen einen neuen Höhepunkt. Derzeit leben weniger als 400.000 Juden und Jüdinnen in Lateinamerika, insbesondere in Argentinien, Brasilien und Mexiko. Im Seminar beschäftigen wir uns mit Werken der Mexikanerin Autorin Margo Glantz (Las genealogías, 1981, 1990) und des brasilianischen Autors Michel Laub (Diário da queda / Tagebuch eines Sturzes, 2011). Es handelt sich dabei einerseits um eine Autobiographie und andererseits um einen Roman. Die (fiktionale) Erinnerungen, die Zugehörigkeit zu einer religiösen Gemeinschaft, die Aufarbeitung jüdischen Spuren nach der Migration usw. sind Themen, die in diesen Texten dominieren und mit denen wir uns im Rahmen des Seminars und der Exkursion nach Würzburg auseinandersetzen werden.

Exkursion
Zudem ist eine zweitägige Exkursion am 26. und 27. Mai 2020 nach Würzburg geplant. Die Professur für Romanische Literaturwissenschaft/Schwerpunkt Hispanistik wird sich um eine finanzielle Unterstützung für die Exkursionsteilnahme bemühen. Die Anmeldung zur Exkursion erfolgt in der zweiten LV-Sitzung. Die Exkursion folgt im Rahmen des Exkursionskonzepts der Professur »Deambulando discimus Erfurt als Peripatos«. Ziel ist es, kürzere Exkursionen (2 bis 3 Tage) mit einem Text bzw. einem Buch in der Hand durchzuführen und dabei eine kontinuierliche und anregende Diskussion zu initiieren, die den Zielort literarisch und kulturell perspektiviert.
Der »Peripatos« ( ) war ein großes Schulgebäude mit Vortragssälen und Säulenhallen, das den Zwecken des Unterrichts sowie der wissenschaftlichen Forschung diente. Dort hielt Aristoteles ab ca. 335 vor Chr. seine Lehre. Angeblich philosophierte Aristoteles mit seinen Schülern beim Spazierengehen, weshalb sie »Peripatetiker« genannt wurden. Im Jahr 1910 stellte Abraham Flexner den sogenannten Flexner Report über die Qualität des medizinischen Unterrichts in Nordamerika vor. Für den Report besuchte er 155 medizinische Hochschuleinrichtungen und etablierte dabei das Konzept »ambulando discimus«. Daran anknüpfend wählt die Professur für Romanische Literaturwissenschaft/Hispanistik für ihre Exkursionen jedes Mal einen neuen Peripatos (eine Region, eine Stadt, eine Straße, aber auch ein Gebäude etc.), der von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausführlich durchschritten wird, mit dem Ziel, Lernen und Bewegung zu verbinden: »deambulando discimus«.

Wegen des sich derzeit in Europa verbreitenden Coronavirus findet die Exkursion nach Würzburg selbstverständlich nur dann statt, wenn die zuständigen Stellen der Universität Bamberg, die Behörden Bayerns, Deutschlands oder der Europäischen Union sie explizit gestatten bzw. nicht untersagen.

Zu Beginn des Seminars werden Kopiervorlagen mit Textlektüren sowie einige literatur- und kulturhistorische Aufsätze im Virtuellen Campus bereitgestellt (Passwort in der ersten Sitzung). Das Seminar findet in deutscher Sprache statt, allerdings sind spanischsprachige bzw. portugiesische Texte Basis der Lehrveranstaltung und sie sind nicht immer in Übersetzungen vorhanden, weshalb ein passives Verständnis des Spanischen und Portugiesisch äußerst hilfreich ist. Bei einstimmigem Votum der Studierenden kann das Hauptseminar auf Spanisch stattfinden.
Neben der Anwesenheit im Seminar sind für einen Leistungsnachweis zusätzlich die Anforderungen der Modulhandbücher zu beachten; in der Regel ist eine Hausarbeit vorgesehen. Als Vorbereitung für die Hausarbeit sollen die Grundüberlegungen bzw. Fragestellung der Hausarbeit bereits im Seminar in der Form eines kleinen Referats vorgestellt und diskutiert werden. Es wird empfohlen, die Hausarbeit (6 bis 8 ECTS) bzw. den Essay (2 bis 4 ECTS) in der jeweiligen Erstsprache zu verfassen, sofern diese Deutsch, Englisch oder eine romanische Sprache ist.

 

HS/Ü: Tagebücher und »Crónicas de Indias« iberischer Amerikareisender

Dozent/in:
Enrique Rodrigues-Moura
Angaben:
Seminar, ECTS: 8, Studium Generale, KulturPLUS
Termine:
Mo, 18:00 - 20:00, U7/01.05
Einzeltermin am 27.4.2020, 18:00 - 20:00, U2/01.33
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Informationen zum SoSe 2020: Das Sommersemester im Zeichen der Corona-Krise. Wichtiger als sonst ist es in diesem Sommer, dass wir Sie erreichen können und dass wir möglichst früh erfahren, an welchen Lehrveranstaltungen Sie teilnehmen wollen. Nur so können wir Ihnen helfen. Auf der Homepage (News) des Instituts für Romanistik finden Sie ausführliche Informationen: https://www.uni-bamberg.de/romanistik/news-romanistik/artikel/das-sommersemester-im-zeichen-der-corona-krise/

An- und Abmeldung zur Lehrveranstaltung über FlexNow vom 01.-30.04.2020
Die Fristen für die Prüfungsanmeldung werden zentral während des Semesters bekannt gegeben!

8 ECTS als HS
6 ECTS als PS
2 bis 4 ECTS als Übung

Modulanbindung
Basismodul LA, BA
Aufbaumodul LA, BA
Vertiefungsmodul LA, BA, MA
Profilmodul LA, BA, MA
Propädeutisches Modul LA, BA
Examensmodul LA
Freie Erweiterung
Erweiterungsbereich MA
Studium Generale

Modulzuordnung
Literatur- und Kulturwissenschaft Spanisch
Inhalt:
Seit Columbus Tagebuch gehört die Entdeckungsreise zu den zentralen Motiven der lateinamerikanischen Literatur. Kolumbus, Vespucci und Vaz de Caminha gelten als die ersten Europäer, die über die Neue Welt bzw. Amerika berichtet haben. Ihre Tagebücher und Briefe haben das europäische Weltbild maßgeblich verändert. Sie trugen bei zu einer fundamentalen Erweiterung des zeitgenössischen Wissens über die Welt und zu einer Aufwertung der Empirie, die gemeinsam die humanistische Bewegung befördert und zur Entstehung des modernen (wissenschaftlichen) Denkens beigetragen haben. Im Seminar werden die iberischen Seereisen und ausgewählte »Crónicas de Indias« sowie bildliche Darstellung dieser Reisen im 15., 16. und 17. Jahrhundert besprochen, kommentiert und interpretiert.

Zu Beginn des Seminars werden Kopiervorlagen mit Textlektüren sowie einige literatur- und kulturhistorische Aufsätze im Virtuellen Campus bereitgestellt (Passwort in der ersten Sitzung). Das Seminar findet in deutscher Sprache statt, allerdings sind spanischsprachige Texte Basis der Lehrveranstaltung und sie sind nicht immer in Übersetzungen vorhanden, weshalb ein passives Verständnis des Spanischen äußerst hilfreich ist. Bei einstimmigem Votum der Studierenden, kann das Hauptseminar auf Spanisch stattfinden. Dieses Seminar und die Vorlesung »Navegaciones ibéricas« (montags 16:15 17:45 Uhr) bilden ein Modul mit dem Schwerpunkt iberische See- bzw. Entdeckungsreisen vom 15. bis zum 17. Jahrhundert. Jede Lehrveranstaltung kann auch unabhängig absolviert werden.

Neben der Anwesenheit im Seminar sind für einen Leistungsnachweis zusätzlich die Anforderungen der Modulhandbücher zu beachten; in der Regel ist eine Hausarbeit vorgesehen. Als Vorbereitung für die Hausarbeit sollen die Grundüberlegungen bzw. Fragestellung der Hausarbeit bereits im Seminar in der Form eines kleinen Referats vorgestellt und diskutiert werden. Es wird empfohlen, die Hausarbeit (6 bis 8 ECTS) bzw. den Essay (2 bis 4 ECTS) in der jeweiligen Erstsprache zu verfassen, sofern diese Deutsch, Englisch oder eine romanische Sprache ist.

 

Intuition

Dozent/in:
Jens Wimmers
Angaben:
Proseminar/Hauptseminar, 2 SWS
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Studium Generale, Gasthörerverzeichnis, Exportmodule; BA-Philosophie: Basismodul 2,3,4 (pPh, tPh. phA), Aufbaumodul 1 +2 (pPh, tPh), Vertiefungsmodul 1,2,3 (pPh, tPh, phA); Erw. Qualifikationen MA-Philosophie: Kernmodul 1,2 (pPh, tPh), Schwerpunktmodule pPh 1 + 2, phil Anth1 + 2; Freie Spezialisierung I+II; Erw. Grundlagen I+II LA-Gym: Basismodul 2,3,4 (pPh, tPh, phA), Vertiefungsmodul LA4; LA-GS/HS/RS: Basismodul 2,3,4 (pPh, tPh, phA); EWS-Module 1+2.
Inhalt:
Wir müssen uns in einer komplexen Welt orientieren, in der es keine festen Strukturen, sondern höchstens noch Wahrscheinlichkeiten gibt. Probabilistisches Denken überfordert uns (cognitive biases, vgl. Kahneman und Tversky). Wenn wir am bewährten analytischen Denken festhalten, können wir Geschwindigkeit und Menge der Informationen nicht mehr bewältigen. Ein Perspektivwechsel ist nötig. Kann man ohne den Überblick zu haben, richtige Entscheidungen treffen? Vielleicht liegt eine Alternative in der KI, vielleicht ist es aber klüger, sich auf das "Bauchgefühl" zu verlassen. Ob es vernünftig ist, angesichts der Informationsflut auf seine Intuition zu setzen, soll im Seminar diskutiert werden. Was Intuition ist, wie sie zustande kommt und wann man ihr trauen darf, soll geklärt werden. Dabei können wir auf Ideen aus antiker Skepsis, mittelalterlicher Mystik, neuzeitlicher Vernunftkritik und moderner Lebensphilosophie zurückgreifen. Diese Impulse sollen zu einem Lösungsansatz vereint werden, den es dann zu prüfen gilt. Literaturauszüge werden im Kurs ausgeteilt.

 
 
Do14:00 - 16:00U5/00.24 Wimmers, J.
 

Klassisches Judentum: Von der Zerstörung des Tempels bis zum Talmud [Klassisches Judentum]

Dozent/in:
Susanne Talabardon
Angaben:
Vorlesung, 2 SWS, benoteter Schein, ECTS: 4, Gasthörerverzeichnis, Studium Generale, KulturPLUS, Zentrum für Mittelalterstudien, Zentrum für Interreligiöse Studien, Erweiterungsbereich, Modulstudium, Frühstudium
Termine:
Do, 10:00 - 12:00, U2/01.33
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Anmeldung/Abmeldung vom 30. März 2020, 10:00 Uhr bis 8. Mai 2020, 23:59 Uhr im FlexNow!

Modulzuordnung Jüdische Studien und Judaistik

BA-Hauptfach Jüdische Studien:
  • B/H-2a+b (Jüdische Religionsgeschichte)
  • A/H-1a+b+1*(Jüdische Religionsgeschichte)

BA-Nebenfach Jüdische Studien und Judaistik 45:
  • A/N-45 1+1* (Jüdische Religionsgeschichte)

BA-Nebenfach 30 Jüdische Studien und Judaistik:
  • A/N-30 1+1* (Jüdische Religionsgeschichte)
Inhalt:
Die Vorlesung bietet eine Darstellung der jüdischen Religionsgeschichte in ihrer „klassischen Zeit“ vom 2. Jahrhundert CE bis zum Beginn des Mittelalters. Sie zeichnet ein Bild von der Entstehung des rabbinischen Judentums, das seine Identität in der Abgrenzung vom werdenden Christentum findet und formuliert. Es werden wichtige religionshistorische Entwicklungslinien nachgezeichnet und ein Einblick in die großen Literaturkorpora jener Epoche gegeben: in die sehr eigenartige Mischna, den eher unbekannten palästinischen und den Gerüchte umwitterten Babylonischen Talmud sowie der spannenden rabbinischen Literatur zur Bibel (Midrasch).
Empfohlene Literatur:
  • Günther Stemberger, Das klassische Judentum. Kultur und Geschichte der rabbinischen Zeit, München 2009.
  • Seth Schwartz, Imperialism and Jewish Society 200 B.C.E. to 640 C.E., Princeton, Oxford 2001.
  • ders., The Ancient Jews from Alexander to Muhammad, Cambridge 2014. [noch kürzer][gibt's auch in deutsch, aber die Übersetzung ist nicht besonders gut]
Schlagwörter:
Klassisches Judentum

 

Lebenslauf und soziale Ungleichheit: Soziologie und demografische Alterung

Dozent/in:
Gordey Yastrebov
Angaben:
Seminar, 2 SWS, ECTS: 5, Englischsprachig
Termine:
Fr, 10:00 - 12:00, FMA/00.06
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Bitte tragen Sie sich bis zum 17.04.2020 in den VC der Veranstaltung ein. Personen, die in den VC eingetragen sind, erhalten hierüber alle Informationen zur Lehrveranstaltung.
Inhalt:
The course will cast a sociological perspective on the process of aging, or, literally, the process of growing old. In this course, we will explore the meanings and experiences of being ‘old’, how these differ across societies and cultures, and how these may have changed over time as our societies underwent social change. We will also touch upon many different issues related to aging, such as retirement and post-retirement employment behavior, consumption practices and social activity of the elderly, their economic, physical and psychological well-being, demographic behavior, grand-parenting and intergenerational ties, etc. Finally, we will discuss how aging transforms our societies, and what challenges and opportunities it brings.

 

Lebenslauf und soziale Ungleichheit: Theorien sozialer Ungleichheiten von gestern bis heute

Dozent/in:
Gordey Yastrebov
Angaben:
Seminar, 2 SWS, ECTS: 5, Englischsprachig
Termine:
Mi, 14:00 - 16:00, FMA/00.08
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Bitte tragen Sie sich bis zum 17.04.2020 in den VC der Veranstaltung ein. Personen, die in den VC eingetragen sind, erhalten hierüber alle Informationen zur Lehrveranstaltung.
Inhalt:
In this class, we will try to take stock of how humanity theorized social inequality in the course of its known intellectual history. Specifically, we will explore and critically engage with previous debates about the social structure of human societies, the roots and causes of social inequality, the role of structure and agency in shaping people's life chances, the nature of social mobility, as well as the utility of class, status and power as organizing concepts in which we think about social inequality. Notwithstanding the explicit ‘theoretical’ focus of the class we will also engage with empirically-grounded research (especially when we approach the dawn of empirically-driven sociological scholarship in the modern and post-modern era

 

Lebensweltorientierung im Religionsunterricht – Chancen, Herausforderungen, didaktische Konkretionen [Lebensweltorientierung im Religionsunterricht]

Dozent/in:
Tanja Gojny
Angaben:
Seminar, 2 SWS, Gasthörerverzeichnis, Modulstudium
Termine:
Di, 12:00 - 14:00, MG1/02.06
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modulzuordnung:
Aufbaumodul Religionsdidaktik [„(Gegenwärtige) Herausforderungen, Konzepte und Diskurse der Religionsdidaktik“] oder
EWS-Modul 2 mit mdl. Prüfung

Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltung auf der Plattform Virtueller Campus an. Falls notwendig, werden Teile der Veranstaltung bzw. wird die gesamte Veranstaltung als digitales Lernangebot gestaltet.
Inhalt:
„Lebensweltliche“ Themen im Religionsunterricht interessieren die SchülerIinnen meist ganz besonders; eine Herausforderung für die Lehrkräfte stellen sie dennoch dar: Wie können sie didaktisch so aufbereitet werden, dass sich der Bezug zur biblisch-christlichen Tradition nicht in der Nennung einzelner Bibelstellen am Ende der Unterrichtssequenz erschöpft? Ausgehend von einer Klärung des Begriffs Lebensweltorientierung und seine Theoriebezüge werden zunächst exemplarisch kindliche und jugendliche Lebens- und Medienwelten erkundet und nach religiösen Dimensionen befragt. In einem zweiten Schritt wird Lebensweltorientierung aus der Perspektive von Elementarisierung und Kompetenzorientierung in den Blick genommen. Damit wird die Brücke geschlagen zu einer Auseinandersetzung mit konkreten Lehrplanthemen. Dabei stehen „lebensweltliche“ Themen im Vordergrund wie z.B. Beziehungen; Freundschaft, Liebe und Sexualität; Sehnsucht und Sucht; Umgang mit Vielfalt; Nachdenken über mich und mein Leben; Glück und Sinn o.Ä. Es soll aber auch umgekehrt danach gefragt werden, ob und wenn ja wie bei „dogmatischen“ Themen wie z.B. Jesus Christus Lebensweltorientierung gelingen kann. Die Auswahl der im Seminar vertieft behandelten Themen richtet sich auch nach den Interessen der Teilnehmenden.

 

Lektüre AT: Alttestamentliche Erzählungen in Bambergs Kirchen erkunden: Texte, Kontexte, Rezeptionen [Lektüre AT: Alttestamentliche Erzählungen]

Dozent/in:
Simon Steinberger
Angaben:
Seminar, Gasthörerverzeichnis, Studium Generale, KulturPLUS, Erweiterungsbereich, Modulstudium
Termine:
Di, 16:00 - 18:00, U2/00.26
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Vorbemerkungen
  • Angesichts der aktuellen Corona-Pandemie wird das Seminar (zumindest in den ersten Wochen des Semesters) nicht in Präsenzveranstaltungen, sondern online durchgeführt.
  • Darum werden alle Studierenden gebeten, sich in den nächsten Tagen das Programm »Teams« von Microsoft zu installieren und sich mit ihm vertraut zu machen.
  • Dieses Programm gehört zum Programmpaket »Office 365«, das Studierende der Universität Bamberg im Rahmen einer Lizenzvereinbarung kostenlos installieren können.
  • Zu Übungszwecken ist in »Teams« bereits ein öffentlicher Kurs (im Jargon von Microsoft ein »Team«) mit dem Namen »Seminar AT« angelegt, den Sie jederzeit ohne Passwort betreten können, um sich umzusehen und gegebenenfalls mit anderen Studierenden auszutauschen, die sich zeitgleich eingeloggt haben.

Modulzuordnung
  • Theologie in Gesellschaftswissenschaften: Modul A / Modul B
  • Studium generale

Prüfungsleistung
  • Für den Erwerb eines Scheins im EWS-Modul A (als Seminar mit 3,5 ECTS) oder im EWS-Modul B (3 ECTS) bzw. anderen Scheinen ab 2 ECTS ist als Prüfungsleistung ein zehnseitiges Portfolio vorgesehen.
  • Ein Sitzschein ohne Prüfungsleistung kann im EWS-Modul A (als Seminar mit 1,5 ECTS) ausgestellt werden.

Hinweis
  • Der Erwerb eines alttestamentlichen Seminarscheins (Bibelwissenschaften Vertiefungsmodule; BA Jüdische Studien HF 75 ECTS: B/H 1 Einführung in die Hebräische Bibel; B/H 1 Einführung in die Hebräische Bibel II) ist nicht vorgesehen.

Anmeldung
  • Um eine Anmeldung bis 14. April 2020 wird gebeten. Hierfür genügt eine Mail mit Name / Matrikelnummer / Studiengang an simon.steinberger@uni-bamberg.de.
  • Nach Anmeldeschluss erhalten Sie eine Rundmail mit technischen Angaben zum Einloggen in den Kurs.

Bibel
  • Wer noch keine Bibel besitzt, wird gebeten, mit der Anschaffung die erste Seminarsitzung abzuwarten.
Inhalt:
[...]
Empfohlene Literatur:
Literatur wird im VC-Kurs zur Verfügung gestellt.

 

Lektüreseminar Jean-Paul Sartre " Das Sein und das Nichts "

Dozent/in:
Sebastian Meisel
Angaben:
Proseminar/Hauptseminar, Blockseminar
Termine:
Blockveranstaltung 17.7.2020-19.7.2020 Mo-Fr, Sa, So, 10:00 - 18:00, MG1/02.05
Vorbesprechung: Freitag, 24.4.2020, 14:00 - 16:00 Uhr, MG1/02.05
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modulzuordnung; Exportmodule; BA Philosophie: Basismodul 2, 3 und 4, Aufbaumodul 1+2, Vertiefungsmodul 1+2; LA Gym: Basismodul 2, 3 und 4, Vertiefungsmodul LA 4; LA GS/HS/RS: Basismodul 2, 3 und 4; MA-Philosophie: Kernmodul 1+2; Freie Spezialisierung 1+2; EWS-Module 1+2
Inhalt:
Das Sein und das Nichts. Versuch einer phänomenologischen Ontologie erschien 1943 in Paris. Sartres Versuch einer ontologischen Ortsbestimmung über das Sein nahm viele Gedanken von Edmund Husserl und Martin Heidegger auf, stellte sie aber in besondere philosophiegeschichtliche Bezüge und versuchte nichts weniger als eine Grundlegung der phänomenologischen Methode und der Frage nach dem Sein. Dass Sartre auch andere Zweige der deutschen Philosophie mitbedachte, hierbei insbesondere Hegel, und schließlich sogar zu einer neuen Form der Psychoanalyse aufbrechen wollte, steht außer Frage und wird im Seminar diskutiert werden. In der Vorbereitungssitzung am 24.04.2020 wird das inhaltliche Vorgehen besprochen und Teile des Gesamtwerkes für das Seminar ausgewählt. Die Teilnehmer sollten sich bis dahin schon einen Überblick über das Werk verschafft haben. Da es jedoch kaum möglich sein wird, die Schrift Sartres in seiner Gesamtheit zu lesen, wäre zu überlegen, ob ein angeschlossener Lesekreis im Vorfeld des Blockseminars für die notwendigen Inhalte sorgen könnte. Aufgrund urheberrechtlicher Bestimmungen, können keine Textauszüge im VC bereitgestellt werden, d.h. das Buch muss von den Teilnehmern selbstständig angeschafft werden.

 

Lektüreseminar: Heideggers Die Grundbegriffe der Metaphysik Welt Endlichkeit Einsamkeit

Dozent/in:
Sebastian Meisel
Angaben:
Proseminar/Hauptseminar, Blockseminar
Termine:
Blockveranstaltung 24.7.2020-26.7.2020 Mo-Fr, Sa, So, 10:00 - 18:00, U5/00.24
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Exportmodule; BA Philosophie: Basismodul 2, 3 und 4, Aufbaumodul 1+2, Vertiefungsmodul 1+2; LA Gym: Basismodul 2, 3 und 4, Vertiefungsmodul LA 4; LA GS/HS/RS: Basismodul 2, 3 und 4; MA-Philosophie: Kernmodul 1+2; Freie Spezialisierung 1+2; EWS-Module 1+2
Inhalt:
Martin Heideggers heimliches Hauptwerk erschien erst 1983, basiert aber auf einer mehrstündigen Vorlesung aus dem Wintersemester 1929/1930, das heißt nur zwei Jahre nach dem Erscheinen von Sein und Zeit . In den Grundbegriffen setzte sich Heidegger kritisch mit vielen Überlegungen aus Sein und Zeit auseinander, korrigierte einiges und überdachte vieles. Das Werk wird daher nicht umsonst als erste Verschriftlichung der so genannten Kehre betrachtet und es wird sich im Laufe der Lektüre zeigen, weshalb dieses Urteil angemessen ist. Die Neubewertung der Seinsfrage lässt sich hier zum ersten Mal thematisch nachvollziehen und gleichzeitig wagte sich Heidegger auf andere Gebiete, wie zum Beispiel der philosophischen Anthropologie. Dieses Blockseminar wird in den Sitzungen versuchen, die Argumentation Heideggers systematisch nachzuvollziehen. Da kaum alle 500 Seiten komplett gelesen werden können, werden Textpassagen ausgewählt, die gemeinsam gelesen und diskutiert werden. Es ist daher nicht notwendig, schon vorher das Werk komplett gelesen zu haben, jedoch wären Kenntnisse von Sein und Zeit äußerst vorteilhaft. Aufgrund urheberrechtlicher Bestimmungen, können keine Textauszüge im VC bereitgestellt werden, d.h. das Buch muss von den Teilnehmern selbstständig angeschafft werden (im Taschenbuch etwa 23 ).

 

Linguistik im Alltag

Dozentinnen/Dozenten:
Lisa Dücker, Eleonore Schmitt
Angaben:
Proseminar, 2 SWS, ECTS: 6
Termine:
Einzeltermin am 24.4.2020, 10:30 - 12:30, LU19/00.09
Einzeltermin am 8.5.2020, Einzeltermin am 15.5.2020, Einzeltermin am 19.6.2020, 10:30 - 17:30, LU19/00.09
Einzeltermin am 17.7.2020, 10:30 - 16:00, LU19/00.09
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modulprüfung: Portfolio

Verbindliche FlexNow-Anmeldung und FlexNow-Abmeldung für alle Lehrveranstaltungen vom 30.3.20, 10.00 Uhr bis 8.5.20, 23.59 Uhr.

Modulzuordnung

BA Germanistik
  • Aufbaumodul Sprachwissenschaft II

LA Grund-/Haupt-/Realschule/Gymnasium
  • Aufbaumodul Sprachwissenschaft II: Sprachwissenschaft

B.Ed. Berufliche Bildung - Fachrichtung Sozialpädagogik (Unterrichtsfach Deutsch)
  • Aufbaumodul Sprachwissenschaft II: Sprachwissenschaft
  • Examensmodul Sprachwissenschaft

B.Sc. BWL, Studienschwerpunkt WiPäd II (Unterrichtsfach Deutsch)
  • Wahlpflichtmodul: Aufbaumodul Sprachwissenschaft II: Sprachwissenschaft

MA Wirtschaftspädagogik
  • Aufbaumodul Sprachwissenschaft
Inhalt:
Linguistik begegnet uns im Alltag immer wieder: Warum gibt es Peter’s Imbiss und Peters Imbiss? Woher weiß ich, dass jemand mit dem Namen Hauke vermutlich aus dem Norden Deutschlands kommt? Warum heißen Schokoladen- und Chipssorten so, wie sie heißen? Woher weiß ich, dass ein Mensch mit Namen Manfred vermutlich als Mann gelesen wird und älter ist als ein Mensch, der Emil heißt? In diesem Seminar widmen wir uns diesen alltäglichen Fragen an Namen aus wissenschaftlicher Sicht. Wir befassen uns dafür einerseits theoretisch mit Namen und andererseits damit, wie man Namen erforschen kann. Hierfür führen wir im Seminarverlauf kleine Umfragen und Korpusstudien durch, um zu erfahren, wie Namen wahrgenommen werden.
Bitte beachten Sie, dass das Seminar als Blockseminar stattfindet. Das Seminar beginnt mit einem zweistündigen Treffen, in dem wir in Namen einführen und die Struktur des Seminars erläutern. In den zwei folgenden Blöcken werden wir uns mit Namen und Forschungsmethoden befassen, anschließend werden wir im vierten Block die Auswertung von sprachlichen Daten besprechen und selbst ausprobieren. Im abschließenden fünften Block werden die Ergebnisse der eigenen Studien vorgestellt und diskutiert. Das Seminar sieht ein Portfolio als Prüfungsleistung vor. Die einzelnen Bestandteile des Portfolios werden Stück für Stück im laufenden Semester abgegeben.
Empfohlene Literatur:
Ein Kurs im Virtuellen Campus wird bereitgestellt.
Nübling, Damaris, Fabian Fahlbusch & Rita Heuser (²2015): Namen. Eine Einführung in die Onomastik. Tübingen: Narr. 2., überarbeitete und erweiterte Aufl.

 

Magie, Aberglaube und Wahrsagerei zwischen dem Orient und dem Abendlande im Mittelalter (Magic, superstition and Prophecy between Orient and Occident in the Middle Ages)

Dozent/in:
Alexandru Anca
Angaben:
Quellenkundliche Übung, 2 SWS, benoteter Schein, ECTS: 4, Gasthörerverzeichnis, Studium Generale, KulturPLUS, Zentrum für Mittelalterstudien, Erweiterungsbereich, Modulstudium, Frühstudium, Modul: Basismodul Mittelalterliche Geschichte Typ II/III, Aufbaumodul Mittelalterliche Geschichte Typ II/III, Vertiefungsmodul Mittelalterliche Geschichte Typ II/III, Ergänzungsmodul, Erweiterungsmodul Typ I, Lehramtsstudiengänge RS/Gym: Kulturelle Bildung. Grundlagenmodul A
Termine:
Mi, 12:00 - 14:00, KR12/00.16
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Die Lehrveranstaltungen des Lehrstuhls für Mittelalterliche Geschichte werden im Sommersemester 2020 in der Woche vom 20. April 2020 beginnen. Auf Grund der von der Staatsregierung angeordneten Maßnahmen zur Eindämmung des Virus SARS-CoV-2 wird die Lehre jedoch vorerst ausschließlich online angeboten werden. Ob eventuell später im Semester Präsenztermine hinzukommen, steht noch nicht fest. Für die Teilnahme an der Lehrveranstaltung ist eine Internetverbindung und ein Mikrofon erforderlich. Eine Webcam ist wünschenswert, aber nicht notwendig. Um auch unter den veränderten Rahmenbedingungen einen möglichst reibungslosen und effektiven Ablauf der Lehrveranstaltung zu gewährleisten, wird die jeweils erste Sitzung überwiegend dazu dienen, alle Teilnehmenden mit den neuen Tools vertraut zu machen und ggf. technische Probleme zu beheben. Der inhaltliche Teil der Veranstaltungen beginnt erst in der zweiten Semesterwoche. Bitte melden Sie sich zusätzlich zur Anmeldung über FlexNow unbedingt auch im jeweiligen VC-Kurs zur Lehrveranstaltung an. Dieser dient als wichtiges Informations- und Kommunikationsforum. Dort erhalten Sie rechtzeitig vor Semesterbeginn auch den Link zur Veranstaltung in der für den Online-Unterricht verwendeten Software. Nur über diesen Link können Sie an der Veranstaltung teilnehmen.
Welche Software für die webbasierte Lehre verwendet werden wird, wird zu Beginn des Semesters bekanntgegeben. Alle Teilnehmer werden jedoch bereits jetzt gebeten, die Programme Microsoft Teams und Adobe Connect auf ihrem Computer zu installieren und sich mit ihrer Funktionsweise vertraut zu machen. Beide Programme sind für alle Studierenden der Universität Bamberg kostenfrei zugänglich. Um die Stabilität der Datenübertragung zu erhöhen, wird das Installieren der entsprechenden App jedoch dringend empfohlen und nicht auf browserbasierte Versionen zu setzen. Weitere Informationen zu Microsoft Teams finden Sie unter https://www.uni-bamberg.de/rz/dienstleistungen/dateidienste/teams/. Informationen zu Adobe Connect finden Sie unter: https://www.uni-bamberg.de/rz/dienstleistungen/tele/video/connect/ Die App können Sie hier herunterladen: https://helpx.adobe.com/adobe-connect/connect-downloads-updates.html.

Die Anmeldung zur Lehrveranstaltung erfolgt über FlexNow in der vorlesungsfreien Zeit. Zum Erwerb eines Leistungsnachweises ist die Abgabe einer schriftlichen Hausarbeit mit vorheriger Themenabsprache in der Sprechstunde sowie Vorstellung im Kurs als work in progress notwendig. Regelmäßige und aktive Teilnahme ermöglicht das gemeinsame Erarbeiten der Quellen und erleichtert den Kursteilnehmern das Verfassen ihrer Hausarbeit. Lateinkenntnisse, die einen Vergleich zwischen Original und Übersetzung ermöglichen, werden vorausgesetzt. Die Unterlagen und Informationen für die erste Sitzung sind durch Anmeldung im VC-Kurs vor Semesterbeginn abrufbar.
Inhalt:
Magie, Aberglaube und Wahrsagerei waren als Phänomene in der Antike durchaus präsent. Das Bedürfnis die Mit- und Nachwelt durch gewisse Praktiken beeinflussen zu können, die Zukunft in Erfahrung zu bringen, gingen auch nicht im Mittelalter verloren, sie wurden aber vom Christentum geprägt. Der christlichen Wertvorstellung zufolge gab es eine richtige Ordnung, von Gott gewollt und einen Heilsplan, gedacht für das menschliche Geschlecht. Gegen diese Ordnung sträubten sich Teufel und Dämonen, deren Anliegen es auch war, die Menschen vom ihrem Seelenheil abzubringen. Während man die Magie, in der Regel, als Intervention in die göttliche Ordnung ansah, weshalb man auch auf Hilfe von Dämonen angewiesen war, beliefen sich die abergläubischen Praktiken am Rande der normierten Kirchenlehre und -praktiken. Viele davon wurden aber von der Kirche nicht akzeptiert, da sie eine Versuchung Gottes, oder seiner Heiligen darstellten. Die Zukunft zu befragen war zugelassen, wenn manche Sachen objektiv bestimmt werden konnten, weil etwa der Lauf der Gestirne die Menschen und die Welt beeinflussten, nicht aber, wenn man dafür die ‚Geister‘ beschwören musste. Anhand ausgewählter Beispiele werden wir uns in der quellenkundlichen Übung diesen Aspekten zuwenden.
Empfohlene Literatur:
Dinzelbacher, Peter, Vision und Magie: Religiöses Erleben im Mittelalter, Paderborn 2019; Lehner, Hans Christian Prophetie zwischen Eschatologie und Politik: Zur Rolle der Vorhersagbarkeit von Zukünftigem in der mittelalterlichen Historiografie, Stuttgart 2015; Ryan, Michael Alan, A Kingdom of Stargazers. Astrology and Authority in the Late Medieval Crown of Aragon, Ithaca, NY 2011; Hersperger, Patrick, Kirche, Magie und "Aberglaube". "Superstitio" in der Kanonistik des 12. und 13. Jahrhunderts, Köln 2010; Bologne, Jean-Claude, Magie und Aberglaube im Mittelalter, Düsseldorf 2009; Magdalino, Paul; Mavroudi, Maria, The Occult Sciences in Byzantium, Genf 2007 Jostmann, Christian; Sibilla Erithea Babilonica. Papsttum und Prophetie im 13. Jahrhundert, Hannover 2006; Kieckhefer, Richard Forbidden Rites. A Necromancer's Manual of the Fifteenth Century, University Park, Pa. 2002; Kieckhefer, Richard, Magie im Mittelalter, München 1995.

 

Nachhaltigkeit und Gesellschaft aus theologischer Perspektive

Dozentinnen/Dozenten:
Katharina Eberlein-Braun, Christina Potschka
Angaben:
Seminar, 2 SWS, Studium Generale, KulturPLUS, Modulstudium, Max. 12 Teilnehmer*innen pro Lehrstuhl möglich!
Termine:
Einzeltermin am 23.4.2020, Einzeltermin am 7.5.2020, Einzeltermin am 14.5.2020, Einzeltermin am 28.5.2020, Einzeltermin am 18.6.2020, Einzeltermin am 2.7.2020, 16:00 - 20:00, U2/02.30
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Liebe Studierende,
wie Sie bereits wissen, startet das Sommersemester 2020 wie ursprünglich geplant am Montag, den 20.04.2020. Diesmal nur etwas anders. Wir lehren und lernen ohne die Möglichkeit der Präsenz in den Lehrveranstaltungen und werden so weit es geht und so gut wie möglich mit unterschiedlichsten Formen digitaler Lehre arbeiten. Im Zentrum der Online-Veranstaltungen wird der VC stehen, weitere Instrumente kommen, je nach Art der Lehrveranstaltung, hinzu. Trotz aller Schwierigkeiten möchten wir uns gemeinsam mit Ihnen auf den Weg machen, um diese doch ziemlich andere Art der Lehrveranstaltungen zu einem Erfolg zu machen. Dafür benötigen wir Ihre Mithilfe. Um unsere Lehre besser vorbereiten zu können und um mit Ihnen rechtzeitig kommunizieren zu können, möchten wir Sie bitten, sich bis zum Vorlesungsbeginn (also bis zum 20.04.2020) zu den Lehrveranstaltungen am LS für Theologische Ethik über FlexNow anzumelden. Dadurch haben wir einen besseren Überblick und können Sie rechtzeitig per Mail informieren, auf welchen Plattformen wir mit Ihnen kommunizieren werden. Bitte denken Sie daran, dass Sie sich mit Ihrer Uni-Mailadresse (also ausschließlich mit @stud-uni-bamberg.de) anmelden. So können wir die Tools, die von der Universität bereitgestellt werden, problemlos nutzen.
Vielen Dank und bleiben Sie gesund und munter!


Modulzuordnung
Evangelische Theologie:
  • Konfessionelle Kooperation Ethik
  • Grundmodul Ethik
  • EWS-Module


Katholische Theologie:
Konfessionelle Kooperation
  • Theologische Ethik. Grundlagenmodul

Kulturelle Bildung Grundlagenmodul A
  • Lehramt UF RS, GY

Kulturelle Bildung Grundlagenmodul B
  • M. Ed. Berufliche Bildung

Vertiefung I
  • Lehramt GY
  • MA Berufliche Bildung, Fachrichtung Sozialpädagogik
  • BA Theologische Studien, BA-HF, BA-ENF
  • MA WiPäd, Erlangen-Nürnberg

Mastermodul I
  • MA Religion und Bildung

Mastermodul I
  • MA Theologische Studien

Master Interreligiöse Studien Vertiefung IIA
  • Lehramt, UF GY
  • MA Berufliche Bildung, Fachrichtung Sozialpädagogik
  • BA Theologische Studien, BA-HF, BA-ENF

Vertiefung IIB
  • Lehramt, UF GY

Mastermodul II
  • MA Religion und Bildung

Mastermodul II
  • MA Theologische Studien

Studium Generale

Modulstudium
Inhalt:
Es wird immer deutlicher, dass Nachhaltigkeit ein großes Thema der Gegenwart ist und es vermutlich immer mehr werden wird. Auch theologisch wird es bearbeitet. Das Seminar möchte besonders die Vieldimensionalität des Themas (ökonomisch, ökologisch, sozial) in den Blick nehmen. Dabei wird auch danach gefragt, welche Handlungsmotivationen religiös grundiert sein können und was dies für einen ethisch-theologischen Beitrag zur Nachhaltig-keit in ihren Dimensionen heißt. Das berührt auch Fragen wie Lifestyle und Orientierung im Alltag. Ziel des Seminars sind Anwendungen der erarbeiteten Ansätze auf konkrete Frage-stellungen für das Leben in Bamberg. Dazu lädt das Seminar Referenten ein und arbeitet mit einer Vielfalt von Formen (von Lektüre bis zum Entwickeln eigener Modelle). Außerdem werden prüfungsrelevante Techniken und Methoden ethischen Arbeitens eingeübt.
Empfohlene Literatur:
Wird in der Veranstaltung bekanntgegeben.

 

Oral History im Geschichtsunterricht

Dozent/in:
Petronilla Ehrenpreis
Angaben:
Seminar, 2 SWS, benoteter Schein, ECTS: 7, KulturPLUS, Lehramt: Basis- bzw. Aufbaumodul Didaktik der Geschichte, KulturPlusGrundlagenmodul A/B; Bachelor/Master: Modulverwendung auf Anfrage
Termine:
Mo, 10:30 - 12:00, KR12/00.05
Seminar aus kapazitären Gründen geschlossen (Stand: 20.04.2020), Anmeldung nicht mehr möglich.
Inhalt:
Zeitzeugenbefragungen sind nicht nur in vielen Bereichen der Geschichtskultur zu finden, sondern auch in Lehrplänen und im geschichtsdidaktischen Kontext. Im Seminar wird zunächst der Ursprung der geschichtswissenschaftlichen Teildisziplin Oral History geklärt, dann werden – anhand diverser exemplarischer Interviews – Potenziale und Herausforderungen der Zeitzeugenbefragung für historisches Lernen erarbeitet. Ein besonderer Fokus wird zudem auf die Vorbereitung, verschiedene Verfahren der Durchführung sowie die Auswertung von Interviews gesetzt. Von den Teilnehmern und Teilnehmerinnen des Seminars wird in Zusammenhang mit der Gestaltung der Referate die selbstständige Durchführung von Interviews erwartet.
Empfohlene Literatur:
Niethammer, Lutz (Hg.): Lebenserfahrung und kollektives Gedächtnis. Die Praxis der Oral History, Frankfurt/Main 1980 Plato, Alexander von: Oral History als Erfahrungswissenschaft. Zum Stand der „mündlichen Geschichte“ in Deutschland, in: BIOS 4 (1991), H.1., S. 97-119 Wierling, Dorothee: Oral History. In: Maurer, Michael (Hg): Neue Themen und Methoden der Geschichtswissenschaft (Aufriss der historischen Wissenschaften, Bd.7), Stuttgart 2003, S. 81-151 Henke-Bockschatz, Gerhard: Oral History im Geschichtsunterricht, Schwalbach/Ts 2014 Dehne, Brigitte: Zeitzeugenbefragung im Unterricht. In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht, 54 (2003), S. 440-451

 

Perspektivwechsel: Judentum und Christentum aus der Sicht des jeweils Anderen [Perspektivwechsel]

Dozent/in:
Susanne Talabardon
Angaben:
Vorlesung, 2 SWS, benoteter Schein, ECTS: 4, Gasthörerverzeichnis, Studium Generale, KulturPLUS, Zentrum für Mittelalterstudien, Zentrum für Interreligiöse Studien, Erweiterungsbereich, Modulstudium, Frühstudium
Termine:
Di, 12:15 - 13:45, U2/01.33
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Anmeldung/Abmeldung vom 30. März 2020, 10:00 Uhr bis 8. Mai 2020, 23:59 Uhr im FlexNow!

Modulzuordnung Jüdische Studien und Judaistik

BA-Hauptfach Jüdische Studien:
  • B/H-3 (Einführung in die Religionswissenschaft)

BA-Nebenfach Jüdische Studien und Judaistik 45:
  • V/N-45 1a (Interreligiöse Perspektiven)

BA-Nebenfach Jüdische Studien und Judaistik 30
  • V/N-30 1a (Interreligiöse Perspektiven)
Inhalt:
In der Vorlesung werden zentrale Themen der beiden Religionen wie Schöpfung, Gotteslehre, Tora bzw. Gesetz vorgestellt und aus der Sicht der jeweils anderen Religion kommentiert. Ferner sollen die jüdisch-christlichen Dialoge der Gegenwart vorgestellt und analysiert werden. Auf christlicher Seite werden insbesondere Texte des II. Vatikanischen Konzils einen maßgeblichen Bezugspunkt bilden.
Auch wenn die Unternehmung als Vorlesung deklariert ist, wird (mehr als sonst üblich) Zeit für Gespräche, Kommentare und Diskussionen eingeplant.
Empfohlene Literatur:
  • Herders Theologischer Kommentar zum Zweiten Vatikanischen Konzil. Bd.1: Die Dokumente des II. Vatikanischen Konzils: Konstitutionen, Dekrete, Erklärungen (= HThK.VatII/1). Lateinisch-deutsche Studienausgabe. Hg. v. Peter Hünermann. Freiburg/ Basel/ Wien 2004.
  • Franz Xaver Bischof/ Stephan Leimgruber (Hgg.), Vierzig Jahre II. Vatikanum. Zur Wirkungsgeschichte der Konzilstexte. Würzburg 2004. • Otto Hermann Pesch, Das Zweite Vatikanische Konzil. Vorgeschichte, Verlauf – Ergebnisse, Nachgeschichte. 2. Aufl. Würzburg 1994.
  • Jan-Heiner Tück (Hg.), Erinnerung an die Zukunft. Das Zweite Vatikanische Konzil. 2., aktualisierte und erweiterte Auflage. Freiburg i. Br. 2013.
  • M. C. Boys, Has God Only One Blessing? Judaism as a Source of Christian Self-Understanding, New York Mahwah 2000.
  • T. Frymer-Kensky u.a., Christianity in Jewish Terms, Westview Press 2000.
  • M.S. Kogan, Opening the Covenant: A Jewish Theology of Christianity, Oxford, New York 2008.
  • M.A. Krell, Intersecting Pathways: Modern Jewish Theologians in Conversation with Christianity, Oxford, New York 2003.
  • W. Jacobs, Christianity through Jewish Eyes: The Quest for Common Ground, HUC Press 1974.
Schlagwörter:
jüdisch-christlich

 

Philosophie und Psychologie

Dozent/in:
Gustav Melichar
Angaben:
Proseminar/Hauptseminar, 2 SWS, Gasthörerverzeichnis
Termine:
Di, 10:00 - 14:00, U2/02.27
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Studium Generale, Gasthörerverzeichnis, Exportmodule; BA-Philosophie: Basismodul 3+4; Aufbaumodul 2; Vertiefungsmodul 2+3; MA-Philosophie: Schwerpunktmodule „Philosophische Anthropologie“ I+II, Freie Spezialisierung I+II; LA-Gym: Basismodul 3+4; Vertiefungsmodul LA 4; LA-GS/HS/RS: Basismodul 3+4; EWS-Modul 1+2.
Inhalt:
Liebe Studentinnen und Studenten,
aufgrund der Covid-19 Pandemie muss das Seminar Philosophie und Psychologie online stattfinden. Das verändert den Ablauf und die Struktur der Veranstaltung. Zum einen lässt sich online nicht der ganze Textkorpus erarbeiten, der ursprünglich vorgesehen war. Zum verschiebt sich daher der thematische Schwerpunkt des Seminars. Im Sommersemester soll der Begriff des Unbewussten untersucht werden.
Wichtig für die Durchführung des Seminars ist, dass Sie sich im VC-Kurs anmelden, wo in der ersten Vorlesungswoche Informationen zum Ablauf des Seminars eingestellt werden. Da die Situation unerwartet ist, bitte ich Sie um etwas Geduld und Nachsicht. Das Seminar findet aber statt und Sie können selbstverständlich regulär Leistungsnachweise einbringen und einen Schein für das Seminar erwerben.
Um sich im VC-Kurs anzumelden, benötigen Sie ein Passwort. Sie erhalten das Passwort per E-Mail, wenn Sie an folgende Adresse schreiben: gustav.melichar@uni-bamberg.de Bitte erwähnen Sie den Seminartitel in Ihrer E-Mail.

Als Textgrundlage wird die Monographie: Sigmund Freud, Neue Folgen der Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse dienen. Bitte bemühen Sie sich um eine Version des Textes, der u. a. als Taschenbuch erschienen ist. Achten Sie darauf, dass wir uns auf die Neuen Folgen konzentrieren werden. Abschließend sollen kritische Perspektiven auf die Psychoanalyse untersucht werden.
Von dem Werk aus lassen sich die Grundlagen der Psychologie des Unbewussten diskutieren. Falls Sie weitere Textvorschläge haben, können Sie die gerne ins Seminar einbringen. Evtl. werden wir auch im Laufe des Semesters auf andere Texte von Freud zurückgreifen. Und wenn Sie zusätzliches Interesse an weiteren Texten zur Philosophie der Psychologie haben, sprechen Sie mich gerne im Laufe des Seminars an.
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Im 20. Jahrhundert wurde immer wieder in der Philosophie diskutiert, was eigentlich der Gegenstand der Psychologie ist. Das Bewusstsein, das jede nur introspektiv erfassen kann? Das Verhalten von Menschen? Die Funktionalität des Gehirns? Oder die unbewussten Triebregungen, die wir bei Menschen vermuten? Diese Fragen sind im Grunde bis heute unbeantwortet. Daher lohnt es sich, auf philosophische Entwürfe zurückzugehen, die versuchen, diese Fragen zu beantworten. Spezieller wollen wir im Seminar Antwortversuche aus der Phänomenologie und der Psychoanalyse kennen lernen und analysieren. Beide geben Antworten, die entgegengesetzter nicht sein könnten. Und beide haben wirkmächtig das 20. Jahrhundert geprägt. Ziel des Seminars ist es, die beiden Ansätze kennen zu lernen und die Grundbegriffe zu analysieren.
Das Seminar setzt Grundkenntnisse in der Philosophie voraus, speziell der Phänomenologie und der Psychoanalyse.

 

Pop Avant-Garde from America and Britain to Italy / Avanguardia pop dall’America e Gran Bretagna all'Italia

Dozentinnen/Dozenten:
Franko Burolo, Igor Almeida Ferreira Baldoino
Angaben:
Seminar/Proseminar/Übung, KulturPLUS
Termine:
Mi, 10:00 - 12:00, U5/02.18
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Seminar/Übung italienische Kulturwissenschaft in englischer und italienischer Sprache

· BA HF/NF Italienisch (alt/neu):
Aufbaumodul Kulturwissenschaft als Seminar mit 6 ECTS und/oder Übung mit 2 ECTS
Vertiefungsmodul Kulturwissenschaft als Übung mit 2 ECTS
Profilmodul 2ECTS/3 ECTS
· LA Italienisch (alt/neu):
Basis- und Aufbaumodul Kulturwissenschaft als Seminar mit 6 ECTS/3 ECTS oder als Übung mit 2 ECTS
Profilmodul Kulturwissenschaft als Übung mit 2 ECTS/4 ECTS.
· MA (neu):
Mastermodul Romanische Kulturen Spanisch/Französisch/Italienisch Typ B als Seminar mit 6 ECTS oder Übung mit 4 ECTS.
· MA (alt):
Vertiefungsmodule Kulturwissenschaft Typen B, C, D als Seminar mit 6 ECTS oder Übung mit 4 ECTS


Anmeldung/Abmeldung vom 01. April 2020, 10:00 Uhr bis 30. April 2020, 23:59 Uhr über FlexNow2
Inhalt:
Nel 1976 il pubblico britannico fu colpito da due versi singolari: “I am an antichrist! / I am an anarchist! ”, urlati da una cinica voce beffarda di un certo Johnny Rotten, frontman di un gruppo spudoratamente chiamato Sex Pistols. Lo shock ha provocato indignazione e ammirazione, che presto hanno avuto un impatto internazionale e hanno dato il via a una nuova generazione di giovani artisti che ne erano ispirati, sotto il comune denominatore di "punk".

Il denominatore "punk" fu presto diviso in vari altri: new wave, industrial, dark ecc., e il suo impatto sembra risuonare in tutta la cultura popolare e oltre, fino ad oggi. A causa del suo atteggiamento provocatorio, della creatività distruttiva, ma giocosa, e del rapido sviluppo di tendenze relazionate o post, in tutto il mondo, è stato presto suggerito che il punk assomigli al futurismo, al dada, al situazionismo o ad altri movimenti e tendenze d'avanguardia.

Con particolare attenzione alle aree culturali di lingua inglese e italiana, questo corso fornirà spunti di riflessione e discussione sull'estetica d'avanguardia, sul genere, e su come questi si manifestano, e se si manifestano, nel punk e nelle tendenze correlate della cultura popolare. Nonostante il comune atteggiamento che il punk riguardi solo la musica, il corso sarà orientato anche a dimostrare il suo valore letterario, attraverso i suoi testi poetici (cantati e non) e la successivamente sviluppata narrativa, con esempi cyberpunk, steampunk e di punk femminista. Saranno presentati e discussi anche i possibili significati etici e politici di tale espressione, poiché l'impegno politico è uno degli aspetti centrali sia dell'avanguardia che del punk.

Gli studenti di lingua e letteratura italiana avranno anche sessioni separate per l'analisi dei testi italiani in lingua originale.

English:

In 1976 the British public was struck by two singular verses: “I am an antichrist! / I am an anarchist!”, screamed by a cynical jeering voice of a certain Johnny Rotten, who fronted a group shamelessly called Sex Pistols. The shock provoked both indignation and admiration, that soon had an international impact, and kickstarted a new generation of young artists inspired by it, under the common denominator of “punk”.

This “punk” denominator was very soon split up into various others: new wave, industrial, goth etc., and its impact seems to resonate throughout pop culture, and beyond, even today. Because of its defiant attitude, destructive, yet playful creativity, and fast developing related and post-tendencies around the world, it has been soon suggested that punk resembles futurism, dada, situationism or other avant-garde movements and tendencies.

With focus on English- and Italian-speaking cultural areas, this course will provide food for thought and discussion about avant-garde aesthetics, gender, and how they manifest, if they do, in punk and related tendencies in pop culture. While it is a widespread viewpoint that punk is just about the music, the course aims at the portrayal of its literary value, through its lyrics, poetry and later developed fiction with examples from Cyberpunk, Steampunk and Feminist Punk. The possible ethical and political meanings of such expression will also be presented and discussed, since political engagement is one of the central aspects of both the avant-garde and punk.
Students of Italian language and literature will also have separate sessions for analysis of Italian texts in its original language.

Lettura e ascolto obbligatori:
narrativa:
Gibson, William. Neuromancer (da leggere in italiano o in inglese)
Sterling, Bruce & Gibson, William. La macchina della realtà (The Difference Machine), (italiano o inglese)
AA.VV. Gioventù cannibale (italiano)
Wu Ming. 54 (italiano)

musica e testi (GB):
Sex Pistols. “Anarchy in the UK”; “God Save the Queen”; “Pretty Vacant”; “Holidays in the Sun”
The Clash. The Clash
Alternative TV. “Action Time Vision”; The Image Has Cracked
The Slits. Cut
Wire. Pink Flag

musica e testi (I):
Decibel. “Indigestione disko / Mano armata”; Decibel (noto anche come Punk)
Various. L'Anthologia new wave (punk e post-punk, 1977-1980)
Franti. Luna nera
Litfiba. Desaparecido
CCCP – Fedeli alla linea. Ortodossia

Altro materiale sarà aggiunto durante il semestre.

 

PS/Ü Schmölzer: Götter und Götterdarstellungen in den römischen Provinzen [PS/Ü]

Dozent/in:
Astrid Schmölzer
Angaben:
Proseminar/Übung, 2 SWS, benoteter Schein, ECTS: 6, Studium Generale, KulturPLUS, Zentrum für Mittelalterstudien, Zentrum für Interreligiöse Studien, Erweiterungsbereich, Vorrang für Studierende des BA-Studiengangs ArchWiss und MA ARP.
Termine:
Mi, 17:30 - 19:00, KR12/00.16
Coronabedingt: Teilnahme nur möglich nach vorheriger Anmeldung bei der Dozentin bis zum 15.4.2020 per Email!
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Voraussetzung für den Erhalt eines Scheins: PS: regelmäßige Teilnahme und aktive Beteiligung an der Diskussion, begleitende Lektüre, schriftliche Hausarbeit mit vorheriger Vorstellung der grundlegenden Inhalte im Rahmen einer Powerpoint-Präsentation und eines Exposés. -
Ü: regelmäßige Teilnahme und aktive Beteiligung an der Diskussion, begleitende Lektüre, moderierendes Kurzreferat sowie Referat mit Powerpoint-Präsentation und Exposé.
Inhalt:
Darstellungen von Gottheiten spielen in der römischen Antike eine große Rolle und eröffnen Einblicke in kultische sowie sozialpolitische Verhältnisse des jeweiligen Umfeldes. Durch die Analyse der Kultbilder können Fragen nach dem Zuständigkeitsbereich der jeweiligen Gottheit beantwortet werden. Dies geschieht z.B. durch eine eingehende Betrachtung der dargestellten Attribute. Die Lehrveranstaltung widmet sich den bildlichen Darstellungen verschiedener Gottheiten in den römischen Provinzen mit einem Schwerpunkt auf den Nordwest- und Alpen-Provinzen. Das Ziel der Veranstaltung ist es, die vorhandenen Darstellungen mithilfe der ikonographischen Methode zu beschreiben und in weiterer Folge chronologisch einzuordnen sowie die einzelnen Objekte in ihrem jeweiligen Kontext zu betrachten. Außerdem soll ein Kurzüberblick auf die wichtigste Literatur zum Themenbereich sowie zu Werkstätten und Werkmaterial geboten werden.
Empfohlene Literatur:
Th. Fischer, Archäologie der römischen Provinzen. Eine Einführung in ihre Archäologie, Stuttgart 2001. T. Hölscher, Bildwerke: Darstellungen, Funktionen, Botschaften, in: A. H. Borbein et al. (Hrsgg.), Klassische Archäologie. Eine Einführung, Berlin 2000, 147-165. W.-D. Heilmeyer, Kunst und Material, in: A. H. Borbein et al. (Hrsgg.), Klassische Archäologie. Eine Einführung, Berlin 2000, 129-146. A. H. Borbein, Formanalyse, in: A. H. Borbein et al. (Hrsgg.), Klassische Archäologie. Eine Einführung, Berlin 2000, 109-128. P. Schollmeyer, Einführung in die antike Ikonographie, Darmstadt 2012.

 

Religion und Religionsunterricht in der Schule. Begründungen, Organisationsformen, Perspektiven [Religion und Religionsunterricht in der Schule]

Dozent/in:
Tanja Gojny
Angaben:
Vorlesung, 2 SWS, ECTS: 3, Gasthörerverzeichnis, Studium Generale, Modulstudium
Termine:
Di, 10:00 - 12:00, MG2/00.10
Wegen der Hochschulwahlen findet die Vorlesung am 23.6.2020 ausnahmsweise im Raum MG2/01.10 statt
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modulzuordnung:
Grundmodul Religionsdidaktik oder
Aufbaumodul Religionsdidaktik oder
EWS-Modul 1 oder
MA BB Wahlpflichtmodul Religionsdidaktik oder
Konfessionelle Kooperation: Modul Religionsdidaktik

Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltung auf der Plattform Virtueller Campus an. Falls notwendig, werden Teile der Veranstaltung bzw. wird die gesamte Veranstaltung als digitales Lernangebot gestaltet.

Inhalt:
Ist (konfessioneller) Religionsunterricht heutzutage überhaupt noch zeitgemäß? Sollte „Reli“ ein Fach sein wie jedes andere – oder bewusst „anders“? … Über die Fragen, ob und wie Religion an öffentlichen Schulen unterrichtet werden sollte, wird immer wieder diskutiert. Die Vorlesung führt ausgehend von konkreten Anforderungssituationen in die wichtigsten Begründungen des Religionsunterrichts ein, stellt unterschiedliche Organisationsformen in Deutschland und Europa vor, beleuchtet Anforderungen an einen zeitgemäßen Religionsunterricht und fragt auch danach, was eigentlich eine „gute“ Religionslehrkraft können sollte, um den vielfältigen Anforderungen gerecht zu werden. Da Religion in der Schule keineswegs nur im Religionsunterricht eine Rolle spielt und sich SchülerIinnen auch außerhalb von Schule religiös bilden, kommen auch das religiöse Schulleben sowie außerschulische Lernorte für Religion in den Blick.

 

Religion und religiöse Bildung im Kontext kultureller Vielfalt

Dozent/in:
Konstantin Lindner
Angaben:
Seminar, 2 SWS, ECTS: 5, KulturPLUS, Erweiterungsbereich, Modulstudium
Termine:
Do, 14:00 - 16:00, U2/02.30
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modulzuordnung:
  • Lehramt GS/MS/RS/Gym mit Unterrichtsfach Kath. Religionslehre: Religionspädagogik. Grundlagenmodul I
  • Lehramt GS/MS/RS/Gym mit Unterrichtsfach Kath. Religionslehre: Religionspädagogik, Pastoraltheologie, Kirchenrecht und Liturgiewissenschaft. Grundlagenmodul II
  • B.Ed. Berufliche Bildung mit Unterrichtsfach Kath. Religionslehre: Religionspädagogik. Grundlagenmodul I
  • B.Ed. Berufliche Bildung mit Unterrichtsfach Kath. Religionslehre: Religionspädagogik, Pastoraltheologie, Kirchenrecht und Liturgiewissenschaft. Grundlagenmodul II
  • B.Sc. BWL Wirtschaftspädagogik II mit Unterrichtsfach Kath. Religionslehre: Religionspädagogik. Grundlagenmodul I
  • M.Sc. Wirtschaftspädagogik II mit Unterrichtsfach Kath. Religionslehre: Religionspädagogik, Pastoraltheologie, Kirchenrecht und Liturgiewissenschaft. Grundlagenmodul II
  • B.A. Theologische Studien: Religionspädagogik. Grundlagenmodul I
  • B.A. Theologische Studien: Religionspädagogik, Pastoraltheologie, Kirchenrecht und Liturgiewissenschaft. Grundlagenmodul II
  • M.A. Theologische Studien: Praktische Theologie. Mastermodul I
  • M.A. Theologische Studien: Praktische Theologie. Mastermodul II
  • M.A. Religion und Bildung: Religion in Bildungskontexten. Mastermodul
  • Lehramtsstudiengänge RS/Gym: Kulturelle Bildung. Grundlagenmodul A
  • M.Ed. Berufliche Bildung:: Kulturelle Bildung. Grundlagenmodul B


Prüfung:
  • Religionspädagogik. Grundlagenmodul I: Portfolio über Inhalte dieses Seminars und der Vorlesung "Kontexte religiöser Lern- und Bildungsprozesse")
  • Religionspädagogik, Pastoraltheologie, Kirchenrecht und Liturgiewissenschaft. Grundlagenmodul II: mündliche Prüfung oder Portfolio (jeweils über Inhalte dieses Seminars und Inhalte einer Lehrveranstaltung im Fach Kirchenrecht oder Liturgiewissenschaft oder Pastoraltheologie oder Inhalte eines weiteren Religionspädagogik-Seminars; mündliche Prüfung: 20 Min; Bearbeitungszeitraum Portfolio: 3 Monate; Prüfungsform wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben)
  • Praktische Theologie. Mastermodul I: mündliche Prüfung (30 Min.; über Inhalte dieses Seminars und einer Vorlesung im Fach Kirchenrecht oder Liturgiewissenschaft oder Pastoraltheologie oder Religionsdidaktik sowie über vertiefte, im Selbststudium angeeignete Literatur, die im Vorab mit dem Dozenten vereinbart wurde)
  • Praktische Theologie. Mastermodul II: mündliche Prüfung (20 Min.; über Inhalte dieses Seminars sowie über vertiefte, im Selbststudium angeeignete Literatur, die im Vorab mit dem Dozenten vereinbart wurde)
  • Religion in Bildungskontexten. Mastermodul: mündliche Prüfung (30 Min.; über Inhalte dieses Seminars und einer weiteren religionspädagogischen Lehrveranstaltung oder eines Religionsdidaktik-Seminars sowie über vertiefte, im Selbststudium angeeignete Literatur, die im Vorab mit dem Dozenten vereinbart wurde)
  • Kulturelle Bildung. Grundlagenmodul A / B: mündliche Prüfung (20 Min.; über Inhalte dieses Seminars)

An-/Abmeldung zwischen 09.03.2020 und 15.04.2020 über FlexNow
Inhalt:
Lange Zeit schien es so, als würde Religion immer mehr aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwinden und ins "Privatissimum" verdrängt werden. In den letzten Jahren aber nehmen religionsbezogene öffentliche Debatten wieder an Fahrt auf. Hinzu kommt, dass die religiöse Prägung kultureller Kontexte nach wie vor augenscheinlich ist; nicht zuletzt im Horizont kultureller Vielfalt wird dies sehr deutlich. Diese Ausgangslage sensibilisiert für die Relevanz religiöser Bildung als Beitrag zur Allgemeinbildung. Was aber kann religiöse Bildung angesichts kultureller und religiöser Vielfalt in dieser Hinsicht leisten? Wie lassen sich entsprechende Bildungsprozesse auf gelingende Weise realisieren - und zwar so, dass dabei sowohl sich als nicht-gläubig bezeichnende Menschen als auch Gläubige einen Mehrwert für sich entdecken können? Im Seminar werden diese Fragen im Rekurs auf kulturtheoretische und religionspädagogische Verortungen sowie unter Einbezug von praktischen Handlungsfeldern (z.B. Religion im politischen Diskurs, Religion in den Medien, religiöse Kulturzeugnisse, ...) thematisiert - unter anderem durch die Begegnung mit Expert/innen und durch Lerngelegtenheiten "vor Ort".

 

S - Schulische Inklusion in Theorie und Praxis - ein Überblick

Dozentinnen/Dozenten:
Lisa Sauer, Erika Fischer
Angaben:
Seminar, ECTS: 2
Termine:
Einzeltermin am 25.6.2020, 8:00 - 10:00, XPraktikumsklassen
Einzeltermin am 10.7.2020, 14:00 - 18:00, MG2/02.09
Einzeltermin am 11.7.2020, Einzeltermin am 12.7.2020, 8:00 - 18:00, MG2/02.09
Vorbesprechung: Montag, 10.2.2020, 10:00 - 12:00 Uhr, M3/02.10
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modulbezeichnung: Aufbaumodul Grundschulpädagogik und -didaktik

Modulnummer: LAMOD-13-01-005; LAMOD-13-01-006

ECTS: 2 ECTS unabhängig vom Modul(-beginn)

Anmeldung zur Veranstaltung über FlexNow ist erforderlich!

Anmeldung zur Veranstaltung über FlexNow: 13.01.2020 (10:00 Uhr) - 17.02.2020 (23:59 Uhr).

FlexNow-Anmeldung zur Prüfung: 23.04.2020 (10:00 Uhr) 04.07.2020 (23:59 Uhr).

Art und Umfang der Modulleistung wird nur in der ersten Veranstaltung (Vorbesprechung zum Blockseminar) vergeben. Eine nachträgliche Themen- bzw. Leistungsvergabe ist nur in Ausnahmefällen möglich.

Leistungs-Anforderungen an Studierende:

Gestaltung einer Seminareinheit in Kleingruppen
Erstellung eines Lernskripts zum Thema der Seminareinheit
Seminarreflexion
Inhalt:
Im Rahmen eines inklusiven Unterrichts in der Grundschule sollen möglichst alle Kinder gemeinsam unterrichtet werden. Ziel des Kooperationsseminars des Lehrstuhls für Grundschulpädagogik und didaktik und des Referats für Inklusion des Zentrums für Lehrerinnen- und Lehrerbildung ist es, einen Überblick über die theoretischen Grundlagen schulischer Inklusion hierbei v.a. aus grundschul- sowie sonderpädagogischer Perspektive sowie Möglichkeiten der praktischen Umsetzung zu liefern. Hierzu wird zunächst ein historischer Abriss zentraler Phasen mit Blick auf die gemeinsame Beschulung aller Kinder für das 20. Jahrhundert erarbeitet, um im Anschluss grundlegende Dimensionen des aktuellen Inklusionsdiskurses für den schulischen Bereich zu skizzieren. Neben vorliegenden empirischen Forschungsbefunden sollen Implikationen für eine inklusive Schulentwicklung und Unterrichtsorganisation thematisiert sowie praxisorientiert das professionelle methodisch-didaktische Handeln von Grundschullehrkräften in einem inklusiven Grundschulunterricht abgeleitet werden. Darüber hinaus ist eine Schulhospitation geplant.
Empfohlene Literatur:
Wird im Seminar bekannt gegeben.

 

S/Ü Il Verismo e il Mezzogiorno [S/Ü Verismo e Mezzogiorno]

Dozent/in:
Dina De Rentiis
Angaben:
Hauptseminar/Proseminar/Übung , 2 SWS, benoteter Schein, ECTS: 8, Gasthörerverzeichnis, Studium Generale, KulturPLUS, Erweiterungsbereich, Modulstudium, Hellgelb
Termine:
Do, 8:00 - 10:00, LU19/00.13
Voraussetzungen / Organisatorisches:
MODULZUORDNUNG:
  • BA: Romanische Literaturwissenschaft und Kulturwissenschaft Italienisch, Aufbau- und Vertiefungsmodul, Profilmodul, Freie Erweiterung und Studium Generale
  • MA: Romanische Literaturwissenschaft und Kulturwissenschaft Italienisch, Vertiefungsmodul altes MHB (Typ A, B, C, D) und neues MHB, Erweiterungsbereich
  • LA: Literaturwissenschaft und Kulturwissenschaft Italienisch, Aufbau- und Vertiefungsmodul, Examensmodul bzw. Profilmodul
  • LA Kulturelle Bildung: Grundlagenmodul A mit 4 ECTS

Prüfungsformen jeweils entsprechend Modulhandbuch.

Anmeldung über FlexNow2:
Anmeldung zur LV: 01.04.2020 - 30.04.2020
Abmeldung von LV: 01.04.2020 - 30.04.2020


Bei Hausarbeit Stichtag für schriftliche Themenstellungsvereinbarungen beachten (wird in der Lehrveranstaltung mitgeteilt)
Inhalt:
"Die Welt" del 9.2.2020 riporta citando ricerche e sondaggi attuali "ein verheerendes Bild des Mezzogiorno": "Arbeitsplätze fehlen, die Jugendlichen ziehen weg, und es ist keine Besserung in Sicht. Die Zukunft des Italienischen Südens sieht düster aus."
La questione è attuale, le radici sono storiche, i riflessi artistici e letterari sono molteplici. In questo corso esamineremo il Mezzogiorno e la Questione Meridionale ricorrendo a fonti e prospettive multiple. Il programma prevede dopo un'introduzione al Mezzogiorno come problema attuale e storico i temi seguenti:
  • Mezzogiorno e stereotipi: L. Miniero, "Benvenuti al Sud" (2010) e "Benvenuti al Nord" (2012)
  • Il programma del Verismo: Verga, "L’Amante di Gramigna" e "Rosso Malpelo"
  • Verismo e Neorealismo: L. Visconti, "La Terra trema" (1948) e "I Malavoglia" di G. Verga
  • Il Mezzogiorno e il Risorgimento (storia): B. Radice, "Nino Bixio a Bronte" (1963)
  • Il Mezzogiorno e il Risorgimento (letteratura): G. Verga, "Libertà"
  • Risorgimento, brigantaggio, emigrazione: L. Pirandello, "L’Altro figlio", novella e episodio nel film "Káos" (1984) dei fratelli Taviani
  • Il Mezzogiorno nel Fascismo I: I. Silone, "Fontamara", il libro (1933) e la serie televisiva RAI (1980)
  • Il Mezzogiorno nel Fascismo II: E. Vittorini, "Conversazione in Sicilia" (1938-39)
  • Il Mezzogiorno nel dopoguerra: V. De Sica, "Sciuscià" (1946) e "Ladri di biciclette" (1949)
  • Il Mezzogiorno e la mafia: L. Sciascia, "Il Giorno della civetta", il libro (1960) e il film (1968)
Empfohlene Literatur:
Letture consigliate: Le opere menzionate nel programma.

Possibilità di visione:

 

S/Ü Textinterpretation und Literaturgeschichte Französisch

Dozent/in:
Kai Nonnenmacher
Angaben:
Seminar, 2 SWS, KulturPLUS
Termine:
Mi, 10:00 - 12:00, U5/01.18
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Literaturwissenschaft Französisch -

· BA: Basismodul Romanische Literaturwissenschaft Französisch, Freie Erweiterung und Studium Generale
· MA: Vertiefungsmodul Literaturwissenschaft Typ A, B, C, D
· LA: Basismodul
· LA Kulturelle Bildung: Grundlagenmodul A mit 4 ECTS (Empfehlung: Sprachkenntnisse des Französischen mind. Niveau B2)


Anmeldung/Abmeldung vom 01. April 2020, 10:00 Uhr bis 30. April 2020, 23:59 Uhr über FlexNow2
Inhalt:
Der Kurs vermittelt einem systematischen Überblick zur Geschichte und Entwicklung der französischen Literatur und ergänzt damit textnah die Einführungsvorlesung zur Literaturwissenschaft.

Beginnend im Mittelalter, etwa mit dem Rolandslied, über die Renaissancedichtung, das Siècle Classique, die Aufklärung und das lange 19. Jahrhundert bis ins 20. Jahrhundert soll vor allem Wissen zu relevanten Werken und zentralen Autoren (etwa Apollinaire, Baudelaire, Marivaux, Flaubert, Zola etc.), den Epochen selbst und ihren ästhetischen Ausprägungen und Entwicklungen vermittelt werden. Gattungsbezogen berücksichtigt werden dabei Werke aus dem Bereich der Lyrik, der Dramatik sowie der Narrativik.

Ein weiterer Fokus wird auf der Lektüre und Interpretation von Auszügen liegen, um das literaturwissenschaftliche Methoden und Arbeitsweisen zu erproben.

Bitte schaffen Sie sich die Französische Literaturgeschichte von Metzler (hrsg. von Jürgen Grimm und Susanne Hartwig, 6. Auflage 2014, ISBN 978-3-476-00733-9) an.

 

S/Ü Unmögliche Liebe: Trobadorlyrik, Minnesang und ihre Weiterentwicklungen

Dozentinnen/Dozenten:
Clemens Odersky, Alyssa Steiner
Angaben:
Seminar/Proseminar, 2 SWS, KulturPLUS
Termine:
Do, 16:00 - 18:00, U5/02.18
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Seminar/Übung frz./ital. Literaturwissenschaft
  • BA HF/NF Spanisch/Französisch/Italienisch (alt/neu): Aufbaumodul Literaturwissenschaft als Seminar mit 6 ECTS und/oder Übung mit 2 ECTS; Vertiefungsmodul Literaturwissenschaft als Übung mit 2 ECTS, Profilmodul 2ECTS/3 ECTS.
  • LA Spanisch/Französisch/Italienisch (alt/neu): Basis- (Kombination Französisch/Spanisch, Typ B in Spanisch/Französisch) und Aufbaumodul Literaturwissenschaft als Seminar mit 6 ECTS/3 ECTS oder als Übung mit 2 ECTS; Profilmodul Literaturwissenschaft als Übung mit 2 ECTS/4 ECTS.
  • MA (neu): Mastermodul Romanische Literaturen Spanisch/Französisch/Italienisch Typ B als Seminar mit 6 ECTS oder Übung mit 4 ECTS.
  • MA (alt): Vertiefungsmodule Literaturwissenschaft Typen B, C, D als Seminar mit 6 ECTS oder Übung mit 4 ECTS.

Für Studierende der Germanistik:
Proseminar, 2 SWS, benoteter Schein, ECTS-Studium, ECTS-Credits max.: 6

Zur Kursbelegung und Prüfungsanmeldung wenden Sie sich bitte an die Professur für Germanistische Mediävistik

Anmeldung/Abmeldung vom 01. April 2020, 10:00 Uhr bis 30. April 2020, 23:59 Uhr über FlexNow2
Inhalt:
Tout m’a mo cor, e tout m’a me …
(„Sie hat mir mein Herz weggenommen und mich mir weggenommen“,
Bernart de Ventadorn)

Ich sihe wol, daz mîn vrouwe mir ist vil gehaz …
(Heinrich von Morungen)

Die unerfüllte, nicht realisierbare Liebe zieht sich als Topos durch die Liebeslyrik der mittelalterlichen Volkssprachen bis in die Renaissance. Die okzitanischen Trobadors, die nordfranzösischen Trouvères sowie die mittelhochdeutschen Minnesänger besitzen ihren eigenen unverwechselbaren Horizont, der sie von den Liebesdichterinnen und -dichtern der folgenden Epochen grundlegend abhebt. Ausgangspunkt des Seminars soll daher die höfische Liebe – fin’amor bzw. die ‚hohe Minne‘ – und ihre Dichtung über unerwiderte Zuneigung des ‚Ichs‘ zum Objekt seiner Begierde sein. Anhand eines komparativen Ansatzes sollen deutsche, französische, okzitanische und italienische Liebeslyrik parallel zueinander in den Blick gefasst werden, um einerseits gemeinsame Traditionslinien zu identifizieren, andererseits Bruchstellen herauszuarbeiten. Darüber hinaus soll untersucht werden, wie diese Formen und Themen der Liebeslyrik in anderen Sprachen und Kulturen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit aufgegriffen und weiterentwickelt werden. Hier wollen wir unter anderem Lyriker aus dem Prüfungskanon für das erste Staatsexamen (Walter von der Vogelweide, Petrarca, Ronsard) behandeln. Wir betrachten Kontinuitäten und Differenzen der Liebeslyrik und reflektieren interdisziplinär die unterschiedlichen Forschungsdiskurse, um mit dem Austausch je ein erweitertes Verständnis in Romanistik und Germanistik zu erhalten.

Kenntnisse der alten Sprachstufen sind vorteilhaft, aber nicht erforderlich. Neben den Texten in Mittelhochdeutsch, Altfranzösisch usw., werden zur interdisziplinären Textarbeit auch Übersetzungen zur Verfügung gestellt.

Zur vorbereitenden Lektüre wird bspw. empfohlen: Bergner, Heinz, Hrsg. Lyrik des Mittelalters: Probleme und Interpretationen. Stuttgart: Reclam, 1983. 2 Bände.

 

Säkularisierung - ein umstrittener Begriff

Dozentinnen/Dozenten:
Katharina Eberlein-Braun, Marlene Moschko-Peetz
Angaben:
Seminar, 2 SWS, Gasthörerverzeichnis, Zentrum für Interreligiöse Studien, Blockseminar; Grundmodul Dogmatik, Aufbaumodul systematische Theologie (dogmatisches Seminar), EWS-Module, Modul Religionswissenschaft - Religion und Religionen, Konfessionelle-Kooperation Dogmatik; - Achtung Terminänderung: Online 17.-19.07.2020
Termine:
Zeit/Ort n.V.
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Flexnow-Anmeldung nur über "Prüfungen" ab 30.03.2020

 

Säkularisierung - ein umstrittener Begriff. Kooperationsseminar mit der Evangelischen Theologie

Dozent/in:
Marlene Moschko-Peetz
Angaben:
Übung/Blockseminar, Gasthörerverzeichnis, Studium Generale, KulturPLUS, Zentrum für Interreligiöse Studien, Erweiterungsbereich, Modulstudium, Achtung! Anmeldung per Email bis zum 01.04.20 an marlene.moschko-peetz@uni-bamberg.de wegen Literaturvorbereitung!
Termine:
Einzeltermin am 22.5.2020, 14:00 - 20:00, Raum n.V.
Einzeltermin am 22.5.2020, Einzeltermin am 23.5.2020, 8:00 - 20:00, Raum n.V.
Achtung die Block-Termine können sich noch ändern, insofern die Buchung des Seminarraumes von der Belegung der Lehr#werkstatt des Kath. Insituts abhängig ist.
Vorbesprechung: Freitag, 24.4.2020, 12:00 - 16:00 Uhr
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zielgruppen:
Grundlagenmodul kombiniert
  • 2 o. schr. HA bzw. 3 m. schr. HA
  • Theol. Stud.: BA-HF, BA-ENF, BA-NF
Vertiefungsmodul II
  • Lehramt GYM 3,5
  • MA Berufliche Bildung Soz.Päd. 2,5
  • BA Theologische Studien HF, ENF (Vertiefungsabschnitt) 3,5
Mastermodul
  • MA Religion und Bildung 5
Mastermodul I
  • MA Theologische Studien 5
für ZIS geeignet
Prüfung:
Grundlagenmodul kombiniert: schriftliche Hausarbeit
Vertiefungsmodul II:
  • LA GYM: schriftliche Hausarbeit mit vorbereitendem Referat
  • MA Berufliche Bildung SozPäd: schriftliche Hausarbeit mit vorbereitendem Referat
  • BA Theologische Studien HF, ENF (Vertiefungsabschnitt): schriftliche Hausarbeit
Mastermodul: schriftliche Hausarbeit (Bearbeitungsfrist 3 Monate) mit vorbereitendem Referat (30 Min.) im Seminar
Mastermodul I: schriftliche Hausarbeit (Bearbeitungsfrist 3 Monate) mit vorbereitendem Referat (30 Min.) im Seminar
Empfohlene Literatur:
Wird bis zum 01.04.20 bekannt gegeben (VC)
Daher bitte verpflichtende Anmeldung bis zum 01.04.20, damit eine ausführliche Literaturvorbereitung bis zu den Blockterminen gewährleistet werden kann.
Die Literaturvorbereitung ist für die Seminarteilnahme verpflichtend!

 

Seminar/Hauptseminar: Bilderbücher

Dozent/in:
Andrea Bartl
Angaben:
Seminar/Hauptseminar, 2 SWS, KulturPLUS, Erweiterungsbereich
Termine:
Mi, 18:00 - 20:00, MG1/02.06
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zum Ablauf der Veranstaltung im Sommersemester beachten Sie bitte die Hinweise im entsprechenden VC-Kurs.

Teilnahmevoraussetzung: Für alle Studiengänge gelten die in den jeweiligen Prüfungsordnungen und Modulhandbüchern festgelegten Zulassungsvoraussetzungen.
Anmeldung/Abmeldung vom 30. März 2020, 10:00 Uhr bis 8. Mai 2020, 23:59 Uhr im FlexNow!
Hinweis: Da ich im WS 20/21 Forschungsfreisemester haben werde, sollten alle, die bei mir ihre BA/MA-Abschlussarbeit schreiben wollen, ihr diesbezügliches Seminar schon in diesem Semester (SS 2020) besuchen.
Die Teilnehmerzahl ist auf 30 begrenzt.
Für Studienortwechsler, Erasmusstudenten sowie Studierende, die den Leistungsnachweis zur baldigen Prüfungsanmeldung benötigen, werden im begrenzten Umfang Plätze freigehalten. Bei Überbuchung des Seminars fällt die Entscheidung über die Teilnahme in Rücksprache mit der Dozentin/dem Dozenten.
Noten-/Punkterbwerb: Referat/Hausarbeit/mündl. Prüfung (nach Vorgaben der jeweiligen Modulzuordnungen).
Modulzuordnungen:
BA Germanistik:
  • Vertiefungsmodul NdL (6 ECTS, mündliche Prüfung)
MA Germanstik: Neuere deutsche Literatur: Geschichte, Gegenwart, Vermittlung (ab WS 2016/17)
  • Neuere deutsche Literatur: Literaturgeschichte / Erweiterung (8 ECTS, Hausarbeit)
  • Literaturtheorie und Kulturwissenschaft / Erweiterung (8 ECTS, Hausarbeit)
  • Literatur und Kultur der Gegenwart / Erweiterung (8 ECTS, Hausarbeit)
  • Profilmodul im gewählten Fachteil (6 ECTS, mündliche Prüfung)
MA Germanistik: (ab Wintersemester 2016/17)
  • Neuere deutsche Literatur: Literaturgeschichte I (8 ECTS, Hausarbeit)
  • Neuere deutsche Literatur: Literaturgeschichte II (8 ECTS, Hausarbeit)
MA Germanistik: Literaturwissenschaft und Vermittlung:
  • Literaturgeschichte I: Neuere deutsche Literatur / Erweiterung (8 ECTS, Hausarbeit)
  • Literaturtheorie und Kulturwissenschaft / Erweiterung (8 ECTS, Hausarbeit)
  • Profilmodul (6 ECTS, mündliche Prüfung)
LA Deutsch:
  • Intensivierungsmodul (Gym: 8 ECTS, Hausarbeit)
  • Examensmodul (RS, Gym: 6 ECTS, mündl. Prüfung)
  • Wahlpflichtmodul (Gym: 8 ECTS, Hausarbeit)
BA Berufliche Bildung/Fachrichtung Sozialpädagogik mit Unterrichtsfach Deutsch
  • Examensmodul (6 ECTS, mündliche Prüfung)
MA WiPäd
  • MA-Aufbaumodul, Fachteil NdL (8 ECTS, Hausarbeit)
Kulturelle Bildung (KulturPlus):
  • Grundlagenmodul A, Lehramtsstudiengänge RS/Gym (4 ECTS, Prüfung)
  • Grundlagenmodul B, M. Ed. Berufliche Bildung (3 ECTS, Prüfung)
Inhalt:
Bilderbücher sind ein faszinierendes Genre, das oft (ganz zu Unrecht!) unterschätzt wird. Im Bilderbuch berühren sich nämlich unterschiedliche Künste und Medien auf höchst spannende Weise: Literatur und Malerei bzw. Text, Bild, Materialität, zum Teil sogar Ton. Bilderbücher bilden ein innovatives wissenschaftliches Untersuchungsobjekt und lassen sich auch im Unterricht sehr gut einsetzen: Sie sprechen alle Altersgruppen von Schülerinnen und Schülern an – von der Grundschule bis zu Gymnasium und Erwachsenenbildung. Nicht zuletzt gibt es inzwischen zu vielen spannenden Themen gute Bilderbücher: Familie, Freundschaft, Angst, Fremdheit/Migration, Behinderung, Tod, Liebe, Geschlechterrollen etc.
Nach einer Einführung in die Definition („Was ist ein Bilderbuch?“) und die Methodik („Wie analysiere ich ein Bilderbuch?“) besprechen wir gemeinsam in jeder Sitzung sehr genau ein einzelnes Bilderbuch – zu jeweils unterschiedlichen Themen. Dabei werden neuere Kulturtheorien ebenso an die Bilderbücher herangeführt wie pädagogisch-unterrichtspraktische Aspekte. Das Seminar richtet sich daher bewusst an Lehramtsstudierende und Bachelor/Master-Studierende gleichermaßen.

Ein Schwerpunkt wird auch auf der Berufspraxis im KJL-Verlag bzw. auf der Frage „Wie entsteht ein Bilderbuch?“ liegen. Dazu kommen namhafte Gäste (z.B. der mehrfach preisgekrönte Bilderbuchautor Michael Stavarič) ins Seminar. Zudem fahren wir in den Magellan-Verlag, wo wir von Berufspraktikerinnen exklusive Einblicke in die Arbeit eines Bilderbuchverlags (Redaktion, PR) erhalten.

Nach dem Seminar, auf das ich mich schon sehr freue, werden Sie hoffentlich genauso empfinden wie ich: Bilderbücher sind faszinierend! Bilderbücher machen große Lesefreude! Bilderbücher bieten viel Raum für wissenschaftliche und pädagogische Neuentdeckungen!

 

Seminar/Hauptseminar: Die Entdeckung der Sinne. Literatur der körperlichen Wahrnehmung vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart

Dozent/in:
Julia Schöll
Angaben:
Seminar/Hauptseminar, 2 SWS, ECTS: 8, KulturPLUS, Erweiterungsbereich
Termine:
Do, 10:00 - 12:00, MG1/02.06
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zum Ablauf der Veranstaltung im Sommersemester beachten Sie nach Ihrer Anmeldung bitte die Hinweise im entsprechenden VC-Kurs.

Teilnahmevoraussetzungen: Für BA Germ. Studierende: Abgeschlossenes Basismodul NDL. Der vorherige Besuch der literaturwissenschaftlichen Übung/Einführung II wird empfohlen. Darüber hinaus gelten für alle Studiengänge die in den jeweiligen Prüfungsordnungen und Modulhandbüchern festgelegten Zulassungsvoraussetzungen. Noten-/Punkterwerb: Referat/Arbeitsgruppe, Hausaufgaben, Seminararbeit. Die Textkenntnis wird vorausgesetzt.
Für Studienortwechsler, Erasmusstudenten sowie Studierende, die den Leistungsnachweis zur baldigen Prüfungsanmeldung benötigen, werden im begrenzten Umfang Plätze freigehalten. Bei Überbuchung des Seminars fällt die Entscheidung über die Teilnahme in Rücksprache mit der Dozentin/dem Dozenten.

Anmeldung/Abmeldung vom 30.03.2020 (10:00 Uhr) bis 08.05.2020 (23:59 Uhr) über FlexNow!
Höchstteilnehmerzahl: 30

Modulzugehörigkeit:
BA Germanistik:
  • Vertiefungsmodul NdL (6 ECTS, mündliche Prüfung)

MA Neuere deutsche Literatur: Geschichte, Gegenwart, Vermittlung:
  • Neuere deutsche Literaturgeschichte / Erweiterung (je 8 ECTS, Hausarbeit)
  • Literaturtheorie und Kulturwissenschaft / Erweiterung (je 8 ECTS, Hausarbeit)
  • Literatur und Kultur der Gegenwart / Erweiterung (je 8 ECTS, Hausarbeit)
  • Profilmodul im gewählten Fachteil (6 ECTS, mündliche Prüfung)

MA Germanistik:
  • Neuere deutsche Literatur: Literaturgeschichte I (8 ECTS, Hausarbeit)
  • Neuere deutsche Literatur: Literaturgeschichte II (8 ECTS, Hausarbeit)
  • Neuere deutsche Literatur: Kulturwissenschaft und Literaturtheorie (4 ECTS, mündliche Prüfung)

LA Deutsch:
  • Intensivierungsmodul (8 ECTS, Hausarbeit)
  • Examensmodul (6 ECTS, mündl. Prüfung)
  • Wahlpflichtmodul (8 ECTS, Hausarbeit)

BA Berufliche Bildung/Fachrichtung Sozialpädagogik mit Unterrichtsfach Deutsch:
  • Examensmodul (6 ECTS, mündliche Prüfung)

MA WiPäd:
  • MA-Aufbaumodul, Fachteil NdL (8 ECTS, Hausarbeit)

Kulturelle Bildung (KulturPLUS):
  • Grundlagenmodul A, Lehramtsstudiengänge RS/Gym (4 ECTS, Prüfung)
  • Grundlagenmodul B, M. Ed. Berufliche Bildung (3 ECTS, Prüfung)
Inhalt:
Das Seminar fokussiert die Darstellungen sinnlicher Wahrnehmung in der deutschsprachigen Literatur seit dem 18. Jahrhundert. Dieses bildet den Ausgangspunkt der Überlegungen, weil im 18. Jahrhundert mit der ‚Entdeckung’ des Subjekts auch ein verstärktes Interesse an dessen sinnlicher Wahrnehmung einhergeht. Die Frage, was der Mensch über seine Sinne erfahren und erkennen kann, treibt seither neben der Philosophie, Ästhetik, Psychologie und Anatomie auch die Literatur um. Im Seminar werden sowohl theoretische als auch literarische Texte gelesen und jeweils in Beziehung gesetzt. Gefragt wird dabei nicht nur nach der Bedeutung der einzelnen Sinne, sondern auch nach deren synästhetischem Zusammenspiel.
Die Bereitschaft zur regelmäßigen Teilnahme sowie zu umfangreicher Lektüre (auch komplexer theoretischer Texte) wird vorausgesetzt.
Empfohlene Literatur:
Heinrich von Kleist: Die Marquise von O. (1808), Über das Marionettentheater (1810)
E.T.A. Hoffmann: Der goldene Topf (1814/1819)
Adalbert Stifter: Kalkstein, Bergkristall (beide Erzählungen aus der Sammlung Bunte Steine; 1853)
Hugo von Hofmannsthal: Ein Brief (sogenannter Chandos-Brief; 1902)
Thomas Mann: Der Tod in Venedig (1911)
Elfriede Jelinek: Die Klavierspielerin (1983)
Patrick Süskind: Das Parfum. Die Geschichte eines Mörders (1985)
Marcel Beyer: Flughunde (1995)
Thomas Glavinic: Die Arbeit der Nacht (2006)

 

Seminar/Hauptseminar: Literaturpreise: Geschichte und Geschichten

Dozent/in:
Christoph Jürgensen
Angaben:
Seminar/Hauptseminar, 2 SWS, KulturPLUS, Erweiterungsbereich
Termine:
Di, 16:00 - 18:00, U7/01.05
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zum Ablauf der Veranstaltung im Sommersemester beachten Sie bitte die Hinweise im entsprechenden VC-Kurs.

Teilnahmevoraussetzung: Für alle Studiengänge gelten die in den jeweiligen Prüfungsordnungen und Modulhandbüchern festgelegten Zulassungsvoraussetzungen.
Anmeldung/Abmeldung vom 30. März 2020, 10:00 Uhr bis 8. Mai 2020, 23:59 Uhr im FlexNow!
Die Teilnehmerzahl ist auf 30 begrenzt.
Für Studienortwechsler, Erasmusstudenten sowie Studierende, die den Leistungsnachweis zur baldigen Prüfungsanmeldung benötigen, werden im begrenzten Umfang Plätze freigehalten. Bei Überbuchung des Seminars fällt die Entscheidung über die Teilnahme in Rücksprache mit der Dozentin/dem Dozenten.
Noten-/Punkterwerb: Referat/Arbeitsgruppe, Hausaufgaben, Seminararbeit, mündliche Prüfung (nach Vorgaben der jeweiligen Modulzuordnung).
Modulzuordnungen:
BA Germanistik:
  • NdL Literaturvermittlung: Aufbaumodul Text & Vermittlung (6 ECTS, Referat)
  • Vertiefungsmodul NdL (6 ECTS, mündliche Prüfung)
MA Germanstik: Neuere deutsche Literatur: Geschichte, Gegenwart, Vermittlung (ab WS 2016/17)
  • Neuere deutsche Literatur: Literaturgeschichte / Erweiterung (8 ECTS, Hausarbeit)
  • Literaturtheorie und Kulturwissenschaft / Erweiterung (8 ECTS, Hausarbeit)
  • Literatur und Kultur der Gegenwart / Erweiterung (8 ECTS, Hausarbeit)
  • Theorie und Praxis der Literaturvermittlung / Erweiterung (Übung mit Hausarbeit, 4 ECTS)
  • Profilmodul im gewählten Fachteil (6 ECTS, mündliche Prüfung)
MA Germanistik: (ab Wintersemester 2016/17)
  • Neuere deutsche Literatur: Literaturgeschichte I (8 ECTS, Hausarbeit)
  • Neuere deutsche Literatur: Literaturgeschichte II (8 ECTS, Hausarbeit)
MA Germanistik: Literaturwissenschaft und Vermittlung:
  • Literaturgeschichte I: Neuere deutsche Literatur / Erweiterung (8 ECTS, Hausarbeit)
  • Literaturtheorie und Kulturwissenschaft / Erweiterung (8 ECTS, Hausarbeit)
  • Theorie und Praxis der Literaturvermittlung / Erweiterung (Übung mit Hausarbeit, 4 ECTS)
  • Profilmodul (6 ECTS, mündliche Prüfung)
LA Deutsch:
  • Intensivierungsmodul (Gym: 8 ECTS, Hausarbeit)
  • Examensmodul (RS, Gym: 6 ECTS, mündl. Prüfung)
  • Wahlpflichtmodul (Gym: 8 ECTS, Hausarbeit)
BA Berufliche Bildung/Fachrichtung Sozialpädagogik mit Unterrichtsfach Deutsch
  • Examensmodul (6 ECTS, mündliche Prüfung)
MA WiPäd
  • MA-Aufbaumodul, Fachteil NdL (8 ECTS, Hausarbeit)
Kulturelle Bildung (KulturPLUS):
  • Grundlagenmodul A, Lehramtsstudiengänge RS/Gym (4 ECTS, Prüfung)
  • Grundlagenmodul B, M. Ed. Berufliche Bildung (3 ECTS, Prüfung)
Inhalt:
Formen der Dichterehrungen sind so alt wie die Literatur selbst, aber noch nie war die Zahl der ‚Dichterkrönungen‘ so hoch, wie derzeit. Eine knapp vierstellige Zahl von teils unterschiedlichsten Literaturpreisen ko-existiert gegenwärtig im literarischen Feld, und diesem Anerkennungsritual lässt sich ablesen, welche Literaturbegriffe und Autorschaftsmodelle kursieren und welche Formationsprozesse in der literarischen Öffentlichkeit sich vollziehen – nicht zu schweigen davon, dass von dieser gleichsam mäzenatischen Praxis die meisten ‚unserer‘ Autoren zu einem erheblichen Teil leben.
Das Seminar will in die Geschichte und Gegenwart es Handlungsrituals ‚Literaturpreis‘ einführen, zudem wollen wir im Zuge einer Exkursion eine Verlebendigung dieser Praxis erleben. Das Seminarprogramm wird in der ersten Sitzung festgelegt.

 

Seminar/Hauptseminar: Projektseminar: Publikationsprojekt

Dozent/in:
Christoph Jürgensen
Angaben:
Seminar/Hauptseminar, 4 SWS, Studium Generale, KulturPLUS, Erweiterungsbereich
Termine:
Mi, 16:00 - 20:00, KR12/02.01
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zum Ablauf der Veranstaltung im Sommersemester beachten Sie bitte die Hinweise im entsprechenden VC-Kurs.

Teilnahmevoraussetzung: Für alle Studiengänge gelten die in den jeweiligen Prüfungsordnungen und Modulhandbüchern festgelegten Zulassungsvoraussetzungen.
Anmeldung/Abmeldung vom 30. März 2020, 10:00 Uhr bis 8. Mai 2020, 23:59 Uhr im FlexNow sowie persönliche Anmeldung per E-Mail an: christoph.juergensen[at]uni-bamberg.de
Die Teilnehmerzahl ist auf 30 begrenzt.
Für Studienortwechsler, Erasmusstudenten sowie Studierende, die den Leistungsnachweis zur baldigen Prüfungsanmeldung benötigen, werden im begrenzten Umfang Plätze freigehalten. Bei Überbuchung des Seminars fällt die Entscheidung über die Teilnahme in Rücksprache mit der Dozentin/dem Dozenten.
Noten-/Punkterwerb: Referat/Arbeitsgruppe, Hausaufgaben, Seminararbeit, mündliche Prüfung (nach Vorgaben der jeweiligen Modulzuordnung).
Modulzuordnungen:
BA Germanistik:
  • NdL Literaturvermittlung: Aufbaumodul Text & Vermittlung (6 ECTS, Referat)
  • Vertiefungsmodul NdL (6 ECTS, mündliche Prüfung)
MA Germanstik: Neuere deutsche Literatur: Geschichte, Gegenwart, Vermittlung (ab WS 2016/17)
  • Neuere deutsche Literatur: Literaturgeschichte / Erweiterung (8 ECTS, Hausarbeit)
  • Literaturtheorie und Kulturwissenschaft / Erweiterung (8 ECTS, Hausarbeit)
  • Literatur und Kultur der Gegenwart / Erweiterung (8 ECTS, Hausarbeit)
  • Theorie und Praxis der Literaturvermittlung / Erweiterung (Übung mit Hausarbeit, 4 ECTS)
  • Profilmodul im gewählten Fachteil (6 ECTS, mündliche Prüfung)
MA Germanistik: (ab Wintersemester 2016/17)
  • Neuere deutsche Literatur: Literaturgeschichte I (8 ECTS, Hausarbeit)
  • Neuere deutsche Literatur: Literaturgeschichte II (8 ECTS, Hausarbeit)
MA Germanistik: Literaturwissenschaft und Vermittlung:
  • Literaturgeschichte I: Neuere deutsche Literatur / Erweiterung (8 ECTS, Hausarbeit)
  • Literaturtheorie und Kulturwissenschaft / Erweiterung (8 ECTS, Hausarbeit)
  • Theorie und Praxis der Literaturvermittlung / Erweiterung (Übung mit Hausarbeit, 4 ECTS)
  • Profilmodul (6 ECTS, mündliche Prüfung)
LA Deutsch:
  • Intensivierungsmodul (Gym: 8 ECTS, Hausarbeit)
  • Examensmodul (RS, Gym: 6 ECTS, mündl. Prüfung)
  • Wahlpflichtmodul (Gym: 8 ECTS, Hausarbeit)
BA Berufliche Bildung/Fachrichtung Sozialpädagogik mit Unterrichtsfach Deutsch
  • Examensmodul (6 ECTS, mündliche Prüfung)
MA WiPäd
  • MA-Aufbaumodul, Fachteil NdL (8 ECTS, Hausarbeit)
Kulturelle Bildung (KulturPLUS):
  • Grundlagenmodul A, Lehramtsstudiengänge RS/Gym (4 ECTS, Prüfung)
  • Grundlagenmodul B, M. Ed. Berufliche Bildung (3 ECTS, Prüfung)
Inhalt:
Im Laufe des Seminars soll über zwei Semestern in gemeinsamer Arbeit ein Buch gemacht werden, von der ersten Idee über die Niederschrift und Diskussion der Texte bis zur Veröffentlichung und Bewerbung des Bandes. Genauer: Zu dem Thema Pop goes literature Popstars als Autoren soll zunächst das Thema diskutiert, dann das Inhaltsverzeichnis erstellt und die Aufsatzthemen verteilt werden. Anschließend wechseln sich Schreib- und Redaktionsphasen ab, die übergehen in die Erstellung des Manuskripts, gemeinsames Lektorat, Verlagssuche sowie schließlich die Konzeption der öffentlichen Präsentation des Buches. Dabei wollen wir einerseits unsere Schreibfähigkeiten testen und erweitern sowie andererseits vertiefte Einblicke in den Literaturbetrieb gewinnen.

 

Seminar/Proseminar: Der Balkan in der deutschsprachigen Literatur der Gegenwart

Dozent/in:
Katerina Shekutkovska
Angaben:
Seminar/Proseminar, 2 SWS, ECTS: 6, KulturPLUS
Termine:
Mi, 14:00 - 16:00, U5/01.17
Voraussetzungen / Organisatorisches:

Zum Ablauf der Veranstaltung im Sommersemester beachten Sie nach Ihrer Anmeldung bitte die Hinweise im entsprechenden VC-Kurs.

Teilnahmevoraussetzungen: Abgeschlossenes Basismodul NDL. Der vorherige Besuch der literaturwissenschaftlichen Übung/Einführung II wird empfohlen. Darüber hinaus gelten für alle Studiengänge die in den jeweiligen Prüfungsordnungen und Modulhandbüchern festgelegten Zulassungsvoraussetzungen. Noten-/Punkterwerb: Referat/Arbeitsgruppe, Hausaufgaben, Seminararbeit. Die Textkenntnis wird vorausgesetzt.
Für Studienortwechsler, Erasmusstudenten sowie Studierende, die den Leistungsnachweis zur baldigen Prüfungsanmeldung benötigen, werden im begrenzten Umfang Plätze freigehalten. Bei Überbuchung des Seminars fällt die Entscheidung über die Teilnahme in Rücksprache mit der Dozentin/dem Dozenten.

Anmeldung/Abmeldung vom 30.03.2020 (10:00 Uhr) bis 08.05.2020 (23:59 Uhr) über FlexNow!
Höchstteilnehmerzahl: 20

Modulzugehörigkeit:
BA Germanistik:
  • Aufbaumodul NdL II (Seminar: 6 ECTS, Hausarbeit)

LA Deutsch:
  • Aufbaumodul NdL II (Seminar: 6 ECTS, Hausarbeit)

BA Berufliche Bildung/Fachrichtung Sozialpädagogik mit Unterrichtsfach Deutsch:
  • Aufbaumodul NdL II (Seminar: 6 ECTS, Hausarbeit)

BA BWL, Studienschwerpunkt WiPäd II, Unterrichtsfach Deutsch:
  • Aufbaumodul NdL II (Seminar: 6 ECTS, Hausarbeit)

MA WiPäd:
  • Bachelor-Aufbaumodul II, Fachteil NdL (Seminar: 6 ECTS, Hausarbeit)

Kulturelle Bildung (KulturPLUS):
  • Grundlagenmodul A, Lehramtsstudiengänge RS/Gym (4 ECTS, Prüfung)
  • Grundlagenmodul B, M. Ed. Berufliche Bildung (3 ECTS, Prüfung)
Inhalt:
Schwelle zwischen Orient und Okzident, Ost und West, Europas Unterbewusstsein und Raum der Ambivalenzen oder einfach nur Pulverfass: Im Westen werden diese Bezeichnungen zu Hilfe genommen, um den geographischen und kulturellen Raum der Balkanhalbinsel zu beschreiben. Dadurch wird ein bestimmtes Bild Südosteuropas konstruiert. Diesen Balkan-Repräsentationen in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur will das Seminar anhand ausgewählter Texte nachgehen.
Im Zuge des Bosnienkrieges in den 1990er Jahren hat eine intensive Beschäftigung mit dem Balkan eingesetzt, die bis heute andauert. Neben Peter Handke, dessen Serbien-Texte anlässlich des ihm verliehenen Nobelpreises erneut kontrovers debattiert wurden, ist es vor allem Saša Stanišić, der sich kritisch mit Handke und kreativ mit seinem Heimatland auseinandersetzt. Ebenso haben weitere zeitgenössische Autoren wie Juli Zeh, Thomas Glavinić oder Ilija Trojanow den Balkan in verschiedener Art in ihren Werken dargestellt.
In erster Linie wird uns interessieren, wie der Balkan über die literarische Sprache dargestellt wird, welche Metaphern dazu verwendet werden und ob und wie weit diese als Balkanismen identifiziert werden können. Darüber hinaus wird die Frage nach den Gattungsarten und narrativen Formen gestellt, die sich als besonders beliebt für die Darstellungen des Balkans erweisen.
Der Fokus des Seminars wird auf der literarischen Verarbeitung des Balkans liegen. Dennoch sind allgemeine geschichtliche, geografische und kulturelle Vorkenntnisse (insbesondere über den Bosnienkrieg) wünschenswert.
Empfohlene Literatur:
Zwar werden einige Texte teilweise in Auszügen analysiert, doch empfiehlt sich mit der Lektüre bereits in den Semesterferien zu beginnen. Im Seminar werden besprochen:

Bodrožić, Marica: Tito ist tot
Dinić, Marko: Die guten Tage
Glavinić, Thomas: Unterwegs im Namen des Herrn
Gstrein, Norbert: Das Handwerk des Tötens
Handke, Peter: Eine winterliche Reise zu den Flüssen Donau, Save, Morawa und Drina oder Gerechtigkeit für Serbien
Handke, Peter: Unter Tränen fragend. Nachträgliche Aufzeichnungen von zwei Jugoslawien-Durchquerungen im Krieg, März und April 1999
Nadj Abonji, Melinda: Tauben fliegen auf
Stanišić, Saša: Wie der Soldat das Grammofon repariert
Stanišić, Saša: Herkunft
Trojanow, Ilija: Macht und Widerstand
Zeh, Juli: Die Stille ist ein Geräusch

Als theoretische Grundlage für die Diskussion wird Maria Todorovas Imagining the Balkans empfohlen (ebenfalls in deutscher Übersetzung vorhanden, Die Erfindung des Balkans. Europas bequemes Vorurteil, 1999), sowie Auszüge von kanonischen Texten der postkolonialen Theorie, wie Edward W. Saids Orientalism: Western Conceptions of the Orient (in deutscher Übersetzung: Orientalismus, 2009).

 

Seminar/Proseminar: Ernst Jünger

Dozent/in:
Jonas Meurer
Angaben:
Seminar/Proseminar, 2 SWS, ECTS: 6, KulturPLUS
Termine:
Di, 12:00 - 14:00, U5/01.17
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zum Ablauf der Veranstaltung im Sommersemester beachten Sie nach Ihrer Anmeldung bitte die Hinweise im entsprechenden VC-Kurs.

Teilnahmevoraussetzungen: Abgeschlossenes Basismodul NDL. Der vorherige Besuch der literaturwissenschaftlichen Übung/Einführung II wird empfohlen. Darüber hinaus gelten für alle Studiengänge die in den jeweiligen Prüfungsordnungen und Modulhandbüchern festgelegten Zulassungsvoraussetzungen. Noten-/Punkterwerb: Referat/Arbeitsgruppe, Hausaufgaben, Seminararbeit. Die Textkenntnis wird vorausgesetzt.
Für Studienortwechsler, Erasmusstudenten sowie Studierende, die den Leistungsnachweis zur baldigen Prüfungsanmeldung benötigen, werden im begrenzten Umfang Plätze freigehalten. Bei Überbuchung des Seminars fällt die Entscheidung über die Teilnahme in Rücksprache mit der Dozentin/dem Dozenten.

Anmeldung/Abmeldung vom 30.03.2020 (10:00 Uhr) bis 08.05.2020 (23:59 Uhr) über FlexNow!
Höchstteilnehmerzahl: 20

Modulzugehörigkeit:
BA Germanistik:
  • Aufbaumodul NdL II (Seminar: 6 ECTS, Hausarbeit)

LA Deutsch:
  • Aufbaumodul NdL II (Seminar: 6 ECTS, Hausarbeit)

BA Berufliche Bildung/Fachrichtung Sozialpädagogik mit Unterrichtsfach Deutsch:
  • Aufbaumodul NdL II (Seminar: 6 ECTS, Hausarbeit)

BA BWL, Studienschwerpunkt WiPäd II, Unterrichtsfach Deutsch:
  • Aufbaumodul NdL II (Seminar: 6 ECTS, Hausarbeit)

MA WiPäd:
  • Bachelor-Aufbaumodul II, Fachteil NdL (Seminar: 6 ECTS, Hausarbeit)

Kulturelle Bildung (KulturPLUS):
  • Grundlagenmodul A, Lehramtsstudiengänge RS/Gym (4 ECTS, Prüfung)
  • Grundlagenmodul B, M. Ed. Berufliche Bildung (3 ECTS, Prüfung)
Inhalt:
Lange Zeit vor allem als geistiger Wegbereiter des Nationalsozialismus gebrandmarkt, wird Ernst Jünger (1895-1998) zwar immer noch häufig als 'umstritten' klassifiziert, zugleich ist man sich weitgehend über die Bedeutung seines Œuvres einig, nicht zuletzt an der inzwischen sehr umfangreichen Forschung zum Werk des "menschgewordenen 20. Jahrhunderts" (Paul Virilio) ablesbar.
Das Seminar findet vorerst online statt - insbesondere über einen VC-Kurs, aber auch über Videokonferenzen via MS Teams. Wegen des stark eingeschränkten Zugangs zur Primärliteratur konzentriert sich das Seminar auf Jüngers Tagebücher zum Ersten ("In Stahlgewittern") und Zweiten Weltkrieg ("Strahlungen") und auf zentrale Essays aus der Nachkriegszeit wie etwa "Der Waldgang" (1951) oder "Das Sanduhrbuch" (1954).

Eine geplante Exkursion ins Jünger-Haus in Wilflingen auf der Schwäbischen Alb und ins Deutsche Literaturarchiv Marbach könnte bei Interesse in der vorlesungsfreien Zeit oder während des Wintersemesters 2020/21 nachgeholt werden.

 

Seminar/Proseminar: Grimmelshausens Schelme

Dozent/in:
Denise Dumschat-Rehfeldt
Angaben:
Seminar/Proseminar, 2 SWS, Gasthörerverzeichnis, Studium Generale, KulturPLUS
Termine:
Mo, 10:00 - 12:00, U5/02.17
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zum Ablauf der Veranstaltung im Sommersemester beachten Sie bitte die Hinweise im entsprechenden VC-Kurs.

Empfohlene Teilnahmevoraussetzung: Abgeschlossenes Basismodul NDL und abgeschlossenes Aufbaumodul NDL I (literaturwissenschaftliche Übung/Einführung II).
Für alle Studiengänge gelten die in den jeweiligen Prüfungsordnungen und Modulhandbüchern festgelegten Zulassungsvoraussetzungen.
Anmeldung/Abmeldung vom 30. März 2020, 10:00 Uhr bis 8. Mai 2020, 23:59 Uhr im FlexNow!
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt.
Für Studienortwechsler, Erasmusstudenten sowie Studierende, die den Leistungsnachweis zur baldigen Prüfungsanmeldung benötigen, werden im begrenzten Umfang Plätze freigehalten. Bei Überbuchung des Seminars fällt die Entscheidung über die Teilnahme in Rücksprache mit der Dozentin/dem Dozenten.
Leistungsnachweis: Referat und Hausarbeit
Modulzuordnungen:
  • BA Germanistik: Aufbaumodul NDL II (6 ECTS, Hausarbeit)
  • LA Deutsch: Aufbaumodul NDL II (6 ECTS, Hausarbeit)
  • BA Berufliche Bildung/Fachrichtung Sozialpädagogik mit Unterrichtsfach Deutsch: Aufbaumodul NDL II (6 ECTS, Hausarbeit)
  • BA BWL, Studienschwerpunkt WiPäd II, Unterrichtsfach Deutsch: Aufbaumodul NDL II (6 ECTS, Hausarbeit)
  • MA WiPäd: Bachelor-Aufbaumodul, Fachteil NDL (6 ECTS, Hausarbeit)
Kulturelle Bildung (KulturPLUS):
  • Grundlagenmodul A, Lehramtsstudiengänge RS/Gym (4 ECTS, Prüfung)
  • Grundlagenmodul B, M. Ed. Berufliche Bildung (3 ECTS, Prüfung)
Inhalt:
Schon die Titel sind inhaltlich wie formal eine wahre Pracht: „Der abentheurliche Simplicissimus Teutsch / Das ist: Die Beschreibung deß Lebens eines seltzamen Vaganten / genant Melchior Sternfels von Fuchshaim / wo und welcher gestalt Er nemlich in diese Welt kommen / was er darinn gesehen / gelernet / erfahren und außgestanden / auch warumb er solche wieder freywillig quittirt. Überauß lustig / und männiglich nutzlich zu lesen. An Tag geben Von German Schleifheim von Sulsfort.“ Und noch eine weitere Kostprobe: „Trutz Simplex Oder Ausführliche und wunderseltzame Lebensbeschreibung Der Ertzbetrügerin und Landstörtzerin COURASCHE / Wie sie anfangs eine Rittmeisterin / hernach eine Hauptmännin / ferner eine Leutenantin / bald eine Marcketenterin / Mußquetirerin / und letzlich eine Ziegeunerin abgegeben / Meisterlich agiret / und ausbündig vorgestellet: Eben so lustig / annemlich uñ nutzlich zu betrachten / als Simplicissimus selbst. Alles miteinander Von der Courasche eigner Person dem weit und breitbekannten Simplicissimo zum Verdruß und Widerwillen / dem Autori in die Feder dictirt, der sich vor dißmal nennet Philarchus Grossus von Trommenheim / auf Griffsberg / etc.“.

Die „Simplicianischen Schriften“, zu denen neben den beiden vorgenannten Texten noch die „Continuatio des abentheurlichen Simplicissimi“, der „Springinsfeld“ und „Das Wunderbarliche Vogelnest“ (Teil I und II) gehören, bieten einen reichen Schatz an Geschichten, Figuren, barockem Weltwissen, Formspielen (man beachte schon die Anagramme des Autornamens Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausen am Ende der Titel) u. a. m. Wir werden uns intensiv mit diesen ‚Schelmereien‘ befassen – insbesondere im Hinblick auf den literarhistorischen Kontext, die vielfältigen kulturellen und literarischen Bezüge, die Gattung des Schelmenromans sowie die Rezeption.
Da das Textkorpus recht umfangreich und inhaltlich wie sprachlich anspruchsvoll ist, sieht das Seminar eine unter den Teilnehmenden arbeitsteilige Erschließung dieses Werkkomplexes vor. Die Hausarbeiten bestehen in Beiträgen zu einem Glossar, das wesentliche Ergebnisse der Textuntersuchungen unter Einbeziehung der vorliegenden Forschung zusammenfassen soll; die Referate haben den Charakter von Werkstattberichten zur Erstellung der Glossarbeiträge.

Zu dieser Übung werden ein Kurs im Virtuellen Campus und ein Semesterapparat eingerichtet.
In Vorbereitung auf die Referate und Hausarbeiten werden wir uns theoretisch wie praktisch auch mit Techniken und Hilfsmitteln des wissenschaftlichen Arbeitens beschäftigen.
Empfohlene Literatur:
Folgende günstige Taschenbuchausgaben der Bände zu den „Simplicianischen Schriften“ aus der Grimmelshausen-Werkausgabe des Deutschen Klassiker Verlags mit umfangreichem Kommentarteil seien nachdrücklich zur Anschaffung empfohlen:
  • Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausen: Simplicissimus Teutsch. Hg. von Dieter Breuer. Frankfurt a. M.: Deutscher Klassiker Verlag 2007 [oder später – je nach Aufl.] (= Deutscher Klassiker Verlag im Taschenbuch 2).
  • Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausen: Courasche / Springinsfeld / Wunderbarliches Vogelnest I und II / Rathstübel Plutonis. Hg. von Dieter Breuer. Frankfurt a. M.: Deutscher Klassiker Verlag 2007 [oder später – je nach Aufl.] (= Deutscher Klassiker Verlag im Taschenbuch 21).

 

Sensus Communis Aestheticus: Das Schöne bei Schiller und Kant

Dozent/in:
Alessandro Topa
Angaben:
Proseminar/Hauptseminar, BLOCKSEMINAR!
Termine:
Einzeltermin am 24.4.2020, 12:00 - 17:00, U2/00.25
Einzeltermin am 19.6.2020, 12:00 - 18:00, U9/01.11
Einzeltermin am 20.6.2020, 11:00 - 17:00, U9/01.11
Einzeltermin am 17.7.2020, 12:00 - 18:00, KR12/00.02
Einzeltermin am 18.7.2020, 11:00 - 17:00, KR12/00.02
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Die Seminarteilnehmer werden gebeten, sich bis zu Beginn der ersten Semesterwoche mit dem Seminarleiter per email (arr.top@t-online.de) in Verbindung gesetzt zu haben, um die ersten Arbeitsschritte koordinieren zu können.
Studium Generale, Gasthörerverzeichnis, Exportmodule; BA-Philosophie: Basismodul 2,3,4 (pPh, tPh. phA), Aufbaumodul 1 +2 (pPh, tPh), Vertiefungsmodul 1,2,3 (pPh, tPh, phA); Erw. Qualifikationen MA-Philosophie: Kernmodul 1,2 (pPh, tPh), Schwerpunktmodule pPh 1 + 2, phil Anth1 + 2; Freie Spezialisierung I+II; Erw. Grundlagen I+II LA-Gym: Basismodul 2,3,4 (pPh, tPh, phA), Vertiefungsmodul LA4; LA-GS/HS/RS: Basismodul 2,3,4 (pPh, tPh, phA); EWS-Module 1+2.
Inhalt:
Gleichwohl die Reflexion auf das Schöne weder in der Philosophie der Antike noch in jener der Scholastik vernachlässigt worden ist, so wächst doch dem Kunstschönen erst in den Werken Kants, Schillers und Hegels jener besondere Stellenwert einer essentiellen Ausdrucksdimension menschlicher Vernünftigkeit zu, die das Ästhetische in seinen intrikaten Bezügen zum Theoretischen und Praktischen zu einem zentralen Gebiet systematischen Philosophierens avancieren läßt. Ausgehend von einer Lektüre der „Analytik des Schönen“ und der Kantschen Theorie ästhetischer Urteile in der Kritik der Urteilskraft soll ein Zugang zur Schillerschen Theorie der kulturellen Funktion des Schönen in den Briefen Über die ästhetische Erziehung des Menschen gewonnen werden, der Kants Überlegungen zum Geschmack als einem ästhetischen Gemeinsinn (sensus communis aestheticus) eine zentrale Rolle für die Rekonstruktion der Schillerschen Kernthese zuschreibt, daß es „die Schönheit ist, durch welche man zur [politischen] Freiheit wandert“.
Empfohlene Literatur:
Basistexte:
-Schiller, F. (2000): Über die ästhetische Erziehung des Menschen: In einer Reihe von Briefen, hrsg. v. Klaus Berghan, Stuttgart: Reclam.
-Kant, I. (2006):Kritik der Urteilskraft, hrsg. v. Heiner Klemme, Hamburg: Meiner.

 

Sexualität, Körper und Geschlecht – kulturwissenschaftliche Perspektiven

Dozent/in:
Janina Jackermeier
Angaben:
Seminar, KulturPLUS, Erweiterungsbereich, Bachelor (5 ECTS): BM III, BM IV, AM II; Master (7 ECTS): VM I, VM III, VM V; EM I, EM II; Lehramt RS/Gym: Kulturelle Bildung. Grundlagenmodul A (4 ECTS); M. Ed. Berufliche Bildung: Kulturelle Bildung. Grundlagenmodul B (3 ECTS)
Termine:
Do, 16:00 - 18:00, KR12/02.18
Anmeldung zur Lehrveranstaltung über den zugehörigen VC-Kurs im Zeitraum vom 30.03. bis zum 26.04.2020.
Inhalt:
Die Unterscheidung von biologischem und sozialem Geschlecht, Tinder, Gender Pay Gap, Safer Sex, Pornografie und Reproduktionsarbeit, alles eigene Themenfelder, die dennoch in mindestens einem Punkt zusammengehören. Sie alle sind Gegenstand der Forschung über Geschlechtlichkeit und Sexualität und damit eingebunden in kulturelle Bedeutungszusammenhänge, die sowohl sozial geprägt als auch gesellschaftlich vermittelt werden.

In Anlehnung an die diesjährige 33. dgv-Studierendentagung, die den Titel Sex.Sex.Sex. Kulturwissenschaftliche Höhepunkte und Abgründe trägt, möchte ich deshalb mit Ihnen im Seminar Sexualität, Körper und Geschlecht – kulturwissenschaftliche Perspektiven auf Geschlechterfragen sowie verschiedene Diskurse des Sexuellen eingehen.
Empfohlene Literatur:
  • Dekker, Arne: Online-Sex: Körperliche Subjektivierungsformen in virtuellen Räumen. Bielefeld 2012.
  • Braun, Christina von/Stephan, Inge (Hgg.): Gender@Wissen: Ein Handbuch der Gender-Theorien. 3., vollst. überarb. u. aktual. Aufl. Köln u.a. 2013.
  • Alex, Gabriele/Klocke-Daffa, Sabine (Hgg.): Sex and the body: Ethnologische Perspektiven zu Sex, Körper und Geschlecht. Bielefeld 2005.
  • Steinbacher, Sybille: Wie der Sex nach Deutschland kam: Der Kampf um Sittlichkeit und Anstand in der frühen Bundesrepublik. München 2011.
  • Raedel, Christoph: Gender: Von Gender-Mainstreaming zur Akzeptanz sexueller Vielfalt. 2., überarb. Aufl. Gießen 2019.

 

Sexualität, Macht und Religion ----- (NT-VL II)

Dozent/in:
Joachim Kügler
Angaben:
Vorlesung, Gasthörerverzeichnis, Studium Generale, KulturPLUS, Zentrum für Interreligiöse Studien
Termine:
Do, 8:00 - 10:00, U2/01.33
Diese Vorlesung wird im Sommersemester 2020 - der aktuellen Situation wegen - nur in digitaler Form angeboten! (siehe: Organisatorisches)
Voraussetzungen / Organisatorisches:

ANMELDUNG zur Vorlesung
  • bitte bis 15. April 2020 per E-Mail an: nt@uni-bamberg.de

--- mit folgenden Angaben:
  • Name, Vorname, Matrikelnummer
  • Studiengang, Modulbezeichnung

Diese Vorlesung wird im Sommersemester 2020 - der aktuellen Situation wegen - nur in digitaler Form angeboten!
  • Die Studierenden, die sich per E-Mail zu dieser LVA angemeldet haben, erhalten einen LINK, mit dem sie Zutritt zu einem ONLINE-ORDNER erhalten.
  • Dort finden Sie dann regelmäßig PODCASTS und pdf-Dateien mit Lernmaterial.


LVA-ANGEBOT für folgende STUDIENGÄNGE mit MODULZUORDNUNG

  • LA Gym
  • Vertiefungsmodul III (Bibelwissenschaften)

  • BA "Theologische Studien"
  • Vertiefungsmodul III (Bibelwissenschaften)

  • MA "Theologische Studien"
  • Mastermodul MA ThS 02-NT

  • MA "Religion und Bildung"
  • Mastermodul MA RuB 02-NT

  • MA Interreligiöse Studien (ZIS)
  • Modul A "Religiöse Traditionen"

  • Kulturelle Bildung
  • Grundlagenmodule

  • Theologie in Gesellschaftswissenschaften (EWS)
  • Modul A - LAMOD-01-06-001b - Teilnahme (1,5 LP)
  • Modul A - LAMOD-01-06-001b - mit Klausur (3,5 LP)
  • Modul B - LAMOD-01-06-003b - mit Klausur (3 LP)

  • Studium Generale

  • Gasthörer

 

SIEHE HINWEISE! V Bebauen und Pflegen - "Literatur" und "Kultur" in der Romania [V Bebauen und Pflegen - "Literatur" und "Kultur"]

Dozent/in:
Dina De Rentiis
Angaben:
Vorlesung, 2 SWS, Schein, ECTS: 4, Gasthörerverzeichnis, Studium Generale, Frauenspezifisch/Geschlechtervergl., KulturPLUS, Zentrum für Mittelalterstudien, Zentrum für Interreligiöse Studien, Erweiterungsbereich, Modulstudium, Frühstudium, Grün, Aufgrund der aktuellen Lage ersetzt durch die Vorlesung "Rap und HipHop in der Romania...". Modulanbindungen und Belegungsmöglichkeiten bleiben unberührt
Termine:
Zeit/Ort n.V.
Voraussetzungen / Organisatorisches:
WICHTIGER HINWEIS
Diese Vorlesung muss aufgrund der aktuellen Lage verschoben werden, sie wird ersetzt durch die Vorlesung "Rap und HipHop in der Romania aus literatur- und kulturwissenschaftlicher Sicht". Die Modulanbindungen und Belegungsmöglichkeiten bleiben unberührt.
Inhalt:
Auf welche Weise, zu welchen Zwecken und mit welchen Konsequenzen wird in der Romania von "Literatur" ("litterae", "littérature", "letteratura"...) und "Kultur" ("colere" / "cultura", "culture", "cultura"...) gesprochen? Worin wurzelt die Verwendung dieser Bezeichungen, wie ist sie gewachsen, welche Früchte trägt sie? Warum feiern Hesiod und Vergil den Ackerbau, was haben Bienen und Spinnen zwischen Buchseiten verloren, was suchen die poetischen Schlangen der barocken Dichtung in Arkadien, weshalb schreibt Voltaire als Schlussstrich unter den "Candide", dass man seinen Garten bestellen muss, wer verläuft sich in den Seelenlandschaften der Romantik und wer findet sich in den Panorama-Aufnahmen des 20. Jahrhunderts wieder? Von vertrauten Bezeichnungen und bekannten Werken ausgehend führt diese Vorlesung auf Entdeckungsreise und lädt ein, in der Wildnis der "(romanischen) Literatur(en)" und "Kultur(en)" heimisch zu werden.

 

Tagesexkursion [E]

Dozent/in:
Michaela Konrad
Angaben:
Exkursion, Schein, ECTS: 0,5, Studium Generale, KulturPLUS, Zentrum für Mittelalterstudien, Erweiterungsbereich, Frühstudium
Termine:
Termin: Bitte beachten Sie die Ankündigung auf der Homepage und den Aushang am Schwarzen Brett!
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Eigenbeteiligung: 10,- € - ca. 7:00 - 19:00 Uhr - Treffpunkt und Abfahrtszeit werden noch bekanntgegeben.

 

Theologie im 20. Jahrhundert

Dozent/in:
Katharina Eberlein-Braun
Angaben:
Vorlesung, 2 SWS, Gasthörerverzeichnis, Zentrum für Interreligiöse Studien, Grundmodul Dogmatik, Aufbaumodul systematische Theologie (dogmatische Vorlesung), EWS-Module, Grundkurs Theologische Propädeutik)
Termine:
Mo, 12:00 - 14:00, U2/01.33
Einzeltermin am 27.7.2020, Einzeltermin am 28.7.2020, 12:00 - 16:00, U2/01.33
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Flexnow-Anmeldung nur über "Prüfungen" ab 30.03.2020
Inhalt:
Das zurückliegende Jahrhundert war nicht nur von den Katastrophen der beiden Weltkriege gezeichnet. Diese Erschütterungen der Zivilisation haben sich auch in der Theologie niedergeschlagen, die in dieser Zeit entstanden ist. Im Verlauf der Vorlesung lernen wir wichtige Entwürfe und Neuansätze evangelischer Theologie vom Jahr 1900 bis in die letzten Jahrzehnte des 20. Jh. kennen. Die leitende Fragestellung im Durchgang durch diese historischen Stationen ist dabei immer, was diese denkerischen Leistungen dazu beitragen, wie sich evangelische Theologie in ihrer heutigen Gegenwart verantwortet.

 

Theorien der Anerkennung

Dozent/in:
Gabriel Jäger
Angaben:
Seminar/Hauptseminar, benoteter Schein, Zentrum für Interreligiöse Studien
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Seminar, benoteter Schein, ECTS-Studium Zentrum für Interreligiöse Studien
Zeit und Ort: Mo 14:00 - 16:00 ; FL2/01.01
Diese Veranstaltung des Zentrums für interreligiöse Studien ist in den Studiengängen der Philosophie für folgende Module verwendbar:
Studium Generale, Gasthörerverzeichnis, Exportmodule; BA-Philosophie: Basismodul 2,3,4 (pPh, tPh. phA), Aufbaumodul 1 +2 (pPh, tPh), Vertiefungsmodul 1,2,3 (pPh, tPh, phA); Erw. Qualifikationen MA-Philosophie: Kernmodul 1,2 (pPh, tPh), Schwerpunktmodule pPh 1 + 2, phil Anth1 + 2; MA-Public Ethics: Kernmodul 3 (pPh), Vertiefungsmodul 1, 2; Erw. Grundlagen der Ph., Freie Spezialisierung I+II; Erw. Grundlagen I+II LA-Gym: Basismodul 2,3,4 (pPh, tPh, phA), Vertiefungsmodul LA4; LA-GS/HS/RS: Basismodul 2,3,4 (pPh, tPh, phA); EWS-Module 1+2
Das Seminar ist polyvalent!
Inhalt:
Die neuzeitliche Entdeckung der Subjektivität als Dreh- und Angelpunkt des philosophischen Theoretisierens bringt es mit sich, dass in praktischer Hinsicht das Individuum und sein Streben nach Selbsterhaltung in das Zentrum des Interesses rücken. Das hat Konsequenzen für die Auffassung des Anderen. Dieser tritt – wenn die Zuspitzung gestattet ist – als Hindernis der individuellen Entfaltung auf, macht im wohlverstandenen Eigeninteresse eine vernünftige Ordnung erforderlich und wird, dann im Zustand der wechselseitigen Absicherung gegeneinander, vornehmlich unter dem Aspekt des Nutzens betrachtet.
Das Konzept der wechselseitigen Anerkennung verspricht eine Neubewertung dieser Situation, indem ein Paradigmenwechsel von einer atomisierenden Sozialontologie hin zu Intersubjektivität als Prinzip der praktischen Philosophie angedeutet wird. Der Andere dürfte in diesem Rahmen nicht nur überhaupt erst als Person in den Blick geraten, sondern ist ursprünglich an der eigenen Selbstbewusstwerdung beteiligt.
Im Seminar werden voraussichtlich Texte von Fichte, Hegel, Levinas, Honneth, Ricœur, Apel und Cavell behandelt, die ein Panorama teils übereinstimmender oder ergänzender teils gegensätzlicher Positionierung zum Themenfeld abstecken.

 
 
Mo14:00 - 16:00n.V. Jäger, G.
 

Tutorium zur Vorlesung AT II: Theologische Diskurse der alttestamentlichen Literatur [Tutorium AT II]

Dozent/in:
Andreas Hoffmann
Angaben:
Tutorien, 2 SWS, KulturPLUS, Zentrum für Interreligiöse Studien, Modulstudium, Frühstudium
Termine:
Di, 16:00 - 18:00, U2/01.30
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modulzugehörigkeit
  • Das Tutorium gehört (außen in BA Jüdische Studien NF 30 ECTS: Modul B/N-30) zu keinem Modul, sondern ist eine freiwillige Zusatzveranstaltung zur Vorlesung »Das Alte Testament II: Theologische Diskurse der alttestamentlichen Literatur«.
  • Der Besuch des Tutoriums dient zur Wiederholung und Vertiefung des Stoffs der Vorlesung.

Arbeitsform
  • Das Tutorium wird (zumindest in den ersten Wochen des Semesters) nicht in Form von Präsenzlehre, sondern online mit vielen interaktiven Elementen durchgeführt. Zum Beginn des Tutoriums findet eine Videokonferenz über »Microsoft Teams« am 20.4. um 10.15– 11.45, also zur Zeit der Vorlesung, statt. Einwahldaten werden noch versandt, bitte wählen Sie sich ab 10.00 Uhr ein, damit wir pünktlich beginnen können.
  • Das Tutorium wird – wenn wieder Präsenzveranstaltungen möglich sind - in zwei parallelen Gruppen von Magdalena Görtler (Mi 14–16) und Andreas Hoffmann (Di 16–18) angeboten.

Anmeldung
  • Bitte melden Sie sich spätestens bis Freitag, 17. April 2020, per Mail bei Magdalena Görtler (magdalena.goertler@web.de) oder Andreas Hoffmann (helmut-andreas.hoffmann@stud.uni-bamberg.de) an.
  • Nach Anmeldeschluss erhalten Sie eine Mail mit weiteren Angaben.

Microsoft Teams
  • Die Tutorien werden (zumindest in den ersten Wochen) über die Programmplattform »Microsoft Teams« durchgeführt. Das »Team« heißt »Tutorium AT II (SoSe 2020)«.
  • Das Programm gehört zum Programmpaket »Office 365«, das Studierende der Universität Bamberg im Rahmen einer Lizenzvereinbarung kostenlos installieren können.
  • Wir raten allen Studierenden, sich das Programm so bald wie möglich zu installieren und sich mit ihm vertraut zu machen.
  • Zu Übungszwecken ist in »Teams« bereits ein öffentlicher Kurs (im Jargon von Microsoft ein »Team«) mit dem Namen »Tutorium AT II (SoSe 2020)« angelegt, den Sie jederzeit ohne Passwort betreten können.
Inhalt:
  • Die Vorlesung »Das Alte Testament II: Theologische Diskurse der alttestamentlichen Literatur« bietet einen Überblick über fünf zentrale theologische Themen der alttestamentlichen Literatur in diskursgeschichtlicher Perspektive.
  • Das Tutorium bietet die ideale Gelegenheit, die Vorlesung in kleinen Arbeitsgruppen unter Anleitung gemeinsam zu wiederholen, zu reflektieren, zu vertiefen und sich auf die Modulprüfung vorzubereiten.
Empfohlene Literatur:
  • Siehe Vorlesung »Das Alte Testament II: Theologische Diskurse der alttestamentlichen Literatur«

 

Ü Archäologische Lehrveranstaltung: Antike Porträts

Dozent/in:
Andreas Grüner
Angaben:
Übung, 2 SWS, benoteter Schein, ECTS: 4, KulturPLUS
Termine:
Einzeltermin am 22.4.2020, 20:00 - 21:30, U5/02.18
Einzeltermin am 15.5.2020, Einzeltermin am 19.6.2020, Einzeltermin am 26.6.2020, 12:00 - 18:00, U5/01.22
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Für die erfolgreiche Belegung des Seminars sind die Anfertigung eines Referates. Regelmäßige Anwesenheit ist erwünscht, archäologische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Auch Nicht-Philologen sind herzlich willkommen.

Modulzugehörigkeit:
Lehramt: Studienbeginn vor SoSe 2014
LA-Latein / Griechisch: Einzelmodul Kulturwissen (3 bzw. 4 ECTS)

Lehramt: Studienbeginn ab SoSe 2014
LA-Latein / Griechisch: Aufbaumodul Kulturwissen (4 ECTS)

Bachelor:
BA-Latinistik /Gräzistik: Vertiefungsmodul Kulturwissenschaft (4 ECTS)

Master:
MA-Klassische Philologie: Erweiterungsbereich Mastermodul Kulturwiss. I (4 ECTS)
MA-Gräzistik: Erweiterungsbereich Mastermodul Kulturwiss. I (4 ECTS)
MA-Latinistik: Erweiterungsbereich Mastermodul Kulturwiss. I (4 ECTS)

Anmeldung zur TEILNAHME - auch ohne Prüfungsabsicht - dringend erforderlich.

FlexNow-Anmeldung zur Teilnahme an der Lehrveranstaltung ab 6. April 2020, 14.00 Uhr;
FlexNow-Abmeldung von der Teilnahme an der Lehrveranstaltung bis 24. April 2020, 23.59 Uhr

 

Ü Kulturwissenschaftliche Übung: Lese-, Schreib- und Buchkultur in der Antike

Dozent/in:
Sabine Vogt
Angaben:
Übung, benoteter Schein, ECTS: 5, Studium Generale, KulturPLUS, Zentrum für Mittelalterstudien, Modulstudium
Termine:
Mi, 14:00 - 16:00, U5/01.18
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Sondersituation im Sommersemester 2020:
Bis auf weiteres findet die Übung zur angegebenen Zeit digital über MS Teams oder Zoom statt. Bitte halten Sie jeweils ab 14.00 Uhr beide Plattformen und auch Ihre Mailbox empfangsbereit. Alle Informationen und Materialen werden im VC-Kurs bereitgestellt.

Modulzugehörigkeit:
Lehramt: Studienbeginn vor SoSe 2014
LA-Latein und LA-Griechisch: Ergänzungsmodul (4 ECTS), Wahlpflichtmodul Latein (4 bzw. 5 ECTS); zusätzlich auch (bei Fächerkombination Latein / Griechisch) Einzelmodul Kulturwissen (4 ECTS)

Lehramt: Studienbeginn ab SoSe 2014
LA-Latein und LA-Griechisch: Wahlpflichtmodul Latein bzw. Griechisch (5 ECTS); Basismodul Kultur- und Sprachwissenschaft (5 ECTS)

Bachelor:
BA-Latinistik: Basis Kulturwissenschaft Latinistik A und B (5 ECTS), Aufbaumodul Sprach- und Kulturwissenschaft; Wahlpflichtmodul Sprach- und Kulturwissenschaft (5 ECTS)
BA-Gräzistik: Basis Kulturwissenschaft Gräzistik A und B (5 ECTS), Aufbaumodul Sprach- und Kulturwissenschaft; Wahlpflichtmodul Sprach- und Kulturwissenschaft (5 ECTS)

Master:
MA-Klassische Philologie: Erweiterungsbereich Mastermodul Kulturwiss. II (5 ECTS)
MA-Gräzistik: Erweiterungsbereich Mastermodul Kulturwiss. II (5 ECTS)
MA-Latinistik: Erweiterungsbereich Mastermodul Kulturwiss. II (5 ECTS)

KulturPLUS:
Lehramtsstudiengänge RS/Gym:
Kulturelle Bildung. Grundlagenmodul A

FlexNow-Anmeldung zur Teilnahme an der Lehrveranstaltung ab 6. April 2020, 14.00 Uhr;
FlexNow-Abmeldung von der Teilnahme an der Lehrveranstaltung bis 24. April 2020, 23.59 Uhr
Inhalt:
Wie sahen in der griechischen und römischen Antike Bücher aus? Wer schrieb sie, auf welchem Material, wer las sie, wie fanden sie Verbreitung? Wie aufwändig und teuer waren Material, Herstellung und Aufbewahrung von Büchern in der Antike? Wer legte nach welchen Kriterien fest, was vervielfältigt, veröffentlicht und bewahrt wurde? Was ist heute noch von antiken Büchern erhalten, und wie hängen Buch- und Textüberlieferung antiker Literatur miteinander zusammen? Wie wirkte sich die Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern auf die Überlieferung und Verbreitung antiker Literatur aus? Welche weiteren Veränderungen bringt der Beginn des „digitalen Zeitalters“ mit sich?

Solchen vielfältigen und unterschiedlichen Fragen geht diese Übung nach, wobei neben die groben Überblicksdarstellungen verschiedene exemplarische Schwerpunkte gesetzt werden, die Eigenbeteiligung der Kursteilnehmer erfordern. Nach Möglichkeit werden hierbei Beispiele aus den Beständen der Staatsbibliothek Bamberg einbezogen.
Lateinkenntnisse werden vorausgesetzt, zusätzliche Kenntnisse des Griechischen sind erwünscht, aber nicht notwendig. Anhand der Vorkenntnisse und Interessen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer soll in der ersten Sitzung ein Themen- und Arbeitsplan entworfen werden.
Empfohlene Literatur:
Blanck, Horst: Das Buch in der Antike, München: C.H. Beck 1992.

Pöhlmann, Egert: Einführung in die Überlieferungsgeschichte und in die Textkritik der antiken Literatur, Bd. 1: Altertum, Darmstadt: Wiss. Buchgesellschaft 1994.

 

Ü Literaturgeschichte und Textinterpretation Italienisch [Ü Literaturgeschichte und Textinterpretation it.]

Dozent/in:
Dina De Rentiis
Angaben:
Übung, 2 SWS, benoteter Schein, ECTS: 4, Gasthörerverzeichnis, Studium Generale, KulturPLUS, Erweiterungsbereich, Modulstudium, Frühstudium, Grün
Termine:
Di, 10:00 - 11:30, LU19/00.09
Voraussetzungen / Organisatorisches:
MODULZUORDNUNG:
  • BA: Basismodul Romanische Literaturwissenschaft Italienisch, Freie Erweiterung und Studium Generale
  • MA: Vertiefungsmodul Literaturwissenschaft altes MHB (Typ A, B, C, D) und neues MHB
  • LA: Basismodul Literaturwissenschaft Italienisch, Profilmodul, Examensmodul
  • LA Kulturelle Bildung: Grundlagenmodul A mit 4 ECTS (Empfehlung: Sprachkenntnisse des Italienischen mind. Niveau B2)


Prüfungsformen jeweils entsprechend Modulhandbuch.

Anmeldung über FlexNow2:
Anmeldung zur LV: 01.04.2020 - 30.04.2020
Abmeldung von LV: 01.04.2020 - 30.04.2020
Inhalt:
Die Vorlesung/Übung führt über klassische Werke (nicht nur, aber auch aus dem Kanon des Bayerischen Staatsexamens) an zentrale Themen und Probleme der italienischen Literatur.
Anhand gewählter Beispiele, die in Art und Umfang überschaubar gehalten werden, wird zum einen der Forschungskonsens vermittelt und zum anderen die Entwicklung neuer, eigenständiger Perspektiven, Fragestellungen und Zielen gefördert.
Durch differenzierten Unterricht wird sowohl auf Anfängerinnen und Anfänger als auch auf Fortgeschrittene eingegangen. Wichtig ist dabei die persönliche Anmeldung bei Prof. Dr. De Rentiis (gern über Frau Arnold, auf Wunsch per Email an romlit1@uni-bamberg.de).

Am Rand - italienische Literatur für unterwegs? Klassiker finden Sie z. B. bei Radio 3, https://www.raiplayradio.it/programmi/adaltavoce/archivio/autori/

 

Ü Literaturgeschichte und Textinterpretation Spanisch [Ü Literaturgeschichte und Textinterpretation sp.]

Dozent/in:
Florian Lützelberger
Angaben:
Übung, 2 SWS, benoteter Schein, ECTS: 4, Studium Generale, Englischsprachig, Frauenspezifisch/Geschlechtervergl., KulturPLUS, Zentrum für Mittelalterstudien, Zentrum für Interreligiöse Studien, Erweiterungsbereich, Blau
Termine:
Mi, 14:00 - 16:00, U5/02.22
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modulzuordnung:
  • BA/LA: Übung im Basismodul Literaturwissenschaft (2 ECTS)
  • MA: Übung im Mastermodul Spanische Literaturen Typ B (4 ECTS)

Anmeldung über FlexNow2:
Anmeldung zur LV: 01.04.2020-30.04.2020
Abmeldung von LV: 01.04.2020-30.04.2020

Die Fristen für die Prüfungsanmeldung werden von zentral während des Semesters bekannt gegeben!
Inhalt:
Der Kurs bietet einen ersten, systematischen Überblick über die Geschichte und Entwicklung der spanischsprachigen Literatur. Der Schwerpunkt wird hierbei auf Spanien liegen, wobei jedoch auch die wichtigsten Strömungen der lateinamerikanischen Literaturen Beachtung finden (z.B. Realismo mágico oder der Modernismo). Beginnend im Mittelalter, etwa mit dem Cantar de Mio Cid, über Renaissance, Siglo(s) de Oro und das lange 19. Jahrhundert bis ins 20. Jahrhundert soll vor allem Wissen zu emblematischen Werken und zentralen Autorinnen und Autoren (etwa Garcilaso de la Vega, Cervantes, Calderón, Bécquer, Antonio Machado, García Lorca etc.), den Epochen selbst sowie zu ihren ästhetischen Ausprägungen und Entwicklungen vermittelt werden. Eingang finden dabei Werke aus dem Bereich der Lyrik, der Dramatik sowie der Narrativik. Ein zweiter Fokus wird auf der Lektüre und Interpretation von Auszügen liegen, um das grundlegende literaturwissenschaftliche Handwerkszeug gemeinsam zu erproben.

 

Übung/Einführung II: Else Lasker-Schüler

Dozent/in:
Julia Ingold
Angaben:
Übung, 2 SWS, Studium Generale, KulturPLUS
Termine:
Mi, 14:00 - 16:00, KR12/00.05
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zum Ablauf der Veranstaltung im Sommersemester beachten Sie bitte die Hinweise im entsprechenden VC-Kurs.

Teilnahmevoraussetzungen: Abgeschlossenes Basismodul NDL.
Darüber hinaus gelten für alle Studiengänge die in den jeweiligen Prüfungsordnungen und Modulhandbüchern festgelegten Zulassungsvoraussetzungen.
Anmeldung/Abmeldung vom 30. März 2020, 10:00 Uhr bis 8. Mai 2020, 23:59 Uhr im FlexNow!
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt.
Für Studienortwechsler, Erasmusstudenten sowie Studierende, die den Leistungsnachweis zur baldigen Prüfungsanmeldung benötigen, werden im begrenzten Umfang Plätze freigehalten. Bei Überbuchung des Seminars fällt die Entscheidung über die Teilnahme in Rücksprache mit der Dozentin/dem Dozenten.
Leistungsnachweis: Referat und Hausarbeit (Bearbeitungsfrist: 3 Monate)
Modulzuordnungen:
  • BA Germanistik: Aufbaumodul NdL I (Übung: Referat mit Hausarbeit, 4 ECTS)
  • LA Deutsch: Aufbaumodul NdL I (Übung: Referat mit Hausarbeit, 4 ECTS)
  • BA Berufliche Bildung/Fachrichtung Sozialpädagogik mit Unterrichtsfach Deutsch: Aufbaumodul NdL I (Übung: Referat mit Hausarbeit, 4 ECTS)
  • BA BWL, Studienschwerpunkt WiPäd II, Unterrichtsfach Deutsch: Aufbaumodul NdL I (Übung: Referat mit Hausarbeit, 4 ECTS)
  • MA WiPäd: Bachelor-Aufbaumodul NdL I (Übung: Referat mit Hausarbeit, 4 ECTS)

Zusätzlich zu den üblichen Modulzuordnungen:
  • Lehramtsstudiengänge RS/Gym: Kulturelle Bildung. Grundlagenmodul A
  • M. Ed. Berufliche Bildung: Kulturelle Bildung. Grundlagenmodul B
  • Studium Generale (2-4 ECTS-Punkte)
Inhalt:
„Ich, die Dichterin von Arabien, Prinzessin von Bagdad, Enkelin des Scheiks, ehemaliger Jussuf von Aegypten, Deuter der Aehren, Kornverweser und Liebling Pharaos, verleihe dem großen Essayisten Rudolf Kurtz den Elephantenorden mit dem Smaragd und die schwarze Krokodilzähnenkette erster Klasse.“ (Else Lasker-Schüler, 1911)

Else Lasker-Schüler wird 1869 in Elberfeld bei Wuppertal geboren und verstirbt 1945 in Jerusalem. Sie ist eine deutsch-jüdische Künstlerin. Zu ihren Werken zählen Gedichte, Dramen, Romane, Briefe, Essays, Kurzprosa, Graphiken, Gemälde und Performances. Das Thema all ihrer Dichtung ist im Grunde sie selbst. Sie ist Autorin, Erzählerin und Hauptfigur, wie oben in dem Zitat. Sie erschafft „Theben“ als Schauplatz in einem synthetischen Orient, wo Judentum, Islam und Christentum zu einer archaischen Märchenwelt verschmelzen. Sie selbst herrscht dort als Prinz Jussuf oder der Malik, manchmal auch als Prinzessin Tino von Bagdad oder Häuptlingstochter Pampeia. Theben ist zugleich das Berlin des frühen 20. Jahrhunderts, deshalb kann ‚die Dichterin von Arabien’ dem realen Berliner Essayisten Rudolf Kurtz ihren imaginären Elephantenorden verleihen. Lasker-Schüler stellt im Alltag ihre Alter Egos kostümiert performativ dar, unterzeichnet Briefe mit deren Namen und hält Hof im Kaffeehaus. Neben dieser avantgardistischen Selbstinszenierung geraten die Werke Lasker-Schülers, die aus einem klassischen Dichtungsverständnis heraus entstehen, oft in den Hintergrund. Ihre einzelnen Texte und ihr Gesamtwerk sind hochkomplex und anspielungsreich komponiert. Es herrscht darin eine faszinierende Spannung zwischen Moderne und Tradition. Wir wollen uns deshalb im Seminar ihrer Prosa, ihren Dramen und Gedichten widmen. Zudem werden wir ihre Graphiken im Blick behalten. Am Ende des Kurses sollten Sie einige Schlüssel zum Verständnis dieser unverdient unbekannten Künstlerin in Händen halten.
Empfohlene Literatur:
Zur Vorbereitung sollten Sie mindestens schon lesen: Lasker-Schüler: Mein Herz, Hebräische Balladen, Der Wunderrabbiner von Barcelona, IchundIch.

Die Kritische Ausgabe von Lasker-Schülers Werken und Briefen, die zwischen 1996 und 2010 beim Jüdischen Verlag in Frankfurt am Main erschien, ist sehr zu empfehlen. Band 1 enthält alle Gedichte, Band 2 alle Dramen. Sie finden eine brauchbare Auswahl von Lasker-Schülers Texten auf der Website von Karl Jürgen Skrodzki (http://www.kj-skrodzki.de/lasker.htm), der maßgeblich an der Kritischen Ausgabe beteiligt war. Die Gesammelten Werke, die Ende der 90er Jahre bei Suhrkamp neu aufgelegt wurden, sind editorisch weniger verlässlich. Das graphische Gesamtwerk erfasst der Ausstellungskatalog „Else Lasker-Schüler. Die Bilder“, herausgegeben von Ricarda Dick in Berlin 2010. Es gibt eine wundervolle Online-Ausstellung mit Archivmaterial Lasker-Schülers, ein Gemeinschaftsprojekt der National Library of Israel in Jerusalem und des deutschen Literaturarchivs in Marbach am Neckar. Dort sehen sie digitalisierte Graphiken, Manuskripte, Briefe, Korrekturfahnen und vieles mehr: http://dla-sandbox.culture-to-go.de.

Die Standard-Biographie stammt von Sigrid Bauschinger (Else Lasker-Schüler. Eine Biographie. Frankfurt am Main: Suhrkamp 2006). Interessanter ist Jakob Hessings „Else Lasker-Schüler. ‚... die größte Lyrikerin, die Deutschland je hatte...“, 1987 bei Heyne in München erschienen. Hessing versucht nicht wie Bauschinger aus autobiographisch anmutenden Passagen eine Biographie zu filtern, sondern bettet Lasker-Schülers Schaffen in den größeren Kontext der deutsch-jüdischen Kultur und Geschichte ein. Als Forschungsliteratur ist sehr zu empfehlen Birgit M. Körner: Hebräische Avantgarde. Else Lasker-Schülers Poetologie im Kontext des Kulturzionismus. Köln, Weimar, Wien: Böhlau 2017.

 

Übung/Einführung II: Sanatoriumsgeschichten

Dozent/in:
Denise Dumschat-Rehfeldt
Angaben:
Übung, 2 SWS, Studium Generale, KulturPLUS
Termine:
Do, 10:00 - 12:00, U5/01.17
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zum Ablauf der Veranstaltung im Sommersemester beachten Sie bitte die Hinweise im entsprechenden VC-Kurs.

Teilnahmevoraussetzungen: Abgeschlossenes Basismodul NDL.
Darüber hinaus gelten für alle Studiengänge die in den jeweiligen Prüfungsordnungen und Modulhandbüchern festgelegten Zulassungsvoraussetzungen.
Anmeldung/Abmeldung vom 30. März 2020, 10:00 Uhr bis 8. Mai 2020, 23:59 Uhr im FlexNow!
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt.
Für Studienortwechsler, Erasmusstudenten sowie Studierende, die den Leistungsnachweis zur baldigen Prüfungsanmeldung benötigen, werden im begrenzten Umfang Plätze freigehalten. Bei Überbuchung des Seminars fällt die Entscheidung über die Teilnahme in Rücksprache mit der Dozentin/dem Dozenten.
Leistungsnachweis: Referat und Hausarbeit (Bearbeitungsfrist: 3 Monate)
Modulzuordnungen:
  • BA Germanistik: Aufbaumodul NdL I (Übung: Referat mit Hausarbeit, 4 ECTS)
  • LA Deutsch: Aufbaumodul NdL I (Übung: Referat mit Hausarbeit, 4 ECTS)
  • BA Berufliche Bildung/Fachrichtung Sozialpädagogik mit Unterrichtsfach Deutsch: Aufbaumodul NdL I (Übung: Referat mit Hausarbeit, 4 ECTS)
  • BA BWL, Studienschwerpunkt WiPäd II, Unterrichtsfach Deutsch: Aufbaumodul NdL I (Übung: Referat mit Hausarbeit, 4 ECTS)
  • MA WiPäd: Bachelor-Aufbaumodul NdL I (Übung: Referat mit Hausarbeit, 4 ECTS)

Zusätzlich zu den üblichen Modulzuordnungen:
  • Lehramtsstudiengänge RS/Gym: Kulturelle Bildung. Grundlagenmodul A
  • M. Ed. Berufliche Bildung: Kulturelle Bildung. Grundlagenmodul B
  • Studium Generale (2-4 ECTS-Punkte)
Inhalt:
Das Sanatorium ist ein besonderer literarischer Ort. Er stellt eine kleine abgeschlossene Welt mit eigenen Regeln dar, einen der Normalität enthobenen „Nicht-Ort“ (Vera Pohland), in dem die Patienten zurückgezogen und eingehegt, müßiggängerisch, enthemmt oder zu geistigem Tun beflügelt zwischen der Hoffnung auf Heilung und dem drohenden Tod existieren. In der Hauptsache werden wir uns in dieser Übung/Einführung II mit Klabunds „Die Krankheit“ sowie Thomas Manns „Tristan“ und natürlich „Der Zauberberg“ beschäftigen; außerdem kommen wir auf den einen oder anderen weiteren Erzähltext und auch einige Gedichte zu sprechen. Dabei perspektivieren wir den literarischen Entwurf des Sanatoriums vor dem Hintergrund der Raumtheorie, im Hinblick auf Körperdiskurse sowie im Zusammenhang mit motivischen Implikationen und metaphorischen Funktionen von Krankheit (in den Beispieltexten ist es meist Tuberkulose).
Zu dieser Übung werden ein Kurs im Virtuellen Campus und ein Semesterapparat eingerichtet. In Vorbereitung auf die Referate und Hausarbeiten werden wir uns theoretisch wie praktisch auch mit Techniken und Hilfsmitteln des wissenschaftlichen Arbeitens beschäftigen.
Zur Vorbereitung auf die Übung empfiehlt es sich, frühzeitig mit der Lektüre von Thomas Manns recht umfangreichem Roman „Der Zauberberg“ zu beginnen. Außerdem sei Ihnen Susan Sontags berühmter Essay „Krankheit als Metapher“ nahegelegt.

 

V (BA): Einführung in die Politische Theorie

Dozent/in:
Johannes Marx
Angaben:
Vorlesung, 2 SWS, Studium Generale
Termine:
Do, 8:00 - 10:00, F21/01.57
Einzeltermin am 30.7.2020, Einzeltermin am 30.9.2020, 14:00 - 16:00, KS13/01.11
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zielgruppe:
alle, deren Modulhandbuch die Vorlesung "Einführung in die Politische Theorie" vorsieht (also BA Powi, Lehramt, ...). Sieht das Modulhandbuch die Vorlesung nicht vor, so können Sie sie selbstverständlich auch besuchen, über die Anrechnung von ECTS-Punkten entscheidet der für Ihren Studiengang zuständige Prüfungsausschuss.

Leistungsnachweis:

Klausur (Die Klausur ist als Präsenzprüfung geplant, gegebenenfalls muss auf alternative Prüfungsformen ausgewichen werden.)
Bitte beachten Sie, dass die Vorlesung nur im Sommersemester angeboten wird. Die nächste Möglichkeit, die Klausur zu schreiben, ist im Juli 2021.

1. Termin (verschoben): Donnerstag, 30. Juli 2020, 14 - 16 Uhr (korrigiert am 06.07.2020)
Die Klausur findet in der Kapellenstraße 13 statt für alle, die über FlexNow angemeldet sind und KEINE Schreibzeitverlängerung haben.
Anmeldung bis Sonntag, 05.07.2020, 23:30 Uhr, möglich
Abmeldung bis Montag, 20.07.2020, 23:30 Uhr, möglich

2. Termin (bleibt): Mittwoch, 30. September 2020, 14-16 Uhr, Kapellenstraße 13
An- und Abmeldung enden am Sonntag, 20.09.2020, 23:30 Uhr

Es ist keine Anmeldung zur Lehrveranstaltung notwendig, Sie melden sich nur für die Prüfungsleistung an.

BESONDERHEITEN AUFGRUND DER CORONA-KRISE
Die Vorlesung FINDET STATT und wird im Sommersemester 2020 virtuell angeboten. Links zu den Videos und Texte werden im VC zur Verfügung gestellt.

Um an das Passwort für den VC zu gelangen, müssen Sie sich über FlexNow bis zum 19. April 2020, 23:30 Uhr zur Prüfung anmelden. Sie werden dann am 20. April eine E-Mail bekommen, in der Ihnen das Passwort für die gewählte(n) Lehrveranstaltung(en) mitgeteilt wird. Sollte die Anmeldung über FlexNow nicht klappen, schreiben Sie dem Dozierenden umgehend eine E-Mail, um Ihren Teilnahmewunsch mitzuteilen.

Bitte abonnieren Sie außerdem politikwissenschaft-liste.sowi@uni-bamberg.de über die Seite iam.uni-bamberg.de (und dort dann "Verteilergruppen Eigene Mitgliedschaften")

Letzte Änderung / Stand: Montag, 05.07.2020, 12:30 Uhr
Inhalt:
Die Vorlesung stellt zentrale Begriffe und Theorien der Politischen Theorie vor. Der Aufbau der Vorlesung gliedert sich in drei Teile: Wissenschaftstheorie, Positive Theorien und Normative Theorien. Zunächst werden wir uns mit den Grundlagen wissenschaftlichen Forschens auseinandersetzen. Wie lässt sich die Qualität wissenschaftlicher Sprache beurteilen? Woran erkennt man die Güte wissenschaftlicher Theorien? (Chalmers 2001; Schurz 2006). Diese Qualitätskriterien gelten für alle empirischen Wissenschaften. Für die Politikwissenschaft kommt hinzu, dass die zentralen Antriebskräfte des politischen Prozesses handelnde Akteure sind (Hollis 1995; Schimank 2000). Was sind die Bestimmungsfaktoren dieses Handelns? Wie lassen sich individuelle Handlungen zu sozialen Phänomenen aggregieren. Die grundlegenden handlungstheoretischen Orientierungen, die in der Politikwissenschaft verwendet werden, lassen sich schlagwortartig den Begriffen Homo Sociologicus und Homo Oeconomicus zuordnen(Esser 1999a, b, 2000; Schimank 2000). Diese werden in ihrer Entwicklung vorgestellt und kritisch diskutiert. Abschließend sollen in der Politikwissenschaft zentrale normative Begriffe wie Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit anhand zentraler Referenztheoretiker vorgestellt werden (Becker/Schmidt/Zintl 2009; Kersting 1994; Koller 1987). Dabei stehen die folgenden Fragen im Fokus: Wie sieht eine gerechte stabile Ordnung aus? Unter welchen Umständen darf ein Staat in meine persönliche Freiheit eingreifen? Inwieweit sind Umverteilungsmaßnahmen gerechtigkeitstheoretisch zu rechtfertigen?

Die Studierenden sollen die grundlegenden wissenschaftstheoretischen Positionen kennen und die Konsequenzen dieser Überlegungen für den politikwissenschaftlichen Forschungsprozess verstehen. Sie sollen zugleich erste Fähigkeiten erwerben, ein modernes Instrumentarium der Theoriebildung (u.a. Handlungs- und Entscheidungstheorie, Spieltheorie) als Hilfsmittel bei der Bearbeitung der klassischen und weiterhin gültigen Fragestellungen einzusetzen.

Zur Vertiefung der Inhalte und zur Vorbereitung auf die Klausur wird ein Tutorium angeboten.
Empfohlene Literatur:
Becker, Michael/Schmidt, Johannes/Zintl, Reinhard 2009: Politische Philosophie, Paderborn [u.a.].
Chalmers, Alan F. 2001: Wege der Wissenschaft. Einführung in die Wissenschaftstheorie, Berlin.
Esser, Hartmut 1999a: Soziologie. Allgemeine Grundlagen, Frankfurt/M.
Hollis, Martin 1995: Soziales Handeln. Eine Einführung in die Philosophie der Sozialwissenschaften, Berlin.
Kersting, Wolfgang 1994: Die politische Philosophie des Gesellschaftsvertrags, Darmstadt.
Koller, Peter 1987: Neuere Theorien des Sozialkontrakts, Berlin.
Nida-Rümelin, Julian 2009: Politische Philosophie der Gegenwart. Rationalität und politische Ordnung, Paderborn.
Schimank, Uwe 2000: Handeln und Strukturen, Weinheim.
Schurz, Gerhard 2006: Einführung in die Wissenschaftstheorie, Darmstadt.

 

V Dantes Inferno - wird verschoben

Dozent/in:
Kai Nonnenmacher
Angaben:
Vorlesung, Studium Generale, KulturPLUS
Termine:
0:00 - 0:00, Raum n.V.
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Verschiebung Dante-Vorlesung:

Liebe Studierende,
durch die Corona-Krise ist wie bekannt gegenwärtig keine Präsenzvorlesung möglich, deshalb werde ich die Vorlesung über Dantes Inferno verschieben und bitte Sie im Fall von Rückfragen und Problemen den Fachstudienberater Florian Lützelberger florian.luetzelberger@uni-bamberg.de, Frau Prof. Dr. Dina De Rentiis chair.romlit1@uni-bamberg.de oder mich anzusprechen, um im Sommersemester nötige Leistungsnachweise in der italienischen Literaturwissenschaft erwerben zu können.


Vorlesung italienische Literaturwissenschaft
· BA: Propädeutisches Modul, Basis-, Aufbau- und Vertiefungsmodul Literatur-/Kulturwissenschaft Italienisch
· Studium Generale
· MA: Vertiefungsmodul Literatur-/Kulturwissenschaft Italienisch Typ A, B, C, D, Profilmodul, Erweiterungsbereich
· LA: Propädeutisches Modul, Basis-, Aufbau- und Vertiefungsmodul, Examensmodul bzw. Profilmodul Literatur-/Kulturwissenschaft Italienisch
· Grundlagenmodul Kulturelle Bildung
Inhalt:
Dante Alighieri gehört nicht nur der Romanistik, auch Theologen, Philosophen, klassische Philologen, Kunsthistoriker, Historiker und Politikwissenschaftler arbeiten über sein Werk. Die Vorlesung richtet sich einführend gleichermaßen an Italianisten, an Mediävisten und an alle Dante-Interessierten, die Orientierung suchen.

„Nur eine kurze Zeitspanne trennen […] den Abschluss von Dantes Commedia vom Beginn der Lyrik Petrarcas oder des Erzählwerks Boccaccios, d. h. den Höhepunkt der spätmittelalterlichen von den ersten Marksteinen frühneuzeitlicher Dichtung“ (R. Stillers). Dante Alighieri als Ältester im Dreigestirn der „tre corone fiorentine“ (ihre Geburtsdaten sind 1265, 1304 und 1313) hat mit der Göttlichen Komödie in der Volkssprache einen unerhörten poetologischen Anspruch erhoben und durch die Jahrhunderte durchaus eingelöst, nur das Ziel des Dichters in der Verbannung, mit Hilfe dieser Dichtung nach Florenz zurückkehren zu können, erfüllte sich nicht. Diese Vorlesung setzt sich zum Ziel, die Hölle als erstes, erzählerisch wohl zugänglichstes Drittel der Commedia vorzustellen (sie ist nicht zuletzt bayerisches Staatsexamensthema), sie in den Rahmen des Gesamtwerks einzuordnen und die Forschungspositionen zu den einzelnen Gesängen vorzustellen.

„Lasciate ogni speranza voi ch' entrate“ (Inf. III, 9), so warnt also eine Inschrift über dem Höllentor, das wir mit Vergil und Dante betreten, hinabsteigen bis zum Mittelpunkt der Erde und zu Satan selbst, um im 34. Gesang wieder Himmel und Sterne zu sehen: „E quindi uscimmo a riveder le stelle“ (Inf. XXXIV, 139). Erzählt wird von einer imaginären, am Karfreitag des Jahres 1300 begonnenen, einwöchigen Reise durch die drei jenseitigen Reiche des christlichen Kosmos (es folgen Purgatorio und Paradiso). Das als Gottes Auftrag an den Dichter ausgegebene Ziel dieses bedeutendsten Werks der italienischen Literaturgeschichte ist zunächst die Bekehrung der Menschheit von Irrglauben und Sünde durch die Offenbarung der geschauten gottgewollten Ordnung. Deren ausgeklügeltem System von Strafen und Belohnungen des irdischen Lebens, für das Dante teilweise auf ältere Jenseitsdarstellungen zurückgriff, entspricht dabei ein strenger formaler Aufbau (vgl. D. Frenz).

Textgrundlage ist die zweisprachige Ausgabe von Reclam mit der viel beachteten Neuübersetzung durch Hartmut Köhler: Dante Alighieri, La Commedia/Die Göttliche Komödie, Band 1: Inferno/Hölle. Italienisch/Deutsch, Übers.: Hartmut Köhler, 528 S., ISBN: 978-3-15-018596-4, 14,80€.

Empfohlen zur weiteren Vorbereitung wird: Franziska Meier, Dantes Göttliche Komödie: eine Einführung, München: C.H. Beck, 2018, ISBN 978-3-406-71929-5, 9,95€.

 

V Die Literatur der römischen Republik. Epochen, Gattungen, Autoren und Kernstellen

Dozent/in:
Markus Schauer
Angaben:
Vorlesung, 2 SWS, benoteter Schein, ECTS: 4, Gasthörerverzeichnis, Studium Generale, KulturPLUS, Zentrum für Mittelalterstudien, Modulstudium
Termine:
Mi, 18:00 - 20:00, U5/02.18
Einzeltermin am 6.5.2020, 18:00 - 20:00, U5/01.22
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modulzugehörigkeit:
Lehramt: Studienbeginn vor SoSe 2014
LA-Latein: Basis- und Vertiefungsmodul I Literaturwissenschaft (2 ECTS); Aufbau- und Vertiefungsmodul II Literaturwissenschaft (4 ECTS)

Lehramt: Studienbeginn ab SoSe 2014
LA-Latein: Basismodul I und Examensmodul Literaturwissenschaft (2 bzw. 4 ECTS); Basismodul Kultur- und Sprachwissenschaft (2 ECTS)
LA-Griechisch: Examensmodul Literaturwissenschaft (2 ECTS) und Basismodul Kultur- und Sprachwissenschaft (2 ECTS)

Bachelor:
BA-Latinistik: Basismodul, Aufbaumodul A und Vertiefungsmodul Literaturwissenschaft Latinistik (2 ECTS); Basismodul Kulturwissenschaft Latinistik B und Vertiefungsmodul Kulturwissenschaft Latinistik (2 ECTS); Wahlpflichtmodul Latein und Griechisch (2 ECTS)
BA-Gräzistik: Basismodul Kulturwissenschaft Gräzistik B, Aufbaumodul Latein und Vertiefungsmodul Kulturwissenschaft Gräzistik (2 ECTS); Wahlpflichtmodul Latein und Griechisch (2 ECTS)

Master:
MA-Klassische Philologie: Mastermodul Lateinische Literaturgeschichte und Textinterpretation I (2 ECTS) und II (2 oder 4 ECTS), Mastermodul Kulturwissenschaft I (2 ECTS)
MA-Latinistik: Mastermodul Lateinische Literaturgeschichte und Textinterpretation I (2 ECTS), II (2 oder 4 ECTS) und III (2 ECTS), Mastermodul Kulturwissenschaft I (2 ECTS)
MA-Gräzistik: Mastermodul Griechische Literaturgeschichte und Textinterpretation II (2 ECTS), Mastermodul Kulturwissenschaft I (2 ECTS)

Anmeldung zur TEILNAHME - auch ohne Prüfungsabsicht - dringend erforderlich.

FlexNow-Anmeldung zur Teilnahme an der Lehrveranstaltung ab 6. April 2020, 14.00 Uhr;
FlexNow-Abmeldung von der Teilnahme an der Lehrveranstaltung bis 24. April 2020, 23.59 Uhr

 

V Geschichtspolitik und historischer Roman in Frankreich

Dozent/in:
Kai Nonnenmacher
Angaben:
Vorlesung, 2 SWS, Studium Generale, KulturPLUS
Termine:
Do, 14:00 - 16:00, U5/01.18
ab 30.4.2020
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Vorlesung Kulturwissenschaft französisch

· BA: Propädeutisches Modul, Basis-, Aufbau- und Vertiefungsmodul Literatur-/Kulturwissenschaft Französisch
· Studium Generale
· MA: Vertiefungsmodul Literatur-/Kulturwissenschaft Französisch Typ A, B, C, D, Profilmodul, Erweiterungsbereich
· LA: Propädeutisches Modul, Basis-, Aufbau- und Vertiefungsmodul, Examensmodul bzw. Profilmodul Literatur-/Kulturwissenschaft Französisch
· Grundlagenmodul Kulturelle Bildung

Anmeldung/Abmeldung vom 01. April 2020, 10:00 Uhr bis 30. April 2020, 23:59 Uhr über FlexNow2

 

V Homer

Dozent/in:
Sabine Vogt
Angaben:
Vorlesung, 2 SWS, benoteter Schein, ECTS: 4, Gasthörerverzeichnis, Studium Generale, KulturPLUS, Zentrum für Mittelalterstudien, Modulstudium, Frühstudium
Termine:
Di, 10:00 - 12:00, U5/01.17
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Sondersituation im Sommersemester 2020:
Bis auf weiteres findet die Vorlesung nicht zur angegebenen Zeit statt, sondern alle Informationen und Materialien werden wöchentlich in den VC-Kurs eingestellt. Dort finden Sie eine "Begrüßung zur digitalen Vorlesung", in der das Lehrkonzept erläutert wird und Hinweise zur Nutzung gegeben werden.

Modulzugehörigkeit Klassische Philologie:

Lehramt: Studienbeginn vor SoSe 2014
LA-Griechisch: Basis- und Vertiefungsmodul I Literaturwissenschaft (2 ECTS), Aufbau- und Vertiefungsmodul II Literaturwissenschaft (4 ECTS)

Lehramt: Studienbeginn ab SoSe 2014:
LA-Griechisch: Basismodul I und Examensmodul Literaturwissenschaft (2 bzw. 4 ECTS) und Basismodul Sprach- und Kulturwissenschaft (2 ECTS)
LA-Latein: Basismodul Literaturwissenschaft (2 ECTS), Examensmodul Literaturwissenschaft (2 ECTS); Basismodul Kulturwissen Griechisch (2 ECTS) und Basismodul Kultur- und Sprachwissenschaft

Bachelor:
BA-Gräzistik: Basismodul, Aufbaumodul A und Vertiefungsmodul Literaturwissenschaft Gräzistik (2 ECTS); Basismodul Kulturwissenschaft Gräzistik B und Vertiefungsmodul Kulturwissenschaft Gräzistik (2 ECTS); Aufbaumodul Griechisch (2 ECTS); Wahlpflichtmodul Latein und Griechisch (2 ECTS)
BA-Latinistik: Basis-, Aufbaumodul A und Vertiefungsmodul Literaturwissenschaft, Basismodul Kulturwissenschaft Latinistik B, Aufbaumodul Griechisch und Vertiefungsmodul Kulturwissenschaft Latinistik (2 ECTS); Wahlpflichtmodul Latein und Griechisch (2 ECTS)

Master:
MA-Klassische Philologie: Mastermodul Lateinische Literaturgeschichte und Textinterpretation I und II (2 ECTS), Mastermodul Griechische Literaturgeschichte und Textinterpretation I (2 ECTS) und II (2 oder 4 ECTS), Mastermodul Kulturwissenschaft I (2 ECTS)
MA-Latinistik: Mastermodul Lateinische Literaturgeschichte und Textinterpretation I und II (2 ECTS), Mastermodul Kulturwissenschaft I (2 ECTS)
MA-Gräzistik: Mastermodul Griechische Literaturgeschichte und Textinterpretation I (2 ECTS), II (2 oder 4 ECTS) und III (2 ECTS), Mastermodul Kulturwissenschaft I (2 ECTS)

Modulzugehörigkeit KulturPLUS:
Lehramt Gymnasium; Lehramt Realschule: Kulturelle Bildung, Grundlagenmodul A (2 ECTS ohne Prüfung, 4 ECTS mit Modulprüfung mündliche Prüfung)

Anmeldung zur TEILNAHME - auch ohne Prüfungsabsicht - dringend erforderlich.

FlexNow-Anmeldung zur Teilnahme an der Lehrveranstaltung ab 6. April 2020, 14.00 Uhr;
FlexNow-Abmeldung von der Teilnahme an der Lehrveranstaltung bis 24. April 2020, 23.59 Uhr
Inhalt:
Mit Ilias und Odyssee, den beiden unter Homers Namen überlieferten Epen, beginnt die europäische Literatur. Diese beiden großen Erzählungen vom Krieg gegen Troia und der späten Heimkehr des Odysseus aus diesem Krieg prägten die Literatur der Antike und der nachfolgenden Epochen ungemein: nicht nur durch den inhaltlichen Fokus auf das Reden, Handeln und Erleiden der einzelnen Menschen, sondern vor allem durch die Formen des Erzählens.

Die Vorlesung behandelt anhand ausgewählter Textpassagen zentrale kultur- und literaturwissenschaftliche Fragestellungen der Homer-Interpretation: Besonderheiten der sprachlichen Form im Übergang von Mündlichkeit zu Schriftlichkeit; Kompositionstechnik; das Epos als Gattung; Erzählweisen; Götter- und Menschenbilder; Charakterzeichnung der handelnden Personen; Heldenvorstellungen und Wertewelt des ‚Homerischen Menschen‘; und vieles mehr.
Empfohlene Literatur:
Textausgaben:
Homeri Ilias, volumen prius, rhapsodias I-XII continens, recensuit et testimonia congessit Martin L. West, München / Leipzig: K.G. Saur 1998 (Bibliotheca Teubneriana).
Homeri Ilias volumen alterum, rhapsodias XIII-XXIV et indicem nominum continens, recensuit et testimonia congessit Martin L. West, München / Leipzig: K.G. Saur 2000 (Bibliotheca Teubneriana).
Homerus, Odyssea, recensuit et testimonia congessit Martin L. West, Berlin / Boston: De Gruyter 2017 (Bibliotheca Teubneriana).
oder:
Homeri Opera, rec. David B. Monro / Thomas W. Allen, Bd. I–IV, Oxford: Clarendon Press, 1902 (Oxford Classical Texts).

Übersetzungen:
Homer, Ilias, neue Übertragung von Wolfgang Schadewaldt, Frankfurt a.M.: Insel 1975 (und spätere Nachdrucke).
Homer, Die Odyssee, deutsch von Wolfgang Schadewaldt, Hamburg: Rowohlt 1958 (und spätere Nachdrucke).

zur Einführung:
Rengakos, Antonios / Zimmermann, Bernhard (Hg.): Homer-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung, Stuttgart: Metzler 2011.
Seeck, Gustav Adolf: Homer. Eine Einführung, Stuttgart: Reclam 2004.

 

V Konrad: Die römischen Provinzen im Mittleren Alpenraum [V]

Dozent/in:
Michaela Konrad
Angaben:
Vorlesung, 2 SWS, Schein, ECTS: 2, Gasthörerverzeichnis, Studium Generale, KulturPLUS, Zentrum für Mittelalterstudien, Erweiterungsbereich, Frühstudium
Termine:
Do, 8:30 - 10:00, KR12/00.05
Coronabedingt: Teilnahme nur möglich nach vorheriger Anmeldung bei der Dozentin bis zum 15.4.2020 per Email! BITTE BEACHTEN SIE DEN MÖGLICHEN AUSWEICHHÖRSAAL U5/01.22
Inhalt:
Die Eroberung der Gebiete nördlich des Alpenhauptkamms war eine relativ späte, aus der Sicht Roms jedoch notwendige Intitiative. Bis in die Spätantike waren die Provinzen Raetien und Noricum Grenzzonen zu den im Limesvorland und in der Mittelgebirgszone siedelnden germanischen Stämmen, zugleich aber auch Durchgangsgebiete nach Italien. Diesen Funktionen wird die Organisation dieser beiden Provinzen, ihre Befestigung und infrastrukturelle Erschließung in typischer Weise gerecht. In der Vorlesung wird ihre Archäologie und Geschichte unter vergleichenden Aspekten dargestellt. Die Vorlesung will damit einen kontrastierenden Überblick über die Entwicklung der beiden Alpenprovinzen vom 1. bis 5. Jh. n. Chr. geben und zentrale Forschungsfragen vermitteln.

 

V/Ü Grundlagen der Kulturwissenschaft

Dozent/in:
Kai Nonnenmacher
Angaben:
Vorlesung und Übung, 2 SWS, Studium Generale, KulturPLUS
Termine:
Di, 14:00 - 16:00, U5/01.18
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Für alle Studiengänge gelten die in den jeweiligen Prüfungsordnungen und Modulhandbüchern festgelegten Zulassungsvoraussetzungen.

Modulzuordnung:
Gesamtromanisch (Französisch, Spanisch, Italienisch)
LA/Basismodul Romanische Kulturwissenschaft: Grundlagen der romanischen Kulturwissenschaft (3 LP)
BA/Basismodul Romanische Kulturwissenschaft: Grundlagen der romanischen Kulturwissenschaft (3 LP)
Grundlagenmodul Kulturelle Bildung
Studium Generale
BA/LA Einführung in die Kulturwissenschaft (MHB 2017)

·
Anmeldung/Abmeldung vom 01. April 2020, 10:00 Uhr bis 30. April 2020, 23:59 Uhr über FlexNow2
Inhalt:
Der Begriff Kultur in seinen umkämpften Ausprägungen (Zivilisation vs. Barbarei, Hoch- vs. Populärkultur, Nationalkultur vs. lokale Kulturen, romanische vs. germanische Kultur) bildet unseren Ausgangspunkt. Die Veranstaltung Grundlagen der Romanischen Kulturwissenschaft beschäftigt sich mit der Geschichte und Gegenwart der französischen, italienischen und spanischen Kulturräume im europäischen Kontext, Studierende sollen hierbei eine vertieftes Wissen um die Gewordenheit und die Andersartigkeit dieser Kulturen entwickeln. Wissenschaftliches Ziel ist die Vermittlung elementarer methodologischer und theoretischer Konzepte und Werkzeuge für das Arbeiten mit Texten und anderen kulturellen Medien und Artefakten aus einer Perspektive, die deren soziale Bedingtheit und Wirkung in einem breiteren gesellschaftlichen Zusammenhang reflektiert. Kulturwissenschaft hat sich von der reinen Faktenvermittlung der Landeskunde im engeren Sinne entfernt und berührt benachbarte Disziplinen, etwa Ethnologie und Medienwissenschaften, Geschichtswissenschaft und Soziologie. Über Sprache und Literatur hinaus werden politische Diskurse, Religion und Mentalität, Themen der Alltagskultur, neue Medien oder Erinnerungspolitik in der Romania untersucht.

 

V/Ü: Navegaciones ibéricas

Dozent/in:
Enrique Rodrigues-Moura
Angaben:
Vorlesung und Übung, 2 SWS, ECTS: 4, Studium Generale, KulturPLUS
Termine:
Mo, 16:00 - 18:00, U2/01.30
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Informationen zum SoSe 2020: Das Sommersemester im Zeichen der Corona-Krise. Wichtiger als sonst ist es in diesem Sommer, dass wir Sie erreichen können und dass wir möglichst früh erfahren, an welchen Lehrveranstaltungen Sie teilnehmen wollen. Nur so können wir Ihnen helfen. Auf der Homepage (News) des Instituts für Romanistik finden Sie ausführliche Informationen: https://www.uni-bamberg.de/romanistik/news-romanistik/artikel/das-sommersemester-im-zeichen-der-corona-krise/

An- und Abmeldung zur Lehrveranstaltung über FlexNow vom 01. - 30.04.2020
Die Fristen für die Prüfungsanmeldung werden zentral während des Semesters bekannt gegeben!

2 bis 4 ECTS

Modulanbindung
• Basismodul LA, BA
• Aufbaumodul LA, BA
• Vertiefungsmodul LA, BA, MA
• Profilmodul LA, BA, MA
• Propädeutisches Modul LA, BA
• Examensmodul LA
• Freie Erweiterung
• Erweiterungsbereich MA
• Studium Generale
Modulzuordnung
• Literatur- und Kulturwissenschaft Spanisch
Inhalt:
Los principales reinos de la península ibérica mostraron una significativa vocación marinera a partir de finales de la Edad Media. Aragón dominó amplias zonas del Mediterráneo y desde Mallorca se perfeccionó el arte de las cartas portulanos. Portugal comezó su expansión hacia África con la toma de Ceuta en 1415, para acabar descubriendo la «Volta do Mar» a lo largo de esa centuria. Castilla encargó al almirante Cristóbal Colón un incierto viaje hacia Occidente en 1492, que acabó incorporando el continente americano al conocimiento europeo. Entre 1519 y 1522 una armada castellana bajo el mando inicial de Fernão de Magalhães circunnavegó por vez primera el mundo. Décadas más tarde, se descubriría la ruta apropiada para navegar de Filipinas a Acapulco, la ruta de vuelta o «tornaviaje». En este curso magistral se estudian los principales hechos histórico-culturales de estos viajes y sus repercusiones científicas para el pensamiento europeo de la época. Se pondrá especial énfasis en la valoración de la experiencia, de lo empírico, como fuente de conocimiento, en contraste con el legado clásico greco-latino. Además, también se tendrán en cuenta los textos y los mapas que estos marinos iban produciendo a lo largo de sus navegaciones. Un capítulo especial estará dedicado a las naves e instrumentos náuticos.
Al inicio del curso se colgarán en el Campus Virtual de la Universidad de Bamberg textos para su lectura, así como bibliografía sobre temas de historia cultural. La contraseña se entregará en la primera clase. El curso magistral se impartirá en español. Esta clase magistral y el seminario «Tagebücher und »Crónicas de Indias« iberischer Amerikareisender» (lunes de 18:15 a 19:45 horas) se presentan como una unidad temática (módulo) sobre las navegaciones y viajes de conquista ibéricos en los siglos XV, XVI y XVII. Cada curso puede ser seguido de forma independiente.
La evaluación del curso se rige por los criterios establecidos en los planes de estudio, siendo un examen final o un ensayo (de 2 a 4 créditos ECTS) las formas de evaluación más comunes. Se recomienda vivamente que el examen final o el ensayo se escriban en la respectiva lengua primera de cada estudiante, mientras ésta sea el alemán, una lengua románica o el inglés.

Zu Beginn der Vorlesung werden Kopiervorlagen mit Textlektüren sowie einige literatur- und kulturhistorische Aufsätze im Virtuellen Campus bereitgestellt (Passwort in der ersten Sitzung). Die Vorlesung findet in spanischer Sprache statt. Diese Vorlesung und das Seminar »Tagebücher und ‚Crónicas de Indias‘ iberischer Amerikareisender« (montags 18:15 – 19:45 Uhr) bilden ein Modul mit dem Schwerpunkt iberische See- bzw. Entdeckungsreisen vom 15. bis zum 17. Jahrhundert. Jede Lehrveranstaltung kann auch unabhängig absolviert werden.
Die Evaluationsform der Vorlesung richtet sich nach den jeweiligen Modulhandbüchern: Abschlussklausur oder Essay (2 bis 4 ECTS) sind die üblichen Evaluationsformen. Es wird empfohlen, die Abschlussklausur bzw. den Essay in der jeweiligen Erstsprache zu verfassen, sofern diese Deutsch, Englisch oder eine romanische Sprache ist.

 

Varietätentypologie – Welches Deutsch sprechen wir wann und warum?

Dozent/in:
Siegwalt Lindenfelser
Angaben:
Hauptseminar, 2 SWS, ECTS: 8
Termine:
Do, 10:00 - 12:00, LU19/00.13
Beginn: 1. Semesterwoche
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modulprüfung: Referat und Hausarbeit

Verbindliche FlexNow-Anmeldung und FlexNow-Abmeldung für alle Lehrveranstaltungen vom 30.03.20, 10.00 Uhr, bis 08.05, 23.59 Uhr.

Modulzuordnung

BA Germanistik
  • Vertiefungsmodul

LA Gymnasium
  • Wahlpflichtmodul: Intensivierungsmodul / Examensmodul

MA Deutsche Sprachwissenschaft (beide Schwerpunkte)
  • Modul Germanistische Sprachwissenschaft I - III / Erweiterungsbereich

MA Deutsche Sprachwissenschaft (Schwerpunkt Systematische und historische Sprachwissenschaft)
  • Modul Sprachtheorie und Sprachvergleich / Erweiterungsbereich
  • Profilmodul (mündliche Prüfung)

MA Wirtschaftspädagogik
  • MA-Aufbaumodul

MA Germanistik
  • Modul Sprachwissenschaft II
  • Modul Sprachtheorie und Sprachvergleich

Exportmodul Teilnahme nur nach persönlicher Beratung in der Sprechstunde

Für Studienortwechsler, Erasmusstudenten sowie Studierende, die den Leistungsnachweis zur baldigen Prüfungsanmeldung benötigen, werden im begrenzten Umfang Plätze freigehalten. Bei Überbuchung des Seminars fällt die Entscheidung über die Teilnahme in Rücksprache mit der Dozentin/dem Dozenten.
Inhalt:
Neben der Standardvarietät existieren im Deutschen auch noch weitere Varietäten, die bspw. regional (bspw. Fränkisch) oder altersabhängig (bspw. die sog. Jugendsprache) sind. Nach welchen Kriterien lassen sich eigentlich Varietäten klassifizieren? Wie kann man Varietäten voneinander abgrenzen? In diesem Seminar erarbeiten wir aus der Literatur mögliche definitorische Merkmale zu postulierten Varietätentypen, um sie dann in der Anwendung auf konkrete Varietäten (in erster Linie des Deutschen) zu testen und zu problematisieren. Besonders interessiert uns dabei die Frage nach genetischen sowie sprachstrukturellen Gemeinsamkeiten und Unterschieden.
Das Seminar beginnt mit einem einführenden Teil zum Varietätenbegriff und zu den klassischen Variationsdimensionen, zur Unterscheidung von Standard- und Nonstandardvarietäten sowie zu Grundlagen der Varietätenklassifizierung. Anschließend betrachten wir dann pro Sitzung einen Varietätentyp näher. Im Zentrum stehen dabei verschiedene Typen von Soziolekten (bspw. Jugendsprachen, Geheimsprachen, Fachsprachen) und von Kontaktvarietäten (bspw. Multiethnolekte, Sprachinselvarietäten, Mischvarietäten).
Welche in der Literatur postulierten Merkmale erscheinen definitorisch substanziell, welche mit Blick auf die untersuchten Fälle eher nur akzidentiell? Am Ende des Seminars soll der Versuch eines einheitlichen Merkmalsschemas zur Charakterisierung von Varietäten stehen.
Empfohlene Literatur:
Ein Kurs im Virtuellen Campus wird bereitgestellt.

 

VL: Von Feen und Zwergen. Hybridwesen in der deutschen Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit

Dozent/in:
Seraina Plotke
Angaben:
Vorlesung, 2 SWS, benoteter Schein, ECTS: 2, Gasthörerverzeichnis, Studium Generale, KulturPLUS, Zentrum für Mittelalterstudien, Erweiterungsbereich
Termine:
Mi, 14:00 - 16:00, U5/00.24
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Verbindliche FlexNow-Anmeldung für alle Seminare ab 23.03.2020, 10.00 Uhr, bis 01.05.2020, 23.59 Uhr.
Verbindliche FlexNow-Abmeldung bis 01.05.2020, 23.59 Uhr.


Modulzuordnung:

BA Germanistik/BA WiPäd/LA Gym: Die LV ist dem Aufbaumodul I zugeordnet.
LA Gym: Examensmodul Deutsche Sprachwissenschaft/Vorlesung im Fachteil Ältere deutsche Literaturwissenschaft
MA Germanistik: Literaturwissenschaft und Literaturvermittlung: Die LV ist dem Modul Literaturgeschichte 2: Mittelalter und Frühe Neuzeit zugeordnet.
MA Germanistik: Ältere deutsche Literatur: Literaturgeschichte I; Ältere deutsche Literatur: Literaturgeschichte II; Ältere deutsche Literatur: Kulturwissenschaft und Literaturtheorie.
BA Medieval Studies: Die LV ist dem Aufbaumodul I, III und IV (alte Ordnung: Aufbaumodul I und II) zugeordnet.
MA Medieval Studies: Die LV ist dem Mastermodul I und II (alte Ordnung: Aufbaumodul) zugeordnet.
MA Joint degree Dt. Philologie des Mittelalters und der Frühen Neuzeit : Modul Deutsche Philologie II: Ältere deutsche Literaturgeschichte I
MA Joint degree Dt. Philologie des Mittelalters und der Frühen Neuzeit : Modul Deutsche Philologie III: Ältere deutsche Literaturgeschichte II

Die Inhalte der Vorlesungen des Aufbaumoduls ÄdL I sind ab Sommersemester 2018 jeweils Bestandteil der Modulprüfung im Aufbaumodul ÄdL I. Diese Vorlesung ist Bestandteil der Modulprüfung des Aufbaumoduls ÄdL I. Für das Studium Generale können 2 ECTS-Punkte mit dem Verfassen eines 3- bis 5-seitigen Essays erworben werden. Details werden in der Vorlesung bekannt gegeben.
Inhalt:
Zwischenwesen und Hybridgestalten gehören zum festen Inventar mittelalterlicher Erzähltexte, wobei je nach Gattung bzw. Stofftradition unterschiedliche Typisierungen eine Rolle spielen. Riesen, Zwerge, Feen, 'wilde Männer', 'wilde Frauen' und andere sind hier zu nennen, welche sich – oft im buchstäblichen Wortsinn – am Rande der Gesellschaft bewegen, zwischen 'Natur' und 'Kultur' angesiedelt sind, in der Einsamkeit oder in Grenzregionen leben. Häufig sind sie halb Mensch, halb Tier, stehen für das Bedrohliche oder werden mit dem Teufel in Verbindung gebracht. Die Vorlesung befasst sich mit Beispielen aus der mittelhochdeutschen und der frühneuhochdeutschen Erzählliteratur und fragt nach den besonderen Charakteristika derartiger Wesen und nach ihrer Funktion in den bzw. für die narrativ dargestellten Welten. Dabei lassen sich verschiedene literatur- und kulturwissenschaftliche Zugangsweisen fruchtbar machen, können psychoanalytische, religionswissenschaftliche, geschlechtergeschichtliche, ethnologische, sozialpolitische usw. Problemstellungen die Auseinandersetzung mit den betreffenden Erzählphänomenen erhellen.

 

Vom Tod des Autors und dem Aufstand der Zeichen – Grundlegung zur Sprach- und Textphilosophie bei Jacques Derrida und Roland Barthes

Dozent/in:
Sebastian Meisel
Angaben:
Proseminar/Hauptseminar, 2 SWS
Termine:
Di, 14:00 - 16:00, U2/01.36
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modulzuordnung; Exportmodule; BA Philosophie: Basismodul 2, 3 und 4, Aufbaumodul 1+2, Vertiefungsmodul 1+2; LA Gym: Basismodul 2, 3 und 4, Vertiefungsmodul LA 4; LA GS/HS/RS: Basismodul 2, 3 und 4; MA-Philosophie: Kernmodul 1+2; Freie Spezialisierung 1+2; EWS-Module 1+2
Inhalt:
Nicht nur in der Debatte um die Vergabe des Literaturnobelpreises an Peter Handke stellt sich immer wieder die Frage: Sind Autor und Werk zu trennen? Gibt es etwas substanzielles in der Sprache, das es erst ermöglicht, fiktionale Welten zu erschaffen, die in einer Referenz zur „Realwelt“ stehen und ist jedem Text ein intentionaler Sinn gegeben? Und in welchem Verhältnis stehen diese Fragen zur Zeit der Moderne und Postmoderne?
In diesem Seminar sollen die grundlegenden Gedanken von Jacques Derrida und Roland Barthes zur Sprache, Literatur, Zeichen und der Rolle des Autors im literarischen Werk erörtert und diskutiert werden. Dies kann nicht ohne eine Betrachtung auf die vorangehenden Erwägungen von Ferdinand de Saussure, Friedrich Nietzsche, Edmund Husserl und Martin Heidegger geschehen und bildet damit das Fundament für die weitergehende Analyse. Anschließend werden die wichtigen Texte der beiden französischen Philosophen im Seminar besprochen und diskutiert. Dies werden vor allem die Schriften Grammatologie und Die Schrift und die Differenz von Derrida sein, sowie Am Nullpunkt der Literatur, Der Tod des Autors und Das Reich der Zeichen von Roland Barthes. Die Texte werden für das Seminar zu Verfügung gestellt und müssen für die entsprechenden Sitzungen vorbereitet werden. Das komplizierte System der Sprache, der Zeichen und die Verwertung im Medium der Literatur werden dabei im Mittelpunkt der Betrachtung stehen. Das Seminar richtet sich, trotz des nicht einfachen Themas, auch an Studienanfängerinnen und -anfänger.

 

Vorlesung AT Vertiefung: Das Buch des Propheten Jesaja [VL AT Vertiefung: Jesaja]

Dozent/in:
Klaus Bieberstein
Angaben:
Vorlesung, 2 SWS, Gasthörerverzeichnis, Studium Generale, KulturPLUS, Zentrum für Interreligiöse Studien, Modulstudium
Termine:
Fr, 8:00 - 10:00, U2/00.25
Einzeltermin am 15.5.2020, 8:00 - 10:00, U2/01.33
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Vorbemerkungen
  • Die Vorlesung wird über die Plattform »Zoom« live übertragen.
  • Studierende der Universität Bamberg können dieses Programm im Rahmen einer Campuslizenz kostenlos installieren (https://www.uni-bamberg.de/rz/dienstleistungen/tele/video/zoom/).
  • Gasthörerinnen und Gasthörer können sich eine kostenlose Version des Programms direkt bei Zoom holen (https://zoom.us). Diese hat eingeschränkte Funktionen, reicht zum Verfolgen der Vorlesung aber vollkommen aus.

Anmeldungen
  • Aus diesem Grund haben wir das Anmeldeverfahren geändert:
  • Bitte melden Sie sich – anders als bislang üblich – über FlexNow an. Anmeldungen sind ab sofort bis Freitag, 17. April 2020, möglich.
  • Gasthörerinnen und Gasthörer sowie Studierende, die sich nicht über FlexNow anmelden können, werden gebeten, sich in einer formlosen Mail (möglichst unter Angabe der Matrikelnummer) bei Prof. Dr. Klaus Bieberstein (klaus.bieberstein@uni-bamberg.de) zu melden.
  • Nach Anmeldeschluss erhalten Sie eine Rundmail mit allen technischen Informationen.

Voraussetzungen
  • Die Vorlesung ist Teil eines Lehrangebots auf gehobenem Niveau.
  • Sie setzt die Kenntnisse der Grundvorlesungen AT I (Geschichte Israels und seiner Literatur) und AT II (Theologische Diskurse der alttestamentlichen Literatur) oder vergleichbarer Vorlesungen anderer Universitäten vor.

Zyklus
  • In der Regel wird in jedem Semester eine Vorlesung zu einem anderen Thema (wie Schöpfungserzählungen, Tempel, Theodizee, Jesaja, Eschatologie etc.) angeboten.
  • Die Vertiefungsvorlesungen folgen keinem festen Zyklus.

Modulzugehörigkeit
  • Lehramt Gymnasium, Unterrichtsfach Katholische Religionslehre: Bibelwissenschaften Vertiefungsmodul II
  • BA Theologische Studien, erweitertes Nebenfach / Hauptfach: Bibelwissenschaften Vertiefungsmodul II
  • MEd Berufliche Bildung, Fachrichtung Sozialpädagogik, Unterrichtsfach Katholische Religionslehre: Bibelwissenschaften Vertiefungsmodul II
  • MA Religion und Bildung: Heilige Schriften des Christentums Altes Testament: Mastermodul
  • MA Theologische Studien: Bibelwissenschaften Altes Testament: Mastermodul
  • Modulstudium: Bibelwissenschaften Altes Testament: Mastermodul

Dauer der Vorlesung
  • Die Vorlesung dauert zwei mal 45 Minuten mit einer Pause von 15 Minuten, also 8:15 bis 9:00 und 9:15 bis 10:00 Uhr.

Modulprüfung
  • Die schriftliche Abschlussprüfung im Modul »Bibelwissenschaften Vertiefungsmodul II« bezieht sich auf zwei alttestamentliche Vertiefungsvorlesungen freier Wahl und wird vier mal im Jahr (jeweils am Anfang und Ende der vorlesungsfreien Zeit) angeboten.
  • Mastermodule sehen andere Prüfungsmodalitäten vor.
Inhalt:
Das Buch des Propheten Jesaja ist mit 66 Kapiteln nicht nur das umfangreichste Buch des Alten Testaments, sondern auch das alttestamentliche Buch, an dem am längsten gearbeitet wurde. So wirkte der Prophet Jesaja am Höhepunkt der assyrischen Bedrohung Jerusalems (um 734-701 v. Chr.) und war somit einer der frühesten »Schriftpropheten«. Aber sein ihm zugeschriebenes Buch kündet auch von Babylons Fall (Jes 13-14), weiß vom Aufstieg des Perserkönigs Kyros (Jes 44,28; 45,1) und enthält Anspielungen auf die Eroberungen Alexanders des Großen. Offenbar hat Jesaja mit seiner Verkündigung einen Stein ins Rollen gebracht, und sein Wort wurde im Lauf der Zeit fortgeschrieben und ist wie ein Schneeball zum umfangreichsten prophetischen Buch angewachsen. Dabei ist die Verkündigung des wachsenden Buches nicht dieselbe geblieben. Vielmehr eröffnet sich im Gang durch die Redaktionsgeschichte von den frühesten Worten des Propheten bis zur kanonische Endform des Buches ein faszinierender Gang durch die Geschichte der Zukunftserwartungen der biblischen Prophetie.
Empfohlene Literatur:
Zur Vorlesung ist im »Virtuellen Campus« ein Kurs mit weiterführenden Literaturangaben eingerichtet. Das erforderliche Passwort wird in der Vorlesung ausgegeben.

 

Vorlesung: Einführung in die Gedichtanalyse und die Geschichte der deutschsprachigen Lyrik (Fokus: Vorbereitung auf das Erste Staatsexamen im Fachgebiet NDL)

Dozent/in:
Andrea Bartl
Angaben:
Vorlesung, 2 SWS, Studium Generale, KulturPLUS
Termine:
Do, 8:30 - 10:00, U7/01.05
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Zum Ablauf der Veranstaltung im Sommersemester beachten Sie bitte die Hinweise im entsprechenden VC-Kurs.

Teilnahmevoraussetzung: Für alle Studiengänge gelten die in den jeweiligen Prüfungsordnungen und Modulhandbüchern festgelegten Zulassungsvoraussetzungen.
Anmeldung/Abmeldung vom 30. März 2020, 10:00 Uhr bis 8. Mai 2020, 23:59 Uhr im FlexNow!
Modulzuordnungen: (jeweils 2 ECTS)
BA Germanistik
  • Basismodul: Grundlagen-/Epochenvorlesung
  • Aufbaumodul NDL I
MA Germanstik: Neuere deutsche Literatur: Geschichte, Gegenwart, Vermittlung
  • Literaturtheorie und Kulturwissenschaft / Erweiterung
  • Literatur und Kultur der Gegenwart / Erweiterung
  • Theorie und Praxis der Literaturvermittlung / Erweiterung
MA Germanistik: (ab Wintersemester 2016/17)
  • Neuere deutsche Literatur: Literaturgeschichte I
  • Neuere deutsche Literatur: Literaturgeschichte II
  • Kulturwissenschaft und Literaturtheorie
  • Theorie und Praxis der Literaturvermittlung
MA Germanistik: Literaturwissenschaft und Vermittlung:
  • Literaturgeschichte I: Neuere deutsche Literatur / Erweiterung
  • Literaturtheorie und Kulturwissenschaft / Erweiterung
  • Theorie und Praxis der Literaturvermittlung / Erweiterung
LA Deutsch:
  • Basismodul NDL
  • Aufbaumodul NDL I
  • Examensmodul Gym
BA Berufliche Bildung/Fachrichtung Sozialpädagogik mit Unterrichtsfach Deutsch
  • Basis- und Aufbaumodul NDL I
MA WiPäd
  • MA-Aufbaumodul, Fachteil NDL
Kulturelle Bildung (KulturPLUS):
  • Grundlagenmodul A, Lehramtsstudiengänge RS/Gym (2 ECTS, keine Prüfung)
  • Grundlagenmodul B, M. Ed. Berufliche Bildung (3 ECTS, Prüfung)

Studium Generale
Inhalt:
Wie interpretiere ich ein Gedicht? Diese Frage steht in der Vorlesung ebenso im Zentrum wie ein Überblick über wichtige Epochen und kanonische Gedichte der deutschen Literatur vom Barock bis zur Gegenwart. Die Vorlesung richtet sich dabei (als Staatsexamenskolloquium) insbesondere an alle Studierenden eines Lehramtsstudiengangs (Grundschule, Mittelschule, Realschule, Gymnasium) und möchte diese möglichst optimal auf die Staatsexamensklausur im Teilfach „Neuere deutsche Literaturwissenschaft“ vorbereiten. Natürlich sind aber auch alle Interessierten aus anderen Studiengängen herzlich Willkommen!

Aber Achtung: dies ist eine etwas andere, da deutlich interaktivere Art der Vorlesung. Wir besprechen in jeder Sitzung zusammen ein Gedicht (oder zwei Gedichte im Vergleich) und ordnen diese Texte in der gemeinsamen Diskussion jeweils in die literarhistorische Epoche ein. Das geschieht anhand von echten Staatsexamensaufgaben, zu denen wir neben der inhaltlichen Besprechung auch Mustergliederungen entwickeln. Auf Ihren Wunsch hin können aber gerne auch andere Aufgabentypen (Aufsatzthemen und Textanalysethemen zu Drama und Prosa) berücksichtigt werden. Zusätzlich bekommen Sie alle technischen Informationen zum Ablauf des Staatsexamens in NDL und zur möglichst pragmatischen Vorbereitung darauf. Gerne biete ich dazu auch Zusatzsitzungen und individuelle Beratungstermine an.

 

Vorlesung: Einführung in die germanistische Mediävistik

Dozent/in:
Detlef Goller
Angaben:
Vorlesung, 2 SWS, benoteter Schein, ECTS: 2, Studium Generale, KulturPLUS, Zentrum für Mittelalterstudien
Termine:
Di, 10:00 - 12:00, U5/01.22
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Verbindliche FlexNow-Anmeldung für alle Seminare ab 23.03.20., 10.00 Uhr bis 01.05.20, 23.59 Uhr.

Verbindliche FlexNow-Abmeldung bis 01.05.20, 23.59 Uhr.


Modulzuordnung:
BA Germanistik/BA WiPäd/LA-Studiengänge (modularisiert)/BA BeBi: Die LV ist dem Basismodul zugeordnet.
BA Medieval Studies: Die LV ist dem Basismodul I zugeordnet.

Für das Studium Generale können 2 ECTS-Punkte mit einer mündlichen Prüfung erworben werden.
Inhalt:
Die Vorlesung ist Teil des Basismoduls Ältere deutsche Literaturwissenschaft (für alle Studiengänge) und ist als Ergänzung zum Einführungsseminar konzipiert. In der Vorlesung wird nicht nur ein Überblick über die Geschichte der deutschen Literatur des Mittelalters gegeben, sondern neben aktuellen Fragestellungen und Methoden werden auch zentrale Themen der Germanistischen Mediävistik (Überlieferung, literar-historischer Kontext etc) behandelt. Die Inhalte sind Teil der Modulprüfung, die im Rahmen des Einführungsseminars abgelegt wird.

ACHTUNG: Parallel sollte ein Einführungsseminar (mit Tutorium) besucht werden, da die Inhalte der Vorlesung für die Modulprüfung, die im Rahmen des Einführungsseminares abgelegt wird, relevant sind.
Empfohlene Literatur:
Horst Brunner: Geschichte der deutschen Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit im Überblick. Stuttgart 2010 (= RUB 17680).

Hilkert Weddige: Einführung in die germanistische Mediävistik. (aktuelle Auflage).

Horst Brunner: Mittelalterliche Literatur lesen. Stuttgart 2016 (= RUB 17688).

Weitere Literatur wird im Rahmen der Vorlesung bekannt gegeben.

 

Vorlesung: Geschichte der Neueren deutschen Literatur I: 1500 - 1798

Dozent/in:
Friedhelm Marx
Angaben:
Vorlesung, 2 SWS, ECTS: 2, Gasthörerverzeichnis, Studium Generale, KulturPLUS, Erweiterungsbereich
Termine:
Mo, 10:00 - 12:00, U2/01.33
Voraussetzungen / Organisatorisches:

Zum Ablauf der Veranstaltung im Sommersemester beachten Sie nach Ihrer Anmeldung bitte die Hinweise im entsprechenden VC-Kurs.

Anmeldung/Abmeldung vom 30.03.2020 (10:00 Uhr) bis 08.05.2020 (23:59 Uhr) über FlexNow!
Der Vorlesung ist ein Tutorium für ausländische Studierende dienstags von 12-14 Uhr (U5/00.24) zugeordnet.

Modulzugehörigkeit:
BA Germanistik:
  • Basismodul: Grundlagen-/Epochenvorlesung (2 ECTS)
  • Aufbaumodul NdL I (2 ECTS)

MA Neuere deutsche Literatur: Geschichte , Gegenwart, Vermittlung:
  • Neuere deutsche Literaturgeschichte / Erweiterung: (je 2 ECTS)
  • Literaturtheorie und Kulturwissenschaft / Erweiterung (je 2 ECTS)

MA Germanistik:
  • Neuere deutsche Literatur: Literaturgeschichte I (2 ECTS)
  • Neuere deutsche Literatur: Literaturgeschichte II (2 ECTS)
  • Neuere deutsche Literatur: Kulturwissenschaft und Literaturtheorie (2 ECTS)

LA Deutsch:
  • Basismodul NdL (2 ECTS)
  • Aufbaumodul NdL I (2 ECTS)
  • Examensmodul NdL (LA Gymnasium 2 ECTS)

BA Berufliche Bildung/Fachrichtung Sozialpädagogik mit Unterrichtsfach Deutsch:
  • Basismodul oder Aufbaumodul NdL I (2 ECTS)

BA BWL, Studienschwerpunkt WiPäd II:
  • Pflichtbereich Deutsch: Fortführung in NdL (altes Modulhandbuch, 2 ECTS)
  • Unterrichtsfach Deutsch: Aufbaumodul NdL I (2 ECTS)

MA WiPäd:
  • Bachelor-Aufbaumodul, Fachteil NdL (2 ECTS)
  • Master-Aufbaumodul, Fachteil NdL (2 ECTS)

Kulturelle Bildung (KulturPLUS):
  • Grundlagenmodul A, Lehramtsstudiengänge RS/Gym (2 ECTS, keine Prüfung)
  • Grundlagenmodul B, M. Ed. Berufliche Bildung (3 ECTS, Prüfung)

Studium Generale (2 ECTS)
Inhalt:
Diese Vorlesung bildet den ersten Teil von vier Vorlesungen zur Geschichte der neueren deutschen Literatur, die abwechselnd von den Kolleginnen und Kollegen der Bamberger NDL gehalten werden. Sie gibt einen Überblick von der Frühen Neuzeit bis zum Jahr 1789, indem sie wichtige Einzelwerke in den gesellschaftlichen, politischen, medialen und kulturellen Kontext ihrer Entstehungszeit stellt. Auf dem Programm stehen Dramen, Erzähltexte, Gedichte, poetologische Texte, die das Spektrum dieser Schwellenzeit von der konfessionell geprägten Literatur des ausgehenden 16. Jahrhunderts über Barock, Aufklärung, Anakreontik und Empfindsamkeit bis zur vorrevolutionären Literatur des „Sturm und Drang erkennen lassen. Neben einer Auswahl von Gedichten, Fabeln und kürzeren poetologischen Texten, die im VC zur Verfügung gestellt werden, geht es um diese exemplarisch behandelten Werke:

Die Historia von D. Johann Fausten (1587)
Martin Opitz: Buch von der deutschen Poeterey (1624)
Grimmelshausen: Der Abentheuerliche Simplicissimus Teutsch (1669)
Lessing: Miss Sara Sampson (1755)
Goethe: Die Leiden des jungen Werthers (1774)
Schiller: Die Räuber (1781)

 

Vorlesung: Realistisches Erzählen in Geschichte und Gegenwart (Online-Vorlesung)

Dozent/in:
Andrea Bartl
Angaben:
Vorlesung, 2 SWS, Studium Generale, KulturPLUS, Erweiterungsbereich
Termine:
Online-Vorlesung
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Teilnahmevoraussetzung: Für alle Studiengänge gelten die in den jeweiligen Prüfungsordnungen und Modulhandbüchern festgelegten Zulassungsvoraussetzungen.
Anmeldung/Abmeldung vom 30. März 2020, 10:00 Uhr bis 8. Mai 2020, 23:59 Uhr im FlexNow!
Modulzuordnungen: (jeweils 2 ECTS)
BA Germanistik
  • Basismodul: Grundlagen-/Epochenvorlesung
  • Aufbaumodul NDL I
MA Germanstik: Neuere deutsche Literatur: Geschichte, Gegenwart, Vermittlung
  • Literaturtheorie und Kulturwissenschaft / Erweiterung
  • Literatur und Kultur der Gegenwart / Erweiterung
  • Theorie und Praxis der Literaturvermittlung / Erweiterung
  • Praxismodul (Begleitende Vorlesung)
MA Germanistik: (ab Wintersemester 2016/17)
  • Neuere deutsche Literatur: Literaturgeschichte I
  • Neuere deutsche Literatur: Literaturgeschichte II
  • Kulturwissenschaft und Literaturtheorie
  • Theorie und Praxis der Literaturvermittlung
MA Germanistik: Literaturwissenschaft und Vermittlung:
  • Literaturgeschichte I: Neuere deutsche Literatur / Erweiterung
  • Literaturtheorie und Kulturwissenschaft / Erweiterung
  • Theorie und Praxis der Literaturvermittlung / Erweiterung
LA Deutsch:
  • Basismodul NDL
  • Aufbaumodul NDL I
  • Examensmodul Gym
BA Berufliche Bildung/Fachrichtung Sozialpädagogik mit Unterrichtsfach Deutsch
  • Basis- und Aufbaumodul NDL I
MA WiPäd
  • MA-Aufbaumodul, Fachteil NDL
Kulturelle Bildung (KulturPLUS):
  • Grundlagenmodul A, Lehramtsstudiengänge RS/Gym (2 ECTS, keine Prüfung)
  • Grundlagenmodul B, M. Ed. Berufliche Bildung (3 ECTS, Prüfung)

Studium Generale
Inhalt:
Diese Vorlesung verfolgt vier Ziele: (1) Sie erhalten einen literarhistorischen Überblick über die Geschichte der deutschsprachigen Literatur von der Goethezeit bis zur Gegenwart. Dies geschieht in Einzelsektionen (z.B. „Poetischer Realismus“, „Literatur um 1900“, „Klassische Moderne“, „Nachkriegsliteratur“ etc.). Diese sind insbesondere auch auf Lehramtsstudierende und ihre Vorbereitung auf das Bayerische Staatsexamen in NdL mit ausgerichtet. (2) Der rote Faden bei diesem Epochendurchgang ist das Realistische Erzählen, das Sie hier genauer kennen lernen. Dabei geht es nicht „nur“ um die Epoche des Realismus oder die Frage nach Realismus vs. Phantastik, vielmehr um vielfältige, überzeitliche Textverfahren (= Darstellungsweisen) von realistischem Schreiben. Solches realistische Erzählen finden Sie bei Goethe genauso wie bei Thomas Mann oder Wolf Haas und Daniel Kehlmann. (3) Wir arbeiten immer wieder eng an kanonischen Prosatexten, die Sie dadurch genauer zu analysieren lernen. Ihre Textanalysekompetenz wird daher geschult. Und (4) – und auf keinen Fall zuletzt! – wollen wir Ihnen die große Freude vermitteln, die die Beschäftigung mit deutschsprachiger (hier: realistischer) Literatur bereitet.

Die Vorlesung ist eine Online-Lehrveranstaltung. Das heißt: Sie haben keinen Präsenzunterricht an der Uni, sondern besuchen bequem von zuhause aus und nach Ihrem persönlichen Zeitplan eine Lernplattform. Diese funktioniert genauso wie der VC, den Sie schon aus anderen Seminaren kennen. Dort bekommen Sie Lehrmaterialien (selbstgeschriebene Fachtexte, Scans mit Primär- und Sekundärliteratur, Videos), aber können auf Wunsch auch an Chats, Quiz-Formaten, Wikis etc. teilnehmen. Auch hier werden Sie merken: Online-Lehre macht Spaß! Das war jedenfalls unser erklärtes Anliegen bei der Kurs-Gestaltung.
Vorab können Sie sich hier gerne schon einmal die Demoversion des Kurses anschauen: https://vc.uni-bamberg.de/moodle/course/view.php?id=27030

Bitte melden Sie sich, wie gewohnt, in Flex Now für diese Vorlesung an. Sie erhalten dann zu Semesterbeginn nähere Informationen, wie Sie sich weiter anmelden müssen und v.a. mit welchen Zugangsdaten Sie in den VC gelangen.

 

Wahlpflichtseminar Psychologie (EWS): Alltagsintegrierte Diagnostik und Förderung (Anderka)

Dozent/in:
Angela Anderka
Angaben:
Seminar, 2 SWS
Termine:
Di, 12:00 - 14:00, MG1/01.04
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Studienbeginn ab Sommersemester 2014 UND Psychologie (EWS)-Studienbeginn ab WS 19/20:
Modulnummer LAMOD-01-04-005 („Portfolio–MAP“) – Psychologie (EWS) III
Das Seminar stellt gemäß Modulhandbuch eines der beiden Wahlpflichtseminare Psychologie (EWS) bzw. der Interdisziplinären Wahlpflichtseminare Psychologie (EWS) für die Portfolio-MAP dar.
Lehrämter GS, MS, RS, GY und M.Ed Berufliche Bildung

Studienbeginn ab Sommersemester 2014 UND Psychologie (EWS) Studienbeginn vor WS 19/20:
Modulnummer LAMOD–01–04–002c
Das Seminar stellt gemäß Modulhandbücher Lehramt einen gewählten Inhaltsbereich der schriftlichen Modulabschlussprüfung (MAP) dar.
Lehrämter GS, MS, RS, GYM und M.Ed. Berufliche Bildung

Beachten Sie auch bitte die Informationen zum Psychologie (EWS)–Studium auf den Seiten der Professur für Psychologie in Schule und Unterricht unter www.uni-bamberg.de/psychgschu/studium.

Die Anmeldung zum Seminar erfolgt in FlexNow vom 01. bis 14. April 2020.
Inhalt:
Die diagnostische Kompetenz von Lehrkräften gilt als eine der vier Schlüsselkompetenzen für erfolgreiches Unterrichten (Langfeldt, 2006, Helmke, 2008) und kann als eine wesentliche Voraussetzung für eine an den Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schülern ansetzende Unterrichtsgestaltung und für gezielte individuelle Förderungen angesehen werden (Tröster, 2019, S.157). Im Zentrum des Seminars steht zu Beginn das Kennenlernen diagnostischer Verfahren und möglicher Förder- und Differenzierungsmaßnahmen, die von Lehrkräften im alltäglichen Unterricht integriert werden können. Darauf aufbauend werden in Gruppen für Fallvignetten hypothesengeleitet diagnostische Verfahren ausgewählt und ein möglicher diagnostischer Prozess geplant. Nach Rückmeldung zu den eingesetzten Verfahren und auf der Basis der im diagnostischen Prozess potentiell erhobenen Informationen werden im nächsten Schritt in den Gruppen Schlussfolgerungen und Entscheidungen hinsichtlich möglicher Förder- und Differenzierungsmaßnahmen getroffen. Abschließend werden die ausgearbeiteten Fälle im Seminar vorgestellt und diskutiert.

 

Werkstatt Mittelalterliche Geschichte und Historische Grundwissenschaften (Workshop Medieval History and Historical Basic Sciences)

Dozentinnen/Dozenten:
Klaus van Eickels, Christof Rolker
Angaben:
Oberseminar, 2 SWS, Schein, ECTS: 4, Studium Generale, KulturPLUS, Zentrum für Mittelalterstudien, Erweiterungsbereich, Modul: Intensivierungsmodul; Lehramtsstudiengänge RS/Gym: Kulturelle Bildung. Grundlagenmodul A
Termine:
Di, 18:15 - 19:45, KR12/02.01
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Studierende, die im Rahmen des Oberseminars ihre Abschlussarbeit im Fach Mittelalterliche Geschichte vorstellen, sollten sich bezüglich der Terminvergabe möglichst frühzeitig, auf jeden Fall aber vor Beginn der Vorlesungszeit, per Email an Frau Claudia Esch (claudia.esch@uni-bamberg.de) wenden.

 

Werte und Wertungen. Philosophische Axiologie

Dozent/in:
Michael Gerten
Angaben:
Proseminar/Hauptseminar, 2 SWS, Gasthörerverzeichnis, Studium Generale, KulturPLUS, Erweiterungsbereich, Modulstudium, Frühstudium
Termine:
Mo, 16:00 - 18:00, U2/00.26
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Studium Generale, Gasthörerverzeichnis, Exportmodule; BA-Philosophie: Basismodul 2,3,4 (pPh, tPh. phA), Aufbaumodul 1 +2 (pPh, tPh), Vertiefungsmodul 1,2,3 (pPh, tPh, phA); Erw. Qualifikationen MA-Philosophie: Kernmodul 1,2 (pPh, tPh), Schwerpunktmodule pPh 1 + 2, phil Anth1 + 2; Freie Spezialisierung I+II; Erw. Grundlagen I+II MA-Public Ethics: Kernmodul 3 (pPh), Vertiefungsmodul 1, 2; Erw. Grundlagen der Ph., LA-Gym: Basismodul 2,3,4 (pPh, tPh, phA), Vertiefungsmodul LA4; LA-GS/HS/RS: Basismodul 2,3,4 (pPh, tPh, phA); EWS-Module 1+2.
Inhalt:
Dinge, die direkt vor unseren Augen liegen und doch unbemerkt bleiben, werden uns oft erst durch ausdrückliche Reflexion bewusst. Vielleicht ist es symptomatisch, dass das auch mit dem Wort Wert so ist: es steht auf jeder Tastatur seit Erfindung der klassischen Schreibmaschine. Wir sehen es also fast täglich, ohne es ausdrücklich wahrzunehmen. Bedenkt man zudem seine Wichtigkeit in der unmittelbaren Lebenswelt, muss man sich wundern, dass Wert ausgerechnet in der alles Wissen und alle Wissenschaften fundierenden Philosophie ein noch relativ junger und weitgehend unterschätzter Fachterminus ist: er wurde erst im 19. Jahrhundert (und da auch fast ausschließlich im deutschsprachigen Raum) durch die sogenannte Wertphilosophie eingeführt. Und auch diese hatte nur eine kurze Karriere, führt heute eher ein Schattendasein.

Anders verhält es sich im vorphilosophischen, alltagssprachlichen Diskurs: Hier haben Wertedebatten ihre zyklischen Konjunkturverläufe. Das Standardlamento: Früher war alles besser, heute dagegen sittliche Verwahrlosung (also: her mit den alten Werten!). Oder aber: Gegen den moralischen Niedergang der Gegenwart helfen keine alten Rezepte (also: wir brauchen neue Werte! Nur: woher nehmen?). Andere fordern keine neuen Werte, sondern nur einen neuen Mix der Werte, also eine Änderung in der Wertehierarchie.

Die Klage über den Werteverfall ist so alt wie die Menschheit, mit Konjunktur eben in Krisenzeiten. Friedrich Nietzsche forderte (und förderte) Ende des 19. Jahrhunderts gar eine Umwertung aller Werte (was das 20. Jahrhundert auf schreckliche Weise vollzog ). Aber Werteverfall klingt so, als ob Werte ein Verfallsdatum hätten, Umwertung suggeriert, man könnte beliebig Werte in der Wertehierarchie rauf- und runterschieben oder alte wegfallen lassen, neue einführen.

Die Lehrveranstaltung thematisiert die Bedeutung von Werten für Philosophie und Lebenswelt. In einem ersten Schritt wird die historische Genese des Wert-Begriffs in der (deutschsprachigen) Philosophie des 19. und frühen 20. Jahrhunderts dargestellt. Dann wird als Hauptaufgabe des Seminars die Erarbeitung eines philosophisch reflektierten, systematischen Wert-Begriffs als Grundlage für eine transzendental-philosophische Wert-Lehre (philosophische Axiologie, von griech. axios/axia = wert/Wert) unternommen. Dabei sollen auch die selbst in der Philosophie verbreiteten Unkenntnisse und Missverständnisse bezüglich des Wert-Begriffs aufgedeckt werden, so etwa die mangelnde Unterscheidung zwischen (objektivem) Wert und (subjektiver) Wertung oder die Verwechslung der Geltung von Werten mit dem Problem ihrer (angeblichen) Existenz.

Die Grundthese des Seminars: Werte haben nicht nur für die praktische Lebenswelt oder die praktische Philosophie, sondern für die Philosophie überhaupt, auch die theoretische (!) eine entscheidende, fundamentale Bedeutung. Man kann das vielleicht schon daran erahnen, dass der für die Philosophie maßgebliche Begriff der Wahrheit eben selbst ein Wert ist!

Die Veranstaltung findet durchgängig in der Form eines sokratischen Dialogs statt. Erwartet werden stetige Mitarbeit durch Selbstdenken und Diskussionsbereitschaft; versprochen werden im Gegenzug tiefgreifende Erkenntnisse für Wissenschaft und Leben.
Empfohlene Literatur:
Literaturhinweise erfolgen im Verlauf des Seminars.

 

„... aber jeder, der zu uns kommt, muss sich unseren Werten, Sitten und Gebräuchen anpassen und nicht umgekehrt.“ Ethnologisch-kulturwissenschaftliche Perspektiven auf die Integration von Geflüchteten

Dozent/in:
David Berchem
Angaben:
Vorlesung, Gasthörerverzeichnis, Studium Generale, Bachelor (5 ECTS): BM I, AM I; Master (3 ECTS): VM I, VM II, VM III, VM V; Lehramt (5 ECTS): EWS II
Termine:
Fr, 14:00 - 16:00, Raum n.V.
Anmeldung zur Lehrveranstaltung über den zugehörigen VC-Kurs im Zeitraum vom 30.03. bis zum 26.04.2020. Bitte beachten Sie, dass die Vorlesung via Adobe Connect in einem virtuellen Hörsaal angeboten wird.
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Anmeldung zur Lehrveranstaltung über den zugehörigen VC-Kurs im Zeitraum vom 30.03. bis zum 26.04.2020.
Bitte beachten Sie, dass die Vorlesung via Adobe Connect in einem virtuellen Hörsaal angeboten wird.
Inhalt:
Im gegenwärtig geführten Diskurs über Einwanderung, Integration, Leitkultur und den Umgang mit unterschiedlichen Migrationsdynamiken sprechen Politiker:innen oft von der größten kulturellen Herausforderung in der Geschichte Deutschlands. Eine Reihe von in dieser Debatte verlautbarten Statements folgt dem Tenor, dass die nach Deutschland bzw. nach Europa kommenden Mobilitätsprotagonist:innen in der Pflicht seien, sich im Zuge eines Integrationsprozesses an die hier bestehenden Lebenswirklichkeiten anzupassen und gleichzeitig einen hegemonialen Wertekanon zu inkorporieren. Die formelartige Devise „Fördern und Fordern“ stellt einige Eckpunkte im Rahmen der politischen und gesellschaftlichen Auseinandersetzung zur Verfügung, wenngleich den Migrant:innen hier eine Bringschuld auferlegt wird. Gefordert wird in diesem Diskurs nicht selten eine unidirektionale Integration von Seiten der Neuankömmlinge, die dazu angehalten werden, ihr mittransportiertes kulturelles Gepäck aufzugeben bzw. ihre kulturelle Haut, die sie im Zuge der Sozialisation durch Enkulturation und kulturelles Lernen erworben haben, abzustreifen. Gleichzeitig sollen sich die mobilen Menschen an eine „deutsche Leitkultur“, die vermeintlich spezifische Werte, Normen, Bedeutungen und Vorstellungen impliziert, anpassen. Wer ein Teil der deutschen Gesellschaft werden möchte, so führen es unterschiedliche Meinungseliten aus, muss dafür erkennbare Anstrengungen unternehmen und zahlreiche Hürden bewältigen. Gelungene Integration und das Heimisch-Werden gelten als positiv konnotierte Endziele. Die Wochenzeitung Die Zeit fragt Ende April 2016 zurecht, inwiefern Integration in Deutschland zu bewerkstelligen sei. Trotz der erkennbaren strukturellen Defizite auf der administrativen Ebene, waren sich die befragten Handlungsprotagonist:innen im Dossier einig, dass Integration und transnationale Beheimatung in Deutschland nur in einem offenen Diskursraum gelingen kann, in dem eine konstruktive Streitkultur über kulturelle Differenzen und Konflikte vorherrsche und in dem die diversifizierten Werte- bzw. Bedeutungsressourcen, Sinnallianzen und Bewertungsdomänen dialogisch ausgehandelt werden.

Die Vorlesung verfolgt die Ambition, in dieser Gemengelage von unterschiedlichen Ansichten und Standpunkten eine genuin ethnologisch-kulturwissenschaftliche Perspektive auf Integration zu entwickeln. Wir werden uns die Frage stellen, inwiefern die (Europäische) Ethnologie sowohl mit ihrem facettenreichen Theorie- und Methodeninstrumentarium als auch mit ihren kritischen Kulturanalysen ethnographische, nuancenreiche, erfahrungsgesättigte und induktive wie kooperativ generierte Wissensressourcen zu Verfügung stellen kann, um lösungsorientierte Antworten auf gesellschaftsrelevante Fragen aus dem Bereich Migration und Integration zu geben. Die Teilnehmer:innen erlangen darüber hinaus ein fundiertes und belastbares Wissen über die Genese und die Entwicklungslinien der mit dem Begriff Integration einhergehenden Konzepte, Modelle und Hypothesen. Zudem stehen die gesamtgesellschaftlichen und akademischen Transformationsprozesse im Mittelpunkt, die im Rahmen der reflexiven Wende der Migrationsforschung zu einer Neubewertung der Grundbegriffe Kultur, Migration und Gesellschaft geführt haben. Als praxisbezogenes und empirisches Fallbeispiel, an dem die theoretischen Überlegungen gespiegelt werden, dient ein Integrationsprojekt, bei dem Geflüchtete für die Arbeit im deutschen Pflege- und Gesundheitssektor ausgebildet werden. Die zentralen Ergebnisse dieser Projektforschung, die von 2017 bis 2019 an der Hochschule für Gesundheit in Bochum lokalisiert war, bilden einen integralen Bestandteil der Vorlesung.
Empfohlene Literatur:
  • BACHMANN-MEDICK, Doris/KUGELE, Jens (Eds.): Migration. Changing Concepts, Critical Approaches. Berlin/Boston 2018.
  • BERTELS, Ursula (Hg.): Einwanderungsland Deutschland. Wie kann Integration aus ethnologischer Sicht gelingen? Münster u. a. 2014.
  • BÖNISCH-BREDNICH, Brigitte/TRUNDLE, Catherine: (Eds.): Local Lives. Migration and the Politics of Place. Studies in Migration and Diaspora. Burlington, VT 2010.
  • BOJADZIJEV, Manuela/RÖMHILD, Regina: Was kommt nach dem „transnational turn“? Perspektiven für eine kritische Migrationsforschung. In: LABOR MIGRATION (Hg.): Vom Rand ins Zentrum. Perspektiven einer kritischen Migrationsforschung. Berliner Blätter. Ethnographische und ethnologische Beiträge, Band 65. Berlin 2014, S. 10-24.
  • BRAH, Avtar: Cartographies of Diaspora. Contesting Identities. London/New York 1996.
  • BRINKMANN, Heinz Ulrich/SAUER, Martina (Hg.): Einwanderungsgesellschaft Deutschland. Entwicklung und Stand der Integration. Wiesbaden 2016.
  • BUSSMANN, Claudia/BERTELS, Ursula (Hg.): Neue Nachbarn – die Welt in Bewegung. Flucht und Migration aus unterschiedlichen Perspektiven. Münster u. a. 2018.
  • CÖSTER, Anna Caroline/MATTER, Max (Hg.): Fremdheit und Migration. Kulturwissenschaftliche Perspektiven für Europa. Marburg 2011.
  • EL-MAFAALANI, Aladin: Das Integrationsparadox. Warum gelungene Integration zu mehr Konflikten führt. Köln 2018.
  • FOROUTAN, Naika: Die postmigrantische Gesellschaft. Ein Versprechen der pluralen Demokratie. Bielefeld 2019.
  • GLICK SCHILLER, Nina et al.: From Immigrant to Transmigrant: Theorizing Transnational Migration. In: PRIES, Ludger (Hg.): Transnationale Migration. Soziale Welt. Sonderband 12. Baden-Baden 1997, S. 121-140.
  • HESS, Sabine et al. (Hg.): No integration?! Kulturwissenschaftliche Beiträge zur Integrationsdebatte in Europa. Bielefeld 2009.
  • HIRSCHFELDER, Gunther/WITTMANN, Barbara (Hg.): Fremde Nähe. Migrantische Perspektiven auf Bayern. Regensburger Schriften zur Volkskunde/Vergleichenden Kulturwissenschaft, Band 24. Münster 2013.
  • JOHLER, Reinhard et al. (Hg.): Mobilitäten. Europa in Bewegung als Herausforderung kulturanalytischer Forschung. 37. Kongress der deutschen Gesellschaft für Volkskunde im Freiburg im Breisgau vom 27. bis 30. September 2009. Münster u. a. 2011.
  • KASCHUBA, Wolfgang: Ethnische Parallelgesellschaften? Zur kulturellen Konstruktion des Fremden in der europäischen Migration. In: Zeitschrift für Volkskunde 103 (2007), S. 65-85.
  • NIESWAND, Boris/DROTBOHM, Heike (Hg.): Kultur, Gesellschaft, Migration. Die reflexive Wende in der Migrationsforschung. Wiesbaden 2014.
  • SCHEER, Monique: Bindestrich-Deutsche? Mehrfachzugehörigkeit und Beheimatungspraktiken im Alltag. Tübingen 2014.
  • SCHMIDT-LAUBER, Brigitta (Hg.): Ethnizität und Migration. Einführung in Wissenschaft und Arbeitsfelder. Berlin 2007.
  • ZINN-THOMAS, Sabine: Fremde vor Ort. Selbstbild und regionale Identität in Integrationsprozessen. Eine Studie im Hunsrück. Bielefeld 2010.

 

„FaltenReich“ – Narrative und Praktiken des Alterns

Dozent/in:
Heidrun Alzheimer
Angaben:
Vorlesung, Gasthörerverzeichnis, Studium Generale, Bachelor (5 ECTS): BM I, AM I; Master (3 ECTS): VM I, VM II, VM III, VM V; Lehramt (5 ECTS): EWS II
Termine:
Di, 14:00 - 16:00, U7/01.05
Anmeldung zur Lehrveranstaltung über den zugehörigen VC-Kurs im Zeitraum vom 30.03. bis zum 26.04.2020.
Inhalt:
Im Jahr 2020 ist jede/r Zweite in Deutschland über 50 Jahre alt, und 2030 werden die über 60-Jährigen die Mehrheit der Bevölkerung stellen. Auf diese Entwicklung hin zu einem „FaltenReich“ (Grassi-Museum Leipzig, 2009) muss sich unsere Gesellschaft einstellen und damit beginnen, das Bild vom Alter(n) den neuen Realitäten anzupassen. Ältere Menschen werden einerseits als potente Konsumenten umworben, andererseits von einem Teil der Gesellschaft als Last empfunden.
Die Vorlesung widmet sich speziell kulturwissenschaftlichen Ansätzen und Perspektiven des Alterns und des Alters. Im Focus steht die Frage, ob Generationen biologische Tatsachen oder soziokulturelle Konstrukte darstellen, und wie der Transfer zwischen ihnen einst und jetzt funktioniert(e)? Als Quellen dienen u.a. Übergabeprotokolle, Bauakten, biographische Interviews und Texte der Volksprosa.
Empfohlene Literatur:
  • Beck, Stefan (Hg.): Alt sein – entwerfen, erfahren. Ethnografische Erkundungen in Lebenswelten alter Mensche. Berlin 2005; 2. Aufl. 2009.
  • Hirschfelder, Gunther: Bilder vom Alter. Bewertungsmuster und soziale Realität des Alters von der Vormoderne bis zur Gegenwart. In: Rheinisch-westfälische Zeitschrift für Volkskunde 52 (2007), S. 15-32.
  • Schenda, Rudolf: Alte Leute. In: Enzyklopädie des Märchens I (1977), Sp. 373-380.
  • Schürmann, Thomas/Geuther, Moritz/Thaut, Lioba (Hgg.): Alt und Jung. Vom Älterwerden in Geschichte und Zukunft (= Arbeit und Leben, Bd. 13). Rosengarten-Ehestorf, Förderverein des Freilichtmuseums am Kiekeberg, 2011.
  • Zielke, Nicole: Wohnkultur im Alter. Eine qualitative Studie zum Übergang ins Altenheim. Bielefeld 2020.
  • Zimmermann, Harm-Peer/Kruse, Andreas/Rentsch, Thomas: Kulturen des Alterns, Plädoyers für ein gutes Leben bis ins hohe Alter. Frankfurt am Main/New York 2016.



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