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Lehrstuhl für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft

 

Seminar/Proseminar: Historischer Roman

Dozent/in:
Karoline Hillesheim
Angaben:
Seminar/Proseminar, 2 SWS, ECTS: 6
Termine:
Di, 10:15 - 11:45, Online-Meeting
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Teilnahmevoraussetzungen: Abgeschlossenes Basismodul NDL. Der vorherige Besuch der literaturwissenschaftlichen Übung/Einführung II wird empfohlen. Darüber hinaus gelten für alle Studiengänge die in den jeweiligen Prüfungsordnungen und Modulhandbüchern festgelegten Zulassungsvoraussetzungen. Noten-/Punkterwerb: Referat/Arbeitsgruppe, Hausaufgaben, Seminararbeit. Die Textkenntnis wird vorausgesetzt.
Für Studienortwechsler, Erasmusstudenten sowie Studierende, die den Leistungsnachweis zur baldigen Prüfungsanmeldung benötigen, werden im begrenzten Umfang Plätze freigehalten. Bei Überbuchung des Seminars fällt die Entscheidung über die Teilnahme in Rücksprache mit der Dozentin/dem Dozenten.
Anmeldung/Abmeldung vom 12.03.2021 (10:00 Uhr) bis 19.04.2021 (23:59 Uhr) über FlexNow!
Zum Ablauf der Veranstaltung im Sommersemester beachten Sie bitte nach Ihrer Anmeldung die Hinweise im entsprechenden VC-Kurs.


Modulzugehörigkeit:
BA Germanistik:
  • Aufbaumodul Neuere deutsche Literaturwissenschaft II: Literaturwissenschaft NdL (Seminar: 6 ECTS, Referat mit schriftl. Hausarbeit)

LA Deutsch:
  • Aufbaumodul Neuere deutsche Literaturwissenschaft II: Literaturwissenschaft NdL (Seminar: 6 ECTS, Referat mit schriftl. Hausarbeit)

BA Berufliche Bildung/Fachrichtung Sozialpädagogik mit Unterrichtsfach Deutsch:
  • Aufbaumodul Neuere deutsche Literaturwissenschaft II: Literaturwissenschaft NdL (Seminar: 6 ECTS, Referat mit schriftl. Hausarbeit)

BA BWL, Studienschwerpunkt WiPäd II, Unterrichtsfach Deutsch:
  • Aufbaumodul Neuere deutsche Literaturwissenschaft II: Literaturwissenschaft NdL (Seminar: 6 ECTS, Referat mit schriftl. Hausarbeit)

MA WiPäd:
  • Bachelor-Aufbaumodul Neuere deutsche Literaturwissenschaft II: Literaturwissenschaft NdL (Seminar: 6 ECTS, Referat mit schriftl. Hausarbeit)
Inhalt:
Der historische Roman zählt zu den beliebtesten Lesestoffen: Er spricht Verstand und Gefühl an, ist unterhaltsam, mitrei-ßend, spannend, wird aber auch geschätzt, weil er lehrreich ist: Zwar beschreibt er geschichtliche Vorgänge und Personen nicht unbedingt mit Anspruch auf wissenschaftliche Richtigkeit, ist jedoch oft gründlich recherchiert und vermittelt ein anschauliches Bild der seinerzeitigen Lebensumstände. Im Rahmen dieses Seminars sollen zahlreiche historische Romane behandelt, analysiert und unter verschiedenen Gesichts-punkten miteinander verglichen werden. Eine besondere Rolle spielen Romane, die sich mit bekannten Schriftsteller/innen auseinandersetzen, sowie zwei Romane aus der Gründerzeit. Als Lehrbeauftragte begleitet die bekannte Schriftstellerin Dr. Tanja Kinkel das Seminar. Die mehrfach preisgekrönte Autorin hat von ihrer frühesten Jugend an eine Vorliebe für den historischen Roman. Mit ihren zahlreichen Werken führt sie immer wieder die Bestsellerlisten an. Auch als Wissenschaftlerin hat sie sich – nicht zuletzt durch ihre Promotion über das Werk Lion Feuchtwangers - einen Namen gemacht. Sie ist Präsidentin der Feuchtwanger-Gesellschaft und Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland. Sie wird den Eröffnungsvortrag des Seminars halten und die Teilnehmenden (auf Wunsch) beim Verfassen eigener Texte auch in Einzelgesprächen beraten und unterstützen.
Leistungsnachweis:
1) Impulsreferat und
2) Text über historische Figur
oder Essay zum Vergleich über zwei fiktive Darstellungen ein und derselben historischen Persönlichkeit.
Empfohlene Literatur:
Literatur, die vorbereitend gelesen werden sollte:

Über Alexander von Humboldt:
Daniel Kehlmann: Die Vermessung der Welt
Robert Löhr: Das Erlkönig-Manöver

Über Annette von Droste-Hülshoff:
Karen Duve: Fräulein Nettes kurzer Sommer
Irina Korschunow: Das Spiegelbild
Tanja Kinkel: Grimms Morde

Über/von Bert Brecht und Lion Feuchtwanger:
Lion Feuchtwanger: Erfolg
Modick: Sunset

Über Goethe:
Christiane Brückner: Ich wär Goethes dickere Hälfte
Peter Hacks: Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe.

Über Karl May und Franz Kafka:
Peter Henisch: Vom Wunsch, Indianer zu werden. Wie Franz Kafka Karl May traf und trotzdem nicht in Amerika landete.

 

Seminar/Proseminar: Lyrik nach 1945

Dozent/in:
Jonas Meurer
Angaben:
Seminar/Proseminar, 2 SWS, ECTS: 6, KulturPLUS
Termine:
Mi, 14:00 - 16:00, Online-Meeting
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Höchstteilnehmerzahl bei Präsenzunterricht: 16
Teilnahmevoraussetzungen: Abgeschlossenes Basismodul NDL. Der vorherige Besuch der literaturwissenschaftlichen Übung/Einführung II wird empfohlen. Darüber hinaus gelten für alle Studiengänge die in den jeweiligen Prüfungsordnungen und Modulhandbüchern festgelegten Zulassungsvoraussetzungen. Noten-/Punkterwerb: Referat/Arbeitsgruppe, Hausaufgaben, Seminararbeit. Die Textkenntnis wird vorausgesetzt.
Für Studienortwechsler, Erasmusstudenten sowie Studierende, die den Leistungsnachweis zur baldigen Prüfungsanmeldung benötigen, werden im begrenzten Umfang Plätze freigehalten. Bei Überbuchung des Seminars fällt die Entscheidung über die Teilnahme in Rücksprache mit der Dozentin/dem Dozenten.
Anmeldung/Abmeldung vom 12.03.2021 (10:00 Uhr) bis 19.04.2021 (23:59 Uhr) über FlexNow!
Zum Ablauf der Veranstaltung im Sommersemester beachten Sie bitte nach Ihrer Anmeldung die Hinweise im entsprechenden VC-Kurs.


Modulzugehörigkeit:
BA Germanistik:
  • Aufbaumodul Neuere deutsche Literaturwissenschaft II: Literaturwissenschaft NdL (Seminar: 6 ECTS, Referat mit schriftl. Hausarbeit)

LA Deutsch:
  • Aufbaumodul Neuere deutsche Literaturwissenschaft II: Literaturwissenschaft NdL (Seminar: 6 ECTS, Referat mit schriftl. Hausarbeit)

BA Berufliche Bildung/Fachrichtung Sozialpädagogik mit Unterrichtsfach Deutsch:
  • Aufbaumodul Neuere deutsche Literaturwissenschaft II: Literaturwissenschaft NdL (Seminar: 6 ECTS, Referat mit schriftl. Hausarbeit)

BA BWL, Studienschwerpunkt WiPäd II, Unterrichtsfach Deutsch:
  • Aufbaumodul Neuere deutsche Literaturwissenschaft II: Literaturwissenschaft NdL (Seminar: 6 ECTS, Referat mit schriftl. Hausarbeit)

MA WiPäd:
  • Bachelor-Aufbaumodul Neuere deutsche Literaturwissenschaft II: Literaturwissenschaft NdL (Seminar: 6 ECTS, Referat mit schriftl. Hausarbeit)

Kulturelle Bildung (KulturPLUS):
  • Grundlagenmodul A, Lehramtsstudiengänge RS/Gym (4 ECTS, Prüfung)
  • Grundlagenmodul B, M. Ed. Berufliche Bildung (3 ECTS, Prüfung)
Inhalt:
„Nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben ist barbarisch“, urteilt Theodor W. Adorno, Werner Bergengruen hingegen nennt zur gleichen Zeit einen Gedichtband „Die Heile Welt“; Gottfried Benn, einst dem Nationalsozialismus zugeneigt, feiert ein fulminantes Comeback, während junge Autorinnen und Autoren wie Ingeborg Bachmann oder Paul Celan mit einer neuen lyrischen Sprache erstmals an die Öffentlichkeit treten; Kahlschlag- und Trümmergedichte stehen neben dominanten Tendenzen, nahtlos an Traditionen der Vorkriegszeit, etwa die Naturlyrik, anzuknüpfen. Kurzum: Die deutschsprachige Nachkriegslyrik ist alles andere als ein einheitliches Feld! Vor diesem Hintergrund werden wir im Seminar Gedichte von so unterschiedlichen Autorinnen und Autoren wie Ingeborg Bachmann, Gottfried Benn, Werner Bergengruen, Bertolt Brecht, Paul Celan, Günter Eich, Rudolf Hagelstange, Friedrich Georg Jünger, Marie Luise Kaschnitz oder Elisabeth Langgässer lesen, interpretieren, kontextualisieren und ihre Bedeutung für die Nachkriegslyrik bestimmen.
Empfohlene Literatur:
Hans Bender (Hg.) (1983): Deutsche Gedichte 1930-1960.
Thomas Boyken/Nikolas Immer (2020): Nachkriegslyrik. Poesie und Poetik zwischen 1945 und 1965.
Kristin Felsner/Holger Helbig/Therese Manz (2012; 2. Aufl.): Arbeitsbuch Lyrik.
Helmut Böttiger/Thomas Combrink/Bernd Busch (Hg.) (2009): Doppelleben: Literarische Szenen aus Nachkriegsdeutschland.

 

Seminar/Proseminar: “Sick Books”: Viren, Bakterien und andere intime Sachen in den neueren englischen und deutschen Literaturen

Dozent/in:
Robert Craig
Angaben:
Seminar/Proseminar, 2 SWS, ECTS: 6, Englischsprachig
Termine:
Di, 16:00 - 18:00, Online-Meeting
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Höchstteilnehmerzahl bei Präsenzunterricht: 7
Zum Ablauf der Veranstaltung im Sommersemester beachten Sie bitte nach Ihrer Anmeldung die Hinweise im entsprechenden VC-Kurs.

Teilnahmevoraussetzungen: Abgeschlossenes Basismodul NDL. Der vorherige Besuch der literaturwissenschaftlichen Übung/Einführung II wird empfohlen. Darüber hinaus gelten für alle Studiengänge die in den jeweiligen Prüfungsordnungen und Modulhandbüchern festgelegten Zulassungsvoraussetzungen. Noten-/Punkterwerb: Referat/Arbeitsgruppe, Hausaufgaben, Seminararbeit. Die Textkenntnis wird vorausgesetzt.
Für Studienortwechsler, Erasmusstudenten sowie Studierende, die den Leistungsnachweis zur baldigen Prüfungsanmeldung benötigen, werden im begrenzten Umfang Plätze freigehalten. Bei Überbuchung des Seminars fällt die Entscheidung über die Teilnahme in Rücksprache mit der Dozentin/dem Dozenten.
Anmeldung/Abmeldung vom 12.03.2021 (10:00 Uhr) bis 19.04.2021 (23:59 Uhr) über FlexNow!

Modulzugehörigkeit:
BA Germanistik:
  • Aufbaumodul Neuere deutsche Literaturwissenschaft II: Literaturwissenschaft NdL (Seminar: 6 ECTS, Referat mit schriftl. Hausarbeit)

LA Deutsch:
  • Aufbaumodul Neuere deutsche Literaturwissenschaft II: Literaturwissenschaft NdL (Seminar: 6 ECTS, Referat mit schriftl. Hausarbeit)

BA Berufliche Bildung/Fachrichtung Sozialpädagogik mit Unterrichtsfach Deutsch:
  • Aufbaumodul Neuere deutsche Literaturwissenschaft II: Literaturwissenschaft NdL (Seminar: 6 ECTS, Referat mit schriftl. Hausarbeit)

BA BWL, Studienschwerpunkt WiPäd II, Unterrichtsfach Deutsch:
  • Aufbaumodul Neuere deutsche Literaturwissenschaft II: Literaturwissenschaft NdL (Seminar: 6 ECTS, Referat mit schriftl. Hausarbeit)

MA WiPäd:
  • Bachelor-Aufbaumodul Neuere deutsche Literaturwissenschaft II: Literaturwissenschaft NdL (Seminar: 6 ECTS, Referat mit schriftl. Hausarbeit)
Inhalt:
„Illness is the night-side of life, a more onerous citizenship. Everyone who is born holds dual citizenship, in the kingdom of the well and in the kingdom of the sick.“ Mit dieser Metapher eröffnet Susan Sontag ihre berühmte Monografie von 1978, Illness as Metaphor. Wenn wir das Thema „Krankheit“ ansprechen, können wir ja nie wirklich auf metaphorische bzw. figurative Ausdruckweisen verzichten. Obwohl Sontags metaphorische Verdrehungen und Verflachungen der Erfahrung des Krankseins heftige und umstrittene Kritik erfuhr, greifen wir tatsächlich immer wieder auf das Figurative zurück, um fremde sowie zutiefst intime Körpererfahrungen auszudrücken. Sontag zeigt, inwiefern eben solche Grenzerfahrungen sonst verdeckte oder verdunkelte Aspekte und Facetten unseres ‚normalen‘ Leben erhellen. In einem triftigen Essay von 1926, On Being Ill, behauptete die Schriftstellerin Virginia Woolf in genau diesem Sinne, dass Krankheit uns einen schärferen Ausblick auf das Leben selbst schenken kann: Sie bringt eben das ins Licht, was uns in gesünderen und glücklicheren Zeiten sonst unsichtbar bleibt.
Nun, da wir frische Redeweisen und Schreibarten suchen für die schwerste Pandemie seit der sogenannten Spanischen Grippe von 1918-19, lohnt es sich neu zu entdecken, wie ansteckende Krankheiten in der Kultur und Literatur vor mehr als einem Jahrhundert figurativ und ästhetisch verarbeitet wurden. Das ist das Hauptziel dieses Seminars, indem wir zugleich in Betracht ziehen, wie Krankheiten als Metaphern, ja sogar als begriffliche Sündenböcke, für breitere und tiefere kulturelle Erkrankungen und Besessenheiten dienen konnten (und können). Neben Sontags und Woolfs aufschluss- und einflussreichen Beiträgen konzentrieren wir uns auf eine Auswahl an Krankheitsnarrativen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mit Katherine Anne Porters Erzählungsband Pale Horse, Pale Writer (1939) fangen wir an, dessen Titelgeschichte uns eine unvergleichliche, quasi halluzinatorische Darstellung der körperlichen Verwüstungen der Spanischen Grippe anbietet. Sodann wenden wir uns Emma Donoghues letztem, rege gefeiertem und erstaunlich relevantem historischem Roman zu: The Pull of the Stars, der auch im Kontext der Pandemie der Nachkriegszeit spielt, wurde 2020 mitten in der ‚ersten Welle‘ veröffentlicht. Mit einem der berühmtesten Krankheitsromanen der neueren deutschen Literatur schließen wir das Seminar ab, und zwar mit Thomas Manns Zauberberg (1924). Manns Roman bietet bekanntlich eine der differenziertesten literarischen Verhandlungen der Tuberkulose und den Heilanstaltskuren in der Vorkriegszeit: Hier geht es (noch mal) nicht einfach um die Krankheit an sich, sondern auch um ihre Bedeutung als Metapher für die Ängste und Erkrankungen eines ganzen Zeitalters.
Die englischsprachigen Werke werden auf Englisch, die deutschsprachigen auf Deutsch besprochen.
Empfohlene Literatur:
I. Primärliteratur:
Bitte schaffen Sie sich diese Ausgaben der Primärtexte an! Wir müssen uns in den Seminarsitzungen auf gemeinsame Seitenzahlen beziehen können.

D. H. Lawrence, Sons and Lovers, (London: The Penguin English Library, 2012).
Thomas Mann, Der Tod in Venedig (Frankfurt a.M..: Fischer, 1992).

Thomas Mann, Der Zauberberg (Frankfurt a.M.: Fischer, 1991).

Katherine Ann Porter, Pale Horse, Pale Rider: The Selected Stories of Katherine Ann Porter, ed. Sarah Churchwell (London: Penguin Modern Classics, 2011).

Virginia Woolfs Essay, ‘On Being Ill’, wird als PDF-Datei auf den VC hochgeladen werden.

II. Sekundärliteratur:
Hier sollten Sie selbstständig die relevantesten Materialien aussuchen! Folgende Lektüreauswahl ist vor allem für die Vorbereitung zu empfehlen:

Andreas Blödorn and Friedhelm Marx (eds.), Thomas Mann Handbuch: Leben – Werk – Wirkung (Stuttgart: Metzler, 2015).

Anne Fernihough (ed.), The Cambridge Companion to D. H. Lawrence (Cambridge: Cambridge University Press, 2001).

Peter Fifield, Modernism and Physical Illness: Sick Books (Oxford: Oxford University Press, 2020).

Elizabeth Outka, Viral Modernism: The Influenza Pandemic and Interwar Literature (New York: Columbia University Press, 2019).

Susan Sellers (ed.), The Cambridge Companion to Virginia Woolf, 2nd edn (Cambridge: Cambridge University Press, 2011).

Susan Sontag, Illness as Metaphor & AIDS and its Metaphors (London: Penguin Modern Classics, 2009).

Vor den jeweiligen Sitzungen werden weitere Texte im VC zur Verfügung gestellt. Denken Sie bitte daran, alle VC-Updates im Laufe des Kurses rechtzeitig zu beachten. Selbstverständlich sollten Sie regelmäßig und aktiv an der Lehrveranstaltung teilnehmen. Nur in unvorhergesehenen Fällen (Krankheiten, Notfällen, religiöse Feste) kann Ihre Abwesenheit entschuldigt werden.

 

Seminar/Proseminar: „[D]ie deütsche Nachtigall / Die nun so lieblich singt“ – Barocklyrik im Überblick

Dozent/in:
Simone Ketterl
Angaben:
Seminar/Proseminar, 2 SWS, ECTS: 6, KulturPLUS
Termine:
Mi, 10:00 - 12:00, Online-Meeting
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Höchstteilnehmerzahl bei Präsenzunterricht: 7
Teilnahmevoraussetzungen: Abgeschlossenes Basismodul NDL. Der vorherige Besuch der literaturwissenschaftlichen Übung/Einführung II wird empfohlen. Darüber hinaus gelten für alle Studiengänge die in den jeweiligen Prüfungsordnungen und Modulhandbüchern festgelegten Zulassungsvoraussetzungen. Noten-/Punkterwerb: Referat/Arbeitsgruppe, Hausaufgaben, Seminararbeit. Die Textkenntnis wird vorausgesetzt.
Für Studienortwechsler, Erasmusstudenten sowie Studierende, die den Leistungsnachweis zur baldigen Prüfungsanmeldung benötigen, werden im begrenzten Umfang Plätze freigehalten. Bei Überbuchung des Seminars fällt die Entscheidung über die Teilnahme in Rücksprache mit der Dozentin/dem Dozenten.
Anmeldung/Abmeldung vom 12.03.2021 (10:00 Uhr) bis 19.04.2021 (23:59 Uhr) über FlexNow!
Zum Ablauf der Veranstaltung im Sommersemester beachten Sie bitte nach Ihrer Anmeldung die Hinweise im entsprechenden VC-Kurs.


Modulzugehörigkeit:
BA Germanistik:
  • Aufbaumodul Neuere deutsche Literaturwissenschaft II: Literaturwissenschaft NdL (Seminar: 6 ECTS, Referat mit schriftl. Hausarbeit)

LA Deutsch:
  • Aufbaumodul Neuere deutsche Literaturwissenschaft II: Literaturwissenschaft NdL (Seminar: 6 ECTS, Referat mit schriftl. Hausarbeit)

BA Berufliche Bildung/Fachrichtung Sozialpädagogik mit Unterrichtsfach Deutsch:
  • Aufbaumodul Neuere deutsche Literaturwissenschaft II: Literaturwissenschaft NdL (Seminar: 6 ECTS, Referat mit schriftl. Hausarbeit)

BA BWL, Studienschwerpunkt WiPäd II, Unterrichtsfach Deutsch:
  • Aufbaumodul Neuere deutsche Literaturwissenschaft II: Literaturwissenschaft NdL (Seminar: 6 ECTS, Referat mit schriftl. Hausarbeit)

MA WiPäd:
  • Bachelor-Aufbaumodul Neuere deutsche Literaturwissenschaft II: Literaturwissenschaft NdL (Seminar: 6 ECTS, Referat mit schriftl. Hausarbeit)

Kulturelle Bildung (KulturPLUS):
  • Grundlagenmodul A, Lehramtsstudiengänge RS/Gym (4 ECTS, Prüfung)
  • Grundlagenmodul B, M. Ed. Berufliche Bildung (3 ECTS, Prüfung)
Inhalt:
Die Poeten des 17. Jahrhunderts verstanden sich als Reformatoren. In Abgrenzung von ihren unmittelbaren Vorgängern und in Anlehnung an die Literaturen Italiens und Frankreichs wollten sie die deutschsprachige Dichtung auf humanistischer Grundlage erneuern. In Sprachgesellschaften wie dem „Pegnesischen Blumenorden“ wurde die Vereinheitlichung von Lexik und Grammatik ebenso diskutiert wie über Stil und Formensprache räsoniert. Diese poetologische Reflektiertheit manifestiert sich insbesondere in der Lyrik. Geprägt von metaphorisch-allegorischem Denken und raffiniertem Spiel mit den von zahlreichen Poetiken festgelegten Regeln verhandelt sie das Spannungsverhältnis zwischen Lebensfreude und Weltangst, Stoizismus und Jenseitsvision. Ziel des Seminars ist es, das breite Spektrum von Gattungen und Strophenformen kennenzulernen, lyrikanalytische Kenntnisse zu festigen und zu vertiefen sowie barocken Spuren in Gedichten des Fin de Siècle und des Expressionismus nachzugehen.
Empfohlene Literatur:
Volker Meid (Hg.): Gedichte des Barock.
Martin Opitz: Buch von der Deutschen Poeterey.
Friedrich Spee: Trvtz-Nachtigal.
Gottfried Benn: Gedichte.

 

Seminar/Proseminar: „Zivilisation ist ohne Opfer nicht denkbar“ – Kolonialdiskurse in der deutschsprachigen Literatur

Dozent/in:
Simone Ketterl
Angaben:
Seminar/Proseminar, 2 SWS, ECTS: 6, KulturPLUS
Termine:
Di, 12:00 - 14:00, Online-Meeting
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Höchstteilnehmerzahl bei Präsenzunterricht: 16
Teilnahmevoraussetzungen: Abgeschlossenes Basismodul NDL. Der vorherige Besuch der literaturwissenschaftlichen Übung/Einführung II wird empfohlen. Darüber hinaus gelten für alle Studiengänge die in den jeweiligen Prüfungsordnungen und Modulhandbüchern festgelegten Zulassungsvoraussetzungen. Noten-/Punkterwerb: Referat/Arbeitsgruppe, Hausaufgaben, Seminararbeit. Die Textkenntnis wird vorausgesetzt.
Für Studienortwechsler, Erasmusstudenten sowie Studierende, die den Leistungsnachweis zur baldigen Prüfungsanmeldung benötigen, werden im begrenzten Umfang Plätze freigehalten. Bei Überbuchung des Seminars fällt die Entscheidung über die Teilnahme in Rücksprache mit der Dozentin/dem Dozenten.
Anmeldung/Abmeldung vom 12.03.2021 (10:00 Uhr) bis 19.04.2021 (23:59 Uhr) über FlexNow!
Zum Ablauf der Veranstaltung im Sommersemester beachten Sie bitte nach Ihrer Anmeldung die Hinweise im entsprechenden VC-Kurs.


Modulzugehörigkeit:
BA Germanistik:
  • Aufbaumodul Neuere deutsche Literaturwissenschaft II: Literaturwissenschaft NdL (Seminar: 6 ECTS, Referat mit schriftl. Hausarbeit)

LA Deutsch:
  • Aufbaumodul Neuere deutsche Literaturwissenschaft II: Literaturwissenschaft NdL (Seminar: 6 ECTS, Referat mit schriftl. Hausarbeit)

BA Berufliche Bildung/Fachrichtung Sozialpädagogik mit Unterrichtsfach Deutsch:
  • Aufbaumodul Neuere deutsche Literaturwissenschaft II: Literaturwissenschaft NdL (Seminar: 6 ECTS, Referat mit schriftl. Hausarbeit)

BA BWL, Studienschwerpunkt WiPäd II, Unterrichtsfach Deutsch:
  • Aufbaumodul Neuere deutsche Literaturwissenschaft II: Literaturwissenschaft NdL (Seminar: 6 ECTS, Referat mit schriftl. Hausarbeit)

MA WiPäd:
  • Bachelor-Aufbaumodul Neuere deutsche Literaturwissenschaft II: Literaturwissenschaft NdL (Seminar: 6 ECTS, Referat mit schriftl. Hausarbeit)

Kulturelle Bildung (KulturPLUS):
  • Grundlagenmodul A, Lehramtsstudiengänge RS/Gym (4 ECTS, Prüfung)
  • Grundlagenmodul B, M. Ed. Berufliche Bildung (3 ECTS, Prüfung)
Inhalt:
Die Amerikareise von Christoph Kolumbus markiert nicht nur die Epochenschwelle zwischen Mittelalter und Neuzeit, sondern läutet auch das Zeitalter des Kolonialismus ein. In dieser Phase entsteht die Denkfigur einer Dichotomie zwischen Kolonisierenden und Kolonisierten, die von Anfang an ideengeschichtlich und ideologisch unterfüttert ist. Zunächst werden Eroberung, Inbesitznahme und Ausbeutung mit christlichem Sendungsbewusstsein legitimiert. Später gewinnen biologisch-rassistische Argumente an Bedeutung. In der Literatur werden die Stereotypen von „Wilden“ und „Zivilisierten“ aufgegriffen, modifiziert und unterminiert. Das Seminar will fragen, wie deutschsprachige Texte vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart Kolonialismus erzählen. Ein besonderer Schwerpunkt soll dabei auf der Untersuchung der angewandten narrativen Techniken liegen. Zudem sollen Klassiker der postcolonial studies wie Homi K. Bhabha und Gayatri Chakravorty Spivak herangezogen und kritisch erörtert werden.
Empfohlene Literatur:
Primärtexte:
Heinrich von Kleist: Die Verlobung in St. Domingo.
Wilhelm Raabe: Stopfkuchen.
Joseph Conrad: Heart of Darkness. [Auszüge]
Uwe Timm: Morenga.
Lukas Bärfuss: Hundert Tage.
Susanne Röckel: Der Vogelgott.

Sekundärtexte:
Homi K. Bhabha: Über kulturelle Hybridität.
Achille Mbembe: Postkolonie. Zur politischen Vorstellungskraft im gegenwärtigen Afrika.
Gayatri Chakravorty Spivak: Can the Subaltern Speak? Postkolonialität und subalterne Artikulation.

 

Übung/Einführung II: Christa Wolf - Sozialistin, Humanistin, Feministin?

Dozent/in:
Tabea Lamberti
Angaben:
Übung, 2 SWS, ECTS: 4
Termine:
Mo, 12:00 - 14:00, Online-Meeting
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Höchstteilnehmerzahl bei Präsenzunterricht: 5
Teilnahmevoraussetzungen: Abgeschlossenes Basismodul NDL. Darüber hinaus gelten für alle Studiengänge die in den jeweiligen Prüfungsordnungen und Modulhandbüchern festgelegten Zulassungsvoraussetzungen. Noten-/Punkterwerb: Referat/Arbeitsgruppe, Hausaufgaben, Seminararbeit. Die Textkenntnis wird vorausgesetzt.
Für Studienortwechsler, Erasmusstudenten sowie Studierende, die den Leistungsnachweis zur baldigen Prüfungsanmeldung benötigen, werden im begrenzten Umfang Plätze freigehalten. Bei Überbuchung des Seminars fällt die Entscheidung über die Teilnahme in Rücksprache mit der Dozentin/dem Dozenten.
Anmeldung/Abmeldung vom 12.03.2021 (10:00 Uhr) bis 19.04.2021 (23:59 Uhr) über FlexNow!
Zum Ablauf der Veranstaltung im Sommersemester beachten Sie bitte nach Ihrer Anmeldung die Hinweise im entsprechenden VC-Kurs.


Modulzugehörigkeit:
BA Germanistik:
  • Aufbaumodul Neuere deutsche Literaturwissenschaft I: Literaturgeschichte NdL (Übung/Einführung II: 4 ECTS, Referat mit schriftl. Hausarbeit)

LA Deutsch:
  • Aufbaumodul Neuere deutsche Literaturwissenschaft I: Literaturgeschichte NdL (Übung/Einführung II: 4 ECTS, Referat mit schriftl. Hausarbeit)

BA Berufliche Bildung/Fachrichtung Sozialpädagogik mit Unterrichtsfach Deutsch:
  • Aufbaumodul Neuere deutsche Literaturwissenschaft I: Literaturgeschichte NdL (Übung/Einführung II: 4 ECTS, Referat mit schriftl. Hausarbeit)

BA BWL, Studienschwerpunkt WiPäd II, Unterrichtsfach Deutsch:
  • Aufbaumodul Neuere deutsche Literaturwissenschaft I: LIteraturgeschichte NdL (Übung/Einführung II: 4 ECTS, Referat mit schriftl. Hausarbeit)

MA WiPäd:
  • Bachelor-Aufbaumodul Neuere deutsche Literaturwissenschaft I: Literaturgeschichte NdL (Übung/Einführung II: 4 ECTS, Referat mit schriftl. Hausarbeit)
  • Zusatzmodul Deutsch (Übung/Einführung II: 4 ECTS, unbenotetes Portfolio)
Inhalt:
[...] Sollte man nicht einmal versuchen, was herauskäme, setzte man in die großen Muster der Weltliteratur Frauen an die Stelle der Männer? [...] (Christa Wolf, Voraussetzungen einer Erzählung: Kassandra)

Christa Wolf zählt zu den berühmtesten Autorinnen der Deutschen Demokratischen Republik. In diesem Kurs wollen wir uns ganz ihrem Werk widmen, indem wir Erzählungen, Essays und Romane untersuchen werden. Christa Wolfs Schaffen umfasst beinahe 50 Jahre. In ihren Arbeiten drücken sich neben persönlichen ebenso politische und historische Erfahrungen aus.
Für unseren Kurs werden vor allem folgende Aspekte leitend sein: Christa Wolfs Texte aus feministischer Perspektive, vor dem gesellschaftspolitischen Hintergrund (Stichwort: SED und Sozialistischer Realismus) sowie auf ästhetischer-erzählerischer Ebene.
Neben der Analyse ihres Werkes sollen grundlegende Begrifflichkeiten der Literaturwissenschaft wiederholt und vertieft und feministische Ansätze thematisiert werden

Die Bereitschaft zur Lektüre wird vorausgesetzt. Folgende Werke werden im Seminar unter Vorbehalt behandelt. Eine verbindliche Lektüreliste folgt im Seminar.
  • Der geteilte Himmel (1963)
  • Nachdenken über Christa T. (1968)
  • Kassandra (1983)
  • Medea. Stimmen (1996)
Empfohlene Literatur:
Hilmes, Carola / Nagelschmidt, Ilse (Hg.): Christa Wolf Handbuch. Leben –Werk –Wirkung. Stuttgart 2016; Hilzinger, Sonja: Christa Wolf: Biographie. Frankfurt 2007.

 

Übung/Einführung II: Grundkurs Literaturtheorie und Interpretationspraxis

Dozent/in:
Jonas Meurer
Angaben:
Übung, 2 SWS, ECTS: 4
Termine:
Do, 10:00 - 12:00, Online-Meeting
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Höchstteilnehmerzahl bei Präsenzunterricht: 16
Teilnahmevoraussetzungen: Abgeschlossenes Basismodul NDL. Darüber hinaus gelten für alle Studiengänge die in den jeweiligen Prüfungsordnungen und Modulhandbüchern festgelegten Zulassungsvoraussetzungen. Noten-/Punkterwerb: Referat/Arbeitsgruppe, Hausaufgaben, Seminararbeit. Die Textkenntnis wird vorausgesetzt.
Für Studienortwechsler, Erasmusstudenten sowie Studierende, die den Leistungsnachweis zur baldigen Prüfungsanmeldung benötigen, werden im begrenzten Umfang Plätze freigehalten. Bei Überbuchung des Seminars fällt die Entscheidung über die Teilnahme in Rücksprache mit der Dozentin/dem Dozenten.
Anmeldung/Abmeldung vom 12.03.2021 (10:00 Uhr) bis 19.04.2021 (23:59 Uhr) über FlexNow!
Zum Ablauf der Veranstaltung im Sommersemester beachten Sie bitte nach Ihrer Anmeldung die Hinweise im entsprechenden VC-Kurs.


Modulzugehörigkeit:
BA Germanistik:
  • Aufbaumodul Neuere deutsche Literaturwissenschaft I: Literaturgeschichte NdL (Übung/Einführung II: 4 ECTS, Referat mit schriftl. Hausarbeit)

LA Deutsch:
  • Aufbaumodul Neuere deutsche Literaturwissenschaft I: Literaturgeschichte NdL (Übung/Einführung II: 4 ECTS, Referat mit schriftl. Hausarbeit)

BA Berufliche Bildung/Fachrichtung Sozialpädagogik mit Unterrichtsfach Deutsch:
  • Aufbaumodul Neuere deutsche Literaturwissenschaft I: Literaturgeschichte NdL (Übung/Einführung II: 4 ECTS, Referat mit schriftl. Hausarbeit)

BA BWL, Studienschwerpunkt WiPäd II, Unterrichtsfach Deutsch:
  • Aufbaumodul Neuere deutsche Literaturwissenschaft I: LIteraturgeschichte NdL (Übung/Einführung II: 4 ECTS, Referat mit schriftl. Hausarbeit)

MA WiPäd:
  • Bachelor-Aufbaumodul Neuere deutsche Literaturwissenschaft I: Literaturgeschichte NdL (Übung/Einführung II: 4 ECTS, Referat mit schriftl. Hausarbeit)
  • Zusatzmodul Deutsch (Übung/Einführung II: 4 ECTS, unbenotetes Portfolio)
Inhalt:
Was heißt es genau, einen literarischen Text zu verstehen? Zu deuten? Oder zu interpretieren? Wo ist der Unterschied? Welche Rolle spielen dabei bestimmte Ideen von Literatur oder verschiedene Kontextdimensionen (zum Beispiel Autorschaft oder Geschichte)? Was macht eine Interpretation zu einer guten Interpretation? Und warum interpretieren wir eigentlich - woher kommt unsere „Wut des Verstehens“ (Jochen Hörisch)? Diese und viele weitere grundlegende Fragen klären wir in diesem Seminar. Sie sollten als Teilnehmerin oder Teilnehmer bereit sein, sich intensiv mit theoretischen Positionen auseinanderzusetzen - doch keine Sorge, wir werden stets nach den ganz konkreten Auswirkungen unserer theoretischen Erkenntnisse auf die literaturwissenschaftliche Praxis fragen. Das ganze Seminar bereitet Sie so gesehen auf das Verfassen einer methodisch reflektierten literaturwissenschaftlichen Hausarbeit vor.
Empfohlene Literatur:
Bitte schaffen Sie sich noch vor Semesterstart die beiden folgenden Reclam-Bände an, mit denen wir intensiv arbeiten werden (sämtliche weitere Literatur wird über einen VC-Kurs zur Verfügung gestellt):

1) Stefan Descher/Thomas Petraschka (2019): Argumentieren in der Literaturwissenschaft. Eine Einführung.
2) Oliver Jahraus (Hg.) (2016): Zugänge zur Literaturtheorie. 17 Modellanalysen zu E.T.A. Hoffmanns ‚Der Sandmann‘.

 

Übung/Einführung II: Magischer Realismus (1920-1960)

Dozent/in:
Jonas Meurer
Angaben:
Übung, 2 SWS, ECTS: 4
Termine:
Mo, 10:00 - 12:00, Online-Meeting
Einzeltermin am 12.7.2021, 10:00 - 12:00, U5/01.17
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Höchstteilnehmerzahl bei Präsenzunterricht: 16
Teilnahmevoraussetzungen: Abgeschlossenes Basismodul NDL. Darüber hinaus gelten für alle Studiengänge die in den jeweiligen Prüfungsordnungen und Modulhandbüchern festgelegten Zulassungsvoraussetzungen. Noten-/Punkterwerb: Referat/Arbeitsgruppe, Hausaufgaben, Seminararbeit. Die Textkenntnis wird vorausgesetzt.
Für Studienortwechsler, Erasmusstudenten sowie Studierende, die den Leistungsnachweis zur baldigen Prüfungsanmeldung benötigen, werden im begrenzten Umfang Plätze freigehalten. Bei Überbuchung des Seminars fällt die Entscheidung über die Teilnahme in Rücksprache mit der Dozentin/dem Dozenten.
Anmeldung/Abmeldung vom 12.03.2021 (10:00 Uhr) bis 19.04.2021 (23:59 Uhr) über FlexNow!
Zum Ablauf der Veranstaltung im Sommersemester beachten Sie bitte nach Ihrer Anmeldung die Hinweise im entsprechenden VC-Kurs.


Modulzugehörigkeit:
BA Germanistik:
  • Aufbaumodul Neuere deutsche Literaturwissenschaft I: Literaturgeschichte NdL (Übung/Einführung II: 4 ECTS, Referat mit schriftl. Hausarbeit)

LA Deutsch:
  • Aufbaumodul Neuere deutsche Literaturwissenschaft I: Literaturgeschichte NdL (Übung/Einführung II: 4 ECTS, Referat mit schriftl. Hausarbeit)

BA Berufliche Bildung/Fachrichtung Sozialpädagogik mit Unterrichtsfach Deutsch:
  • Aufbaumodul Neuere deutsche Literaturwissenschaft I: Literaturgeschichte NdL (Übung/Einführung II: 4 ECTS, Referat mit schriftl. Hausarbeit)

BA BWL, Studienschwerpunkt WiPäd II, Unterrichtsfach Deutsch:
  • Aufbaumodul Neuere deutsche Literaturwissenschaft I: LIteraturgeschichte NdL (Übung/Einführung II: 4 ECTS, Referat mit schriftl. Hausarbeit)

MA WiPäd:
  • Bachelor-Aufbaumodul Neuere deutsche Literaturwissenschaft I: Literaturgeschichte NdL (Übung/Einführung II: 4 ECTS, Referat mit schriftl. Hausarbeit)
  • Zusatzmodul Deutsch (Übung/Einführung II: 4 ECTS, unbenotetes Portfolio)
Inhalt:
Magischer Realismus - auf dem Gebiet der Literatur verbinden die meisten damit lateinamerikanische Autoren wie Jorge Luis Borges, Gabriel García Márquez, Julio Cortázar oder Mario Vargas Llosa. Demgegenüber wird die deutschsprachige Tradition, die in der Weimarer Republik beginnt und gut zehn Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg endet, kaum beachtet - zu Unrecht, denn es gibt faszinierend vielschichtige Textwelten und Erzählweisen zu entdecken! Im Seminar lesen und interpretieren wir Texte etwa von Peter Huchel, Ernst Jünger, Friedo Lampe, Horst Lange, Elisabeth Langgässer, Oskar Loerke, Hans Erich Nossack, Wolfdietrich Schnurre oder Egon Vietta - und fragen danach, was magisch-realistisch erzählte Texte auszeichnet und über welche literaturgeschichtliche Bedeutung diese Schreibweise verfügt. Ganz praktisch dient das Seminar dazu, Ihr literaturgeschichtliches Wissen zu erweitern, Erfahrungen mit der methodisch reflektieren Analyse von epischen und lyrischen Texten zu sammeln und Sie auf das Schreiben einer literaturwissenschaftlichen Hausarbeit vorzubereiten.
Empfohlene Literatur:
Torsten W. Leine (2018): Magischer Realismus als Verfahren der späten Moderne. Paradoxien einer Poetik der Mitte. Berlin/Boston.
Hubert Roland (2021): Magischer Realismus und Geschichtsbewusstsein in der deutschsprachigen Literatur. Würzburg.
Michael Scheffel (1990): Magischer Realismus. Die Geschichte eines Begriffes und ein Versuch seiner Bestimmung. Tübingen.
Jörg Schuster (2016): Die vergessene Moderne. Deutsche Literatur 1930-1960. Stuttgart.

 

Übung/Seminar: Einführung in die Lektoratsarbeit in einem Belletristikverlag / Deutschsprachige Gegenwartsliteratur

Dozent/in:
Martin Hielscher
Angaben:
Seminar/Übung, 2 SWS, ECTS: 6, Erweiterungsbereich
Termine:
Einzeltermin am 7.5.2021, 14:00 - 18:00, Online-Meeting
Einzeltermin am 8.5.2021, 10:00 - 14:00, Online-Meeting
Einzeltermin am 11.6.2021, 14:00 - 18:00, Online-Meeting
Einzeltermin am 12.6.2021, 10:00 - 14:00, Online-Meeting
Einzeltermin am 25.6.2021, 14:00 - 18:00, Online-Meeting
Einzeltermin am 26.6.2021, 10:00 - 14:00, Online-Meeting
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Höchstteilnehmerzahl bei Präsenzunterricht: 12
Teilnahmevoraussetzungen: Es gelten für alle Studiengänge die in den jeweiligen Prüfungsordnungen und Modulhandbüchern festgelegten Zulassungsvoraussetzungen.
Noten-/Punkterwerb: Seminararbeit

Für Studienortwechsler, Erasmusstudenten sowie Studierende, die den Leistungsnachweis zur baldigen Prüfungsanmeldung benötigen, werden im begrenzten Umfang Plätze freigehalten. Bei Überbuchung des Seminars fällt die Entscheidung über die Teilnahme in Rücksprache mit der Dozentin/dem Dozenten.
Anmeldung/Abmeldung vom 12.03.2021 (10:00 Uhr) bis 19.04.2021 (23:59 Uhr) über FlexNow!
Zum Ablauf der Veranstaltung im Sommersemester beachten Sie bitte nach Ihrer Anmeldung die Hinweise im entsprechenden VC-Kurs.


Modulzugehörigkeit:
BA Germanistik:

  • Basismodul Text und Vermittlung: Literaturvermittlung (Übung: 2 ECTS, ohne Note oder 3 ECTS, inkl. Zusatzveranstaltungen, ohne Note)
  • Aufbaumodul Text und Vermittlung: Literaturvermittlung (Seminar: 6 ECTS, Referat)

MA Neuere deutsche Literatur: Geschichte, Gegenwart, Vermittlung:
  • Theorie und Praxis der Literaturvermittlung / Erweiterung (Seminar: 2 ECTS, ohne Note oder 6 ECTS, schriftl. Hausarbeit)
  • Profilmodul im Fachteil Theorie und Praxis der Literaturvermittlung (Übung: 4 ECTS, ohne Note)

MA Germanistik:
  • Theorie und Praxis der Literaturvermittlung (Übung: 4 ECTS, wahlweise mit Hausarbeit oder ohne Note)
Inhalt:
Das Seminar führt in die Praxis der Lektoratsarbeit ein und erläutert die Abläufe im Verlag sowie die Zusammenhänge im Literaturbetrieb. Es werden verschiedene praktische Übungen angeboten, sowohl zur Programmarbeit in einem Verlag, als auch zur Arbeit am einzelnen Manuskript, die Redaktion einer Übersetzung wird ebenso geübt wie die Lektoratsarbeit an einem deutschsprachigen Manuskript, die Beziehung Autor-Lektor wird beleuchtet. Schließlich geht es auch um den Wandel in der Verlagswelt durch die Digitalisierung.
Empfohlene Literatur:
Nora Bossong, Schutzzone, Roman, Suhrkamp Taschenbuch (erscheint im Januar als TB);
Karosh Taha, Beschreibung einer Krabbenwanderung, Roman, Dumont Taschenbuch;
Jackie Thomae, Brüder, Roman, btb Taschenbuch (erscheint dort im März als TB);
Deniz Utlu, Die Ungehaltenen, Roman, Surhkamp Taschenbuch.

 

Vorlesung: Texttechnologien für Geistes- und Sozialwissenschaften

Dozent/in:
Friedhelm Marx
Angaben:
Vorlesung, 2 SWS, ECTS: 5
Termine:
Zeit/Ort n.V.
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Teilnahmevoraussetzungen: Noten-Punkterwerb: Klausur
Bei Überbuchung fällt die Entscheidung über die Teilnahme in Rücksprache mit der Dozentin /dem Dozenten.

Anmeldung/Abmeldung vom 12.03.2021 (10:00 Uhr) bis 19.04.2021 (23:59 Uhr) über FlexNow!
Zum Ablauf der Veranstaltung im Sommersemester beachten Sie nach Ihrer Anmeldung bitte die Hinweise im entsprechenden VC-Kurs.


Modulzugehörigkeit:

BA Germanistik:
  • Studium Generale (Online-Modul: 5 ECTS, Abschluss mit Klausur)
  • Studium Generale (Online-Modul: 2 ECTS, Absolvieren von Übungsaufgaben)

MA Neuere deutsche Literatur: Geschichte, Gegenwart, Vermittlung
  • Erweiterungsbereich fremdes Fach (Online-Modul: 5 ECTS, Abschluss mit Klausur)
Inhalt:
Der Kurs ist als Online-Modul konzipiert und wird auch über die Virtuelle Hochschule Bayern (vhb) bayernweit angeboten.

Computergestützte Analysen umfangreicher Textmengen führen zu neuartigen Fragestellungen: Was sagen Zahlen über Texte aus? Wie lassen sich Texte sinnvoll visualisieren? Kann der Stil eines Autors von einem Computer wiedererkannt werden? Sei es die steigende Relevanz digitaler Publikationsformen, der rasante Ausbau digitaler Bibliotheken oder die Bedeutung von Textverarbeitungs-, Internet- und Recherchesoftware in beinahe allen Berufsfeldern: Die Zukunft der geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächer liegt nicht nur, aber auch im Digitalen. Innerhalb der interdisziplinär ausgerichteten Digital Humanities bewegt sich das Feld der Texttechnologien an vorderster Front der Vernetzung von analoger und digitaler Wissenschaft.
Neben informationstechnologischen Grundlagen liegt der Fokus also auf der Praxis:

1) Einführung in computergestützte Verarbeitungsmöglichkeiten umfangreicher Sprach- und Textressourcen,
2) Erwerb von Kompetenzen in quantitativer und qualitativer Textanalyse sowie Visualisierungen komplexer Datenstrukturen,
3) Praktische Einübung anhand historischer, literarischer und politischer Texte sowie anderer kultureller Überlieferungen in Schriftform.

Der Kurs vermittelt die Inhalte auf einem niederschwelligen Niveau, um einen Einstieg auch für nicht informatikaffine Studierende aus den Geistes- und Sozialwissenschaften zu ermöglichen.



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