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Lehrstuhl für Romanische Literaturwissenschaft

 

HS/Ü M3M3sis - mimesis von Aristoteles bis zur Unendlichkeit (und noch viel weiter) [HS/Ü M3M3sis / mimesis]

Dozent/in:
Dina De Rentiis
Angaben:
Hauptseminar, 2 SWS, benoteter Schein, ECTS: 8, KulturPLUS, Zentrum für Mittelalterstudien, Zentrum für Interreligiöse Studien, Erweiterungsbereich, Modulstudium, Teilnahme nur nach persönlicher Anmeldung bei Prof. Dr. De Rentiis
Termine:
Mi, 8:15 - 9:45, U7/01.05
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modulzuordnung und Anmeldungsmodalitäten:
MA-Seminar Literaturwissenschaft, belegbar auch als Übung, in Kernbereich, Profilbereich, Erweiterungsbereich. Anmeldung in FlexNow 2 und zusätzlich persönlich bei Prof. Dr. De Rentiis (auch per Email romlit1@uni-bamberg.de)
BA- und LA-Studierende: Vertiefungsmodule und in begründeten Ausnahmefällen Studium Generale. Belegung nach persönlicher Anmeldung bei Prof. Dr. De Rentiis und sodann in FlexNow2.
Prüfungsformen entsprechend Modulhandbuch.

Anmeldungsfristen in FlexNow2:
Anmeldung zur LV: 01.10.2019-31.10.2019, Anmeldungsmodalitäten siehe oben
Abmeldung von LV: 01.10.2019-31.10.2019
Die Fristen für die Prüfungsanmeldung werden von zentraler Stelle während des Semesters bekannt gegeben!
Inhalt:
"Grün, teurer Freund, ist alle Theorie, und grau der Alltag ohne sie" (Anonymus, frei nach Goethe)
"Das sind Gefühle, wo man nur schwer beschreiben kann" (lt. Mark-Uwe Kling Thomas Mann bei der Nobelpreisverleihung 1929)


Von den Dramen und Epen, deren Wirkung und Machart Aristoteles in seiner Schrift über die poietische Handwerkskunst betrachtete, bis hin zu den "internet memes" heutiger Zeiten lassen sich zahlreiche Arten und Formen des Kunstschaffens mit dem Begriff "Mimesis" überschreiben. Aber was erklärt dieser Begriff? Wann, wie, warum und wozu sprechen wir in den Philologien, der Philosophie und allgemein in den "GuKs" von "Mimesis"? Kurzum: was sollen wir und was wollen wir damit in Lehre und Forschung?

In dieser Lehrveranstaltung spielen wir Werwolf (pun intended) und betrachten "mimesis" als konzeptuelles Instrument in Hinblick auf die Relation zwischen Verwendung und Bedeutung. Das heißt konkret zweierlei:
  • zum einen betrachten wir anhand gewählter Klassiker von Aristoteles über Erich Auerbach bis René Girard (und noch viel weiter), wann, von wem, wie, wozu und mit welchen Auswirkungen "mimesis" verwendet worden ist und wird
  • zum anderen betrachten wir wiederum anhand gewählter - nicht nur, aber vor allem klassischer - Beispiele Artefakte, die mit diesem Begriff rubriziert werden, und fragen uns, ob und auf welche Weise wir bei der Arbeit über diese und mit diesen Artefakten "mimesis" als konzeptuelles Werkzeug verwenden wollen, was die Verwendung dieses Instruments impliziert und bewirkt. Vor allem fragen wir, a) wie die Verwendung des konzeptuellen Werkzeugs "mimesis" unsere Relation zu "Kunst" (mit)prägt und (mit)steuert, und b) wie unser Umgang mit Artefakten (Dramen, Epen, Filmen, graphic novels, memes, vimes u.v.m....) unseren Umgang mit dem konzeptuellen Werkzeug "mimesis" (mit)prägt und (mit)steuert.

Und ganz konkret?

Wir lesen Theorien und betrachten Kunstwerke, das Pflichtprogramm wird (wie immer) von der Dozentin in der ersten Stunde festgelegt, Vorschläge der Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden (ebenso wie immer) gern berücksichtigt, wenn sie die gemeinsame Arbeit und das Lernen voranbringen.
Empfohlene Literatur:
  • Aristoteles: Die Poetik. Altgriechisch – Deutsch, übersetzt und herausgegeben von Manfred Fuhrmann. Reclam, Stuttgart 1982, ISBN 3-15-007828-8.
  • Erich Auerbach: Mimesis. Dargestellte Wirklichkeit in der abendländischen Literatur. 1946; Nachdruck: Francke, Tübingen 2001.
  • Zur "imitatio" siehe die Veröffentlichungen in https://romlit1.academia.edu/research oder https://www.researchgate.net/profile/D_De_Rentiis, zum Beispiel "Imitatio morum", "Imitatio als Form kulturellen Handelns", "Die Zeit der Nachfolge"

 

PS/Ü Schrecken und Schönheit - der Spanische Bürgerkrieg in Literatur, Film und bildender Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts [PS/Ü Schrecken und Schönheit - der Spanische Bürgerkrieg in Literatur, Film und bildender Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts]

Dozent/in:
Florian Lützelberger
Angaben:
Proseminar/Übung, 2 SWS, benoteter Schein, ECTS: 6, Studium Generale
Termine:
Mi, 12:00 - 14:00, U5/02.17
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modulzuordnung:
  • BA HF/NF Spanisch (alt/neu): Aufbaumodul Literaturwissenschaft als Seminar mit 6 ECTS und/oder Übung mit 2 ECTS; Vertiefungsmodul Literaturwissenschaft als Übung mit 2 ECTS, Profilmodul 2ECTS/3 ECTS.
  • LA Spanisch (alt/neu): Basis- (Kombination Französisch/Spanisch, Typ B in Spanisch) und Aufbaumodul Literaturwissenschaft als Seminar mit 6 ECTS/3 ECTS oder als Übung mit 2 ECTS; Profilmodul Literaturwissenschaft als Übung mit 2 ECTS/4 ECTS.
  • MA (neu): Mastermodul Romanische Literaturen Spanisch Typ B als Seminar mit 6 ECTS oder Übung mit 4 ECTS.
  • MA (alt): Vertiefungsmodule Literaturwissenschaft Typen B, C, D als Seminar mit 6 ECTS oder Übung mit 4 ECTS.


Prüfungsformen entsprechend Modulhandbuch.

Anmeldung über FlexNow2:
Anmeldung zur LV: 01.10.2019-31.10.2019
Abmeldung von LV: 01.10.2019-31.10.2019
Die Fristen für die Prüfungsanmeldung werden von zentraler Stelle während des Semesters bekannt gegeben!
Inhalt:
2019 jährt sich das Ende des Spanischen Bürgerkrieges zum 80. Mal – zugleich ist das Jahr 1939 jedoch Beginn der Franco-Diktatur, die bis 1975 andauern sollte. Auch nach so vielen Jahren ist dieser Konflikt, der spanische Kampf gegen das Eigene, immer noch fester Bestandteil der Erinnerungskultur des Landes und wird in allerlei Kunstformen verhandelt.

Im Rahmen des Seminars wollen wir uns – aufbauend auf grundlegenden historischen und kulturwissenschaftlichen Kenntnissen (z.B. zur Erinnerungskultur und kollektiven Traumata), die wir gemeinsam erarbeiten – mit den ästhetischen Ausformungen des Krieges beschäftigen. Dabei werden wir einen Blick auf Werke aus den Kriegsjahren (1936-1939) werfen und sowohl Literatur und Kunst im Dienst der Republik, etwa die poesía impura der Generación del 27, das Teatro de urgencia oder auch Picassos Guernica, als auch profranquistische Artefakte sichten.

Auch internationale Auseinandersetzungen mit dem Spanischen Bürgerkrieg werden ihren Platz innerhalb des Kurses finden – genannt seien hier zur ersten Orientierung Bertolt Brechts Theaterstück Die Gewehre der Frau Carrar (1937), George Orwells Homage to Catalonia (1938), André Malraux‘ L’Espoir (1937) oder die Gedichte von Erich Arendt, Paul Éluard und Pablo Neruda.

Doch auch mit dem späteren künstlerisch-schriftstellerischen Umgang mit dem Bürgerkrieg, von der Diktatur bis zur Gegenwart, werden wir uns verstärkt auseinandersetzen – einige Vorschläge neueren Datums wären hier beispielsweise Javier Cercas‘ Romane Soldados de Salamina (2001, Verfilmung 2003) und El monarca de la sombras (2017), Guillermo de Toros filmisches Horrormärchen El laberinto del fauno (2007) sowie dessen literarische Adaption durch Cornelia Funke (Das Labyrinth des Fauns, 2019) oder auch José Luis Cuerdas Film La lengua de las mariposas (1999), basierend auf der gleichnamigen Kurzgeschichte von Manuel Rivas.

Die hier genannten Artefakte sind allesamt als Vorschläge und Orientierungshilfe zu verstehen – das genaue Kursprogramm wird in Absprache mit den KursteilnehmerInnen in der ersten Sitzung des Seminars gestaltet.

 

PS/Ü Terrible Laughter: Das Groteske in französischer und amerikanischer Literatur [PS/Ü Terrible Laughter: Das Groteske in französischer und amerikanischer Literatur]

Dozent/in:
Judith Rauscher
Angaben:
Proseminar/Übung, 2 SWS, benoteter Schein, ECTS: 6, Erweiterungsbereich
Termine:
Mo, 12:00 - 14:00, U9/01.11
Voraussetzungen / Organisatorisches:
  • BA HF/NF Französisch (alt/neu): Aufbaumodul Literaturwissenschaft als Seminar mit 6 ECTS/3 ECTS und/oder Übung mit 2 ECTS; Vertiefungsmodul Literaturwissenschaft als Übung mit 2 ECTS, Profilmodul 2ECTS/3 ECTS.
  • LA (alt/neu) Französisch: Basis- (Kombination Französisch/Spanisch, Typ B in Französisch) und Aufbaumodul Literaturwissenschaft als Seminar mit 6 ECTS/3 ECTS oder als Übung mit 2 ECTS; Profilmodul Literaturwissenschaft als Übung mit 2 ECTS/4 ECTS.
  • MA (neu): Mastermodul Romanische Literaturen Französisch Typ B als Seminar mit 6 ECTS oder Übung mit 4 ECTS.
  • MA (alt): Vertiefungsmodule Literaturwissenschaft Typen B, C, D als Seminar mit 6 ECTS oder Übung mit 4 ECTS.

Leistungsfeststellung gemäß Modulhandbuch.

Anmeldung über FlexNow2:
Anmeldung zur LV: 01.10.2019-31.10.2019
Abmeldung von LV: 01.10.2019-31.10.2019
Die Fristen für die Prüfungsanmeldung werden von zentraler Stelle während des Semesters bekannt gegeben!

Inhalt:
Assoziiert mit dem unfreiwillig Lächerlichen und Monströsen (Clayborough) sowie mit Überspitzung, Übertreibung, und Übermäßigkeit (Bakhtin), verweist das Groteske auf Landschaften, Körper, Verhaltensweisen, Geisteszustände und Kunstwerke, die in Frage stellen, was als „wahr,“ „normal,“ oder „anständig“ gilt. In diesem komparatistischen Kurs wenden wir uns französischer und amerikanischer Literatur des Grotesken aus dem 19. und 20. Jahrhundert zu, um die Formen, Effekte und Funktionen eben solcher Darstellungen zu untersuchen, die das Schöne und das Hässliche, das Gute und das Böse, Gelächter und Schrecken, Abscheu und Mitleid miteinander verbinden. Anhand von Werken von AutorInnen wie Victor Hugo, Edgar Allan Poe, Charles Baudelaire, Mathilde Eymery (Rachilde), William Faulkner, Louis-Ferdinand Céline und Flannery O’Connor werden wir diskutieren, wie sich das Groteske zu Horror, dem Schauerroman, und zu absurder Literatur verhält. Wir werden außerdem versuchen zu verstehen, was WissenschaftlerInnen meinen, wenn sie argumentieren, dass das Groteske Kritik an Kapitalismus und Kolonialismus übt, wenn sie ein „europäisches“ und ein „amerikanischen“ Groteskes unterscheiden, oder wenn sie aufzuzeigen versuchen, wie genau das Lächerliche und Schreckliche in der Literatur des U.S. Südens nach der Abschaffung der Sklaverei bzw. in französischer modernistischer Literatur nach dem ersten Weltkrieg zum Ausdruck kommt.
Der Kurs wird teils auf Deutsch (Romanistische Sitzungen) und teils auf Englisch (Amerikanistische Sitzungen) abgehalten. Studierende sind angehalten, die Kurslektüren soweit möglich in ihrer jeweiligen Originalsprache zu lesen und nur, wenn nötig, auf Übersetzungen zurückgreifen.
Empfohlene Literatur:
Die Lektüreliste wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

 

S/Ü Peste e corna? La novella secondo Boccaccio [S/Ü Novella secondo Boccaccio]

Dozent/in:
Dina De Rentiis
Angaben:
Hauptseminar/Proseminar/Übung , 2 SWS, benoteter Schein, ECTS: 8, Gaststudierendenverzeichnis, Studium Generale, Gender und Diversität, KulturPLUS, Zentrum für Mittelalterstudien, Zentrum für Interreligiöse Studien, Erweiterungsbereich, Modulstudium
Termine:
Di, 16:00 - 17:30, LU19/00.13
Beginn s.t.
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modulanbindung:
  • BA: Aufbau- und Vertiefungsmodul italienische Literaturwissenschaft, Profilmodul, Erweiterungsbereich, Studium Generale
  • LA: Basis-, Aufbau- und Vertiefungsmodul italienische Literaturwissenschaft, Profilmodul, Examensmodul
  • MA: Vertiefungsmodul italienische Lieteraturwissenschaft, Profilmodul, Erweiterungsbereich

Leistungsfeststellung gemäß Modulhandbuch.

Sprachliche Voraussetzungen:
Italienisch-Kenntnisse sind nicht formale Zugangsvoraussetzung, aber wer nicht bereit ist, die Auszüge des "Decameron", über die in der Lehrveranstaltung gearbeitet wird, auf Italienisch (natürlich auch mit Hilfe der Dozentin) zu lesen, sollte die Teilnahme überdenken.

Anmeldung über FlexNow2:
Anmeldung zur LV: 01.10.2019-31.10.2019
Abmeldung von LV: 01.10.2019-31.10.2019
Die Fristen für die Prüfungsanmeldung werden von zentraler Stelle während des Semesters bekannt gegeben!
Inhalt:
Die Pest ist noch lebendig in Erinnerung, als der Toskaner Giovanni da Certaldo, der als Boccaccio die "Novelle" wie kaum jemand zuvor und nur wenige danach prägen wird, dem Menschen als Beziehungswesen (animal relationale) sein Dekmal setzt: das "Decameron", ein Flechtwerk aus kleinen sprachlichen Formen, flexibel, bunt und beständiger als Erz.

In dieser Lehrveranstaltung lesen wir, nicht nur für die Schule, sondern auch für das Leben, Boccaccios Hauptwerk, erarbeiten Zugänge und Methoden, arbeiten - je nach Qualifikations- und Kompetenzniveau mehr lernend oder mehr lehrend - philologisch, und erfahren, was "Literatur" mit "Verhalten" und "Handeln" zu tun hat.

 

Ü Staatsexamensvorbereitung: französische und spanische / lateinamerikanische Literatur [Ü Staatsexamensvorbereitung: französische und spanische / lateinamerikanische Literatur]

Dozent/in:
Florian Lützelberger
Angaben:
Übung, 3 SWS, benoteter Schein, ECTS: 4, Gaststudierendenverzeichnis, Studium Generale, Erweiterungsbereich, Modulstudium, Achtung: der Kurs beginnt immer um 11.45 Uhr s.t.
Termine:
Do, 11:45 - 14:00, U2/01.36
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modulzuordnung:
  • LA Spanisch/Französisch (alt/neu): als Übung im Profilmodul Literaturwissenschaft mit 2/4 ECTS, als Übung im Aufbaumodul Literaturwissenschaft mit 2 ECTS

Von den oben angeführten Modulanbindungen abweichende Belegungswünsche können unter Angabe entsprechender Gründe und vorheriger Meldung beim Dozenten ggf. berücksichtigt werden.

Leistungsfeststellung (falls Note benötigt): Präsentation (2 ECTS) oder Präsentation und schriftliche Ausarbeitung (4 ECTS) einer Examensaufgabe der Vorjahre; Besprechung und Themenvergabe in der ersten Sitzung.

Achtung: Die Veranstaltung beginnt um 11:45 Uhr und endet um 14:00 Uhr.

Anmeldung über FlexNow2:
Anmeldung zur LV: 01.10.2019-31.10.2019
Abmeldung von LV: 01.10.2019-31.10.2019
Die Fristen für die Prüfungsanmeldung werden von zentraler Stelle während des Semesters bekannt gegeben!
Inhalt:
Die Übung dient der Vorbereitung der literaturwissenschaftlichen Abschlussklausur im Staatsexamen Romanistik (Spanisch und Französisch). Die Veranstaltung richtet sich an fortgeschrittene Studierende, die sich auf das schriftliche Staatsexamen vorbereiten, da die Inhalte des Kurses dem Kanon für das Staatsexamen (Lyrik, Dramatik, Narrativik) entsprechen. Den Studierenden wird die Möglichkeit gegeben, am Beispiel eines möglichen Prüfungsgebietes Aufgaben für die Prüfungsvorbereitung zu erarbeiten. Außerdem dient die Übung der Wiederholung von Textanalyse und literaturgeschichtlichen Aspekten und eignet sich somit auch für Studierende, die ihre Fachkenntnisse vertiefen wollen.

Im zweiwöchentlichen Turnus werden dabei spanischsprachige oder französischsprachige Themenfelder und Autoren bearbeitet. Die genaue Terminfestlegung sowie die Auswahl der zu besprechenden Werke erfolgt in Absprache mit den KursteilnehmerInnen in der ersten Sitzung des Kurses.

 

Ü: Work in Progress / Absolvierendenbetreuung [Ü WiP / Absolvierendenbetreuung]

Dozent/in:
Dina De Rentiis
Angaben:
Übung, 1 SWS, benoteter Schein, ECTS: 4, Erweiterungsbereich
Termine:
Do, 8:00 - 10:00, LU19/00.08
ab 24.10.2019
Vorbesprechung: Mittwoch, 16.10.2019, 13:00 - 14:00 Uhr, U5/01.01
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modulanbindung und Anmeldung:
BA/LA/MA: Vertiefungsmodul Literaturwissenschaft, Freie Erweiterung, Erweiterungsbereich, Profilmodul LA: Examensmodule Literaturwissenschaft
Teilnahme nur für Absolvierende, nach persönlicher Anmeldung bei Prof. Dr. De Rentiis

Anmeldungsfristen in FlexNow2:
Anmeldung zur LV: 01.10.2019-31.10.2019, Anmeldungsmodalitäten siehe oben
Abmeldung von LV: 01.10.2019-31.10.2019
Die Fristen für die Prüfungsanmeldung werden von zentraler Stelle während des Semesters bekannt gegeben!

 

V Fortsetzungsnarrative in Literatur und Medien [V Fortsetzungsnarrative]

Dozentinnen/Dozenten:
Dina De Rentiis, Jörn Glasenapp
Angaben:
Vorlesung, 2 SWS, Schein, ECTS: 4, Gaststudierendenverzeichnis, Studium Generale, Gender und Diversität, KulturPLUS, Zentrum für Interreligiöse Studien, Erweiterungsbereich, Modulstudium, Frühstudium
Termine:
Mi, 10:15 - 11:45, U5/01.22
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modulzuordnung und Prüfungsformen:

  • BA: Propädeutisches Modul, Basis-, Aufbau- und Vertiefungsmodul Literaturwissenschaft, Profilmodul, Freie Erweiterung und Studium Generale
  • MA: Vertiefungsmodule Literaturwissenschaft, Erweiterungsbereich
  • LA: Basis-, Aufbau- und Vertiefungsmodul Literaturwissenschaft, Profilmodul, Examensmodul

Anmeldung über FlexNow2:

Anmeldung zur LV: 01.10.2019-31.10.2019
Abmeldung von LV: 01.10.2019-31.10.2019
Die Fristen für die Prüfungsanmeldung werden von zentraler Stelle während des Semesters bekannt gegeben!


Bei Hausarbeit Stichtag für schriftliche Themenstellungsvereinbarungen beachten (wird in der Vorlesung mitgeteilt)
Inhalt:
Die Lust der Leserschaft zu wecken und sie Tag für Tag, Woche für Woche zu verführen, mit Abenteuern und Schicksalsschlägen von Musketieren, Meisterdieben, Ärzten, verfolgten Jungfern und schwindsüchtigen Kameliendamen mitzufiebern, sie in exotische Länder zu entführen und von Zeiten träumen zu lassen, in denen in England ein König mit einem mächtigen Kieferwerk und eine Königin mit einem einfachen Gesicht auf dem Thron saßen: So fängt sie an, die Erfolgsgeschichte der spätmodernen Fortsetzungsnarrative in Literatur und Medien. Ihr Ende? Fortsetzung folgt. Ihre Gegenwart? (Vielleicht) geschlossene, filmische Mehrteiler, die von babylonischen Hauptstädten und surrealen Gelddruckereien, von Schurkenkarrieren krebskranker Chemielehrer und von Mörderhäusern mit Eigenleben erzählen und erzählen und erzählen... und erzählen...

In dieser Vorlesung stellen wir anhand klassischer Beispiele von Dickens und Balzac bis "Haus des Geldes" und "Babylon Berlin" vor, wie Fortsetzungsnarrative in Literatur und Medien Form und Begehren, Figuren und Blick, Kommerz, Kunst und (ja, doch) Kritik verbinden, wie sie im 19. Jahrhundert entstanden und wie sie heute gestaltet werden.

Spezielle Vorkenntnisse sind für den Besuch der Vorlesung nicht notwendig (bei fremdsprachigen Werken werden Übersetzungen bereitgestellt), nur unbändige Freude am Lesen und Schauen erwarten die Dozierenden unbedingt.

 

V/Ü I nostri avi: Manzoni, Calvino e la storia [V/Ü I nostri avi: Manzoni, Calvino e la storia]

Dozent/in:
Dina De Rentiis
Angaben:
Vorlesung und Übung, 2 SWS, benoteter Schein, ECTS: 4, Gaststudierendenverzeichnis, Studium Generale, KulturPLUS, Zentrum für Interreligiöse Studien, Erweiterungsbereich, Modulstudium
Termine:
Di, 14:00 - 16:00, LU19/00.08
Voraussetzungen / Organisatorisches:
  • BA: Basis-, Aufbau- und Vertiefungsmodul italienische Literaturwissenschaft, Profilmodul, Erweiterungsbereich, Studium Generale
  • LA: Basis-, Aufbau- und Vertiefungsmodul italienische Literaturwissenschaft, Profilmodul, Examensmodul
  • MA: Vertiefungsmodul italienische Lieteraturwissenschaft, Profilmodul, Erweiterungsbereich

Leistungsfeststellung gemäß Modulhandbuch.

Anmeldung über FlexNow2:
Anmeldung zur LV: 01.10.2019-31.10.2019
Abmeldung von LV: 01.10.2019-31.10.2019
Die Fristen für die Prüfungsanmeldung werden von zentraler Stelle während des Semesters bekannt gegeben!
Inhalt:
Die Geschichte und das Erzählen knüpfen im 19. Jahrhundert Bande, die bald blutig gefärbt werden. Die Klassiker der italienischen Literatur Alessandro Manzoni und Italo Calvino betrachten diese Entwicklung jeweils vor dem Beginn und nach dem zweiten Kriegsende. Manzoni, Autor des wichtigsten historischen Romans Italiens und zugleich schärfster Kritiker dieser Gattung, erzählt in den "Promessi sposi" und der "Storia della colonna infame" vom Italien, das noch nicht gemacht ist, zeigt die vererbten Sünden und Wunden auf, an denen es kranken wird, und versucht, Keime der Einsicht und der Hoffnung zu säen. Calvino wendet nach Kriegsende erzählend den Antlitz der Vergangenheit zu und erblickt dort, wo seine Leser eine einzige Katastrophe sehen, die Trümmer auf Trümmer gehäuft hat, Tote, die nicht mehr geweckt werden können, und Zerschlagenes, das sich nicht mehr zusammenfügen lässt, eine endlose Kette von Begebenheiten, die als Ariadnefaden zu Rettung und Freiheit genutzt werden kann, wenn man richtig hinsieht und begreift.

In dieser Lehrveranstaltung lesen wir Manzoni und Calvino, nicht nur um zwei kanonisierte Klassiker der europäischen Literaturen kennenzulernen und literaturwissenschaftlich-philologische Qualifikationen und Kompetenzen im Bereich der Narraktivik zu erwerben, sondern auch um zu hören, was sie ihren Zeitgenossen über Italien, das Erzählen und die Geschichte gesagt und der Nachwelt hinterlassen haben.
Empfohlene Literatur:
Mindestens eine der drei Erzählungen von Italo Calvino: "Il Barone rampante", "Il Visconte dimezzato", "Il Cavaliere inesistente".
Die ersten zwei Kapitel von Manzonis "I Promessi sposi" (aber nur, wenn Sie das Werk auf Anhieb oder bereits mögen, sonst warten Sie lieber auf die Lehrveranstaltung).
Als Hintergrundlektüre zur Geburt der Geschichtswissenschaft im 19. Jahrhundert und zu Manzoni kann man lesen: D. De Rentiis, "Interfigurationen", https://opus4.kobv.de/opus4-bamberg/frontdoor/index/index/docId/354
Als Hintergrundlektüre zum Historischen Roman empflohlen: zum Beispiel Walter Scott, "Ivanhoe" und Victor Hugo, "1793".

 

V/Ü LE(S) CINÉMA(S) DE LA « NOUVELLE VAGUE » [V/Ü LE(S) CINÉMA(S) DE LA « NOUVELLE VAGUE »]

Dozent/in:
Marc Olivier Talabardon
Angaben:
Vorlesung und Übung, 2 SWS, benoteter Schein, ECTS: 4, Studium Generale, Erweiterungsbereich
Termine:
Fr, 11:00 - 12:30, U2/01.33
Einzeltermin am 6.12.2019, 11:00 - 12:30, U2/00.26
Voraussetzungen / Organisatorisches:
BA Propädeutisches Modul, Basismodul, Aufbaumodul Lit.wiss., Vertiefungsmodul Lit.wiss., Profilmodul, Freie Erweiterung, Studium Generale
LA Propädeutisches Modul, Basismodul, Aufbaumodul Lit.wiss., Vertiefungsmodul Lit.wiss., Examensmodul Lit.wiss., Profilmodul Lit.wiss.
MA: Vertiefungsmodul Lit.wiss., Profilmodul, Erweiterungsbereich in französischer Sprache

Leistungsfeststellung: gemäß Modulhandbuch.

Anmeldung über FlexNow2:
Anmeldung zur LV: 01.10.2019-31.10.2019
Abmeldung von LV: 01.10.2019-31.10.2019
Die Fristen für die Prüfungsanmeldung werden von zentraler Stelle während des Semesters bekannt gegeben!
Inhalt:
À partir du Festival de Cannes de 1959, la « Nouvelle Vague » désigne une jeune génération de cinéastes, à la fois critiques, théoriciens et créateurs, dont les uvres révolutionnent tant la conception le sens et la vocation que la pratique les formes mêmes de l art cinématographique. Inspirés par des uvres aussi diverses que celles de Jean Renoir, Robert Bresson, Roberto Rossellini, Orson Welles, Friedrich W. Murnau ou encore Alfred Hitchkock, partisans d une « politique des auteurs » sans compromis et désireux de doter le cinéma, en tant que création artistique à part entière, d un « langage » propre, nouveau et absolument original, ces cinéastes notamment Éric Rohmer, Alain Resnais, Jean-Luc Godard, François Truffaut, Jacques Rivette ou Claude Chabrol sont aussi des témoins attentifs et critiques de leur époque. Ce cours est un atelier de découverte et d analyse d écrits programmatiques et de films phares de ce mouvement, visant à définir les enjeux, thèmes et formes du ou des cinéma(s) spécifiquement « Nouvelle Vague » ayant marqué un tournant décisif dans l histoire du septième art.
Empfohlene Literatur:
Jean Douchet, Nouvelle Vague, Paris, 1998 ; French New Wave, New York, 1999
Simon Frisch, Mythos Nouvelle Vague - wie das Kino in Frankreich neu erfunden wurde, Marburg, 2011



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