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Einrichtungen >> Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften >> Institut für Slavistik >>

Lehrstuhl für Slavische Sprachwissenschaft

 

Die politische und sprachliche Desintegration Jugoslaviens im Spiegel der Krisen- und Kriegsberichterstattung.

Dozent/in:
Johannes Grotzky
Angaben:
Seminar/Proseminar/Übung, 2 SWS, Gaststudierendenverzeichnis, Studium Generale, Erweiterungsbereich
Termine:
Mi, 12:00 - 14:00, U2/01.33
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modulzugehörigkeit SlavLing: Bachelor Slavistik: Aufbaumodul (2 oder 4 ECTS), Vertiefungsmodul (2 ECTS), Profilmodul (2,4 ECTS); Master Slavistik: alle Mastermodule (Typ A nur 2 ECTS, Typ B 4 oder 6 ECTS)

In der Literaturwissenschaft kann die Veranstaltung mit 2 Punkten angerechnet werden: im Aufbaumodul, im Vertiefungsmodul, im Profilmodul und im Mastermodul Typ A.

Modulzugehörigkeit Kommunikationswissenschaft: Für die Studierenden der Kommunikationswissenschaft gilt folgende Modulanbindung: Master Seminar Kommunikationswissenschaft Modul MA IIa (6 ECTS).
Für Studierende der Kommunikationswissenschaft findet die Anmeldung zur Lehrveranstaltung in der ersten Sitzung statt!

 

Einführung in die Slavische Sprachwissenschaft

Dozent/in:
Sebastian Kempgen
Angaben:
Seminar, 2 SWS, benoteter Schein, ECTS: 6, Gaststudierendenverzeichnis, Studium Generale, Erweiterungsbereich, Modulstudium
Termine:
Do, 16:15 - 17:45, U2/02.30
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modulzugehörigkeit Bachelor:
Basismodul Slavische Sprachwissenschaft
Inhalt:
Die Veranstaltung führt in die Grundgedanken und Grundbegriffe, die Arbeitstechniken und Gebiete der Sprachwissenschaft im allgemeinen und speziell der slawischen Sprachwissenschaft ein: sprachliche Phänomene, Kommunikation mit Sprache, Besonderheiten der slawischen Sprachen, Beschreibung von Sprache mit Sprache - ein spannendes Gebiet! Kenntnisse einer slavischen Sprache werden für die "Einführung" selbstverständlich nicht vorausgesetzt. Am Ende des Kurses gibt es eine Klausur (= Modulteilprüfung). Das Tutorium (Tutorin: Dr. Anna-Maria Meyer) ist eine dringend empfohlene Unterstützung zur Vergewisserung des erarbeiteten Stoffes sowie grundlegender Arbeitstechniken in der Slavischen Sprachwissenschaft. Das gesamte Basismodul wird durch die zweite Veranstaltung abgerundet, die jeweils im SS angeboten wird ("Überblick über die slawischen Länder und Sprachen").

 

Kolloquium für Bachelor- und Masterstudierende sowie Doktoranden

Dozent/in:
Sebastian Kempgen
Angaben:
Kolloquium, 1 SWS, benoteter Schein, ECTS: 2
Termine:
Zeit/Ort n.V.
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modulzugehörigkeit:
Alte PO: Vertiefungsmodul (2 ECTS), Mastermodul (2 ECTS), MA-Profilmodul.
Neue PO: BA-Profilmodul (1 ECTS) oder Mastermodul (nur Typ A: 2 ECTS)
Inhalt:
Das Kolloquium soll den Absolventinnen und Absolventen am Lehrstuhl Slaw. Sprachwissenschaft (und solchen, die es werden wollen) die Möglichkeit zu intensiver Diskussion über Methoden und Fragestellungen in slawischer Sprach- und Kulturwissenschaft bieten. BA-Absolventen mit Schwerpunkt Sprach-/Kulturwissenschaft können an dem Kolloquium teilnehmen und mit ihrem Beitrag (Präsentation ihres Themas) die im Profilmodul erforderliche mdl. Prüfung erbringen (neue PO: 1 ECTS, HF + NF!) bzw. die im Vertiefungsmodul erforderliche mdl. Prüfung erbringen (alte PO, 2 ECTS, nur HF).
MA-Studierende mit Schwerpunkt in der Sprach-/Kulturwissenschaft können an dem Kolloquium teilnehmen und in Zusammenhang mit einer Master-Arbeit das dort geforderte Kolloquium ablegen (in den 30 Punkten für die Master-Arbeit enthalten).
Doktoranden können das Kolloquium nutzen, um ihre Arbeitsvorhaben, ihr Projekt oder den aktuellen Stand ihres Themas vorzustellen.
Termine werden je nach Bedarf festgelegt.

 

Kontaktlinguistik - When languages collide

Dozent/in:
Anna-Maria Meyer
Angaben:
Seminar/Übung, 2 SWS, benoteter Schein, ECTS: 6, Gaststudierendenverzeichnis, Studium Generale, KulturPLUS, Erweiterungsbereich, Leistungsnachweis: 2 ECTS - kleines Impulsreferat, 4 ECTS - Referat oder Klausur, 6 ECTS - Referat+Hausarbeit
Termine:
Mo, 14:15 - 15:45, MG2/01.02
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modulzugehörigkeit:
BA-Aufbaumodul, Vertiefungsmodul (2 ECTS), BA-Profilmodul (2 oder 4 ECTS), Studium Generale, Mastermodul (Typ A: nur 2 ECTS, Typ B: 4 oder 6 ECTS), Erweiterungsmodule für Erweiterungsbereich für Studierende anderer Fächer (2 ECTS)
Inhalt:
Überall, wo Menschen miteinander in Kontakt stehen, treffen auch ihre Sprachen aufeinander. Der klassische Fall ist die geographische Nähe zweier Sprachgemeinschaften, die mit der Zeit zur gegenseitigen Übernahme von Wörtern und bei intensiverem Kontakt sogar zur Übernahme von grammatischen Strukturen führen kann. Aber auch auf ganz individueller Ebene findet Sprachkontakt statt, beispielsweise bei Kindern, die bilingual aufwachsen oder beim Erwerb einer Fremdsprache im späteren Leben. Die Kontaktlinguistik stellt also einen weiten und vielfältigen Forschungsbereich da, der für West-, Süd- und OstslavistInnen gleichermaßen Spannendes bereithält. Themen des Seminars werden unter anderem sein: der Balkansprachbund, die „Mischvarietäten“ Surzhyk und Trasjanka in der Ukraine und Belarus, Bilingualismus (z.B. deutsch-russische Zweisprachigkeit bei Aussiedlern in Deutschland), die Pidginsprache Russenorsk, die vielen Lehn- und Fremdwörter in den slavischen Sprachen und nicht zuletzt das drohende Aussterben kleiner slavischer Sprachen durch den starken Einfluss ihrer dominanten Nachbarsprachen. Auch thematisch passende Wünsche der TeilnehmerInnen können gern berücksichtigt werden.

 

Mord und Totschlag im Alten Russland: Altrussische Lektüre

Dozent/in:
Sebastian Kempgen
Angaben:
Hauptseminar/Proseminar/Übung , 2 SWS, benoteter Schein, ECTS: 8, Gaststudierendenverzeichnis, Studium Generale, KulturPLUS, Zentrum für Mittelalterstudien, Erweiterungsbereich, Modulstudium
Termine:
Mo, 16:15 - 17:45, MG2/01.02
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modulzugehörigkeit Bachelor: Aufbaumodul (2, 4 oder 6 ECTS), Vertiefungsmodul (8 oder 2 ECTS), Profilmodule (2 oder 4 ECTS NF); Studium Generale.
Modulzugehörigkeit Master: Alle Mastermodule (jeweils Typ A oder B)
Inhalt:
Die Veranstaltung soll in die selbständige Lektüre altrussischen Sprachmaterials einführen, und zwar anhand besonders spannender Texte. Die Beschäftigung mit historischen Texten braucht besondere Hilfsmittel (Grammatiken, Wörterbücher), aber auch besondere Kenntnisse zu den sog. Realien (d.h. Sachkenntnisse, landeskundliche Kenntnisse, dazu historische Kenntnisse), aber auch sprachlicher Art (über alte Orthographie, Handschriften und deren Besonderheiten etc.) Zwei Texte sollen die Grundlage der Lektüre bilden: die Reisebeschreibung Afanasij Nikitins, eines Tverer Kaufmanns, den es im 15. Jh. nach Indien verschlagen hat, und der Aufstand der Altgläubigen auf den Solovecer Inseln (Solovki). Beide Texte liegen im Facsimile vor, sind gut lesbar, nicht zu umfangreich und eben in jeder Hinsicht interessant. Um sinnvoll teilnehmen zu können, braucht man grundlegende Russisch-Kenntnisse. Die Lektüre des Altrussischen wird aber nur im Hinblick auf rezeptive Fähigkeiten geübt.
Empfohlene Literatur:
http://kodeks.uni-bamberg.de/Russia/Texts/SolovVostFacs.htm http://kodeks.uni-bamberg.de/Russia/Texts/AfanasijNikitin-TroickijSpisok1.htm

 

Osteuropa im Film

Dozentinnen/Dozenten:
Sebastian Kempgen, Anna-Maria Meyer
Angaben:
Übung/Tutorium, 1 SWS, benoteter Schein, ECTS: 2, Studium Generale
Termine:
Dies ist keine Präsenzveranstaltung, die Themen werden individuell bearbeitet.
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modulzugehörigkeit: Alte PO: BA-Profilmodul (1 ECTS), Studium Generale, MA-Profilmodul (2 ECTS).
Neue PO: BA-Profilmodul (1 ECTS), Mastermodul (Typ A: Nur 2 ECTS)

Ein Angebot zum Selbstudium, also keine Präsenzveranstaltung. Sämtliche Filme sind in deutscher Sprache, sprachliche Vorkenntnisse also nicht erforderlich. Das Angebot eignet sich damit für jedes Niveau ab Studienbeginn, also auch für Studienanfänger.
Gedacht ist das Angebot im BA für Profilmodule, in denen es Lehrveranstaltungen mit 1 ECTS gibt. Alte PO: Profilmodul 1 ECTS im Hauptfach. Alte und neue PO: Profilmodule im Nebenfach, 1 ECTS.
Alte PO: Im Masterstudiengang können als Übung 2 ECTS erworben werden.
Inhalt:
Dieser Kurs ist keine Präsenzveranstaltung, sondern eine Möglichkeit zum angeleiteten Selbststudium. Und so funktioniert's: Sie wählen sich mind. drei Filme (zu je mind. 30 Min. Dauer) zu einem bestimmten Themenbereich (ein slavisches Land, eine Region, ein Sachthema) aus dem Fundus an landeswissenschaftlichen Dokumentarfilmen, die am Lehrstuhl Slaw. Sprachwiss. verfügbar sind, aus, schauen diese Filme auf Ihrem eigenen Rechner an und schreiben auf dieser Grundlage zur gewählten Thematik einen handschriftlichen Essay von 6 Seiten. Bearbeitungszeit: 6 Wochen.Die Filme können am Lehrstuhl zu den Anwesenheitszeiten der Mitarbeiter entliehen werden (USB-Stick mitbringen). Diese Form des Selbststudiums kann jederzeit erbracht werden, in der vorlesungsfreien Zeit genauso wie in Vorlesungszeit, aus formalen Gründen aber nur 1x pro Semester!
Empfohlene Literatur:
Liste der Filme des Lehrstuhls Slavische Sprachwissenschaft samt zugehörigen Filmprotokollen.
BA-Modulhandbuch: http://www.uni-bamberg.de/slavling/leistungen/studium/bachelor-slavistik/modulhandbuch/ MA-Modulhandbuch: http://www.uni-bamberg.de/slavling/leistungen/studium/master-slavistik/modulhandbuch/

 

Sprachpolitik: Slavische Sprachen zwischen Ideologie, Identität und Nationalismus [Sprachpolitik]

Dozent/in:
Alisa Müller
Angaben:
Seminar/Übung, 2 SWS, benoteter Schein, ECTS: 6, Gaststudierendenverzeichnis, Studium Generale, KulturPLUS, Erweiterungsbereich, Leistungsnachweis: 2 ECTS - kleines Impulsreferat, 4 ECTS - Referat oder Klausur, 6 ECTS - Referat+Hausarbeit
Termine:
Di, 12:15 - 13:45, MG2/01.02
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modulzugehörigkeit:
BA-Aufbaumodul, Vertiefungsmodul (2 ECTS), BA-Profilmodul (2 oder 4 ECTS), Studium Generale, Mastermodul (Typ A: nur 2 ECTS, Typ B: 4 oder 6 ECTS, Erweiterungsmodule für Erweiterungsbereich für Studierende anderer Fächer (2 ECTS)
Inhalt:
Ein Staat, eine Sprache: Dieses vermeintliche Idealbild entspricht in vielen slavischen Ländern nicht der Realität. Die Sprachlandschaft hat sich gerade in den letzten Jahrzenten stark gewandelt: Neue Sprachen entstehen, Sprachen sind vom Aussterben bedroht oder müssen sich mit Minderheitensprachen auf einem Gebiet arrangieren. Dabei kochen leicht die Emotionen hoch. Sprache ist Teil der Identität jedes Menschen, und wer seine Sprache bedroht sieht, der fürchtet um seine Identität. Viele verschiedene Akteure – staatliche, politische und im kleineren Raum auch Privatpersonen – wollen deshalb aus verschiedenen Gründen Einfluss auf die Sprache(n) in ihrem Land nehmen. Jede dieser Beeinflussungen ist Sprachpolitik.
In dem Kurs werden wir uns die Mechanismen und die zugrunde liegenden Ideologien von Sprachpolitik anhand konkreter Beispiele aus dem gesamten slavischen Raum anschauen. Die Phänomene reichen dabei von Sprachpurismus über gesellschaftliche Zweisprachigkeit bis zu einer angestrebten Vielsprachigkeit wie (zu Beginn ihres Bestehens) in der Sowjetunion. Daneben werden wir uns näher mit der aktuellen Situation in Kroatien, Polen, Russland, Belarus und Makedonien beschäftigen – Anregungen der Teilnehmer und Teilnehmerinnen zu weiteren Themen sind herzlich willkommen. Auch Länder, in denen slavische Sprachen Minderheiten- oder Zweitsprachen sind, wie Deutschland (Sorbisch) oder Kasachstan (Russisch), bieten für Slavisten interessante Einblicke in die Mechanismen von Sprachpolitik.
Empfohlene Literatur:
Marten, Heiko F.: Sprach(en)politik. Eine Einführung. Tübingen 2016.

 

Tutorium zur Einführung in die Slavische Sprachwissenschaft

Dozent/in:
Anna-Maria Meyer
Angaben:
Tutorien, 1 SWS, ECTS: 2, Gaststudierendenverzeichnis, Studium Generale, Erweiterungsbereich, Hinweis: Das Tutorium beginnt erst in der zweiten Semesterwoche (nachdem die erste Sitzung der Einführung bei Prof. Kempgen stattgefunden hat)
Termine:
Mi, 14:15 - 15:00, U9/01.11
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modulzugehörigkeit: Basismodul Slavische Sprachwissenschaft (zur Einführung in die Slavische Sprachwissenschaft)



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