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Lehrveranstaltungen

 

E Tagesexkursion

Dozent/in:
Sabine Vogt
Angaben:
Exkursion, 1 SWS, Schein, ECTS: 1, KulturPLUS
Termine:
Zeit/Ort n.V.
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modulzugehörigkeit:
Lehramt:
LA Griechisch: Aufbaumodul Kulturwissen Griechisch
LA Latein: Aufbaumodul Kulturwissen Latein

Bachelor: Studienbeginn ab SoSe 2020
BA Latinistik: Vertiefungsmodul Kulturwissenschaft Latinistik und Wahlpflichtmodul Sprach- und Kulturwissenschaft
BA Gräzistik: Vertiefungsmodul Kulturwissenschaft Gräzistik und Wahlpflichtmodul Sprach- und Kulturwissenschaft

FlexNow-Anmeldung zur Teilnahme an der Lehrveranstaltung ab 22. März 2021, 14.00 Uhr;
FlexNow-Abmeldung von der Teilnahme an der Lehrveranstaltung bis 16. April 2021, 23.59 Uhr

Bei Interesse an einem Erwerb der ECTS-Punkte bitte per E-Mail mit Frau Prof. Vogt (sabine.vogt@uni-bamberg.de) Kontakt aufnehmen.
Inhalt:
'Exkursionen' während der Covid-19-Pandemielage:
Es ist derzeit nicht absehbar, wann Exkursionen in der analogen Welt wieder ohne Probleme möglich sein werden. Daher bietet Ihnen dieser Kurs bis auf weiteres als Pandemie-Ersatzprogramm die Möglichkeit, archäologische Exkursionen im WWW zu unternehmen.

Die 'Exkursion' setzt sich zusammen aus einer theoretischen Einführung in die Geschichte der antiken Kunst (insbesondere Plastik und Porträtkunst) von der Archaik bis zum Hellenismus, und einer praktischen Übung anhand von Internetressourcen. Beides wird Ihnen als asynchrones Lehrmaterial zur Verfügung gestellt (das aber aufgrund des hohen Aufwandes der Erstellung voraussichtlich erst ab Beginn der Vorlesungszeit verfügbar sein wird).

Für den Erwerb eines ECTS-Punktes vereinbaren Sie bitte mit Frau Prof. Vogt (sabine.vogt@uni-bamberg.de) ein konkretes Thema, das Sie anhand des im VC-Kurs bereitgestellten Materials wahlweise in einem kurzen feuilletonistischen Essay bearbeiten oder als Teil einer Unterrichtseinheit aufbereiten.

 

KulturPLUS-Ringvorlesung „Sprache.Macht.Geschlecht. Wie bestimmen Geschlecht und Gender das soziale Miteinander, die sprachliche Interaktion und das private wie berufliche Leben – und umgekehrt?“

Dozentinnen/Dozenten:
Adrianna Hlukhovych, Konstantin Lindner, Sabine Vogt
Angaben:
Vorlesung, 2 SWS, ECTS: 2, Gender und Diversität, KulturPLUS, Basiszertifikat Kulturbezogene Bildung
Termine:
Di, 18:15 - 19:45, Online-Webinar
Abweichender Termin: 26.05.2021
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Anmeldung in FlexNow unter: Katholische Theologie/Lehrstuhl für Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts vom 15.03.2021 bis zum 06.04.2021.

Zugangsdaten zum Zoom-Raum unter: https://www.uni-bamberg.de/frauenbeauftragte/gender-diversity/forum-genderforschung/ringvorlesung-2021/

Für den Erwerb des Basiszertifikats Kulturbezogene Bildung und des Nachweises für die FIBS-Fortbildung Anmeldung unter adrianna.hlukhovych@uni-bamberg.de vor dem Beginn der Ringvorlesung erforderlich.

Modulzuordnung:
Kulturelle Bildung. Grundlagenmodul A
Kulturelle Bildung. Grundlagenmodul B
ECTS/LP:
Kulturelle Bildung. Grundlagenmodul A: 2 LP
Kulturelle Bildung. Grundlagenmodul B: 2 ECTS
Inhalt:
Die Ringvorlesung widmet sich der Alltagskategorie "Geschlecht", die es aus linguistischer, soziologischer, psychologischer und kultureller Perspektive zu beleuchten gilt. Das Ziel ist es, die Kategorie vom Standpunkt einzelner Disziplinen aus zu definieren und ihre Bedeutung für die sprachliche und soziale Interaktion, auf das Kulturleben sowie auf das private und berufliche Leben zu erfassen. Das Thema ist ständigem Wandel unterworfen – damit ist die Vorlesungsreihe von hoher gesellschaftlicher Aktualität.
Sie richtet sich an die breite Öffentlichkeit sowie an Studierende aller Fächer, insbesondere an Studierende der Germanistik sowie aller Lehramtsstudiengänge. Die Ringvorlesung ist eine Kooperation des Frauenbüros, des Lehrstuhls für Deutsche Sprachwissenschaft und des Projektes KulturPLUS/WegE (Qualitätsoffensive Lehrerbildung).

Weitere Informationen zu den einzelnen Vorlesungen sowie Zugangsdaten zum Zoom-Raum unter: https://www.uni-bamberg.de/frauenbeauftragte/gender-diversity/forum-genderforschung/ringvorlesung-2021/

 

KulturPLUS-Thementag "Mehrsprachigkeit im Klassenzimmer. Impulse für die Sprachvermittlung"

Dozentinnen/Dozenten:
Adrianna Hlukhovych, Konstantin Lindner, Sabine Vogt
Angaben:
Vorlesung und Übung, 1 SWS, ECTS: 1, Gender und Diversität, KulturPLUS, Basiszertifikat Kulturbezogene Bildung
Termine:
Einzeltermin am 30.4.2021, 9:00 - 14:30, Online-Meeting
Der Thementag findet über Zoom statt: https://uni-bamberg.zoom.us/j/99689941460
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Anmeldung in FlexNow unter: Katholische Theologie/Lehrstuhl für Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts vom 15.03.2021 bis zum 06.04.2021.

Für den Erwerb des Basiszertifikats Kulturbezogene Bildung und des Nachweises für die FIBS-Fortbildung Anmeldung unter adrianna.hlukhovych@uni-bamberg.de vor dem Beginn der Veranstaltung erforderlich.

Modulzuordnung:
Kulturelle Bildung. Grundlagenmodul A
Kulturelle Bildung. Grundlagenmodul B
ECTS/LP:
Kulturelle Bildung. Grundlagenmodul A: 2 LP
Kulturelle Bildung. Grundlagenmodul B: 2 ECTS
Inhalt:
Die Steigerung der Sprachkompetenz ist ein grundlegendes Kompetenzziel im Schulunterricht aller Fächer und aller Schularten. Insbesondere der Deutschunterricht und der Fremdsprachenunterricht leisten durch ihre Methoden und Didaktiken einen großen Beitrag dazu – oft jedoch im eingeschränkten Blick auf ihre jeweiligen Schulfächer und Fachinhalte. Obwohl doch die Schülerinnen und Schüler meist mehrere Sprachen erlernen und oft bereits durch ihre Herkunftssprachen Erfahrungen mit Mehrsprachigkeit mitbringen, und obwohl die meisten Lehrkräfte von Sprachfächern mehr als eine (Fremd-)Sprache unterrichten und beherrschen. Der Thementag möchte Impulse geben, diese Lücke zu füllen und das Phänomen der Mehrsprachigkeit im Schulunterricht nutzbar zu machen. Dazu dienen Beiträge und Workshops aus Themenbereichen wie: theoretisch-empirische Befunde zur Mehrsprachigkeitsforschung; neuere Ansätze der Mehrsprachigkeitsdidaktik; Deutschunterricht in Klassen mit Mehrsprachigkeit; Fremdsprachunterricht im Vergleich; sprachwissenschaftliche Perspektiven auf Grammatikunterricht verschiedener Sprachen; Interkomprehensionsforschung und -didaktik; "Language Awareness“ und „Translanguaging“.
Der KulturPLUS-Thementag richtet sich an Lehramtsstudierende und Lehrkräfte (Fortbildung) aller Schularten und aller Fachrichtungen. Aufgrund des thematischen Schwerpunktes dürfte dieser spezielle Thementag besonders für Lehrkräfte und Lehramtsstudierende aus Sprachfächern interessant sein.

BLOCK I:
Herkunftssprachen im deutschsprachigen Unterricht (Schwerpunkt Arabisch)

Prof. Dr. Renata Szczepaniak, Dr. Siegwalt Lindenfelser, Dr. Angélica Prediger, Dr. Peter Konerding
Impulsvorträge, Quiz, Diskussionen
In diesem Block wird – ausgehend von der typologischen Vielfalt im mehrsprachigen Klassenzimmer – auf interessante Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Deutsch und Arabisch hingewiesen. Dabei werden sowohl die sprachliche Struktur als auch die soziolinguistischen Besonderheiten beider Sprachen thematisiert. Das Ziel ist es, über die Rolle der Herkunftssprache bei der Sprachvermittlung im mehrsprachigen Klassenzimmer und so über Herausforderungen und Chancen durch Aktivierung von sprachlichen Kompetenzen zu diskutieren.

BLOCK II:
Sprachbewusstsein und mehrsprachiges Sprachhandeln

Dr. Benno Berschin, Katharina Beuter
Impulsvorträge, Workshops, Diskussionen
Mehrsprachigkeit stellt gleichermaßen Ausgangspunkt und Ziel schulischer Bildungsangebote dar, wobei dieser Block die zentrale Rolle schulischer Fremdsprachen in beiderlei Hinsicht beleuchtet. Dabei soll zum einen durch Lehrwerkvergleiche ergründet werden, wie das Konzept von Brücken- und Relaissprachen im Rahmen einer komparativ ausgerichteten Mehrsprachigkeitsdidaktik fruchtbar gemacht werden kann. Zum anderen geht es um die Frage, wie Fremdsprachenunterricht dazu beitragen kann, dass mehrsprachige Mittel in interkultureller Kommunikation als kommunikative Ressource wahrgenommen und gewinnbringend eingesetzt werden können. Sprachbewusstsein tritt bei alledem als zentrales Element für reflektiertes mehrsprachiges Handeln in den Vordergrund.

BLOCK III:
Selbstreguliertes sprachliches Lernen

Prof. Dr. Johannes Wild, Prof. Dr. Barbara Drechsel, Dr. Christof Beer
Das selbstregulierte Lernen bildet eine wichtige Grundlage für sprachliche Lernprozesse – nicht nur im Hinblick auf den Erwerb einer Sprache, sondern auch für lernförderliches Feedback im Unterricht. In diesem Block soll am Beispiel des Verfassens von Texten gemeinsam erarbeitet werden, wie die Förderung der Schreibkompetenz von Schülerinnen und Schülern, auch unter Einbezug ihrer Mehrsprachigkeit, gelingen kann. Dazu werden konkrete Fallbeispiele der vierten bzw. fünften Jahrgangsstufe herangezogen und mit den Teilnehmenden diskutiert. Den Abschluss des Panels bildet ein Transfer auf das Distanzlernen. Der Themenblock ist für Studierende und Lehrkräfte aller Schularten geeignet.

Sprachliche Gesetzmäßigkeiten entdecken – in Muttersprache und Fremdsprache eintauchen
Andrea Steinbach, Prof. Dr. Sandra Birzer
Impulsvorträge, Quiz, Diskussionen
Sprachliche Gesetzmäßigkeiten zu erkennen, ist eine grundlegende Kompetenz, die beim Erwerb der unterschiedlichsten Fremdsprachen hilft und auch zu einer besseren Beherrschung der Muttersprache führt. Anhand zahlreicher praktischer Beispiele aus verschiedenen Sprachen lernen die Teilnehmenden des Thementags, wie sie die Sprachbewusstheit ihrer Schülerinnen und Schüler in Digital- und Präsenzunterricht fördern können. Der Workshop richtet sich an Lehramtsstudierende und Lehrpersonen aller Schularten.

 

KulturPLUS-Thementag "Religion in der Schule als Beitrag zur Allgemeinbildung"

Dozentinnen/Dozenten:
Adrianna Hlukhovych, Konstantin Lindner, Sabine Vogt
Angaben:
Vorlesung und Übung, 1 SWS, ECTS: 1, Gender und Diversität, KulturPLUS, Basiszertifikat Kulturbezogene Bildung
Termine:
Einzeltermin am 11.6.2021, 9:00 - 14:00, Online-Meeting
Der Thementag findet über Zoom statt: https://uni-bamberg.zoom.us/j/94807841827
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Anmeldung in FlexNow unter: Katholische Theologie/Lehrstuhl für Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts vom 15.03.2021 bis zum 06.04.2021.

Für den Erwerb des Basiszertifikats Kulturbezogene Bildung und des Nachweises für die FIBS-Fortbildung Anmeldung unter adrianna.hlukhovych@uni-bamberg.de vor dem Beginn der Veranstaltung erforderlich.

Modulzuordnung:
Kulturelle Bildung. Grundlagenmodul A
Kulturelle Bildung. Grundlagenmodul B
ECTS/LP:
Kulturelle Bildung. Grundlagenmodul A: 2 LP
Kulturelle Bildung. Grundlagenmodul B: 2 ECTS
Inhalt:
Öffentliche Diskussionen um religiöse Symbole oder das Tragen von religiös positionierter Kleidung in der Schule, Fragen zum Umgang mit Gebetszeiten und religiösen Feiertagen gläubiger SchülerInnen, religiöse Angebote wie Gottesdienste oder Besinnungstage im Schulleben… Auch wenn die persönlichen Bezüge der SchülerInnen zu Religionsgemeinschaften immer fluider werden, so begegnet Religion im Kontext Schule nach wie vor – nicht nur im Religionsunterricht. Überdies zeugen in der Gesellschaft ausgetragene ethische Diskurse (z. B. um Fragen des Lebensbeginns und Lebensendes), Feiertage und Ferienzeiten, Kirchen, Moscheen, Synagogen, religiöse Artefakte im öffentlichen Raum, aber auch religiöse Bezugnahmen in Kunst, Musik oder Literatur von weiteren Bereichen, in denen SchülerInnen auf Religion treffen – und zwar im Modus der Vielfalt religiöser Traditionen.
Diese Beispielkontexte machen u. a. deutlich, warum das Deutsche PISA-Konsortium "Kontexte religiös-konstitutive Rationalität" als elementaren Teil von Allgemeinbildung ansieht. Es gehört zu den Grundfähigkeiten des Menschen, Fragen nach dem "Woher?“, "Wozu?“ oder "Wohin?" in Bezug auf Transzendentes zu denken und zu beantworten. Freilich fallen die Antworten unterschiedlich aus. Gleichwohl sollte jede/r fähig sein, fundiert und reflektiert über ihr bzw. sein Verhältnis zu Religion und Glauben Auskunft geben zu können.
Der Thementag „Religion in der Schule als Beitrag zur Allgemeinbildung“ widmet sich diesem komplexen Feld aus der Sicht verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen.
Der KulturPLUS-Thementag richtet sich an Lehramtsstudierende und Lehrkräfte (Fortbildung) aller Schularten und aller Fachrichtungen. Auch Interessierte anderer Studiengänge und Dozierende sind herzlich eingeladen!

09:00-09:10 Uhr
Begrüßung und Organisatorisches

09:10-09:55 Uhr
Religionssensible Schule – ein unterschätzter Bereich schulischer Bildung
Prof. Dr. Annette Scheunpflug
Vortrag
Im Vortrag werden angesichts der 'Rückkehr des Religiösen' und der 'Pluralisierung von Religion' empirische Befunde zur Religion an Schulen aufgezeigt und konzeptionelle Überlegungen für eine religionssensible Schule, die Religiosität respektiert und zu Toleranz erzieht, angestellt.

10:00-10:45 Uhr
Verehrungswürdig!? – Von christlichen Heiligen und profanen Idolen
Prof. Dr. Heidrun Alzheimer
Vortrag
Am Rückspiegel vieler Autos baumeln Christophorus-Medaillen zum Schutz vor Unfällen, der heilige Nikolaus ist nicht nur als Gabenbringer, sondern auch als Patron der SchülerInnen und Studierenden bekannt, und wer Angst hat, den Schulbus zu verpassen, bittet 'Heiliger St. Veit, wecke mich zur rechten Zeit'. Mit zunehmender Säkularisierung rücken anstelle christlicher Heiliger charismatische Personen aus Politik, Sport, Popkultur und Medien in den Fokus. Der Vortrag zeigt Parallelen und Unterschiede in der christlichen und profanen Verehrungspraxis auf.

10:50-11:35 Uhr
Antisemitismus in der Schule
Ahmed M. Gaafar
Workshop
Antisemitismus ist nach wie vor 'ein schädliches Problem, das keine nationalen, religiösen, sozialen oder wirtschaftlichen Grenzen kennt' und in allen Regionen der Welt unterschiedlich verbreitet ist. Der Workshop wird sich interaktiv mit Scenario- and Critical-Incident-Based-Ansätzen zur Bekämpfung des Antisemitismus befassen. Er liefert nicht unbedingt das letzte Wort zu den wichtigen Themen, die er anspricht, sondern wurde so konzipiert, dass er gleichzeitig umfassend und robust, aber auch praktisch und anpassungsfähig ist.

12:05-12:50 Uhr
Säkulare Kultur und Religion. Geschwister im Geiste?
Prof. Dr. Thomas Weißer
Vortrag
Die moderne Welt ist durch eine säkulare Kultur der Überbietung und Veränderung gekennzeichnet. Die 'langsamen' Religionen scheinen da nicht - mehr - mithalten zu können. Übersehen wird dabei, dass Säkularisierung selbst als Produkt christlichen Glaubens verstanden werden kann. Statt Frontstellung lässt sich so ein produktiver Zusammenhang von Religion und Säkularität gerade auch in der Schule herstellen.

12:55-13:40 Uhr
Religion im Schulleben – (noch) nötig?
Prof. Dr. Konstantin Lindner
Vortrag
Religionsunterricht als Option einer bildenden Auseinandersetzung mit Religion oder Gottesdienste als spiritueller Auftakt eines Schuljahrs sind sichtbare Ausweise, wo und wie Religion das Schulleben prägt. Als kultureller und auch persönlicher Faktor ist sie in vielen weiteren Kontexten in der Schule präsent - etwa als Deutungshorizont für die Interpretation von Literatur, Kunst oder Musik, als Herausforderung in Bezug auf die Berücksichtigung von religiösen Traditionen verschiedener SchülerInnen im Verlauf des Schuljahres etc. Immer wieder wird diskutiert, ob Religion als 'Privatangelegenheit' nicht aus dem Schulleben herausgehalten werden sollte. Der Vortrag widmet sich den Herausforderungen und Potenzialen von Religion im Schulleben.

13:45-14:00 Uhr
Abschluss

 

OS Forschungsseminar Gräzistik

Dozent/in:
Sabine Vogt
Angaben:
Seminar/Oberseminar
Termine:
Die Sitzungen finden in den Büroräumen von Frau Prof. Vogt statt.
Voraussetzungen / Organisatorisches:
MA: Studienbeginn ab WS 2015/16
MA-Klassische Philologie: Modul Masterarbeit
MA-Gräzistik: Modul Masterarbeit

Um persönliche Anmeldung bei Prof. Vogt vor Semesterbeginn wird gebeten.

Die Anzahl der Sitzungen und deren Verteilung über das Semester hängt von der Teilnehmerzahl ab; die genauen Termine und Themen werden in der ersten Sitzung am ........2021 vereinbart.

FlexNow-Anmeldung zur Teilnahme an der Lehrveranstaltung ab 22. März 2021, 14.00 Uhr;
FlexNow-Abmeldung von der Teilnahme an der Lehrveranstaltung bis 16. April 2021, 23.59 Uhr
Inhalt:
In diesem Oberseminar werden derzeit entstehende Abschlussarbeiten und andere wissenschaftliche Arbeiten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorgestellt und diskutiert. Da es sich jeweils um 'work in progress' handelt, kann der Stand der Arbeiten von ersten Überlegungen zur Themenfindung bis hin zur letzten Fassung kurz vor Abgabe oder Drucklegung variieren.

Das Oberseminar bietet auch Raum für die Besprechung und Erarbeitung von Methoden und Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens sowie für die Diskussion neuerer Forschungsansätze und Publikationen.

Für diejenigen, die eine Abschlussarbeit (Bachelor-, Master- oder Zulassungsarbeit) schreiben, ist die aktive Teilnahme ein Bestandteil des Betreuungskonzepts.

Die Anzahl der Sitzungen und die genauen Termine richten sich nach den Wünschen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Der Semesterplan wird daher in der ersten Sitzung am ........ vereinbart.

 

PS/HS (für Gräzisten): Griechische Hymnen

Dozent/in:
Sabine Vogt
Angaben:
Proseminar/Hauptseminar, 2 SWS, benoteter Schein, ECTS: 6, Zentrum für Mittelalterstudien
Termine:
Mi, 10:00 - 12:00, LU19/00.11
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modulzugehörigkeit:
Lehramt: Studienbeginn vor SoSe 2020
Als Proseminar: LA-Griechisch: Basismodul I und II und Aufbaumodul Literaturwissenschaft
Als Hauptseminar: LA-Griechisch: Vertiefungsmodul Literaturwissenschaft I und II

Lehramt: Studienbeginn ab SoSe 2020
Als Proseminar: LA-Griechisch: Basismodul I und II und Aufbaumodul Literaturwissenschaft (6 ECTS)
Als Hauptseminar: LA-Griechisch: Vertiefungsmodul Literaturwissenschaft I und II (6 ECTS)

Bachelor: Studienbeginn vor SoSe 2020
Als Proseminar: BA-Gräzistik: Basismodul Literaturwissenschaft Gräzistik B und Aufbaumodul Literaturwissenschaft Gräzistik; Basismodul Textanalyse Gräzistik
Als Hauptseminar: BA-Gräzistik: Vertiefungsmodul Literaturwissenschaft

Bachelor: Studienbeginn ab SoSe 2020
Als Proseminar: BA-Gräzistik: Basismodul I und II Literaturwissenschaft Gräzistik und Aufbaumodul Literaturwissenschaft Gräzistik (6 ECTS); Aufbaumodul Kulturwissenschaft Gräzistik (5 ECTS)
Als Hauptseminar: BA-Gräzistik: Vertiefungsmodul Literaturwissenschaft

Master (als Hauptseminar):
MA-Klassische Philologie: Mastermodul Griechische Literaturgeschichte und Textinterpretation I (6 ECTS)
MA-Gräzistik: Mastermodul Griechische Literaturgeschichte und Textinterpretation I und III (6 ECTS)
MA-Latinistik: Mastermodul Griechische Literaturgeschichte und Textinterpretation I (6 ECTS)

Anmeldung zur TEILNAHME - auch ohne Prüfungsabsicht - dringend erforderlich.

FlexNow-Anmeldung zur Teilnahme an der Lehrveranstaltung ab 22. März 2021, 14.00 Uhr;
FlexNow-Abmeldung von der Teilnahme an der Lehrveranstaltung bis 16. April 2021, 23.59 Uhr

 

PS/HS (für Gräzisten): Griechische Hymnen

Dozent/in:
Sabine Vogt
Angaben:
Proseminar/Hauptseminar, 2 SWS, benoteter Schein, ECTS: 6, Zentrum für Mittelalterstudien, Modulstudium, nähere Informationen erfahren Sie in der Rubrik für Hauptseminare.
Termine:
Mi, 10:00 - 12:00, LU19/00.11

 

Ü Griechische Literaturgeschichte und Interpretation

Dozent/in:
Sabine Vogt
Angaben:
Übung, 2 SWS, benoteter Schein, ECTS: 8
Termine:
Mo, 16:00 - 18:00, U5/01.22
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modulzugehörigkeit:
Lehramt:
LA-Griechisch: Vertiefungsmodul Sprachkompetenz II (4 ECTS)

Master:
MA-Klassische Philologie: Mastermodul Sprachkompetenz Gräzistik IIb (6 ECTS)
MA-Gräzistik: Mastermodul Sprachkompetenz Gräzistik IIb (6 ECTS); Mastermodul Sprachkompetenz Gräzistik IV (8 ECTS)

FlexNow-Anmeldung zur Teilnahme an der Lehrveranstaltung ab 22. März 2021, 14.00 Uhr;
FlexNow-Abmeldung von der Teilnahme an der Lehrveranstaltung bis 16. April 2021, 23.59 Uhr
Inhalt:
Voraussetzung für eine gelingende Interpretation eines Textes, wie sie nicht nur die Interpretationsklausur im Bayerischen Staatsexamen fordert, sondern auch die Referate und Seminararbeiten in den literaturwissenschaftlichen Seminaren, sind einerseits Methoden und Techniken der Textanalyse, andererseits Kenntnisse über Literatur- und Kulturgeschichte der griechischen Antike. Beides soll in dieser Lehrveranstaltung vermittelt und eingeübt werden. Dazu wird ein Überblick über die Epochen, Gattungen, Autoren und Hauptwerke der griechischen Literatur von der archaischen Epik bis in die römische Kaiserzeit erarbeitet, unter anderem an ausgewählten repräsentativen Texten (teilweise auch vergangene Staatsexamensklausuren), deren Interpretation methodisch und systematisch geübt wird.

Diese Übung ist so konzipiert, dass im Verlauf von zwei Semestern (Fortsetzung vom WiSe 2020/21) ein Durchgang durch die gesamte griechische Literaturgeschichte und ihre Gattungen vorgenommen wird. Dabei finden Werke und Autoren besondere Berücksichtigung, die im gymnasialen Lehrplan verankert sind. Wünsche der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Schwerpunktsetzung werden gerne berücksichtigt. Ein vorläufiger Plan über beide Semester steht im VC-Kurs bereit.
Ausdrücklich sei auch zur Teilnahme an einzelnen ausgewählten Sitzungen eingeladen, wenn jemand sich für einzelne Autoren oder Gattungen besonders interessiert. Willkommen sind dazu oder zum ganzen Kurs auch Studierende der Latinistik, die Ihre Kenntnisse der griechischen Literaturgeschichte vertiefen möchten.
Empfohlene Literatur:
Empfohlene Literaturgeschichten:

Hose, Martin: Kleine griechische Literaturgeschichte. Von Homer bis zum Ende der Antike, München: C.H. Beck 1999.

Paulsen, Thomas: Geschichte der griechischen Literatur, Stuttgart: Reclam 2005.

Görgemanns, Herwig (Hg.): Die griechische Literatur in Text und Darstellung. Fünf Bände in Kassette, griechisch/deutsch, Stuttgart: Reclam 2014 (1. Aufl. 1991).

Zimmermann, Bernhard (Hg.): Handbuch der griechischen Literatur der Antike. Erster Band: Die Literatur der archaischen und klassischen Zeit, München: C.H. Beck 2001 [Handbuch der Altertumswissenschaften VII.1].

Zimmermann, Bernhard u. Antonios Rengakos (Hg.): Handbuch der griechischen Literatur der Antike. Zweiter Band: Die Literatur der klassischen und hellenistischen Zeit, München: C.H. Beck 2014 [Handbuch der Altertumswissenschaften VII.2].

 

Ü Kulturwissenschaftliche Übung: Naturwissenschaften, Technologie und Medizin in der Antike [Kulturtechnik im Mythos]

Dozent/in:
Sabine Vogt
Angaben:
Übung, 2 SWS, benoteter Schein, ECTS: 5, Studium Generale, KulturPLUS, Zentrum für Mittelalterstudien, Modulstudium
Termine:
Do, 16:00 - 18:00, U5/02.17
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Scheinvoraussetzung:
Portfolio (die Details dazu werden zu Beginn des Semesters im Kurs bekannt gegeben)
Aktive Mitarbeit wird erwartet.
Sprachkenntnisse auf dem Niveau von Latinum und Graecum sind von Vorteil.
Englischkenntnisse für den Umgang mit Sekundärliteratur werden vorausgesetzt.

Modulzugehörigkeit (Klassische Philologie / Griechisch / Latein):
Lehramt: Studienbeginn vor SoSe 2020
LA-Latein und LA-Griechisch: Wahlpflichtmodul Latein bzw. Griechisch (5 ECTS); Basismodul Kultur- und Sprachwissenschaft (5 ECTS)

Lehramt: Studienbeginn ab SoSe 2020
LA-Latein und LA-Griechisch: Wahlpflichtmodul Latein bzw. Griechisch (4 ECTS); Basismodul Kultur- und Sprachwissenschaft (4 ECTS)

Bachelor: Studienbeginn vor SoSe 2020
BA-Latinistik: Basis Kulturwissenschaft Latinistik A und B (5 ECTS), Aufbaumodul Sprach- und Kulturwissenschaft; Wahlpflichtmodul Sprach- und Kulturwissenschaft (5 ECTS)
BA-Gräzistik: Basis Kulturwissenschaft Gräzistik A und B (5 ECTS), Aufbaumodul Sprach- und Kulturwissenschaft; Wahlpflichtmodul Sprach- und Kulturwissenschaft (5 ECTS)

Bachelor: Studienbeginn ab SoSe 2020
BA-Latinistik: Basis Kulturwissenschaft Latinistik (4 ECTS), Wahlpflichtmodul Sprach- und Kulturwissenschaft (4 ECTS)
BA-Gräzistik: Basis Kulturwissenschaft Gräzistik (5 ECTS), Wahlpflichtmodul Sprach- und Kulturwissenschaft (4 ECTS)

Master:
MA-Klassische Philologie: Erweiterungsbereich Mastermodul Kulturwiss. II (5 ECTS)
MA-Gräzistik: Erweiterungsbereich Mastermodul Kulturwiss. II (5 ECTS)
MA-Latinistik: Erweiterungsbereich Mastermodul Kulturwiss. II (5 ECTS)

Modulzugehörigkeit KulturPLUS:
  • LA GY; LA RS: Kulturelle Bildung, Grundlagenmodul A (2 ECTS ohne Prüfung, 4 ECTS mit Modulprüfung mündliche Prüfung)


FlexNow-Anmeldung zur Teilnahme an der Lehrveranstaltung ab 22. März 2021, 14.00 Uhr;
FlexNow-Abmeldung von der Teilnahme an der Lehrveranstaltung bis 16. April 2021, 23.59 Uhr
Inhalt:
In dieser Übung wollen wir uns mit Texten befassen, die normalerweise nicht im Zentrum eines literaturwissenschaftlichen Studiums stehen: Fachtexte aus so unterschiedlichen Bereichen wie Medizin, Pharmazie, Biologie, Botanik, Agrarwissenschaften, Mathematik, Physik, Mechanik, Aquäduktbau oder Architektur. Dabei werden wir es mit vielfältigen Ausdrucksformen zu tun haben, von schlichter Fachprosa bis hin zum stilistisch ausgefeilten Lehrgedicht. Einem so großen Feld an Themen kann man sich in einem Semester nur exemplarisch nähern. Wir werden also einige ausgewählte, repräsentative Texte aus verschiedenen Fachdisziplinen und Textsorten genauer betrachten. Eine (allzu umfangreiche) Liste von Vorschlägen finden Sie unten.

Die Veranstaltung ist für Studienanfängerinnen ebenso geeignet wie für Examenskandidaten, für Hauptfächler ebenso wie für Neben- oder Nachbarfächlerinnen, für Spezialistinnen ebenso wie für Generalisten. Sprachkenntnisse auf dem Niveau von Latinum und Graecum sind von Vorteil; ausreichende Englischkenntnisse für den Umgang mit der Sekundärliteratur werden vorausgesetzt. Texte und Sekundärliteratur zu den einzelnen Sitzungen werden im VC-Kurs bereitgestellt.

Eine genaue Festlegung der Themen wird im gemeinsamen Gespräch in der ersten Sitzung vorgenommen, so dass individuelle Wünsche und Interessen berücksichtigt werden können.
Vorschläge für Themenfelder (grob chronologisch geordnet):
• Frühgriechische Naturphilosophie und Medizin: Makrokosmos und Mikrokosmos
• Medizin: Diagnostik und Prognostik im Corpus Hippocraticum
• Medizin: Frauenheilkunde
• Medizin-Ethik: Der Hippokratische Eid und andere ‚Deontologische Schriften‘ im Corpus Hippocraticum
• Biologie: Fortpflanzungslehre im Corpus Hippocraticum und bei Aristoteles
• Zoologie: Aristoteles, Historia animalium
• Botanik: Theophrast, Historia plantarum
• Mechanik und Maschinenbau: Heron aus Alexandria
• Mathematik: Euklid und Archimedes
• Astronomie: Der ‚Computer‘ von Antikythera
• Agrarwissenschaft von Cato bis Columella
• Celsus: Arzt oder Fachschriftsteller?
• Plinius, Naturalis historia – die naturkundliche Enzyklopädie
• Architektur: Vitruv, De architectura
• Aquäduktbau: Frontin, De aquaeductu
• Pharmazie und Pflanzenheilkunde: Galen und Dioscurides
• Ausdrucksformen: Wissenschaftssprache und Lehrdichtung

 

V Sophistik und Rhetorik [V Sophistik]

Dozent/in:
Sabine Vogt
Angaben:
Vorlesung, 2 SWS, benoteter Schein, ECTS: 4, Gaststudierendenverzeichnis, Studium Generale, KulturPLUS, Zentrum für Mittelalterstudien, Modulstudium, Frühstudium
Termine:
Di, 10:00 - 12:00, U5/01.17
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Modulzugehörigkeit Klassische Philologie:
Lehramt: Studienbeginn vor SoSe 2020
LA-Griechisch: Basismodul I und Examensmodul Literaturwissenschaft (2 bzw. 4 ECTS) und Basismodul Sprach- und Kulturwissenschaft (2 ECTS)
LA-Latein: Basismodul Literaturwissenschaft (2 ECTS), Examensmodul Literaturwissenschaft (2 ECTS); Basismodul Kulturwissen Griechisch (2 ECTS) und Basismodul Kultur- und Sprachwissenschaft

Lehramt: Studienbeginn ab SoSe 2020:
LA-Griechisch: Basismodul I, Aufbaumodul und Examensmodul Literaturwissenschaft (2 bzw. 4 ECTS) und Basismodul Sprach- und Kulturwissenschaft (2 ECTS); Wahlpflichtmodul Griechisch (2 ECTS)
LA-Latein: Examensmodul Literaturwissenschaft (2 ECTS); Basismodul Kulturwissen Griechisch (2 ECTS) und Basismodul Kultur- und Sprachwissenschaft; Wahlpflichtmodul Latein (2 ECTS)

Bachelor: Studienbeginn vor SoSe 2020
BA-Gräzistik: Basismodul, Aufbaumodul A und Vertiefungsmodul Literaturwissenschaft Gräzistik (2 ECTS); Basismodul Kulturwissenschaft Gräzistik B und Vertiefungsmodul Kulturwissenschaft Gräzistik (2 ECTS); Aufbaumodul Griechisch (2 ECTS); Wahlpflichtmodul Latein und Griechisch (2 ECTS)
BA-Latinistik: Basis-, Aufbaumodul A und Vertiefungsmodul Literaturwissenschaft, Basismodul Kulturwissenschaft Latinistik B, Aufbaumodul Griechisch und Vertiefungsmodul Kulturwissenschaft Latinistik (2 ECTS); Wahlpflichtmodul Latein und Griechisch (2 ECTS)

Bachelor: Studienbeginn ab SoSe 2020
BA-Gräzistik: Basismodul I, Aufbaumodul und Vertiefungsmodul Literaturwissenschaft Gräzistik (2 ECTS); Basismodul Kulturwissenschaft Gräzistik sowie Aufbaumodul Kulturwissenschaft Gräzistik und Latinistik (2 ECTS); Aufbaumodul Griechisch (2 ECTS); Wahlpflichtmodul Griechisch (2 ECTS)
BA-Latinistik: Basismodul Kulturwissenschaft Latinistik, Aufbaumodul Griechisch und Aufbaumodul Kulturwissenschaft Gräzistik und Latinistik (2 ECTS); Wahlpflichtmodul Latein und Griechisch (2 ECTS)

Master:
MA-Klassische Philologie: Mastermodul Lateinische Literaturgeschichte und Textinterpretation I und II (2 ECTS), Mastermodul Griechische Literaturgeschichte und Textinterpretation I (2 ECTS) und II (2 oder 4 ECTS), Mastermodul Kulturwissenschaft I (2 ECTS)
MA-Latinistik: Mastermodul Lateinische Literaturgeschichte und Textinterpretation I und II (2 ECTS), Mastermodul Kulturwissenschaft I (2 ECTS)
MA-Gräzistik: Mastermodul Griechische Literaturgeschichte und Textinterpretation I (2 ECTS), II (2 oder 4 ECTS) und III (2 ECTS), Mastermodul Kulturwissenschaft I (2 ECTS)

Modulzugehörigkeit KulturPLUS:
LA GY; LA RS: Kulturelle Bildung, Grundlagenmodul A (2 ECTS ohne Prüfung, 4 ECTS mit Modulprüfung mündliche Prüfung)

Anmeldung zur TEILNAHME - auch ohne Prüfungsabsicht - dringend erforderlich.

FlexNow-Anmeldung zur Teilnahme an der Lehrveranstaltung ab 22. März 2021, 14.00 Uhr;
FlexNow-Abmeldung von der Teilnahme an der Lehrveranstaltung bis 16. April 2021, 23.59 Uhr

HINWEISE ZUM DIGITALEN FORMAT
Die Vorlesung findet als Panopto-Webcast statt; anschließend werden Videos im VC bereitgestellt. Folien und Handouts finden Sie jeweils spätestens kurz vor Vorlesungsbeginn im VC-Kurs; bitte halten Sie die Handouts während der Sitzungen für Notizen bereit.

Die erste Sitzung beginnt am Di, 13. April, um 10.15 Uhr als Zoom-Meeting und wird um ca. 10.45 Uhr als Panopto-Video fortgesetzt.

Es werden vereinzelt weitere Zoom-Meetings während der Vorlesungszeit (Di 10-12) für Fragen und Feedback vereinbart; Termine und Details dazu werden über den VC kommuniziert.

Zoom-Zugang: https://uni-bamberg.zoom.us/j/96878978825 - Meeting-ID: 968 7897 8825 - Kenncode: Soph-2021
Inhalt:
Die ersten Aufklärer der abendländischen Geistesgeschichte waren die sogenannten "Sophisten", die im fünften Jahrhundert v. Chr. Fragen zu Politik, Moral, Recht und Verfassung ebenso diskutierten wie zu Erkenntnistheorie und Religion. Vor allem aber brachten sie ihren Schülern bei, wie man durch geschickte Anwendung der Redekunst seine Zuhörerschaft von der eigenen Sache überzeugen kann, und das bedeutete: wie man im demokratischen Athen politischen Einfluss und Erfolg gewinnen konnte.

Die Vorlesung betrachtet die sozio-historische 'Verortung' der Sophistik als geistesgeschichtliches Phänomen ebenso wie ihre Protagonisten und die Kernthemen und Grundthesen, mit denen sie sich befasst haben. Platons Zerrbild der Sophisten als Wortverdreher, denen Recht und Wahrheit egal sind, wird in den Blick genommen, weil es großen Einfluss auf die moderne Wahrnehmung der Sophistik hatte. Besonders eingehend wird die sophistische Redekunst erläutert, sowohl anhand theoretischer Ausführungen zu Sprachphilosophie, Poetik und Dialektik als auch anhand von Musterreden.
Empfohlene Literatur:
Textgrundlage (zur Anschaffung dringend empfohlen):
Die Sophisten. Ausgewählte Texte. Griechisch/Deutsch. Herausgegeben und übersetzt von Thomas Schirren und Thomas Zinsmaier, Stuttgart 2003 [Reclam UB 18264]

Zur Einführung:
Graeser, Andreas: I. Sophistik, in: Geschichte der Philosophie, hg. v. Wolfgang Röd, Band II: Andreas Graeser, Die Philosophie der Antike 2. Sophistik und Sokratik, Plato und Aristoteles, 2. Aufl., München 1993, 13–86.

Kerferd, George B. / Flashar, Hellmut: Erstes Kapitel: Die Sophistik, in: Grundriss der Geschichte der Philosophie, begründet von Friedrich Ueberweg. Die Philosophie der Antike. Band 2/1: Sophistik, Sokrates, Sokratik, Mathematik, Medizin, hg. v. Hellmut Flashar, Basel 1998, 1–137.



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