UnivIS
Informationssystem der Otto-Friedrich-Universität Bamberg © Config eG 
Zur Titelseite der Universität Bamberg
  Sammlung/Stundenplan Home  |  Anmelden  |  Kontakt  |  Hilfe 
Suche:      Semester:   
 Lehr-
veranstaltungen
   Personen/
Einrichtungen
   Räume   Telefon &
E-Mail
 
 
 Darstellung
 
kompakt

kurz

Druckansicht

 
 
Stundenplan

 
 
 Extras
 
alle markieren

alle Markierungen löschen

Ausgabe als XML

 
 
Einrichtungen >> Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften >> Institut für Archäologische Wissenschaften, Denkmalwissenschaften und Kunstgeschichte (IADK) >> Lehrstuhl für Kunstgeschichte, insbesondere für Neuere und Neueste Kunstgeschichte >>

Lehrveranstaltungen

 

Das Künstlerbuch. Konstruktion und Dekonstruktion des Buchs als Kunstwerk nach dem Zweiten Weltkrieg

Dozent/in:
Giuseppe Peterlini
Angaben:
Seminar, benoteter Schein, ECTS: 8, Gaststudierendenverzeichnis, Studium Generale, Gender und Diversität, Die Anmeldung erfolgt ab dem 08.04.2024 (10.00 Uhr) über FlexNow!
Termine:
Mo, 12:15 - 13:45, KR12/00.16
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Für Studierende im Bachelor-Studiengang Kunstgeschichte: Basis-/Aufbaumodul Kunstgeschichte der Moderne I, II; Für Studierende im Master-Studiengang Kunstgeschichte: Modul Kunstgeschichte der Moderne II, IV.
Inhalt:
Schwebende Wörter auf leeren Seiten, unlesbare Bücher, wortlose Veröffentlichungen, gelöschte Verfassungen, experimentelle Kinderbücher, transparente Werkverzeichnisse, verbrannte Bände, einzelne Tagebücher, ununterbrochene Schriftrollen, Familienfotoalben, Dokumentationsberichte, Buchobjekte, vergoldete und durchgebohrte Faltblätter sowie Teppiche in einer buchförmigen Hülle. Was ist eigentlich ein Buch? Und was ist mit dem Begriff „Künstlerbuch“ gemeint? Diese schwierigen Fragen erweisen sich als entscheidend für das Verständnis der Konstruktion und Dekonstruktion des Buchs als Kunstwerk nach dem Zweiten Weltkrieg. Ziel des Seminars ist es, das Künstlerbuch als eine der populärsten Ausdrucksformen der zeitgenössischen Kunst seit den 1960er Jahren zu untersuchen. Dabei sollen nicht nur die Entstehung, Entwicklung und Vielfalt dieser Kunstgattung analysiert werden, sondern auch die Probleme, die mit ihrer Konzeption und musealen Präsentation verbunden sind. Alle diese Themen werden anhand der vertieften Betrachtung ausgewählter Fallbeispiele behandelt, darunter Künstlerbücher von Henri Matisse, Edward Ruscha, Niki de Saint Phalle, Yves Klein, Sophie Calle, Adrian Piper, Anselm Kiefer, Piero Manzoni, Louise Bourgeois und Bruno Munari.
Die Referatsthemen werden bei der ersten Sitzung vorgestellt und vergeben.
Weitere Literatur über die zu behandelnden Fallbeispiele und Thematiken wird im Laufe des Seminars empfohlen.
Empfohlene Literatur:
Giorgio Maffei: I libri d’artista che hanno fatto la storia, Mailand 2022.
Erik Stephan (Hrsg.): Die relative Vermessung der Welt. Künstlerbücher aus der Sammlung Opitz-Hoffmann (Ausst.-Kat. Kunstsammlung Jena, Jena), Jena 2021.
Claudia Fabian (Hrsg.): Künstlerbuch im Schaufenster, Wiesbaden 2019 (= Bibliothek und Wissenschaft, Bd. 52).
Showcase - Künstlerbücher aus der Sammlung der Bayerischen Staatsbibliothek (Ausst.-Kat. München, Bayerische Staatsbibliothek), hrsg. v. d. Bayerischen Staatsbibliothek, München 2017.
Philip E. Aarons, Andrew Roth (Hrsg.): Artists who make books, London-New York 2017.
Viola Hildebrand-Schat: Die Kunst schlägt zu Buche, Berlin 2013.
Giorgio Maffei, Maura Picciau (Hrsg.): Il libro come opera d’arte. The book as a work of art, Mantua 2008.
Hans Dickel: Künstlerbücher mit Photographie seit 1960, Hamburg 2008. Giorgio Maffei: Il libro d’artista, Mailand 2003.
Sabine Röder (Hrsg.): Sand in der Vaseline: Künstlerbücher II, 1980-2002 (Ausst.-Kat. Krefeld, Krefelder Kunstmuseen; Darmstadt, Hessisches Landesmuseum; Nürnberg, Neues Museum), Köln 2002.
Robert Flynn Johnson (Hrsg.): Artists' books in the modern era 1870-2000. The Reva and David Logan collection of illustrated books, London 2001.
Cornelia Lauf: Artist - author: contemporary artistś books, New York 1998.
Dominique Moldehn: Künstlerbücher und Buchobjekte 1960-1994, Nürnberg 1996.
Katja Deinert: Künstlerbücher. Historische, systematische und didaktische Aspekte, Hamburg 1995.
Eva Meyer-Hermann (Hrsg.): Künstler-Bücher I (Ausst.-Kat. Krefeld, Krefelder Kunstmuseen), Krefeld 1993.
Das andere Buch. Bücher als Kunstobjekte (Ausst.-Kat. Volkshalle des Wiener Rathauses, Wien), Wien 1993.
Béatrice Hernad, Karin v. Maur (Hrsg.): Papiergesänge. Buchkunst im zwanzigsten Jahrhundert (Ausst.-Kat. Bayerische Staatsbibliothek, München), München 1992.

 

Eine Frage des Publikums? Die Rolle der Kunsthistoriker*innen im Museum: Umgang mit der Sammlung und Kulturelle Bildung

Dozent/in:
Giuseppe Peterlini
Angaben:
Seminar, 2 SWS, benoteter Schein, ECTS: 8, Studium Generale, Die Anmeldung erfolgt ab dem 08.04.2024 (10.00 Uhr) über FlexNow!
Termine:
Mo, 10:15 - 11:45, Raum n.V.
Die Veranstaltung findet im Historischen Muesum am Domplatz statt.
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Für Studierende im Bachelor-Studiengang Kunstgeschichte: Basis-/Aufbaumodul Kunstgeschichte der Frühen Neuzeit I, II und Kunstgeschichte der Moderne I, II; Für Studierende im Master-Studiengang Kunstgeschichte: Modul Kunstgeschichte der Frühen Neuzeit II, IV und der Moderne II, IV.
Inhalt:
Die Institution Museum hat sich im Laufe der Zeit immer wieder verändert, von der fürstlichen Wunderkammer zum Lernort. Gleichzeitig haben sich auch seine Aufgaben stark gewandelt. Neben den von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommenen Tätigkeiten des Sammelns, Bewahrens, Erforschens und Ausstellens ist mittlerweile Bildungs- und Vermittlungsarbeit zu einer Kernaufgabe des Museums geworden. Kulturelle Bildung ist der treibende Motor, die Institution Museum für ein diverses Publikum zu öffnen und zu demokratisieren, denn ohne Publikum und Besucherinnen gibt es kein Museum. Das praxisorientierte Seminar bietet einen Überblick über die Museumsarbeit, eine Einführung in die Gestaltung zielgruppenorientierter und methodisch vielfältiger Vermittlungsprogramme und zeigt auf, welche Rolle Kunsthistorikerinnen im Museum spielen können. Die direkte Begegnung mit originalen Kunstwerken kennzeichnet das Museum als besonderen Lernort in Zeiten, in denen virtuelle Dinge und massenhafte Reproduktionen den Alltag prägen. Kulturelle Bildung ist eine Aufgabe für alle im Museum Tätigen, denn sie greift konzeptionell und praktisch in alle Bereiche des Museums hinein. Durch die Kulturelle Bildung bieten die Museen den Besucherinnen die Möglichkeit, kultur- und kunstgeschichtliche Themen kreativ zu entdecken und zu vertiefen, selbst aktiv zu werden, eigene Verbindungen mit den faszinierenden Sammlungen der Museen herzustellen und kritisches Denken zu entwickeln.
Die Prüfungsleistungen werden in der ersten Sitzung vorgestellt.
Empfohlene Literatur:
Regina Hanemann (Hrsg.): Katalog der niederländischen Gemälde der Museen der Stadt Bamberg Bamberg 2021 (=Schriften der Museen der Stadt Bamberg, 54).
Leitfaden Bildung und Vermittlung im Museum gestalten, hrsg. v. d. Deutschen Museumsbund e.V. und d. Bundesverband Museumspädagogik e. V., Berlin 2020, online unter: https://www.museumspaedagogik.org/fileadmin/Data/Dokumente/Leitfaden_Bildung_u_Vermittlung_web.pdf (Stand: 14.07.2023).
Beatrix Commandeur, Hannelore Kunz-Ott, Karin Schad (Hrsg.): Handbuch Museumspädagogik Kulturelle Bildung in Museen, in: Kulturelle Bildung des kopaed-Verlages, 51, München 2016.
Regina Hanemann (Hrsg.): Jüdisches in Bamberg (Ausst.-Kat. Villa Dessauer, Stadtgalerie, Bamberg) Petersberg 2013 (=Schriften der Museen der Stadt Bamberg, 51).
Hannelore Kunz-Ott, Susanne Kudorfer, Traudel Weber (Hrsg.), Kulturelle Bildung im Museum. Aneignungsprozesse – Vermittlungsformen – Praxisbeispiele, Bielefeld 2009.
Lothar Hennig (Hrsg.): Unser Jahrhundert. Kunst in den Sammlungen der Stadt Bamberg (Ausst.-Kat. Domenikanerkirche, Bamberg), Bamberg 1998 (=Schriften der Museen der Stadt Bamberg, 38) . Lothar Hennig (Hrsg.): Von der Romantik bis zur Gründerzeit. Bürgerkultur im 19. Jahrhundert in Bamberg (Führer durch die Sammlung des Historischen Museums), Bamberg 1997 (=Schriften der Museen der Stadt Bamberg, 37).

 

Einführung in die Profane Ikonographie

Dozent/in:
Giuseppe Peterlini
Angaben:
Seminar, ECTS: 5, Die Anmeldung erfolgt ab dem 08.04.2024 (10.00 Uhr) über FlexNow!
Termine:
Di, 16:15 - 17:45, KR12/02.01
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Für Studierende im Bachelor-Studiengang Kunstgeschichte: Aufbaumodul Grundlagen und Methoden III; Basismodul Kunstgeschichte der Frühen Neuzeit II (nur für Nebenfach).
Inhalt:
Polyphem und Odysseus, Zeus und Leda, Medusa und Perseus, Aeneas und Anchises. Die von Homer, Ovid und Vergil erzählten Taten dieser mythologischen Figuren bilden seit der Antike wesentliche Grundlagen und Gegenstände der europäischen Kunst. Neben den Darstellungen von Episoden aus der griechischen und römischen Geschichte und Mythologie sind aber weitere wichtige profane Themenbereiche zu erwähnen, wie etwa Allegorien, Personifikationen, Imprese, Emblemen, Fabeln, Monatsdarstellungen, Planetenkinder, Sternbilder, die fünf Sinne und die vier Elemente. Doch, wie können wir heutzutage profane Sujets und Themen erkennen und erfassen? Welche wissenschaftlichen Methoden und Arbeitsweisen erlauben uns das Dargestellte zu identifizieren? Und wie sollen profane Darstellungen kontextualisiert und interpretiert werden? Die Einführung in die Profane Ikonographie befasst sich mit diesen wichtigen Fragen und zielt darauf ab, ein grundlegendes Verständnis zu diesem breiten Thema der bildenden Künste zu vermitteln. Untersucht wird nicht nur die Herkunft, sondern auch der Gebrauch und die Funktion profaner Bilder vom Mittelalter bis zur Moderne in ihren unterschiedlichen, sozialen und historischen Entstehungs- und Ausstellungskontexten.
Als Prüfungsleistungen sind ein 2-seitiges Handout und eine 10-minutige Präsentation im Rahmen des Seminars vorgesehen. Die Veranstaltung wird dann mit einer Klausur abgeschlossen.
Empfohlene Literatur:
Kraus, Heinrich u. Uthemann, Eva: Was Bilder erzählen. Die klassischen Geschichten aus Antike und Christentum, (3. Aufl.), München 1987. Carsten-Peter Warncke: Symbol, Emblem, Allegorie. Die zweite Sprache der Bilder, Köln 2005. Frank Büttner, Andrea Gottdang: Einführung in die Ikonographie, München 2006. Sabine Poeschel: Handbuch der Ikonographie: Sakrale und profane Themen der bildenden Kunst, Darmstadt 2007. Brigitte Riese: Lexikon der Ikonografie: religiöse und profane Bildmotive, Leipzig 2007. Moog, Grünewald, Maria (Hrsg.): Mythenrezeption – Die Antike Mythologie in Literatur, Musik und Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart, Stuttgart 2008. Cornelia Logemann und Michael Thimann (Hrsg.): Cesare Ripa und die Begriffsbilder der Frühen Neuzeit, Zürich 2011. Udo Reinhardt: Der antike Mythos: ein systematisches Handbuch, Berlin 2011. Christoph Jamme, Stefan Matusche: Handbuch der Mythologie, Darmstadt 2014.
Online-Ressourcen Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (Paulys RE); Digital LIMC (Lexicon iconographicum mythologiae classicae); Iconclass.org; Iconos.it
Weitere Literatur über die zu behandelnden Fallbeispiele und Thematiken wird im Laufe der Einführung empfohlen.



UnivIS ist ein Produkt der Config eG, Buckenhof