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  Einführung in die Profane Ikonographie

Dozent/in
Dr. Giuseppe Peterlini

Angaben
Seminar
Rein Präsenz
Unterrichtssprache Deutsch, Die Anmeldung erfolgt ab dem 08.04.2024 (10.00 Uhr) über FlexNow!
Zeit und Ort: Di 16:15 - 17:45, KR12/02.01

Voraussetzungen / Organisatorisches
Für Studierende im Bachelor-Studiengang Kunstgeschichte: Aufbaumodul Grundlagen und Methoden III; Basismodul Kunstgeschichte der Frühen Neuzeit II (nur für Nebenfach).

Inhalt
Polyphem und Odysseus, Zeus und Leda, Medusa und Perseus, Aeneas und Anchises. Die von Homer, Ovid und Vergil erzählten Taten dieser mythologischen Figuren bilden seit der Antike wesentliche Grundlagen und Gegenstände der europäischen Kunst. Neben den Darstellungen von Episoden aus der griechischen und römischen Geschichte und Mythologie sind aber weitere wichtige profane Themenbereiche zu erwähnen, wie etwa Allegorien, Personifikationen, Imprese, Emblemen, Fabeln, Monatsdarstellungen, Planetenkinder, Sternbilder, die fünf Sinne und die vier Elemente. Doch, wie können wir heutzutage profane Sujets und Themen erkennen und erfassen? Welche wissenschaftlichen Methoden und Arbeitsweisen erlauben uns das Dargestellte zu identifizieren? Und wie sollen profane Darstellungen kontextualisiert und interpretiert werden? Die Einführung in die Profane Ikonographie befasst sich mit diesen wichtigen Fragen und zielt darauf ab, ein grundlegendes Verständnis zu diesem breiten Thema der bildenden Künste zu vermitteln. Untersucht wird nicht nur die Herkunft, sondern auch der Gebrauch und die Funktion profaner Bilder vom Mittelalter bis zur Moderne in ihren unterschiedlichen, sozialen und historischen Entstehungs- und Ausstellungskontexten.
Als Prüfungsleistungen sind ein 2-seitiges Handout und eine 10-minutige Präsentation im Rahmen des Seminars vorgesehen. Die Veranstaltung wird dann mit einer Klausur abgeschlossen.

Empfohlene Literatur
Kraus, Heinrich u. Uthemann, Eva: Was Bilder erzählen. Die klassischen Geschichten aus Antike und Christentum, (3. Aufl.), München 1987. Carsten-Peter Warncke: Symbol, Emblem, Allegorie. Die zweite Sprache der Bilder, Köln 2005. Frank Büttner, Andrea Gottdang: Einführung in die Ikonographie, München 2006. Sabine Poeschel: Handbuch der Ikonographie: Sakrale und profane Themen der bildenden Kunst, Darmstadt 2007. Brigitte Riese: Lexikon der Ikonografie: religiöse und profane Bildmotive, Leipzig 2007. Moog, Grünewald, Maria (Hrsg.): Mythenrezeption – Die Antike Mythologie in Literatur, Musik und Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart, Stuttgart 2008. Cornelia Logemann und Michael Thimann (Hrsg.): Cesare Ripa und die Begriffsbilder der Frühen Neuzeit, Zürich 2011. Udo Reinhardt: Der antike Mythos: ein systematisches Handbuch, Berlin 2011. Christoph Jamme, Stefan Matusche: Handbuch der Mythologie, Darmstadt 2014.
Online-Ressourcen Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (Paulys RE); Digital LIMC (Lexicon iconographicum mythologiae classicae); Iconclass.org; Iconos.it
Weitere Literatur über die zu behandelnden Fallbeispiele und Thematiken wird im Laufe der Einführung empfohlen.

Englischsprachige Informationen:
Title:
Introduction to profane iconography

Credits: 5

Zusätzliche Informationen
Erwartete Teilnehmerzahl: 30

Institution: Lehrstuhl für Kunstgeschichte, insbesondere für Neuere und Neueste Kunstgeschichte

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