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  PS Mediävistik II: „Eine Soap-Opera mit hunderttausend Intrigen“. Das Nibelungenlied und seine Rezeption

Dozent/in
Dr. Martin Fischer

Angaben
Proseminar
2 SWS, benoteter Schein
Zentrum für Mittelalterstudien
Zeit und Ort: Mo 10:00 - 12:00, MG1/02.05

Voraussetzungen / Organisatorisches
Verbindliche FlexNow-Anmeldung für alle Seminare ab 23.03.20, 10.00 Uhr bis 01.05.20, 23.59 Uhr.

Verbindliche FlexNow-Abmeldung bis 01.05.20, 23.59 Uhr.


Für Studienortwechsler, Erasmusstudenten sowie Studierende, die den Leistungsnachweis zur baldigen Prüfungsanmeldung benötigen, werden im begrenzten Umfang Plätze freigehalten. Bei Überbuchung des Seminars bitten wir Sie zu prüfen, ob nicht ein anderes Seminar belegt werden könnte; die Entscheidung über die Teilnahme erfolgt in Rücksprache mit der Dozentin/dem Dozenten.

Wichtiger Hinweis: Doppeleintragungen werden nicht toleriert und führen zur Streichung aus allen Kursen!

Modulzuordnung:
BA Germanistik/BA WiPäd/LA-Studiengänge (modularisiert)/BA BeBi: Die LV ist dem Aufbaumodul zugeordnet.
BA Medieval Studies: Die LV ist dem Aufbaumodul I zugeordnet.

Inhalt
„Das ist im Grunde eine ganz raffinierte Familiengeschichte, eine Soap-Opera mit hunderttausend Intrigen und wunderbaren Gestalten.“ So schreibt der deutsche Gegenwartsautor Helmut Krausser über seine Auseinandersetzung mit dem Nibelungenlied. Kaum ein anderer deutschsprachiger Text hat über Jahrhunderte hinweg die wissenschaftliche, wissenschaftsgeschichtliche, künstlerische, politische und populäre Rezeption des Mittelalters in solchem Maß geprägt wie das um 1200 entstandene Nibelungenlied. Dieses Epos stellt zugleich ein faszinierendes Beispiel für divergierende mittelalterliche und neuzeitliche Erzähllogik, abweichende Inszenierungsstrategien und unterschiedliche Produktions- und Rezeptionsästhetiken dar. Wohl gerade auch deshalb hat das Nibelungenlied bis zum heutigen Tag als Inspiration für immer neue künstlerische Rezeptionen gedient. Im Rahmen des Proseminars sollen neben den mittelhochdeutschen und frühneuhochdeutschen Überlieferungen des Stoffes aktuelle Forschungsdebatten ebenso diskutiert werden wie wichtige Stationen der Rezeptionsgeschichte.

Empfohlene Literatur
Textbasis:
Das Nibelungenlied. Mittelhochdeutsch / Neuhochdeutsch nach der Handschrift B hrsg. von Ursula Schulze. Ins Neuhochdeutsche übersetzt und kommentiert von Siegfried Grosse. Stuttgart 2010 (= RUB 18914).

Weiterführende Literatur:
Heinzle, Joachim: Das Nibelungenlied. Eine Einführung. München 1987 (= Artemis-Einführungen 35).
Heinzle, Joachim: Die Nibelungen: Lied und Sage. Darmstadt 2005.
Müller, Jan-Dirk: Das Nibelungenlied. Berlin 42015 (= Klassiker-Lektüren 5).
Müller, Jan-Dirk: Spielregeln für den Untergang. Die Welt des Nibelungenliedes. Tübingen 1998 (im Netz der Universität Bamberg online verfügbar).
Schulze, Ursula: Das Nibelungenlied. Stuttgart 2003 (=RUB 17604).

Englischsprachige Informationen:
Credits: 6

Zusätzliche Informationen
Erwartete Teilnehmerzahl: 20

Institution: Lehrstuhl für Deutsche Philologie des Mittelalters

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