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  "GOTTESVERGIFTUNG" der "neue" Atheismus und der Streit um die Menschenfeindlichkeit von Religion

Dozentinnen/Dozenten
Prof. Dr. Jürgen Bründl, Marlene Moschko-Peetz, M.Ed.

Angaben
Seminar

Zeit und Ort: Di 10:00 - 12:00, U2/02.04

Voraussetzungen / Organisatorisches
Zielgruppen:
Grundlagenmodul kombiniert
  • 2 o. schr. HA bzw. 3 m. schr. HA
  • Theol. Stud.: BA-HF, BA-ENF, BA-NF
Vertiefungsmodul II
  • Lehramt GYM 3,5
  • MA Berufliche Bildung Soz.Päd. 2,5
  • BA Theologische Studien HF, ENF (Vertiefungsabschnitt) 3,5
Mastermodul
  • MA Religion und Bildung 5
Mastermodul I
  • MA Theologische Studien 5
für ZIS geeignet
Prüfung:
Grundlagenmodul kombiniert: schriftliche Hausarbeit
Vertiefungsmodul II:
  • LA GYM: schriftliche Hausarbeit mit vorbereitendem Referat
  • MA Berufliche Bildung SozPäd: schriftliche Hausarbeit mit vorbereitendem Referat
  • BA Theologische Studien HF, ENF (Vertiefungsabschnitt): schriftliche Hausarbeit
Mastermodul: schriftliche Hausarbeit (Bearbeitungsfrist 3 Monate) mit vorbereitendem Referat (30 Min.) im Seminar
Mastermodul I: schriftliche Hausarbeit (Bearbeitungsfrist 3 Monate) mit vorbereitendem Referat (30 Min.) im Seminar

Inhalt
Das Phänomen des Atheismus ist bereits in der Antike bekannt. Eine besondere Relevanz gewinnt es aber für den christlichen Glaubens in Neuzeit und Moderne. Hier etabliert sich etwa seit der Renaissance eine Gottesbestreitung, die vor allem die Theologie des Christentums angreift und zu widerlegen sucht. Ihre klassischen Vertreter sind Feuerbach, Marx und Nietzsche. Davon unterscheidet sich der sogenannte »Neue Atheismus«, bei dem eher ein vernünftiges Leben ohne Gott im Vordergrund steht, weshalb seine Kritik sich vor allem gegen die praktischen Verwirklichungsformen des christlichen Glaubens und seiner kirchlichen Institutionalisierungsformen richtet. Sie werden hier als Angriff auf einen humanen Lebensvollzug gedeutet. Gerade die Debatten im Umfeld des so genannten »Missbrauchsskandals« geben dieser Kritik aktuell Nahrung. Ihren theoretischen Hintergrund bildet in der Regel eine auf naturwissenschaftliche Argumente gestützte naturalistische Weltauffassung, welche die Annahme, dass es Gott gibt, nicht mehr als glaubwürdig erachtet. Das Seminar will zentrale Positionen dieses Neuen Atheismus, den neben Richard Dawkins u.a. Daniel Dennet, Sam Harris, Christopher Hitchens und Michel Onfray bzw. im deutschsprachigen Raum Tilmann Moser vertreten, vorstellen und in Auseinandersetzung mit ihnen die Frage diskutieren, wie eine christliche Theologie, die Gott über seine Menschwerdung in Jesus Christus denkt und aussagt, auf diese atheistische Herausforderung reagieren kann.

Empfohlene Literatur
Richard Dawkins, Der Gotteswahn. 4. Aufl. Berlin 2007; Daniel Dennet, Den Bann Brechen. Religion als natürliches Phänomen. Frankfurt 2008; Sam Harris, Brief an ein christliches Land. Eine Abrechnung mit dem religiösen Fundamentalismus. München 2008; Christopher Hitchens, Der Herr ist kein Hirte. Wie Religion die Welt vergiftet. 3. Aufl. München 2007; Tilmann Moser, Gottesvergiftung. Frankfurt a.M. 1976; Michel Onfray, Wir brauchen keinen Gott. Warum man jetzt Atheist sein muss. München 2006; Bertrand Russel, Warum ich kein Christ bin. München 1963. Gregor Maria Hoff, Die neuen Atheismen. Eine notwendige Provokation (= topos taschenbücher 671). Kevelaer 2009; Wolfgang Klausnitzer/ Bernd Elmar Koziel, Atheismus in neuer Gestalt (= Forum Fundamentaltheologie 1). Frankfurt a.M. 2012; Gerhard Lohfink, Der neue Atheismus. Eine kritische Auseinandersetzung. Stuttgart 2013; Magnus Striet (Hg.), Wiederkehr des Atheismus. Fluch oder Segen für die Theologie? (= Theologie kontrovers). Freiburg/ Basel/ Wien 2008.

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