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Einrichtungen >> Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften >> Institut für Klassische Philologie und Philosophie >> Professur für Klassische Philologie/Schwerpunkt Gräzistik >>

  PS/HS (für Gräzisten): ,Ekphrasis‘ – Kunstbeschreibung und Beschreibungskunst in der (griechischen) Literatur

Dozent/in
Jakob Lenz, M.A.

Angaben
Proseminar/Hauptseminar
Online/Präsenz
2 SWS, benoteter Schein
Zentrum für Mittelalterstudien
Zeit und Ort: Mi 14:00 - 16:00, U5/01.18

Voraussetzungen / Organisatorisches
Modulzugehörigkeit:
Lehramt: Studienbeginn vor SoSe 2014:
Als Proseminar: LA-Griechisch: Basis- und Aufbaumodul Literaturwissenschaft
Als Hauptseminar: LA-Griechisch: Vertiefungsmodul Literaturwissenschaft I und II

Lehramt: Studienbeginn ab SoSe 2014:
Als Proseminar: LA-Griechisch: Basismodul I und II und Aufbaumodul Literaturwissenschaft
Als Hauptseminar: LA-Griechisch: Vertiefungsmodul Literaturwissenschaft I und II

Bachelor:
Als Proseminar: BA-Gräzistik: Basismodul Literaturwissenschaft Gräzistik B und Aufbaumodul Literaturwissenschaft Gräzistik; Basismodul Textanalyse Gräzistik
Als Hauptseminar: BA-Gräzistik: Vertiefungsmodul Literaturwissenschaft

Master (als Hauptseminar):
MA-Klassische Philologie: Mastermodul Griechische Literaturgeschichte und Textinterpretation I (6 ECTS)
MA-Gräzistik: Mastermodul Griechische Literaturgeschichte und Textinterpretation I und III (6 ECTS)
MA-Latinistik: Mastermodul Griechische Literaturgeschichte und Textinterpretation I (6 ECTS)

Anmeldung zur TEILNAHME - auch ohne Prüfungsabsicht - dringend erforderlich.

FlexNow-Anmeldung zur Teilnahme an der Lehrveranstaltung ab 19. Oktober 2020, 14.00 Uhr;
FlexNow-Abmeldung von der Teilnahme an der Lehrveranstaltung bis 6. November 2020, 23.59 Uhr

Inhalt
,Ekphrasis‘ ist in den letzten Jahren ein literaturwissenschaftlicher Leitbegriff geworden, den wir den alten Griechen verdanken: Darunter kann man eine ,(kunstvoll-anschauliche) Beschreibung‘ verstehen, aber auch eine ,Beschreibung von Kunstwerken in der Literatur‘. ,Ekphrasis‘ verbindet also Literatur und Kunst, Philologie und Archäologie, und die altsprachliche mit der allgemeinen und vergleichenden Literaturwissenschaft.

Unser Seminar gewinnt daraus mehrere Chancen:

– Das Leitthema erschließt eine interessante Text-Auswahl verschiedener Autoren, Epochen und Gattungen. Dazu gehören ,Prototypen‘ der ,Ekphrasis‘ (z.B. Homers epische Beschreibung von Achills Schild in Ilias 18), bekannte literarische Klassiker (z.B. Platons Höhlengleichnis – (inwiefern) ist das ,ekphrastisch‘?), einige weniger bekannte Schlüsseltexte (z.B. Philostrats Bilder aus der zweiten Sophistik), theoretische Beiträge aus der Antike (z.B. rhetorische Tipps und Tricks zur Produktion von ,anschaulicher Beschreibung‘) und einige überaus geistreiche Kurz-Gedichte zum Thema (z.B. die Lob-Epigramme auf ,Myrons Kuh‘!?), die sich auch für den praktischen Schulunterricht eignen.

– Das Thema wirft methodische Grundfragen der Literaturwissenschaft auf (z.B. Wie gehen wir mit terminologischen Begriffen wie ,Ekphrasis‘ um? Wie hängen antikes und modernes Begriffsverständnis zusammen? Wie funktionieren und was leisten überhaupt literaturwissenschaftliche Konzepte?).

– Es erschließt aktuelle, interdisziplinäre Forschungsdebatten der Altertumskunde und betrifft Texte mit breiter Wirkungsgeschichte, die über die römische Antike (z.B. die Schild-Beschreibung bei Vergil, Kunst-Beschreibungen bei Plinius u.a.) bis in die moderne Literatur und Kunst reicht.

– Zugleich erarbeiten wir uns praktisches Handwerkszeug zu Themenfindung, Literatur-Recherche, Zitationstechnik, Argumentationsstruktur etc., die wir in eigenen Seminararbeiten umsetzen.

Das Seminar verhandelt also ein vielfältiges und abwechslungsreiches Thema, das ,EinsteigerInnen‘ und ,Fortgeschrittenen‘ etwas bietet. Auch interessierte Gäste sind herzlich willkommen, wenn sie das Thema oder die Methodik kennenlernen oder lateinische und neusprachliche Beispiele mit griechischen Vorläufern vergleichen wollen. Zentrale Texte werden als Reader bereitgestellt; wir können sie um Wünsche und Vorschläge der TeilnehmerInnen ergänzen. Ich freue mich über Ihr Interesse und auf die gemeinsame Arbeit!

Englischsprachige Informationen:
Title:
tba

Credits: 6

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