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  Was heißt denken?

Dozent/in
Dr. Gustav Melichar

Angaben
Seminar
Online
2 SWS
Gaststudierendenverzeichnis, Studium Generale
Zeit: Mo 12:00 - 14:00; Bemerkung zu Zeit und Ort: Informationen im VC

Voraussetzungen / Organisatorisches
Studium Generale, Gasthörerverzeichnis, Exportmodule; BA-Philosophie: Basismodul 3 (tPh), Aufbaumodul 2 (tPh), Vertiefungsmodul 2 (tPh), MA-Philosophie: Kernmodul 2 (tPh); Freie Spezialisierung I+II; Erw. Grundlagen I+II LA-Gym: Basismodul 3 (tPh), Vertiefungsmodul LA4; LA-GS/HS/RS: Basismodul 3 (tPh); EWS-Module 1+2.

Inhalt
Die allgemeine Forderung der Aufklärung wird von Immanuel Kant auf den Punkt gebracht: „Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ Kant möchte also, dass wir unsere kognitiven Vermögen nutzen; kurzum: Wir sollen selber denken. Fragt man aber, was das eigentlich ist, zu denken, geht es einem oft wie Augustinus mit der Zeit: Zu denken scheint leicht, es zu beschreiben und zu erläutern, fällt uns schwer. Sogar so schwer, dass manche meinen, dass wir unser Denken niemals selbst erkennen können.
Das Ziel des Seminars ist es, Antworten der letzten 100 Jahre auf die Frage „Was ist Denken?“ zu erarbeiten. Dabei lässt sich leicht eine Spannung in unserem Verständnis vom Denken ausmachen: Auf der einen Seite sind Kognitionen ein Aspekt unseres psychischen Lebens, das die Psychologie untersucht. Andererseits untersuchen auch Disziplinen wie die Logik und die Phänomenologie, was es mit dem Denken auf sich hat. Daher müssen bei der Beantwortung der Seminarfrage verschiedene Perspektiven zur Sprache kommen. Als Ausgangspunkt wird das Seminar Texte von Frege und Wittgenstein, sowie Heideggers berühmten Aufsatz zur ähnlich lautenden Frage diskutieren. Daran anschließend sollen Texte zum Verhältnis von Denken, Sprache und Körper untersucht, etwa mit Hilfe von Jerry Fodor, und neue Texte etwa der Kognitionswissenschaften und der kognitiven Phänomenologie, u. a. diskutiert werden. Der Seminarplan wird in der ersten Sitzung ausgeteilt und im VC-Kurs bereitgestellt.
Das Seminar richtet sich an fortgeschrittene Studentinnen und Studenten. Erfahrung in den Bereichen formaler Logik und analytischer Philosophie werden empfohlen. Die Bereitschaft, englische Texte zu lesen, ist Voraussetzung für die Teilnahme.

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