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  Fließende Grenzen? – Zur Abgrenzung von Öffentlichkeit und Privatheit im digitalen Zeitalter (Fließende Grenzen? – Zur Abgrenzung von Öffentlichkeit und Privatheit im digitalen Zeitalter)

Dozent/in
Michael Wild, M.A.

Angaben
Seminar
2 SWS, Schein, Studiengangzuordnung: MA II-a
Zeit und Ort: Do 12:00 - 14:00, WE5/02.004

Voraussetzungen / Organisatorisches
Bitte beachten Sie: Für das Wintersemester 2019/20 findet ein Online-Anmeldeverfahren für die Lehrveranstaltungen in der Kommunikationswissenschaft statt. Dieses läuft vom 15.09.2019 bis zum 29.09.2019 (23:59 Uhr). Nähere Informationen finden Sie in den News auf der Homepage des Instituts.

Inhalt
Die klassische Unterscheidung zwischen öffentlicher und privater Kommunikation ist im digitalen Zeitalter immer mehr in Frage gestellt. So sind in den sogenannten sozialen Medien ein öffentlicher Post und ein privater Chat nur einen Fingertipp von einander entfernt. Wurde in der prä-digitalen Ära Öffentlichkeit noch mehr oder weniger direkt mit massenmedialer Kommunikation gleichgesetzt, ist diese Perspektive unter den aktuellen Bedingungen der digitalen Kommunikation nicht mehr aufrecht zu erhalten. Daraus ergibt sich aktuell mehr denn je die Notwendigkeit zu fragen, was denn nun öffentliche und private Kommunikation unterscheidet. Hierzu entstehen bereits erste Ansätze, die versuchen, die Dichotomie zwischen öffentlicher und privater Kommunikation aufzulösen und diese in unterschiedlichen Stufen oder in einem Kontinuum zu denken (vgl. Strippel et al. 2018: 14; Klinger 2018). Dennoch bleibt weiterhin die Kernfrage offen, was denn nun eigentlich „öffentlich“ und was „privat“ ist. Diese vermeintlich einfache Frage bildet den Mittelpunkt des Seminars. Im Seminar beschäftigen wir uns zunächst mit der aktuellen Grundproblematik, um den Gegenstand zu umreisen. Darauf aufbauend werden wir uns sowohl mit Klassikern der öffentlichkeitstheoretischen Literatur beschäftigen, als auch mit aktuellen Vorschlägen zur Neufassung von Öffentlichkeit und Privatheit im digitalen Zeitalter. Ziel des Seminars ist es, unterschiedliche Perspektiven gemeinsam aufzuarbeiten und zu diskutieren. Eine hohe Lese- und Diskussionsbereitschaft ist daher bei allen Teilnehmenden erforderlich.

Empfohlene Literatur
Ettinger, Patrik et al. (Hrsg.) (2019): Intimisierung des Öffentlichen. Zur multiplen Privatisierung des Öffentlichen in der digitalen Ära. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden. Klinger, Ulrike (2018): Aufstieg der Semiöffentlichkeit: Eine relationale Perspektive. In: Publizistik, 63. Jg., H. 2, S. 245–267. Strippel, Christian et al. (2018): Die Zukunft der Kommunikationswissenschaft ist schon da, sie ist nur ungleich verteilt. Eine Kollektivreplik auf Beiträge im „Forum“ (Publizistik, Heft 3 und 4, 2016). In: Publizistik, 63. Jg., H. 1, S. 11–27.

Englischsprachige Informationen:
Credits: 6

Zusätzliche Informationen
Erwartete Teilnehmerzahl: 24

Institution: Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft

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