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  V Dantes Inferno - wird verschoben

Dozent/in
Prof. Dr. Kai Nonnenmacher

Angaben
Vorlesung
Studium Generale, KulturPLUS
Zeit und Ort: 0:00 - 0:00, Raum n.V.

Voraussetzungen / Organisatorisches
Verschiebung Dante-Vorlesung:

Liebe Studierende,
durch die Corona-Krise ist wie bekannt gegenwärtig keine Präsenzvorlesung möglich, deshalb werde ich die Vorlesung über Dantes Inferno verschieben und bitte Sie im Fall von Rückfragen und Problemen den Fachstudienberater Florian Lützelberger florian.luetzelberger@uni-bamberg.de, Frau Prof. Dr. Dina De Rentiis chair.romlit1@uni-bamberg.de oder mich anzusprechen, um im Sommersemester nötige Leistungsnachweise in der italienischen Literaturwissenschaft erwerben zu können.


Vorlesung italienische Literaturwissenschaft
· BA: Propädeutisches Modul, Basis-, Aufbau- und Vertiefungsmodul Literatur-/Kulturwissenschaft Italienisch
· Studium Generale
· MA: Vertiefungsmodul Literatur-/Kulturwissenschaft Italienisch Typ A, B, C, D, Profilmodul, Erweiterungsbereich
· LA: Propädeutisches Modul, Basis-, Aufbau- und Vertiefungsmodul, Examensmodul bzw. Profilmodul Literatur-/Kulturwissenschaft Italienisch
· Grundlagenmodul Kulturelle Bildung

Inhalt
Dante Alighieri gehört nicht nur der Romanistik, auch Theologen, Philosophen, klassische Philologen, Kunsthistoriker, Historiker und Politikwissenschaftler arbeiten über sein Werk. Die Vorlesung richtet sich einführend gleichermaßen an Italianisten, an Mediävisten und an alle Dante-Interessierten, die Orientierung suchen.

„Nur eine kurze Zeitspanne trennen […] den Abschluss von Dantes Commedia vom Beginn der Lyrik Petrarcas oder des Erzählwerks Boccaccios, d. h. den Höhepunkt der spätmittelalterlichen von den ersten Marksteinen frühneuzeitlicher Dichtung“ (R. Stillers). Dante Alighieri als Ältester im Dreigestirn der „tre corone fiorentine“ (ihre Geburtsdaten sind 1265, 1304 und 1313) hat mit der Göttlichen Komödie in der Volkssprache einen unerhörten poetologischen Anspruch erhoben und durch die Jahrhunderte durchaus eingelöst, nur das Ziel des Dichters in der Verbannung, mit Hilfe dieser Dichtung nach Florenz zurückkehren zu können, erfüllte sich nicht. Diese Vorlesung setzt sich zum Ziel, die Hölle als erstes, erzählerisch wohl zugänglichstes Drittel der Commedia vorzustellen (sie ist nicht zuletzt bayerisches Staatsexamensthema), sie in den Rahmen des Gesamtwerks einzuordnen und die Forschungspositionen zu den einzelnen Gesängen vorzustellen.

„Lasciate ogni speranza voi ch' entrate“ (Inf. III, 9), so warnt also eine Inschrift über dem Höllentor, das wir mit Vergil und Dante betreten, hinabsteigen bis zum Mittelpunkt der Erde und zu Satan selbst, um im 34. Gesang wieder Himmel und Sterne zu sehen: „E quindi uscimmo a riveder le stelle“ (Inf. XXXIV, 139). Erzählt wird von einer imaginären, am Karfreitag des Jahres 1300 begonnenen, einwöchigen Reise durch die drei jenseitigen Reiche des christlichen Kosmos (es folgen Purgatorio und Paradiso). Das als Gottes Auftrag an den Dichter ausgegebene Ziel dieses bedeutendsten Werks der italienischen Literaturgeschichte ist zunächst die Bekehrung der Menschheit von Irrglauben und Sünde durch die Offenbarung der geschauten gottgewollten Ordnung. Deren ausgeklügeltem System von Strafen und Belohnungen des irdischen Lebens, für das Dante teilweise auf ältere Jenseitsdarstellungen zurückgriff, entspricht dabei ein strenger formaler Aufbau (vgl. D. Frenz).

Textgrundlage ist die zweisprachige Ausgabe von Reclam mit der viel beachteten Neuübersetzung durch Hartmut Köhler: Dante Alighieri, La Commedia/Die Göttliche Komödie, Band 1: Inferno/Hölle. Italienisch/Deutsch, Übers.: Hartmut Köhler, 528 S., ISBN: 978-3-15-018596-4, 14,80€.

Empfohlen zur weiteren Vorbereitung wird: Franziska Meier, Dantes Göttliche Komödie: eine Einführung, München: C.H. Beck, 2018, ISBN 978-3-406-71929-5, 9,95€.

Institution: Professur für Romanische Kultur- und Literaturwissenschaft

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