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Einrichtungen >> Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften >> Institut für Slavistik >> Lehrstuhl für Slavische Sprachwissenschaft >>

  Sprachpolitik: Slavische Sprachen zwischen Ideologie, Identität und Nationalismus (Sprachpolitik)

Dozent/in
Alisa Müller

Angaben
Seminar/Übung
2 SWS, benoteter Schein
Gaststudierendenverzeichnis, Studium Generale, KulturPLUS, Erweiterungsbereich, Leistungsnachweis: 2 ECTS - kleines Impulsreferat, 4 ECTS - Referat oder Klausur, 6 ECTS - Referat+Hausarbeit
Zeit und Ort: Di 12:15 - 13:45, MG2/01.02

Voraussetzungen / Organisatorisches
Modulzugehörigkeit:
BA-Aufbaumodul, Vertiefungsmodul (2 ECTS), BA-Profilmodul (2 oder 4 ECTS), Studium Generale, Mastermodul (Typ A: nur 2 ECTS, Typ B: 4 oder 6 ECTS, Erweiterungsmodule für Erweiterungsbereich für Studierende anderer Fächer (2 ECTS)

Inhalt
Ein Staat, eine Sprache: Dieses vermeintliche Idealbild entspricht in vielen slavischen Ländern nicht der Realität. Die Sprachlandschaft hat sich gerade in den letzten Jahrzenten stark gewandelt: Neue Sprachen entstehen, Sprachen sind vom Aussterben bedroht oder müssen sich mit Minderheitensprachen auf einem Gebiet arrangieren. Dabei kochen leicht die Emotionen hoch. Sprache ist Teil der Identität jedes Menschen, und wer seine Sprache bedroht sieht, der fürchtet um seine Identität. Viele verschiedene Akteure – staatliche, politische und im kleineren Raum auch Privatpersonen – wollen deshalb aus verschiedenen Gründen Einfluss auf die Sprache(n) in ihrem Land nehmen. Jede dieser Beeinflussungen ist Sprachpolitik.
In dem Kurs werden wir uns die Mechanismen und die zugrunde liegenden Ideologien von Sprachpolitik anhand konkreter Beispiele aus dem gesamten slavischen Raum anschauen. Die Phänomene reichen dabei von Sprachpurismus über gesellschaftliche Zweisprachigkeit bis zu einer angestrebten Vielsprachigkeit wie (zu Beginn ihres Bestehens) in der Sowjetunion. Daneben werden wir uns näher mit der aktuellen Situation in Kroatien, Polen, Russland, Belarus und Makedonien beschäftigen – Anregungen der Teilnehmer und Teilnehmerinnen zu weiteren Themen sind herzlich willkommen. Auch Länder, in denen slavische Sprachen Minderheiten- oder Zweitsprachen sind, wie Deutschland (Sorbisch) oder Kasachstan (Russisch), bieten für Slavisten interessante Einblicke in die Mechanismen von Sprachpolitik.

Empfohlene Literatur
Marten, Heiko F.: Sprach(en)politik. Eine Einführung. Tübingen 2016.

Englischsprachige Informationen:
Credits: 6

Zusätzliche Informationen
Erwartete Teilnehmerzahl: 12
www: http://www.uni-bamberg.de/slavling/leistungen/studium/

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