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  Deutschsprachige Literatur in Mandats-Palästina und Israel [Import]

Dozent/in
Prof. Dr. Iris Hermann

Angaben
Vorlesung, 2 SWS, benoteter Schein, ECTS-Studium, ECTS-Credits max.: 2
Zentrum für Interreligiöse Studien, Modulstudium
Zeit und Ort: Mi 10:15 - 11:45, U5/00.24

Voraussetzungen / Organisatorisches
Anmeldung/Abmeldung vom 24.09.2018 (10:00 Uhr) bis 02.11.2018 (23:59 Uhr) über FlexNow!

Teilnahmevoraussetzung: Für alle Studiengänge gelten die in den jeweiligen Prüfungsordnungen und Modulhandbüchern festgelegten Zulassungsvoraussetzungen.

Modulzuordnungen:
BA Germanistik:
  • Basismodul: Grundlagen-/Epochenvorlesung (2 ECTS);
  • Aufbaumodul NdL I (2 ECTS)

MA Neuere deutsche Literatur: Geschichte , Gegenwart, Vermittlung: (ab Wintersemester 2016/17)
  • Neuere deutsche Literaturgeschichte / Erweiterung: (je 2 ECTS)
  • Literaturtheorie und Kulturwissenschaft / Erweiterung (je 2 ECTS)

MA Germanistik:
  • Neuere deutsche Literatur: Literaturgeschichte I (8 ECTS, Hausarbeit)
  • Neuere deutsche Literatur: Literaturgeschichte II (8 ECTS, Hausarbeit)
  • Neuere deutsche Literatur: Kulturwissenschaft und Literaturtheorie (4 ECTS, mündl. Prüfung)

MA Germanistik: Literaturwissenschaft und Literaturvermittlung
  • Literaturgeschichte 1: Neuere deutsche Literatur / Erweiterung: (je 2 ECTS)
  • Literaturtheorie und Kulturwissenschaft / Erweiterung (je 2 ECTS)

LA Deutsch:
  • Basismodul NdL (2 ECTS)
  • Aufbaumodul NdL I (2 ECTS)
  • Examensmodul NdL (LA Gymnasium 2 ECTS)

BA Berufliche Bildung/Fachrichtung Sozialpädagogik mit Unterrichtsfach Deutsch:
  • Basis- oder Aufbaumodul I NdL (2 ECTS)

BA BWL, Studienschwerpunkt WiPäd II
  • Pflichtbereich Deutsch: Fortführung in NdL (altes Modulhandbuch, 2 ECTS);
  • Unterrichtsfach Deutsch: Aufbaumodul NdL (2 ECTS)

MA WiPäd:
  • Master-Aufbaumodul, Fachteil NdL (2 ECTS)

Studium Generale (2 ECTS)

Modulzugehörigkeit für Jüdische Studien und Judaistik:

BA-Hauptfach Jüdische Studien:
B/H 2a+b (Einführung in die jüdische Religionsgeschichte)
A/H 1a+1b+1*(Jüdische Religionsgeschichte)
V/H 1 (Jüdische Literatur, Kunst und Kultur)

BA-Nebenfach Jüdische Studien und Judaistik 45:
A/N-45 1+2* (Jüdische Religionsgeschichte)
V/N-45 2a+3a (Sprache und Literatur)

BA-Nebenfach Jüdische Studien und Judaistik 30:
A/N-30 1+2* (Jüdische Religionsgeschichte)

Inhalt
Die Literatur der auf Deutsch schreibenden Autoren und Autorinnen in Israel, die im Zuge der Verfolgung durch das nationalsozialistische Deutschland Zuflucht in Israel suchen, ist immer noch viel zu wenig erforscht. Die Vorlesung will einen Überblick geben, der neben den großen „Vier“ der deutschsprachigen Literatur (Else Lasker-Schüler, Arnold Zweig, Max Brod und Martin Buber) auch andere Namen nennt (etwa den Jenny Alonis, ihrerseits inzwischen einer größeren Öffentlichkeit bekannt) und die besondere Vielfalt dieser „Zwischenliteratur“ (Jan Kühne) deutlich machen soll. Entstanden ist sie als Einwandererinnenliteratur, die selten später dazu führt, auf Hebräisch weiter zu schreiben, auch wenn der Anpassungsdruck ungewöhnlich hoch war.

Wir unterscheiden zwei Phasen:
1. Die fünfte Alijah (1932-39) bis in die 1970er Jahre
2. 1975-2005, Gründung des Verbandes deutschsprachiger Schriftsteller in Israel, Auflösung 2005.

Die „Jeckes“ haben aber nicht nur literarisch gewirkt, sondern in einem relativ kurzen Zeitraum auch beachtete Zeitschriften hervorgebracht, am Beispiel des Orient werden wir die große Bandbreite dieses Schaffens untersuchen.
Zuletzt ist zu untersuchen, welche Wechselwirkung mit der gesamtisraelischen Literatur entstehen, Autoren wie Tuvia Rübner und E. Benyoetz stehen exemplarisch mit ihrem Werk für eine Verbindung der Literaturen in Israel.

Zur Vorbereitung lässt sich das sehr vergnügliche Buch von Thomas Sparr empfehlen: Der Grunewald im Orient.

ECTS-Informationen:
Credits: 2

Institution: Zentrum für Interreligiöse Studien / Centre for Interreligious Studies der Otto-Friedrich-Universität Bamberg (ZIS)

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