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Das Sommersemester 2022 findet in Präsenz statt. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den FAQ-Seiten der Universität.
 
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Institut für Fränkische Landesgeschichte (in Kooperation mit der Universität Bayreuth)

Vorlesungen

 

V Franken und der Freistaat Bayern im 20. Jahrhundert

Dozent/in:
Martin Ott
Angaben:
Vorlesung, 2 SWS, ECTS: 3, Gültig im Rahmen der Pflichtbelegung Bayerische Landesgeschichte sowie Neueste Geschichte
Termine:
Do, 18:00 - 20:00, KR12/02.05
Inhalt:
Im 20. Jahrhundert war Franken integraler Bestandteil des bayerischen Staates. In dieser Überblicksvorlesung werden wir aus unterschiedlichen Perspektiven heraus die wesentlichen Entwicklungslinien Bayerns und Frankens erarbeiten, etwa politisch mit einem Schwerpunkt auf der Zwischenkriegszeit und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft oder wirtschaftlich mit der Geschichte der fränkischen Industrieregionen. Auch Fragen der regionalen und lokalen Identität werden zur Sprache kommen.
Empfohlene Literatur:
Treml, Manfred: Geschichte des modernen Bayern. Königreich und Freistaat, München ³2006.

Proseminare

 

PS Kriege und Kriegserfahrungen in Franken - vom ausgehenden Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert

Dozent/in:
Marcus Mühlnikel
Angaben:
Proseminar, 2 SWS, ECTS: 7, gültig im Rahmen der Pflichtbelegung Bayerische Landesgeschichte; gültig für Module der Mittelalterlichen, Neueren und Neuesten Geschichte (die Prüfungsleistung muss thematisch der Epoche des jeweils gewählten Moduls entsprechen).
Termine:
Mo, 14:00 - 16:00, KR14/00.06
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Anmeldung bitte an den Dozenten, Herrn Dr. Mühlnikel mailto:marcus.muehlnikel@uni-bamberg.de Bitte bei der Anmeldung folgende Daten angeben: Name, Vorname, Matrikelnummer, Stud.-uni-bamberg.de-Mailadresse, Studiengang, Fachsemester, Modulzuordnung und ECTS. Danke. Bei Rückfragen können Sie gerne mit Herrn Dr. Mühlnikel Kontakt aufnehmen.
Inhalt:
Dass der fränkische Raum seit über 70 Jahren vor kriegerischen Auseinandersetzungen verschont geblieben ist, ist eine erfreuliche, historisch betrachtet jedoch ungewöhnliche Tatsache. Vielmehr prägten Gefechte, Belagerungen, Einquartierungen und Truppendurchzüge, mit allen negativen Begleiterscheinungen, für lange Zeit den Alltag der Menschen in Franken. Im Rahmen des Proseminars werden wir uns mit Kriegen und Kriegserfahrungen in Franken seit dem ausgehenden Mittelalter beschäftigen. Dabei stehen nicht die militärischen Ereignisse an sich, sondern vielmehr Themen einer „neuen Militärgeschichte“ im Fokus: Wie ordneten die Menschen in der Region die kriegerischen Auseinandersetzungen ein? Wie reagierte man auf potentielle Bedrohungen? Welche Ausweichstrategien wurden entwickelt, um gewaltsamen Übergriffen zu entkommen? Wie gestaltete sich das Zusammenleben zwischen einquartierten Truppen und den lokalen Familien? Anhand dieser und weiterer Fragen werden wir uns dem Phänomen Krieg in Franken annähern. Ein wichtiges Ziel der Veranstaltung ist es zudem, anhand des Rahmenthemas propädeutische Inhalte (Recherchieren, Bibliographieren, Hinführung zu einer Hausarbeit) zu vermitteln und einzuüben.
Mögliche Konflikte, die im Proseminar behandelt werden können: Hussitenkrieg, Markgräflerkriege, Bauernkrieg, Dreißigjähriger Krieg, Siebenjähriger Krieg, Koalitionskriege/Napoleonische Kriege, Deutscher Krieg, Zweiter Weltkrieg

Übungen

 

UE Fränkische Soldaten im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg

Dozent/in:
Marcus Mühlnikel
Angaben:
Quellenkundliche Übung, 2 SWS, ECTS: 4, gültig im Rahmen der Pflichtbelegung Bayerische Landesgeschichte; gültig für Module der Neueren Geschichte
Termine:
Mo, 16:00 - 18:00, KR14/00.06
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Anmeldung bitte an den Dozenten, Herrn Dr. Mühlnikel mailto:marcus.muehlnikel@uni-bamberg.de Bitte bei der Anmeldung folgende Daten angeben: Name, Vorname, Matrikelnummer, Stud.-uni-bamberg.de-Mailadresse, Studiengang, Fachsemester, Modulzuordnung und ECTS. Danke. Bei Rückfragen können Sie gerne mit Herrn Dr. Mühlnikel Kontakt aufnehmen.
Inhalt:
Im Frühjahr 1777 machten sich ca. 2.400 Soldaten aus der Markgrafschaft Ansbach-Bayreuth auf den Weg nach Amerika. Markgraf Karl Alexander 1736-1806) hatte seine Untertanen an die englische Krone vermietet. Sie sollten dabei helfen, die amerikanischen Rebellen zu besiegen. Der Krieg endete mit der Niederlage Englands – und für viele fränkische Kriegsteilnehmer mit Gefangenschaft oder Tod. Im Rahmen der Übung werden wir uns mit der Geschichte der fränkischen Regimenter im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg beschäftigen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf den – teilweise noch unpublizierten – Tagebüchern der Kriegsteilnehmer liegen.

 

UE Plakatausstellung: Die Außenlager des KZ Flossenbürg in Oberfranken

Dozentinnen/Dozenten:
Benedikt Ertl, Verena Spicker
Angaben:
Quellenkundliche Übung, ECTS: 4, Gültig im Rahmen der Pflichtbelegung Bayerische Landesgeschichte sowie Neueste Geschichte.
Termine:
Termine: Neben einer Einführungssitzung am 27. April 2019 (10 bis 13 Uhr in Thurnau ) findet die Übung in Gruppenarbeit und an Sprechstundenterminen statt. Termine können flexibel und individuell vereinbart werden.
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Die Übung richtet sich an Studierende, die bereits im Wintersemester 2018 / 2019 an der Lehrveranstaltung teilgenommen haben. Für interessierte Studierende, die bereit sind, sich in die Thematik einzuarbeiten, wäre eine Teilnahme auf Anfrage ggf. möglich. Bitte kontaktieren Sie bei Interesse: Benedikt.Ertl@uni-bayreuth.de
Inhalt:
Diese Lehrveranstaltung ist eine Fortsetzung der Übung „Orte der Erinnerung? KZ-Außenlager in Oberfranken“ aus dem Wintersemester 2018/19. Ziel dieser Übung ist es, das im Wintersemsester generierte Fachwissen zu dem nationalsozialistischen Lagersystem, dem KL Flossenbürg, dessen Außenlagern und diversen Häftlingsgruppen sowie der Erinnerungskultur Nachkriegsdeutschlands für eine Plakatausstellung aufzubereiten und dementsprechend eine Ausstellung mit Begleitheft zu konzipieren. Mit der Gestaltung der Plakatausstellung für den Einsatz an oberfränkischen Schulen soll ein Beitrag wider das Vergessen geleistet und das Thema für Schüler didaktisch adäquat aufbereitet werden.

 

UE Wege ins Archiv – Landeshistorische Forschung und Berufsperspektiven

Dozentinnen/Dozenten:
Felicitas Kahle, Verena Spicker
Angaben:
Quellenkundliche Übung, 2 SWS, ECTS: 4, Gültig im Rahmen der Pflichtbelegung Bayerische Landesgeschichte sowie Neueste Geschichte
Termine:
Fr, 10:00 - 12:00, Raum n.V.
Seminarraum (EG) im Stadtarchiv Bamberg, Untere Sandstraße 30 a (Buslinien 916 und 906, 10 min zu Fuß von Bushaltestelle "Am Kranen"). Es sind Exkursionen zu fränkischen und Münchner Archiven am 28.06., 11.-12.07. und 17.07.2019 geplant.
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Die Anmeldung zur Lehrveranstaltung erfolgt per Email an mailto:verena.spicker@uni-bamberg.de (formlos, mit Studiengang, Matrikelnummer,Semesterzahl, gewünschtem Modul). Beginn der Anmeldefrist: 10.4., eine Anmeldung in der ersten Sitzung ist noch möglich.
Inhalt:
Archive sind wertvolle Wissensspeicher und erfüllen die Funktion eines kulturellen Gedächtnisses von Gesellschaften. Für HistorikerInnen sind Archive mit ihren Quellensammlungen nicht nur als Orte der Forschung von Interesse (Nutzerperspektive): Sie bieten darüber hinaus ein interessantes berufliches Betätigungsfeld (Berufsperspektive). Für Studierende der Geschichtswissenschaften ist es zudem wichtig, sich die nötigen Kompetenzen im Umgang mit Schriftquellen der vergangenen Jahrhunderte (hier schwerpunktmäßig 19./20. Jahrhundert) zu erwerben, um zu selbstständigen Forschern zu werden. Das Wissen über den Aufbau unserer Archivlandschaft (Archivtypen, deren Sprengel und Tektonik) ist eine wichtige Orientierungshilfe für das eigene wissenschaftliche Arbeiten: In welchem Archiv sind welche Quellentypen zum eigenem Thema zu erwarten? Wie kann man in den dortigen Beständen recherchieren und welchen Ordnungsprinzipien folgen diese? Was ist bei der Planung des ersten Archivbesuchs zu beachten? Neben Grundbegriffen des Archivwesens, verschiedenen Archivtypen und praktischen Leseübungen (Schriftkunde) werden vor allem Berufsperspektiven im Archiv Thema der Übung sein. Darüber hinaus werden wir uns durch Exkursionen in verschiedene Archive, die für die Erforschung fränkischer Themen einschlägig sind, dem Gegenstand annähern.
Empfohlene Literatur:
Reimann, Norbert: Grundfragen des Archivwesens, in: Norbert Reimann u.a. (Hg.): Praktische Archivkunde. Ein Leitfaden für Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste - Fachrichtung Archiv, Münster 32014, 25–54. Rumschöttel, Hermann: Archivlandschaft und regionale Identitäten in Franken, in: Erich Schneider (Hg.): Nachdenken über fränkische Geschichte. Vorträge aus Anlass des 100. Gründungsjubiläums der Gesellschaft für fränkische Geschichte vom 16.–19. September 2004 (Darstellungen aus der fränkischen Geschichte 50), Neustadt a. d. Aisch 2005, 313–323.

Hauptseminare

 

HS Von Ort zu Ort. Mobilität im vormodernen Franken (Mittelalter und Frühe Neuzeit).

Dozent/in:
Martin Ott
Angaben:
Hauptseminar, 2 SWS, ECTS: 7, gültig im Rahmen der Pflichtbelegung Bayerische Landesgeschichte; gültig für Module der Mittelalterlichen und Neueren Geschichte, nicht (!) anrechenbar für Module der Neuesten Geschichte.
Termine:
Do, 12:00 - 14:00, KR12/00.05
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Anmeldung bitte über das Sekretariat des Instituts an Frau Weigel mailto:sylvia.weigel@uni-bamberg.de Bitte bei der Anmeldung folgende Daten angeben: Name, Vorname, Matrikelnummer, Stud.-uni-bamberg.de-Mailadresse, Studiengang, Fachsemester, Modulzuordnung und ECTS. Danke. Bei Rückfragen können Sie gerne mit Herrn Prof. Ott Kontakt aufnehmen.
Inhalt:
Der Transport von Waren, religiöse Wallfahrten, Betteln, aber auch Migration, militärische Unternehmungen, die Ausübung von Herrschaft, Bildung und diplomatische Missionen: Gründe für Unterwegssein, zu Land wie zu Wasser, gab es reichlich im mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Franken. Im Seminar werden wir Reisende auf ihren Wegen begleiten, dabei die Verkehrsinfrastruktur zu Land und zu Wasser erschließen und auch fragen, wie denn der fremde Raum überhaupt erfahrbar gemacht wurde, lange bevor moderne Straßenkarten die Orientierung erleichterten.
Empfohlene Literatur:
Alois Koch, Straßen (Mittelalter/Frühe Neuzeit), publiziert am 23.05.2012; in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: <http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Straßen_(Mittelalter/Frühe_Neuzeit)> (1.04.2019); Norbert Ohler, Reisen (Mittelalter), publiziert am 28.09.2009; in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: <http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Reisen_(Mittelalter)> (1.04.2019)

Oberseminare

 

OS Forschungsperspektiven in der Landesgeschichte

Dozent/in:
Martin Ott
Angaben:
Oberseminar, 2 SWS, ECTS: 4
Termine:
Einzeltermin am 17.7.2019, 19:00 - 21:00, KR12/00.05
Einzeltermin am 17.7.2019, 16:00 - 18:00, OK8/02.04
Das Oberseminar findet in Blockform an ausgewählten Terminen im Institut für Fränkische Landesgeschichte in Thurnau statt. Die Einführungssitzung ist am 24.04.2019 von 10-12 Uhr.
Inhalt:
Neben der Diskussion aktueller Forschungstendenzen in der regionalen Historiographie sowie laufender Abschlussarbeiten werden wir einzelne Sitzungen an landesgeschichtlich relevanten Forschungseinrichtungen verbringen. Die Lehrveranstaltung richtet sich vor allem an Studierende geschichtswissenschaftlicher Fächer, die eine Abschlussarbeit verfassen, sowie an Promovierende. Sie steht aber grundsätzlich auch anderen Interessenten, auch aus verwandten Fächern nach vorheriger Absprache offen.

Kolloquien/Exkursionen

 

Exkursion nach Fürth: Jüdisches Museum und Stadtgang durch Fürth

Dozentinnen/Dozenten:
Martin Ott, Benedikt Ertl
Angaben:
Exkursion, ECTS: 0,5
Termine:
14. Juni 2019, ca. 10.30 -17.30 Uhr, Jüdisches Museum und Ludwig Erhard Zentrum
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Anmeldung bitte bis zum 11. Juni 2019 an Benedikt.Ertl@uni-bayreuth.de
Exkursion im Rahmen des Oberseminars von Prof. Dr. Martin Ott, für interessierte Studierende besteht ggf. die Möglichkeit der Teilnahme. Für den Erwerb von 0,5 ECTS Credits ist ein kurzer Exkursionsbericht anzufertigen. Die An- und Abfahrt erfolgt von Bamberg aus mit der Bahn (Gruppentickets), die Kosten dafür übernimmt der Lehrstuhl.
Inhalt:
Das Oberseminar von Herrn Ott besucht im ersten Teil (11:30 – 14 Uhr) der Exkursion das Jüdische Museum Fürth. Nach einer Kuratorenführung durch das Museum bietet sich die Möglichkeit mit der Leiterin des Museums über die Museumsarbeit und die jüdische Geschichte Fürths zu diskutieren. Im zweiten Exkursionsteil (14:00 – 16:30 Uhr) steht der Besuch des Ludwig Erhard Zentrums an.

 

Exkursion nach Westböhmen. Transregionele Beziehungen zwischen Franken und Böhmen. Montangeschichte und Erinnerungskultur im Herzen Europas.

Dozentinnen/Dozenten:
Benedikt Ertl, Felicitas Kahle
Angaben:
Exkursion, ECTS: 1,0
Termine:
Exkursion am 30. und 31. Mai 2019, Vorbesprechung am 17. Mai von 10:00 – 15:00 Uhr im Egerland-Museum in Marktredwitz
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Anmeldung bitte bis zum 7. Mai 2019 an Felicitas.Kahle@uni-bayreuth.de oder Benedikt.Ertl@uni-bayreuth.de
Für immatrikulierte Studierende fallen keine Kosten für Unterkunft und Eintritte an, lediglich An- und Abfahrt müssen selbst bezahlt werden. An- und Abfahrt erfolgt mit PKWs in Fahrgemeinschaften. Exkursionsprogramm: https://www.iflg-thurnau.de/exkursion-nach-westboehmen2019/
Inhalt:
Das Institut für Fränkische Landesgeschichte unternimmt eine zweitägige Exkursion in das Braunkohlerevier Westböhmen zwischen Eger und Karlsbad („Falkenauer Revier“).
Die Montangeschichte Böhmens der letzten 200 Jahre ist noch heute am Tagebergbau zu spüren und an der Museumslandschaft abzulesen. An den zwei Exkursionstagen stehen neben der Bergbaugeschichte auch die wirtschaftlichen Gemeinsamkeiten und politischen Spannungen zwischen Böhmen und Franken im 19. und 20 Jahrhundert sowie die erneute Annäherung beider Regionen nach dem Fall des Eisernen Vorhangs im Fokus. Zur inhaltlichen und organisatorischen Vorbereitung der Exkursion wird eine Einführungssitzung am 17. Mai im Egerland-Museum in Marktredwitz stattfinden.



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