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Vertiefungsmodul: Organisationen und Strukturen der Erwachsenenbildung/Weiterbildung

 

Informelle digitale Gesundheitsbildung – ein Forschungsseminar

Dozent/in:
Katya Branzka
Angaben:
Seminar, 2 SWS, Vertiefungsmodul: Organisationen und Strukturen der EBWB
Termine:
Do, 12:00 - 14:00, M3/00.16
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Inhalt:
Der Prozess der „Digitalisierung“ stellt im Kontext der Erwachsenenbildung eine hochaktuelle strukturelle Entwicklung dar, die noch einen offenen Ausgang hat. Denn sie betrifft nicht nur den formalen Kontext (wie z.B. der Abschlusserwerb an Fernuniversitäten) oder den non-formalen Kontext (wie z.B. das Lernen via MOOCs), sondern zunehmend auch das informelle Lernen Erwachsener mit vorwiegend mobilen Endgeräten im privaten Kontext (wie z.B. via Wikipedias, Onlineforen oder Apps zum Self-Tracking). Ebenso offen wie der Ausgang dieser Entwicklung ist derzeit auch die Forschungslage zu diesem spannenden Kontext, der sich weiter im Feld der informellen Gesundheitsbildung konkretisieren lässt. Denn auch die informelle Gesundheitsbildung ist heute von der dynamischen Entwicklung geprägt, denn immer mehr Individuen bilden zunehmend eine ganz eigene, personenbezogene Körperexpertise via informellem Onlinelernen aus (thematischer Kontext: „Frag doch Dr. Google!“).
Das Projektseminar führt zunächst in den Forschungsstand um digitales informelles Lernen Erwachsener ein, wofür aktuelle Studien in Gruppenarbeiten betrachtet und digitale Lernprozesse sowohl im singulären Lernkontext als auch im kollaborativen Kontext von Social Media in den Blick genommen werden. Im Anschluss liegt der thematische Fokus auf dem laufenden Forschungsprojekt „informelles Onlinelernen zu Gesundheitsfragen“, das individuelle und kollaborative Onlinelernprozesse zu alltäglichen Gesundheitsfragen untersucht. Dieses aktuelle Forschungsprojekt bildet die Basis in den darauffolgenden Seminarsitzungen, in denen mit bereits vorliegendem empirischen Datenmaterial selbstständig in Projektgruppen gearbeitet wird (es besteht auch die Möglichkeit, selbstständig Interviewmaterial mit einem vorliegenden Interviewleitfaden für dieses Forschungsprojekt zu erheben). Der Arbeitsauftrag der Projektgruppen wird es in der Projektphase sein, die sich im Material dokumentierenden individuellen und kollaborativen Lernprozesse im informellen digitalen Kontext Mittels qualitativer Auswertungsmetoden (qualitative Inhaltsanalyse und/oder dokumentarische Methode) zu untersuchen. Am Ende des Seminars erfolgt ein Austausch über die Auswertungsergebnisse in den Projektgruppen. Die Leistung „Hausarbeit“ erfolgt in Form eines Forschungsberichts, der individuell verfasst wird (gemeinsame Gruppenteile werden anteilig möglich sein).
Das Ziel dieses Projektseminars ist somit eine Einarbeitung in den aktuellen Forschungskontext und die Durchführung einer Projektarbeit zum Bereich digitales informelles Lernen Erwachsener. Im Fokus steht die eigenständige Erkenntnisgenerierung Mittels qualitativer Erhebungs- und Auswertungsmethoden und das Einüben qualitativer Forschungspraxis (zur Unterstützung wird es für die Projektarbeit eine Sitzung für die Durchführung der Materialerhebung und die Durchführung der Materialauswertung geben).

 

Organisationsforschung und Organisationsentwicklung in der EBWB

Dozent/in:
Julia Franz
Angaben:
Seminar, 2 SWS, Vertiefungsmodul: Organisationen und Strukturen der EBWB
Termine:
Do, 8:30 - 10:00, M3N/01.26
Einzeltermin am 4.7.2019, 8:30 - 10:00, MG2/00.10
Voraussetzungen / Organisatorisches:
Inhalt:
Bei dem forschungs- und entwicklungsorientierten Projektseminar Organisationsforschung und Organisationsentwicklung in der Erwachsenenbildung und Weiterbildung wird es darum gehen, anhand von eigenen kleinen Erhebungen (z.B. Leitfadeninterviews mit in Organisationen tätigen Personen ) und deren qualitativer Auswertungen, Potenziale für organisationale Lern- und Entwicklungsprozesse zu entdecken. Diese eigenen Erkenntnisse sollen in einem zweiten Schritt genutzt werden, um sie mit unterschiedlichen theoretischen und konzeptuellen Perspektiven (z.B. organisationales Lernen, Change-Management, Organisationskultur) in Verbindung zu setzten und zu reflektieren.
Empfohlene Literatur:
  • Kuper, Harm (2001) Organisationen im Erziehungssystem. Vorschläge zu einer systemtheoretischen Revision des erziehungswissenschaftlichen Diskurses über Organisation. In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 4. Jahrg., Heft 1/2001, S. 83-106.
  • Hartz, S., & Schradt, V. (2010). (Organisations-)theoretische Bezüge in erwachsenenpädagogischen Arbeiten. Eine Bestandsaufnahme. In K. Dollhausen, T. C. Feld, & W. Seitter (Hrsg.), Erwachsenenpädagogische Organisationsforschung (S. 21 43). Wiesbaden: VS.
  • Franz, Julia (2018). Organisationspädagogische Lehr- und Lernforschung. In: Schmidt-Hertha, Bernhard, Tippelt, Rudolf (Hrsg.) Handbuch Bildungsforschung. 4. Auflage. Wiesbaden Springer VS, S. 1035-1052.
  • Schiersmann, C. & Thiel, H.-U. (2014). Organisationsentwicklung. Prinzipien und Strategien von Veränderungsprozessen (4., überarbeitete und aktualisierte Auflage). Wiesbaden: Springer.
  • Behrmann, D. (2010). Lernen in der Organisation Rekonstruktionen zum Verhältnis von individuellem und organisationalem Lernen. In Heidsiek, C. & Petersen, J. (Hrsg). Organisationslernen im 21. Jahrhundert. Festschrift für Harald Geißler (93-104). Frankfurt am Main: Peter Lang.



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